Dazu wären dann mehrere Großaktionen nötig. Will man wirklich mehr Prävention, muss man an das Grundgesetz ebenso wie an den Datenschutz. Und zuvorderst muss man die EU reformieren.
Ne. Dazu wäre weitestgehend nur drei Aktionen nötig: - Menschen seitens der Politik erlauben, sich ein Leben aufzubauen
- Menschen sozial nicht anhand von Vorurteilen in die Ecke stellen
- Menschen im Gesundheitssystem helfen, auch wenn die Probleme psychischer Natur sind
Als Bonus wären vielleicht noch objektiv berichtende Medien nett, welche die Bedeutung eines Ereignisses daran bemessen, was Geschehen ist. Und nicht am Geburtsort des Täters.
Daher wollen die ja alle "die Migration" stoppen. Das ist einfacher.
Wenn das so einfach ist, wieso bekommt es dann eigentlich niemand hin, ein ausgearbeitetes Konzept vorzulegen? Bislang hat das niemand geschafft, nicht einmal unter kompletter Vernachlässigung der deutschen Wirtschaft, geschweige denn auf eine Art und Weise, die uns nicht ökonomisch um 100 Jahre zurückkegelt.
Tja wer ist "uns und die anderen" wenn die Ausländer / nicht Bio Deutschen weg sind.
Erst die "Ausländer" weg
Dann die "Linken" weg
Dann die ""Linken"" aus der Mitte weg
Dann die "Verräter" weg
Wie so etwas ablaufen kann, wurde ja historisch schon ein paar mal gezeigt. An einem Mangel von "Anderen" ist noch nie eine Autokratie gescheitert und Teile der AFD haben ja schon angedeutet, wer so alles nicht "uns" sein muss.
Wobei außer den AfDlern kaum jemand etwas gegen die meisten Migrant*innen hat. Was mich ärgert ist, dass falsche Toleranz allen Migrant*innen schadet. Wer hier als Migrant*in öfters polizeilich auffällig wird, auch bei wiederholten Kleindelikten, muss raus. Dabei geht es nicht um Leute, die schon viele Jahre hier leben, sondern jene, die schon nach kurzer zeit auffallen, und auch jene die schon über Jahre immer wieder auffallen.
Es gibt keine Tolleranz, es gibt nur Abschiebehindernisse. Gerade bei Leuten, die relativ frisch da sind. (Und bei denen die Kleindelikte nicht selten Verstöße gegen das Aufenthaltsrecht sind. Sowas wie "zu lange in der Straßenbahn sitzen geblieben".)
Wer aber hier Asyl beantragt muss einen Pass besitzen und sich ausweisen können
Das Grundrecht auf Asyl ist ein Grundrecht und kennt keinerlei derartige Einschränkungen. Wäre ja auch absolut bescheuert: "Soso, ihn ihrem Heimatland herrscht also ein blutrünstiger Diktator, der sie vierteilen und anschließend grillen möchte? Tut mir leid, wir können leider nichts tun, sie müssen erst zurück in ihre Heimat und die nötigen Papiere beim zuständigen Meldeamt beantragen"
Was hindert die Regierung das mit einer großen Offensive durch zu führen?
"Jahrzehnte" war die Zeitangabe für den Fall einer großen Offensive. Aktuell haben wir noch nicht einmal Lehrkonzepte, wie man die so schmerzhaft vermittelte Medienkompetenz vermitteln könnte (respektive imho: wie man die Bedeutung einer Anwendung von durchaus vorhandenen Fähigkeiten eintrichtern kann). Wenn man jetzt mit aller gebührender Eile, aber auch Sorgfalt neue Unterrichtsstrukturen entwickelt und die zu lehren beginnt, dauert es locker 10 Jahre, bis du die ersten entsprechend ausgebildeten Lehrern an den Schulen hast. 30 Jahre (unter Annahme von Weiterbildung bestehender Lehrer), bis es auf breiter Front praktiziert wird. Die Untergrenze für Schülerjahrgänge, die sowas verinnerlichen, würde ich mit +5 Jahren ansetzen und du musst wenigstens 20-25 Jahrgänge so belehren, ehe du bei einem Großteil der Wählerschaft eine kritische Denkweise etabliert hast.
=> Gesamtprojektdauer "mündige Bürger im Eilverfahren": ~40-50 Jahre
Streckungen nach hinten hin sind beliebig möglich, Beschleunigungen auf bildungspolitischem Wege eher nicht. Dafür müssten die Leute auf breiter Front aufwachen respektive ihren faulen Hintern hochbekommen, worauf die Politik nur teilweise Einfluss hat. Ich persönlich wäre von den aktuellen Politikern aber schon positiv überrascht, wenn sie versuchen würden, die weiter fortschreitende Verdummung zu stoppen. Statt sie weiter zu beschleunigen, wie Merz & Co.