Neue Regierung 2025

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Ich wollte Dich nicht belehren mit der Erwähnung von Echelon - ich hoffe, es kam nicht so rüber. Falls doch Tschuldigung.

Datensachschutz - mir ist er ständig auf der Arbeit im Weg aber ebenso im Privatleben.
Ich kann mit meiner Rentenversicherung nicht normal per E-Mail kommunizieren ... das stinkt mich gewaltig an. Und mir so einen De-Mail ACC einzurichten, ist mit echt zu blöd. Weil sinnlos. Die Gründe, warum ich das denke, habe ich bereits dargelegt.

WARUM gibt es bei dem Datenschutzquark - keine individuelle Wahlmöglichkeit? Normale Kommunikation mit Behörden. Und Behörden dürfen meine Daten untereinander bei Bedarf austauschen. Fertig.
Dafür bekomme ich im Gegenzug eine beschleunigte Bearbeitung. Nur fair in meinen Augen.
Und wer das nicht wünscht - der wartet eben länger. Und muss vielleicht auch den Mehraufwand mit einer höheren Gebühr abgelten.

Spinnerei. Ich weiß. Das wird so nie kommen.
Aber Datenschutz ist für mich nun mal eine einzige Farce.
Nein, ich habe mich nicht belehrt gefühlt. Ich wollte dir vermitteln, dass ich mit dem Themengebiet nicht unvertraut bin. ;)
Deine Haltung verstehe ich. Datenschutz macht es uns teils schwerer, und trotzdem wird der eigentliche Gedanke untergraben. Stimmt es so ungefähr?
 
Wie oft und wie sehr Datenschutz tatsächlich schadet, weiß ich nicht. Man muss die Situationen häufig selber erleben, damit man sie auf dem Schirm hat. Den Nutzen würde ich aber nicht unterschätzen wollen. Aus welchen Gründen auch immer man sich für "im Bilde" hält - was tatsächlich mit unseren Daten gemacht werden kann und welche Summen damit verdient werden, kann ich auch nicht nachvollziehen, weil ich in der Branche nicht tätig bin. Über die "Durchführung" der digitalen Patientenakte wiegen die Vergehen bzw. Verbrechen deutlich schwerer.

Die DSGVO müsste halt deutlich besser durchgesetzt werden.
 
Fachkräfte und Geld verdienen ... das ist ja das Problem, warum es überhaupt "Fachkräftemangel" gibt.

Ein Beispiel aus meiner Verwaltung: Etwas vereinfacht, aber grob lief es so.
Das FBI (FachBereich Immobilien) hat im Laufe der Jahre als Eigenbetrieb durch Lohnsteigerungen und gute Lohnverhandlungen der Mitarbeiter irgendwie ein Niveau im technischen Dienst erreicht, der als eine Wiedereingliederung erfolgte, die Einstufung im gehobenen Dienst erforderte.

50% der Zeit im Büro sitzen und warten bis ein Hausmeister anruft, um dann den Aufzugservice loszuschicken, war plötzlich ne E10 Tätigkeit. Die Summe, die technische Mitarbeiter bekamen - entsprach eben dieser Eingruppierung.

Nun musste man plötzlich als Neueinstellung, der Eingruppierung wegen, ein Hochschulstudium haben, am besten mit technischer Ausrichtung. Man suchte also Ingenieure.

Durch die Bindung an Tarifverträge, unfähig einem "unzureichend qualifizierten" diesen Lohn zu zahlen - beklagt man jetzt den Fachkräftemangel, da man keinen Ingenieur ohne schwerwiegende persönliche Probleme findet, der für 'ne E10 arbeitet.


Muss nun der Gehalt auf "Ingenieurniveau" erhöht werden?
Hatten die anderen "unqualifizierten" zu viel?

Oder ist das Kastensystem der "Gehaltsstufen", das es so ähnlich ja überall gibt, mittlerweile so starr und überholt, das Leistung und/können schon lange nicht mehr bezahlt wird? Sondern nur noch ein "Schein" auf dem steht man gehört zur jeweiligen Kaste?
Bei der Leistung so mancher Führungskraft, die ich bisher erlebt habe, bin ich fest davon überzeugt, dass es mittlerweile nur noch um den Schein geht.
Es gab auch mal eine Zeit, das war das anders. Die Zeit erkannte man daran, dass es BWL"er waren, die im Aldi und Lidl an der Kasse saßen.:devil: Zu mehr waren viele von denen nämlich nicht zu gebrauchen. Das hat sich bis heute auch nicht geändert. Nur deren Posten und Gehalt.
 
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Ich beobachte, dass das gesamte Thema schon in der Schule anfängt zu kranken. Hier wird ja schon massiv weichgespült und der Performer der Zukunft versaut. Da die Sprösslinge keinen Stress haben dürfen und sich bestmöglich und individuell entwickeln zu können, wird der gesunde Wettbewerb rausgenommen. Wenn die Eltern ihr Kind auf Gymmi sehen wollen sorgen sie dafür das das Kind dort azch raufkommt. Das damit die gesamte Bildungskaskade zerlegt wird und das Niveau permanent sinkt und der Output des Bildungssystem mehr und mehr an Qualität, Leistungsfähigkeit und Bereitschaft verliert, ist logisch, wird aber hingenommen. Und dann wundert man sich über nen Fachkräftemangel. Es gibt es meiner Sicht keinen Fachkräftemangel in dem von der Politik gemalten Ausmaß. Es ist das Resultat einer falschen Bildungs- und Leistungskultur. Und eines muss allen klar sein: die guten Leute aus dem Ausland sind die Macher die wir brauchen, booten aber automatisch mit den kommenden Generationen die Einheimischen aus, weil diese die Eigenschaften nicjt mehr mitbringen. Umkehren würde sich das nach meiner Beobachtung evtl. wieder, wenn der Wohlstand abnimmt und man fürs Überleben wieder richtig performen muss. Aber diese Erkenntnis und diese Eigenschaft muss erstmal wieder durch die Gesellschaft generiert werden, denn die Life Balance und woke Geberation wird das ihren Kindern nicht beibringen können.
Mit Blick auf Bachlor und Master, mir grauts. Als wir damals fie Lehrpläne erarbeitet haben wurde genau diese Knackpunkte wie ich sie tagtäglich erleben darf benannt. Das hat niemanden gestört. Es sollte zügig umgesetzt werden. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Ich hoffe das langsam ein Sinneswandel einsetzt, denn sonst sind wir know how technisch für lange Zeit raus!
@Low-Preis-Enthusiast ... wenn ich sehe, wie verschwenderisch in der Industrie mit Akademikern umgegangen wird, kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Da werden Ingenieure eingekauft jnd auf Stellen gesetzt die von knowHow her ein Facharbeiter oder Sacharbeiter erledigen kann. Diese ausgebildeten Leute verkümnern dort geistig und versauern. Und dort, wo solche Leute dringend gebraucht werden kommen sie oftmals nicht hin. Da werden teilweise Betriebswirte ausm zweiten Bildungsweg aufgesetzt. Was für eine Ressourcenverschwendung. Und wenn du niemanden kennst, bist du eh raus, egal wie gut du bist. Und das ist ein riesiges Problem, wie ich finde. Die Leute mit Ahnung jnd Leistungsbereitschaft gehören auf die Schlüsselpositionen und nicht dorthin, wo sie anderen nicht gefährlich werden können.
 
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Es bringt nichts, wenn man ständig versucht eine Ursache von komplexen Entwicklungen auf eine einzige Sache zu beschränken. Fachkräftemangel und "...DAS Problem" - Da beginnt schon der Fehler, weil es nicht DAS Problem ist, sondern immer ein Topf mit vielen Problemen bzw. Gründen.

Brain-Drain, hohe Steuerabgaben, Industriedrift, Lebenserhaltungskosten, Rentensystem, Attraktivität hinsichtlich Konzern, Attraktivität als Land, Eingruppierungen, Nischenbereiche, Spezialwissen, Komplexität, Niedriglohn vs Bereitschaft, Bürgergeld vs Mindestlohn, Akademisierungstrend vs Berufsausbildung, Karriere vs Familie, Nachwuchsmangel, Bürokratie, Arbeitsbedingungen, und und und..

All das führt in unterschiedlichen Bereichen zu unterschiedlich ausgeprägten Auswirkungen, teilweise aus allen, teilweise aus einigen der genannten oder nicht genannten Gründen. Deshalb kann der Fachkräftemangel in Summe auch nicht rein durch Maßnahme X gelöst werden. Pauschalitäten wie pauschal mehr Geld oder pauschal weniger Arbeitszeit sind eben zu pauschal, weil dies hier und dort die Lage vielleicht verbessern, aber nicht überall.
 
Es bringt nichts, wenn man ständig versucht eine Ursache von komplexen Entwicklungen auf eine einzige Sache zu beschränken. ... Deshalb kann der Fachkräftemangel in Summe auch nicht rein durch Maßnahme X gelöst werden.
Das ist auch nicht meine Aussage: ich stelle fest und das bestätigst du ja, dass es bereits in der Schule beginnt zu kranken. Das es noch an weiteren Stellen Herausforderungen gibt, wie du sie m.M.n. auch richtig aufgezählt hast, unterstreiche ich gern. Um es greifbar zu machen und klar zu benennen bin ich bei diesem Beispiel geblieben. Zumal dort das erst mal richtig auf die Kinder was Leistung ind Lernen Einfluss genommen wird.
@soulstyle ... worüber lachst du?
@AMG38 ... irgendwo muss man anfangen! Womit würdest du beginnen?
 
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Ich beobachte, dass das gesamte Thema schon in der Schule anfängt zu kranken. Hier wird ja schon massiv weichgespült und der Performer der Zukunft versaut. Da die Sprösslinge keinen Stress haben dürfen und sich bestmöglich und individuell entwickeln zu können, wird der gesunde Wettbewerb rausgenommen. Wenn die Eltern ihr Kind auf Gymmi sehen wollen sorgen sie dafür das das Kind dort azch raufkommt. Das damit die gesamte Bildungskaskade zerlegt wird und das Niveau permanent sinkt und der Output des Bildungssystem mehr und mehr an Qualität, Leistungsfähigkeit und Bereitschaft verliert, ist logisch, wird aber hingenommen. Und dann wundert man sich über nen Fachkräftemangel. Es gibt es meiner Sicht keinen Fachkräftemangel in dem von der Politik gemalten Ausmaß. Es ist das Resultat einer falschen Bildungs- und Leistungskultur. Und eines muss allen klar sein: die guten Leute aus dem Ausland sind die Macher die wir brauchen, booten aber automatisch mit den kommenden Generationen die Einheimischen aus, weil diese die Eigenschaften nicjt mehr mitbringen. Umkehren würde sich das nach meiner Beobachtung evtl. wieder, wenn der Wohlstand abnimmt und man fürs Überleben wieder richtig performen muss. Aber diese Erkenntnis und diese Eigenschaft muss erstmal wieder durch die Gesellschaft generiert werden, denn die Life Balance und woke Geberation wird das ihren Kindern nicht beibringen können.
Mit Blick auf Bachlor und Master, mir grauts. Als wir damals fie Lehrpläne erarbeitet haben wurde genau diese Knackpunkte wie ich sie tagtäglich erleben darf benannt. Das hat niemanden gestört. Es sollte zügig umgesetzt werden. Da kann man nur den Kopf schütteln.
Ich hoffe das langsam ein Sinneswandel einsetzt, denn sonst sind wir know how technisch für lange Zeit raus!
Am besten den Rohrstock wieder einführen? Oder was willst du damit sagen?
 
Sorry, aber zuweilen fällt es mir wirklich schwer dich in politischen Debatten ernst zu nehmen. Deine Kommentare erscheinen mir manchmal willkürlich, wie Grashalme im Wind, die sich hin und her wenden. Paar Kommentare vorher schreibst du, dass ausnahmslos alle exakt den selben Lohn im Monat verdienen sollen, unterstellst im gleichen Atemzug dem Vorschlag nach höherer Besteuerung von Reichen Populismus, um dann im selben Atemzug irgendwas über Zwangsenteignungen zu schwadronieren, was nirgends im zitierten Kommentar erwähnt wird.

Was ist das für ne weirde Agitation?
Nein, ich sage es ist Populismus zu behaupten, dass man soziale Gerechtigkeit in diesem Land herstellen kann, indem man 250 Leute stärker besteuert. Mit der Zwangsenteignung wollte ich nur darstellen wie gering das Vermögen dieser Milliardäre im Relation zu den Staatsausgaben ist.

Wie gesagt sagen wir 250 Milliardäre, schätzen wir dass diese kombiniert 500 Milliarden besitzen, dem steht der Öffentliche Gesamthaushalt gegenüber. 2023 standen Einnahmen von 1 860,0 Milliarden Euro Ausgaben von 1 951,9 Milliarden Euro gegenüber. Für 2024 sehen die ersten 3 Quartale so aus, dass die Finanzlücke wachsen wird und die Ausgaben die 2000 Milliarden sprengen. Will also sagen, dass wir das gesamte Vermögen der Milliardäre nehmen können und es reicht für 5-6 Jahre nur um das Haushaltsdefizit auszugleichen.


Deswegen ist es Zeit klar zu sagen jeder, der überdurchschnittlich verdient, wird mehr belastet werden müssen um einen sozialen Staat zu erreichen, natürlich immer stärker je reicher jemand ist. Aber die Idee, dass man den Staat sanieren kann in dem man nur Milliardäre belastet, ist Populismus.
 
Nein, ich sage es ist Populismus zu behaupten, dass man soziale Gerechtigkeit in diesem Land herstellen kann, indem man 250 Leute stärker besteuert.
Was Du aber doch ein paar Beiträge vorher forderst. Spitzensteuersatz 65% wenn ich das gerade richtig im Kopf habe.
Da klingst Du selber als wenn das die Lösung für die soziale Ungerechtigkeit wäre.
der überdurchschnittlich verdient,
Was ist jetzt überdurchschnittlich? 4630€ Brutto?


Es wäre einmal interessant zu berechnen wie es aussieht wenn bis 50000€ Brutto Jahresgehalt das Steuerfrei wäre, sprich Freibetrag. Dadrüber hinaus jedoch der Steuersatz steil ansteigt. Eventuell in der Spitze sogar über die 65% welche vorher genannt wurden.
Allein ein Freibetrag von 25000€ würde schon interessante Auswirkungen haben.
 
Was Du aber doch ein paar Beiträge vorher forderst. Spitzensteuersatz 65% wenn ich das gerade richtig im Kopf habe.
Da klingst Du selber als wenn das die Lösung für die soziale Ungerechtigkeit wäre.

Was ist jetzt überdurchschnittlich? 4630€ Brutto?
Der Spitzensteuersatz wirkst sich aber nicht nur auf wenige Superreiche aus sondern je nach Implementation spätestens ab 250.000 Euro Jahreseinkommen.
 
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Bitte? Lese meinen Beitrag bitte noch mal und stelle dir die Frage nach der Kernaussage.
Hatte ich mehrmals. Die Kernaussage die ich interpretiere ist die, dass die Kinder und Jugendlichen heutzutage verweichlicht sind und die Probleme daran liegen.
Das ist übrigens auch eine seit Jahren bekannte Schwäche die aus dem aktuellen Schulsystem hervorgeht: man versteht den Inhalt von Sachtexten nicht mehr. ;)
Ich bin aber schon lange aus der Schule raus.

Der Spitzensteuersatz wirkst sich aber nicht nur auf weniger Superreiche aus sondern je nach Implementation spätestens ab 250.000 Euro Jahreseinkommen.
Eben! Wie ich schon paarmal schrieb: unter Helmut Kohl war der noch deutlich höher als heute. Und das hat auch funktioniert.
 
Man wird auch schon bei 70.000 höher gehen müssen. Sorry, aber Sozialismus und Gerechtigkeit funktioniert nicht, wenn der Plan ist, dass man selber nicht betroffen ist. Gerechtigkeit bedeutet selber Einschränkungen und Nachteile zu ertragen, damit es anderen besser geht. Und ja ich(wir wären voll betroffen und das wäre gut so.
 

Wieder ein blöder Schachzug von der Union. Genauso wie die Abstimmung vor den Wahlen.
 
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