News Nvidia DLSS 5: Grafik und Realität sollen völlig verschmelzen

Klar muss nvidia Ai überall für die Investoren forcieren... Aber zum Glück lehnt der Großteil der User mittlerweile AI Inhalte kategorisch ab. Das sieht man auch anhand der vernichtenden Resonanz auf die Vorstellung.
Spotify bekommt wegen KI Inhalten von den Usern auf die Fresse, Filme mit KI Inhalten werden abgestraft, niemand mag KI Bücher, aber klar Nvidia , bei Spielen klappt das natürlich...
 
Instagram-ähnliche Gesichter sind stilistisch erst mal nett und ein grosser, letzten Endes ist aber ein stilistischer als ein qualitativer Sprung. Qualität bedeutet vor allem ein klare, gewollte und betonte Ästhetik gemäss einer künstlerischen Linie welche der Lead (lies: die Geldmänner) wie ein Kapitän auf hoher See immer wieder einfordert.
Viele Normalos sehen nur mehr Fidelity, Auflösung und Lichtergewackel. Das ist lediglich ein kleiner Teil, welcher durch die letzten Grafiksprünge eher aktiv abgeschafft wird. Nicht unbedingt schlecht.
Wenn jedes Indie-Game plötzlich Insta-Look abfeiert ist dieser irrelevant geworden. Die Uncanny Valley ist plötzlich Startgebiet für 80% aller Games weil die meisten Animationen (oder besser gesagt, deren Abwesenheit) plötzlich gruseln. Alle Assets müssen mitziehen. Bis dahin ist es noch ein langer Weg.
 
Instagram-ähnliche Gesichter sind stilistisch erst mal nett und ein grosser, letzten Endes ist aber ein stilistischer als ein qualitativer Sprung.

Instagram Gesichter sind glatt gebügelt wo es nur geht, das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was DLSS 5 macht. Der Mehrwert an Details ist wirklioch beeindruckend. Finde besonders die kurze Hogwarts Legacy Demo beeindruckend.
 
Ich bin verwundert über folgende Punkte in den Hintergründen der Figuren: Kontrast, Farben, Beleuchtung.
Dieses "jede Falte muss gezeigt und zur not halt erfunden werden" empfinde ich genauso als komisch.
Ich denke mal das Modell kann immer extra aktiviert oder deaktiviert werden und dazu kann man nur hoffen das Nvidia für Intensität Regler einbaut oder das Modell für Gesichter oder Umgebung einzeln deaktivierbar macht. Dann kann es Jeder Nutzer machen wie er möchte. Spätere Versionen können natürlich noch besser werden. Wenn es am Ende nur aussieht wie ein Tiktok Filter ist meine erste Begeisterung natürlich auch weg. Mal abwarten Was da genau kommt.
 
Offen gestanden bin ich da jetzt auch raus. DLSS als reiner Upscaler mit Frame Generation? Gebongt. Nehme ich gerne mit. Aber das hier sieht mir, besonders bei den Figuren, viel zu künstlich aus.

Hoffentlich können die Entwickler da noch rum basteln, damit der Stil ihres Produktes erhalten bleibt.
 
Instagram Gesichter sind glatt gebügelt wo es nur geht, das ist so ziemlich das Gegenteil von dem, was DLSS 5 macht. Der Mehrwert an Details ist wirklioch beeindruckend. Finde besonders die kurze Hogwarts Legacy Demo beeindruckend.
Es wäre wirklich schwierig, beim aktuellen Stand der Technik, im Sinne einer individuellen Ästhetik mit eigenem Anspruch die AI originell (also massgeschneidert) retouchieren zu lassen. Die Bots kennen eben so und so viele Millionen Bilder und die Retouche muss ins Raster passen, basta. Kompromisse werden auf neuraler Ebene gemacht und da kann man kaum dagegenlenken. Attraktive Frauengesichter müssen so-und-so aussehen, Punkt, Mannsbilder so-und-so Punkt usw.
Als Schöngeist finde ich das eine Katastrophe aber die Masse wird es garantiert lieben, dass alles jetzt total superhübsch aussieht. Es wird für AA Produktion fast unmöglich, so eine objektiv hohe Qualität von Schatten, Falten, Details uä ohne Insta Filter zu erreichen. Wir reden auch von einer gewaltigen Kostenreduktion für Billig-meshes, die dann durch Filtereinsatz extrem massentauglich getuned werden können. Evtl. kann AAA noch künstlerische Originalität bewahren?
 
Finds ja lustig das jetzt viele darauf herumreiten das der Stil des Entwicklers beibehalten werden soll. Bis vor 2 Tagen noch: Sieht ja alles kacke aus, chromatic aberration weg, film grain weg, blur weg und irgendeinen random Mod installieren der texturen, lighting oder sonstwas ändert.
Naja, die besten Mods sind die, die die Grafik verbessern, ohne den Stil zu verändern. ;)

Also weiß ich jetzt nicht so recht, was deine Aussage soll.
 
Dank weirder Arbeitszeiten und komischem Anforderungsprofil manchmal (sowas gibt's in der Krankenpflege gratis dazu!) konnte ich sowohl "Dips" in die News (und vor allem die Bilder) bekommen als auch sinnierend darüber nachdenken und das ganze wirken lassen ohne die Bilder betrachten zu müssen/können. Anfänglich stockte mir der Atem weil "WUT? ULTRA!".

Jetzt bin ich hin und her gerissen.

Aus meiner Perspektive von künstlerischem Verständnis schreit mein Herz "NEIN!" Gerade bei Grace finde ich schon das der Charakter der Vorlage nicht wirktlich getroffen ist. Sie wirkt älter, die Haare (anders) gefärbt und mit - wie ich finde - nicht so treffendem Make-Up. Mein Eindruck von der Figur, unabhängig ob besser oder schlechter, war einfach anders. Die Angst das sich zumindest in mittlerer Zukunft ein Stil in der Masse (also vergleichbar AAA Titeln) durchsetzt der sich auf "Durchschnitt" festlegt ist bei mir groß. Entweder "Insta-Filter-Durchschnittsgesichter" in 3 oder 4 generischen Stilen oder "Warhammeresk-Überzeichnet" (Hogwarts Legacy) mit zu viel Wash-Ink. Wenn der Filter dann über alle Games gelegt werden kann dann wird wirklich alles gleich aussehen - egal ob von Kunstschaffenden so erdacht oder nicht - Dann "wollen" alle diesen Stil (oder werden mit Marketing dazu gedrängt), der Diskurs dass das "gute Grafik" sein soll setzt sich durch und das kann dann - in meinen Augen - keine Kunst mehr sein. Die Charaktere wirken dann so individuell wie die Pappaufstellerfiguren in Architekturbüro Renderings.

Anders sehe ich das bei z.B. Sportspielen. Die Gesichter sind da, man will ja dass das aussieht "wie im Fernsehn" und das macht die Sache dann mehr zu einer Aufnahmetechnik wie Photogrammetrie, in der bereits in der Natur vorhandenes mehr algorhythmisch reproduziert wird. Mein persönlicher "WOW" kam bei Leon, vor allem bei den Lichtdarstellungen und Haaren. Er sah zwar auch - wie Grace - "anders" aus, aber der verlotterte Look der mich an Oldboy erinnerte sagte mir zu. Von den Kunstschaffenden so erdacht? Keine Ahnung, siehe Zweifel.

Aus technischer Perspektive finde ich die Sache in sofern interessant, als das man ein Blaupause legt für "Holodecks", wenn die schiere Masse an zu virtualisierenden Dingen so groß ist dass sie unmöglich handgemacht werden *kann*. Aktuell nicht sehr energieeffizient mit den Rechenzentren so gigawattmäßig insgesamt. Aber dass kann sich ändern, wer weiß wo die Reise hingeht. Bestimmt gibt es für sowas Usecases, und wenn nicht dann wenigstens für Architekten. Für Pappaufstellerfiguren in Renderings.

Edit: Oder für Peter Thiel als Face-Recognition-Muscle-Movement-Identification-Tool, na toll.
 
Was du bereits kategorisch ausschließt aufgrund Showcase Bildern eines Prototyps der nicht mal released ist. Ich weiß auch nicht was deine Aussage soll.
Hä? :confused:

Ich schrieb, dass ich da raus bin. Begründung: Weil es mir zu künstlich aussieht. Und ich schrieb, dass ich hoffe, die Entwickler können da noch rum basteln, damit der Stil ihres Produktes erhalten bleibt. Buchstäblich schrieb ich das.

Ein kategorischer Ausschluss sieht anders aus, möchte ich meinen. Ich verstehe grad nicht, was du von mir willst.
 
Vor allem ist es eins: Eine prerendered Cutscene, aber das lassen wir einfach mal untern Tisch fallen ;)
Stimmt, hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm.
Hä? :confused:

Ich schrieb, dass ich da raus bin. Begründung: Weil es mir zu künstlich aussieht. Und ich schrieb, dass ich hoffe, die Entwickler können da noch rum basteln, damit der Stil ihres Produktes erhalten bleibt. Buchstäblich schrieb ich das.
WIe wurde der Stil denn verändert. Für mich fehlt nur feinschliff bei der Farbsättigung...vielleicht.
Ein kategorischer Ausschluss sieht anders aus, möchte ich meinen. Ich verstehe grad nicht, was du von mir willst.
Das kommt hier öfter vor ;)
Aus meiner Perspektive von künstlerischem Verständnis schreit mein Herz "NEIN!" Gerade bei Grace finde ich schon das der Charakter der Vorlage nicht wirktlich getroffen ist. Sie wirkt älter, die Haare (anders) gefärbt und mit - wie ich finde - nicht so treffendem Make-Up. Mein Eindruck von der Figur, unabhängig ob besser oder schlechter, war einfach anders.
Nur erfindet DLSS keine zusätzlichen, Geischtszüge, oder gar andere Farben. Also ich denke auch das man bei der Fabrsättigung nachpfeilen muss. Aber im Grunde setzt DLSS nur die Informationen der Entwickler um.
Die Angst das sich zumindest in mittlerer Zukunft ein Stil in der Masse (also vergleichbar AAA Titeln) durchsetzt der sich auf "Durchschnitt" festlegt ist bei mir groß. Entweder "Insta-Filter-Durchschnittsgesichter" in 3 oder 4 generischen Stilen oder "Warhammeresk-Überzeichnet" (Hogwarts Legacy) mit zu viel Wash-Ink. Wenn der Filter dann über alle Games gelegt werden kann dann wird wirklich alles gleich aussehen - egal ob von Kunstschaffenden so erdacht oder nicht - Dann "wollen" alle diesen Stil (oder werden mit Marketing dazu gedrängt), der Diskurs dass das "gute Grafik" sein soll setzt sich durch und das kann dann - in meinen Augen - keine Kunst mehr sein. Die Charaktere wirken dann so individuell wie die Pappaufstellerfiguren in Architekturbüro Renderings.
Wieso Filter
Anders sehe ich das bei z.B. Sportspielen. Die Gesichter sind da, man will ja dass das aussieht "wie im Fernsehn" und das macht die Sache dann mehr zu einer Aufnahmetechnik wie Photogrammetrie, in der bereits in der Natur vorhandenes mehr algorhythmisch reproduziert wird. Mein persönlicher "WOW" kam bei Leon, vor allem bei den Lichtdarstellungen und Haaren. Er sah zwar auch - wie Grace - "anders" aus, aber der verlotterte Look der mich an Oldboy erinnerte sagte mir zu. Von den Kunstschaffenden so erdacht? Keine Ahnung, siehe Zweifel.

Aus technischer Perspektive finde ich die Sache in sofern interessant, als das man ein Blaupause legt für "Holodecks", wenn die schiere Masse an zu virtualisierenden Dingen so groß ist dass sie unmöglich handgemacht werden *kann*. Aktuell nicht sehr energieeffizient mit den Rechenzentren so gigawattmäßig insgesamt. Aber dass kann sich ändern, wer weiß wo die Reise hingeht. Bestimmt gibt es für sowas Usecases, und wenn nicht dann wenigstens für Architekten. Für Pappaufstellerfiguren in Renderings.

Edit: Oder für Peter Thiel als Face-Recognition-Muscle-Movement-Identification-Tool, na toll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn ich es richtig verstanden habe, liefert Nvidia das vortrainierte Foundation-Modell. Dieses können die Studios beziehungsweise Entwickler weiter feinabstimmen oder nachtrainieren. Diese Anpassung kann dann zusammen mit dem Spiel ausgeliefert werden, sodass das Studio weiterhin die Kontrolle über den Output behält.
 
Ich frag mich bei der ganzen Debatte, warum das unbedingt in Echtzeit zur Laufzeit eines Spiels gerendert werden muss (außer um die Kasse bei NV weiter kräftig klingeln zu lassen), anstatt entweder idealerweise pre-production schon bei der Grafikerstellung im Entwicklerstudio oder vllt. einmalig zum Start eines Spiels so wie etwa pre-rendered Shader-Cache - entsprechend der Leistungsfähigkeit der zugrunde liegenden PC-Hardware dauert es dann halt mehr oder weniger lang, braucht aber kein dauernd aktives und irgendwie KI-unterstütztes Neural Rendering.

Dann ließe sich m.E. auch die Konsistenz der gewünschten Grafik im Sinne der Entwickler gewährleisten.

Features wie DLSS habe ich immer v.a. als Möglichkeit gesehen unerwünschte Nebeneffekte der eigentlichen Szenenberechnung wie Treppchenbildung an Kanten, Unschärfe o.ä. im bewegten Bild zu reduzieren. Warum da nun die komplette Optik von Gegenständen, Gesichtern usw. mit "manipuliert" werden soll, erschließt sich mir nicht. Sollen doch die Grafiker bei der Entwicklung ihrer Spiele von Anfang an entsprechend gut arbeiten.

Fun fact: Nachdem ich die Grafik von RE nicht selbst aus eigener Anschauung kenne, war mir bei Recherchen dazu aufgefallen, dass für diese oft zitierte Straßenszene mit der Figur "Grace" in der DLSS-5-Off-Variante offenbar eine ziemlich geringe Grafikeinstellung wohl gewählt wurde, um den Aktivierungseffekt besonders stark ausfallen zu lassen. Sehe ich mir jedoch das Vergleichsbild der "Grace" in dem Screenshot aus einem Beitrag an, der einen Vergleich zur realen Vorlage herstellen soll, dann ist der Unterschied zu DLSS-5-ON für mich gar nicht mehr so gravierend:

Gegen lowres wirkende Objekte in 3D-Szenen hilft ja auch eine feinere Auflösung (mehr Polygone), höher auflösende Texturen und besseres Mesh, was aber ganz andere Ansprüche dann an etwa den verfügbaren VRAM und die Rasterengine einer GPU stellt. Für "korrekte" Be-/Ausleuchtung sollen ja ursprünglich Ray- und Pathtracing-Funktionen da sein. Da braucht's auch keine gut re-kombinierende/ratende KI sondern schlicht physikalisch korrekte Grafik-/Lichtstrahlberechnung zur Laufzeit.

So kommt mir das ganze wie ein teurer Hightech-Ansatz vor, um nachträglich eine miese grafische Arbeit von Entwicklerstudios (Hallo Bethesda und Starfield) zu kaschieren. Sprich: Die Studios können künftig noch weniger Wert auf detailliert ausgearbeitete Optik und optimiertes Design legen mit dem Hinweis auf potente KI-Hardware, die das dann irgendwie beim Endkunden zurecht fummeln soll.
 
Dank weirder Arbeitszeiten und komischem Anforderungsprofil manchmal (sowas gibt's in der Krankenpflege gratis dazu!) konnte ich sowohl "Dips" in die News (und vor allem die Bilder) bekommen als auch sinnierend darüber nachdenken und das ganze wirken lassen ohne die Bilder betrachten zu müssen/können. Anfänglich stockte mir der Atem weil "WUT? ULTRA!".

Jetzt bin ich hin und her gerissen.

Aus meiner Perspektive von künstlerischem Verständnis schreit mein Herz "NEIN!" Gerade bei Grace finde ich schon das der Charakter der Vorlage nicht wirktlich getroffen ist. Sie wirkt älter, die Haare (anders) gefärbt und mit - wie ich finde - nicht so treffendem Make-Up. Mein Eindruck von der Figur, unabhängig ob besser oder schlechter, war einfach anders. Die Angst das sich zumindest in mittlerer Zukunft ein Stil in der Masse (also vergleichbar AAA Titeln) durchsetzt der sich auf "Durchschnitt" festlegt ist bei mir groß. Entweder "Insta-Filter-Durchschnittsgesichter" in 3 oder 4 generischen Stilen oder "Warhammeresk-Überzeichnet" (Hogwarts Legacy) mit zu viel Wash-Ink. Wenn der Filter dann über alle Games gelegt werden kann dann wird wirklich alles gleich aussehen - egal ob von Kunstschaffenden so erdacht oder nicht - Dann "wollen" alle diesen Stil (oder werden mit Marketing dazu gedrängt), der Diskurs dass das "gute Grafik" sein soll setzt sich durch und das kann dann - in meinen Augen - keine Kunst mehr sein. Die Charaktere wirken dann so individuell wie die Pappaufstellerfiguren in Architekturbüro Renderings.
Die Entwickler selbst entscheiden wie das ganze aussehen soll, es wirds nichts einfach nur gefiltert.
Diese Tools wurden den Entwicklern auch bereits Anfang des Jahres zur Verfügung gestellt, daher gehe ich mal davon aus dass diese auch die gezeigten Szenen selbst erstellt haben, sicher bin ich mir da nicht.

Ich finde das ganze wahnsinnig interessant und freue mich darauf, einige der gezeigten Sachen fand ich super, z.b. Leon oder den Schulleiter von Hogwarts Legacy.
Bei anderen Szenen sehe ich aber noch Optimierungsbedarf, Grace z.b. sieht wirklich etwas nach Datingapp aus und bei der älteren Hexe aus HL sieht die wirklich 20 Jahre älter aus.
Was Landschaften betrifft finde ich die größtenteils sehr schön, aber Stellenweise wirkt es etwas überbelichtet, hoffe das bessert sich noch bis zum Release.
 
Zurück