PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Das hat doch nichts mit Phrasen gemeinsam sondern mit Aussagen in diesem Thread.
Ist doch oefters schon gefallen, das PEGIDA lauter Nazis sind, weil dort ein paar radikale mitlaufen => grandiose Schlussfolgerung: sind doch alle Nazis.

Sobald man sich bisschen kritisch gegenueber Auslaendern, oder seit den letzten vielen Seiten im speziellen Moslem, aeussert, wird man doch rigoros in die rechte (radikale) Ecke gestellt.
Auf der anderen Seite wird was von Toleranz und Meinungsfreiheit geschwafelt.
Ja wie denn nun?
Ich darf schon alles sagen was ich so denke, sofern meine Aussage den heutigen, von irgendwelchen Leuten definierten Zeitgeist trifft, ansonsten bin ich ein Nazi?
Was ist das fuer eine Logik?

Ich fuer meinen Teil kann nur aus meinen persoenlich gemachten Erfahrungen schildern und eine Meinung bilden.
Das diese nicht unbedingt immer positiv mit Auslaendern/Moslems war, dafuer kann ich nichts.
Wenn man aber einwirft, das es hier eine Streuung gibt, wird das total ingoriert. Wichtig allein ist die Aussage, das man irgendwann irgendetwas gegen Auslaender fallen hat gelassen, ergo ist das ein Rassist, um es mal ueberspitzt darzustellen.


Frage noch zu PEGIDA und Gegendemonstrationen:
Wo gabs mehr gewalttaetige Zwischenfaelle, eventuell mit Verletzten?
 
Bei mir läuft die Kritik ins Leere, ich hab nirgends behauptet, dass bei Pegida lauter (im Sinne von größtenteils) Nazis rumlaufen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass das sonst jemand behauptet hat.
Es geht doch eher darum, dass es blödsinnig ist, Nazis hinterherzulaufen, wenn man selbst kein Nazi ist, und dann erwartet, Ernst genommen zu werden.

Ausländer kann man kritisieren, das ist ja grundsätzlich kein Problem. Aber es wird ja an ihnen kritisiert, DASS sie Ausländer sind, das ist das Problem. Die Angst vor dem Fremden. Wenn man z.B. statt "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" "Europäer gegen Zuwanderung von Terroristen und Kriminellen" plakatieren würde wäre das halb so schlimm. Aber man steckt eben alle in einen Topf. Und damit schiebt man sich selbst in die rechte Ecke.

Meinungsfreiheit impliziert übrigens nicht, dass es keine Gegenmeinung geben darf. Wenn die Meinungsfreiheit eingeschränkt wäre würde man das ganze einfach verbieten. Macht man aber nicht. Will auch niemand. Wenn man sagt, dass man Pegida nicht gut findet, hat das nicht im entferntesten mit Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun, im Gegenteil.

Die "Streuung" ist eben subjektiv. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht, auch wenn es hier ganz in der Nähe einige "Brennpunkte" gibt. Umgekehrt wird eben ignoriert, wenn man sagt, dass man differenzieren muss und es nicht "den" Ausländer und "den" Muslim gibt. Wenn man z.B. den Terrorismus der Islamisten kritisiert ist das auch "irgendetwas gegen Ausländer", und trotzdem wirst du da wohl kaum auf jemanden stoßen, der dich als Rassist hinstellt.

Gewalttätige Zwischenfälle sind mir bei Demonstrationen egal. Wer weiß schon so genau, woher die Aggression kommt? Wenn in Stuttgart Rentner mit Wasserwerfern verletzt werden sind das auch gewalttätige Zwischenfälle, aber ich würde dafür nicht die Rentner kritisieren.
 
Bei mir läuft die Kritik ins Leere, ich hab nirgends behauptet, dass bei Pegida lauter (im Sinne von größtenteils) Nazis rumlaufen. Und ich kann mich auch nicht erinnern, dass das sonst jemand behauptet hat.
Es geht doch eher darum, dass es blödsinnig ist, Nazis hinterherzulaufen, wenn man selbst kein Nazi ist, und dann erwartet, Ernst genommen zu werden.

Es gibt nichts Gutes im Schlechten. Wer mit Nazis durch Dresden marschiert, ist ein Nazi. Da gibt es keine Ausreden. Manchmal muss man Farbe bekennen.


Bleibt bei mir noch die Frage: wer war zuerst da? PEGIDA oder die Rechtsradikalen die da mitlaufen?
Schliessen sich einfach radikale an eine vorhandene Sache an, ist es ungleich schwieriger dort einfach wegzubleiben. Ohne alle Hintergruende darueber zu kennen sollte man sowieso keine (Pauschal)Aussage treffen.


Ausländer kann man kritisieren, das ist ja grundsätzlich kein Problem. Aber es wird ja an ihnen kritisiert, DASS sie Ausländer sind, das ist das Problem. Die Angst vor dem Fremden. Wenn man z.B. statt "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" "Europäer gegen Zuwanderung von Terroristen und Kriminellen" plakatieren würde wäre das halb so schlimm. Aber man steckt eben alle in einen Topf. Und damit schiebt man sich selbst in die rechte Ecke.

Meinungsfreiheit impliziert übrigens nicht, dass es keine Gegenmeinung geben darf. Wenn die Meinungsfreiheit eingeschränkt wäre würde man das ganze einfach verbieten. Macht man aber nicht. Will auch niemand. Wenn man sagt, dass man Pegida nicht gut findet, hat das nicht im entferntesten mit Einschränkung der Meinungsfreiheit zu tun, im Gegenteil.

Die "Streuung" ist eben subjektiv. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Ausländern gemacht, auch wenn es hier ganz in der Nähe einige "Brennpunkte" gibt. Umgekehrt wird eben ignoriert, wenn man sagt, dass man differenzieren muss und es nicht "den" Ausländer und "den" Muslim gibt. Wenn man z.B. den Terrorismus der Islamisten kritisiert ist das auch "irgendetwas gegen Ausländer", und trotzdem wirst du da wohl kaum auf jemanden stoßen, der dich als Rassist hinstellt.

Gewalttätige Zwischenfälle sind mir bei Demonstrationen egal. Wer weiß schon so genau, woher die Aggression kommt? Wenn in Stuttgart Rentner mit Wasserwerfern verletzt werden sind das auch gewalttätige Zwischenfälle, aber ich würde dafür nicht die Rentner kritisieren.

In vielen Dingen sind wir gleicher Meinung.
Vielleicht ist es oft eine Formulierungs und Verstaengnisssache ;)
 
Bevor man sich daran macht, die Meinung der Pegida-Demonstranten als Meinung einer Minderheit zu klassifizieren und sich auf diese Weise mit dem "Phänomen" Pegida auseinandersetzt, sollte geklärt werden, daß Pegida die Mehrheit der Deutschen repräsentiert. Es ist eine schweigende Mehrheit, wie an der massigen Überzahl von Gegendemonstranten der meisten Pegida-Demos zu erkennen ist, aber es ist dabei zu berücksichtigen, daß die Initiatoren der Gegendemos sich auf die breite der Unterstützung von Politik und Medien verlassen können.
Es kann nicht sein, daß in einem ach so demokratischen Staat die Mehrheit der Bürger von der Führung als haßerfüllte, kalte Wesen bezeichnet wird.

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Anti-Islam-Proteste: Jeder Zweite sympathisiert mit Pegida | ZEIT ONLINE
 

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"Adi1", es ging um das gemeinsame Zusammenleben von Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Wurzeln in einem Staat (Amerika) und ihr Nationalitätsverständnis. Es ging nicht um kapitalistische Strukturen.
 
Bevor man sich daran macht, die Meinung der Pegida-Demonstranten als Meinung einer Minderheit zu klassifizieren und sich auf diese Weise mit dem "Phänomen" Pegida auseinandersetzt, sollte geklärt werden, daß Pegida die Mehrheit der Deutschen repräsentiert. Es ist eine schweigende Mehrheit, wie an der massigen Überzahl von Gegendemonstranten der meisten Pegida-Demos zu erkennen ist, aber es ist dabei zu berücksichtigen, daß die Initiatoren der Gegendemos sich auf die breite der Unterstützung von Politik und Medien verlassen können.
Es kann nicht sein, daß in einem ach so demokratischen Staat die Mehrheit der Bürger von der Führung als haßerfüllte, kalte Wesen bezeichnet wird.

Pegedia repräsentiert doch nicht die Mehrheit. So einen Schmarrn.
Wenn dem so wäre müssen doch in Berlin oder Köln Millionen auf der Straße sein weil dort der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung höher ist.
Ist aber nicht der Fall. Es ist wie immer eine regionale Erscheinung und die wird sie immer bleiben.
 
Pegedia repräsentiert doch nicht die Mehrheit. So einen Schmarrn.
Wenn dem so wäre müssen doch in Berlin oder Köln Millionen auf der Straße sein weil dort der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung höher ist.
Ist aber nicht der Fall. Es ist wie immer eine regionale Erscheinung und die wird sie immer bleiben.

Die Mauer wird auch noch in 50 oder 100 Jahren stehen, sagte Honecker einst.
 
Pegedia repräsentiert doch nicht die Mehrheit. So einen Schmarrn.
Wenn dem so wäre müssen doch in Berlin oder Köln Millionen auf der Straße sein weil dort der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung höher ist.
Ist aber nicht der Fall. Es ist wie immer eine regionale Erscheinung und die wird sie immer bleiben.
Erfahrungen über persönliche Nachteile, die sich aus der Teilnahme an solchen Demos ergeben, hat jüngst ein Pfaff´ gemacht.
Nach Pegida-Auftritt: Predigtverbot für Pfarrer - Panorama - Süddeutsche.de
 
mich würde mal interessieren was genau der pfarrer gesagt hat vielleicht war das garnicht so falsch, aber leider finde ich in dem artikel dazu weiter nichts.
 
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das wäre dann der eine satz
"weil Menschen friedlich zusammen kommen und gegen die Islamisierung Europas stehen und still protestieren"

der an und für sich doch nicht so schlimm ist oder sehe ich das alles etwas zu einfach?

ansonsten stand da halt noch was von klischees wobei dazu leider nichts weiter geschrieben wurde von daher finde ich das alles etwas wenig.

Der am Niederrhein ansässige Priester habe am Montagabend vor den Demonstranten Klischees über den Islam verbreitet.
 
War doch klar. Münster ist tiefschwarze Zone, da kann es nicht sein dass kritisiert wird wenn am Kölner Dom das Licht aus gemacht wird. Wahrscheinlich wird der Pfaffe noch als Ketzer gebrandmarkt. Die Sache mit dem Islam wird da nur vorgeschoben, der einzige Grund ist einfach nur dass der es gewagt hat die katholische Kirche zu kritisieren.
 
Ein Pfarrer ist ein Angestellter und hat sich den Regeln seines Arbeitgebers zu beugen...
Wusste er doch vorher das er für sowas Konsequenzen fürchten müsste. Oder wollte da ein Pfarrer nur sein "konservatives Profil" pflegen?

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das wäre dann der eine satz


der an und für sich doch nicht so schlimm ist oder sehe ich das alles etwas zu einfach?

ansonsten stand da halt noch was von klischees wobei dazu leider nichts weiter geschrieben wurde von daher finde ich das alles etwas wenig.
Im Fernsehen gab es auch nur diesen Satz zu hören. Was da mit Klischees gemeint ist, weiß ich nicht.
Ich wundere mich nur, warum die Kirche so vehement als Verfechter des Islam auftritt. Ob Caliph Baghdadi seine Leute abstraft, wenn sie Kritik am säkularen Syrien mit "Licht aus" bedauern?
 
Die Kirche tritt nicht als Verfechter des Islam auf, sondern als Gegner von Diskriminierung einer bestimmten Bevölkerungsgruppe.

"Im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht vorbehalten, die Intoleranz nicht zu tolerieren." - Karl Popper, Die offene Gesellschaft und ihre Feinde (1945)
 
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