News Neue Details zum Larrabee-Ableger Xeon Phi

Diese technologische Entwicklung ist ausschließelich für Server konzipiert und dürfte daher für Gamer total uninteressant sein oder? :huh:
 
K.A. wie die anderen das sehen, aber ich für meinen Teil interessiere mich schon für die Entwicklung dieses Chips, da doch iwann Intel damit auf Cloud Gaming und vorallem auf Real Time Raytracing hinarbeitet und das hat sehr viel mit gaming zu tun...und wie gesagt, selbst wenn nicht, aus meiner Sicht ist es völlig ok, dass pcgh zu diesen Sachen Beiträge macht.
 
K.A. wie die anderen das sehen, aber ich für meinen Teil interessiere mich schon für die Entwicklung dieses Chips, da doch iwann Intel damit auf Cloud Gaming und vorallem auf Real Time Raytracing hinarbeitet und das hat sehr viel mit gaming zu tun...und wie gesagt, selbst wenn nicht, aus meiner Sicht ist es völlig ok, dass pcgh zu diesen Sachen Beiträge macht.

Auf jeden Fall! Nur frage ich mich als reiner Gamer wozu diese Hardware nützlich ist - hab doch keine Ahnung was eine Server-Infrastruktur so benötigt!
Ich weiß was in meinen Rechner rein gehört aber das war`s dann auch schon ;)
 
Diese technologische Entwicklung ist ausschließelich für Server konzipiert und dürfte daher für Gamer total uninteressant sein oder? :huh:

Diese Karte: Ja.
Aber Larrabee selbst sollte seinerzeit auch an Gamer vermarktet werden und es gibt weiterhin die Vermutung, dass Intel mittelfristig die Technik auch für IGPs nutzen will bzw. dass zu einer Verschmelzung von GPU und CPU Einheiten führen könnte. Also keine "Fusion" ala AMD, bei der GPU, CPU und NB auf einfach nebeneinander auf einem DIE liegen und auch keine APU ala ?-Bridge, wo allenfalls der L3 Cache geteilt wird, sondern ein homogenes System, bei dem die x86-Kerne integraler Bestandteil der Grafikpipeline sind, deren SIMDs/MIMDs für diverse alternative Beschleunigeraufgaben zur Verfügung stehen und Ressourcen flexibel zwischen beiden Aufgabenbereichen verschoben werden können.

Ist zwar alles noch sehr weit entfernte Zukunftsmusik, denn wie Larrabee gezeigt hat: Solange Entwickler nur Rasterizer nutzen, hat man mit einem Universalchip keine Chance gegen spezialisierte Rasterizer Karten. Aber es ist etwas, dass man auch als Gamer im Auge behalten kann.
(vergl. z.B. Xeon EX oder ein Kühlsystem für Cluster. Sowas nutzt auch keiner zum Zocken. Aber interessante Technik ist es allemal)
 
K.A. wie die anderen das sehen, aber ich für meinen Teil interessiere mich schon für die Entwicklung dieses Chips, da doch iwann Intel damit auf Cloud Gaming und vorallem auf Real Time Raytracing hinarbeitet und das hat sehr viel mit gaming zu tun...und wie gesagt, selbst wenn nicht, aus meiner Sicht ist es völlig ok, dass pcgh zu diesen Sachen Beiträge macht.

Cloud-Gaming? :kotz:

Echtzeitraytracing ist da schon interessanter. Damit würde eine solche Karte als UPU (Universal Purpose Unit) auch sinn machen. Dann hat man nicht mehr CPU und GPU für verschiedene Aufgaben, sondern die UPU, die sich um alle anfallenden Aufgaben kümmert.
 
Coud-Gaming hat auch einige Vorteile. Ich nutze eine Remote APP schon länger um mitm Tablet oder Netbook , Handy spielen zu können, wärhend Grafikk&Co vom HighendPC Stammt.
Schon mal Crysis aufm Handy gespielt? Oder was auch immer. Natürlich sollte man eher spiele nehmen die von der Steuerung her auch besser gehen ;)
BTT:
@News: Könnte jetzt eine "dumme"Frage sein, aber wenn man 8GB Ram verbauen will, müssen die Prozessoren dann 64 Bit Kompatibel sein oder? Sind also erweiterete P6 Prozessoren denk ich mal?
Warum nimmt man eigentlich die alte Architetkur, dachte die ist schonmal hinsichtlich Pro/Takt Leistung ordentlich überarbeitet worden? Oder würde das bedeuten: selbe Chipfläche, selbe Leistung, weniger Kerne?
 
@News: Könnte jetzt eine "dumme"Frage sein, aber wenn man 8GB Ram verbauen will, müssen die Prozessoren dann 64 Bit Kompatibel sein oder?

Nicht zwingend. Wenn Intel die 8 Gb zusammenhängend verwalten möchte, müssten sie mit min. 33 Bit Speicheraddressierung arbeiten - aber nicht annäherend mit 64 und bei sovielen Kernen wäre es auch durchaus denkbar, dass eine segmentierte Verwaltung genutzt wird, weil eh nicht mit >4 GB für einen Thread zu rechnen ist. Unabhängig davon macht die Speicherverwaltung keine Aussage über die Fähigkeit der Recheneinheiten. (die SIMDs, die die Hauptlast tragen, sind aber definitiv 64 Bit tauglich - schließlich will Intel hohe DP-Leistungen erbringen. Aber die reine Fähigkeit, auch 64 Bit berechnen zu können, macht ja noch keinen 64 Bit Prozessor - sonst wären die seit dem 8087 auf dem Markt)

Sind also erweiterete P6 Prozessoren denk ich mal?

P5 hieß es einmal.

Warum nimmt man eigentlich die alte Architetkur, dachte die ist schonmal hinsichtlich Pro/Takt Leistung ordentlich überarbeitet worden? Oder würde das bedeuten: selbe Chipfläche, selbe Leistung, weniger Kerne?

Genauer als "Effizienz" hat Intel das afaik nicht begründet, aber ich würde mal darauf tippen, dass der Hauptgrund die SIMDs sind: Da die Rechenleistung primär von extrem mächtigen Zusatzeinheiten bereitgestellt wird, war es weitesgehend wurscht, was der eigentliche x86 Kern erbringt. Der muss in erster Linie eine x86 kompatible Ansteuerung ermöglichen und ansonsten möglichst wenig Platz wegnehmen. Der Ur-Pentium ist da kein schlechter Ausgangspunkt. (Wobei ich persönlich mich schon immer gefragt habe, warum man nicht lieber den Atom genommen hat.)
 
Diese technologische Entwicklung ist ausschließelich für Server konzipiert und dürfte daher für Gamer total uninteressant sein oder? :huh:

Weniger für Server, eher für HPCs und auch für Workstations (z.B. Raytracing)

Nur zwei Dinge verhindern den Einsatz als (Spiele-) Grafikkarte: der nicht vorhandene Bildschirmausgang, das könnte man zwar noch umgehen indem man den Bildschirmausgang einer IGP oder einer anderen Karte nutzt, das noch schwerwiegendere Problem ist, dass die Entwicklung von Open-GL und DirectX Treibern eingestellt wurde.

komplexere Chips hätten den Stromverbrauch hoch gejagt.

Und vor allem auch die Chipfläche bzw. man hätte weniger Kerne unterbringen können- aber wenn man konsequent auf weniger und dafür komplexere Kerne gesetzt hätte hätte man am Ende ~einen Sandy Bridge-E... und den gibt es ja schon

Wobei ich persönlich mich schon immer gefragt habe, warum man nicht lieber den Atom genommen hat.

Ein ATOM Kern hat soweit ich weiß ~40 Millionen Transistoren (inkl. 24KiB + 32KiB L1 und 512KiB L2) und ist damit sehr viel komplexer als der P5 Pentium mit ~3 Millionen (inkl. 8+8 KiB L1 Cache).

Der Atom kann ja auch mehr, was in dem Fall aber nicht unbedingt nötig ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
47 Millionen sinds afaik (aber schon inklusive einem deutlich leistungsfähigeren FSB - und den könnte man ggf. gut gebrauchen).
L2 brauchst du beim P1 aber zusätzlich. Keine Ahnung, wieviel der hier belegt - die 2 MiB L3 des Gallatin hatten 123 Mio. Transistoren. Wenn das beim Atom nicht effizienter ist, hat der Kern selbst nur rund 16 Millionen, davon weitere 3 für den größeren L1 und eine unbekannte für die SSE3-SIMD (SSE1 hat von Deschutes zu Katmai 2 Millionen gekostet, aber seitdem kam viel dazu). Im Gegenzug ist er aber Dualthread fähig, kann also die Arbeit von zwei P5 Kernen machen. Da bleibt am Ende kein großer Unterschied mehr.
 
Jede SRAM-Zelle (Bit) sind immer 6 Transistoren. Deswegen heißt es ja auch SRAM von six ;)


Nicht zwingend. Wenn Intel die 8 Gb zusammenhängend verwalten möchte, müssten sie mit min. 33 Bit Speicheraddressierung arbeiten - aber nicht annäherend mit 64 und bei sovielen Kernen wäre es auch durchaus denkbar, dass eine segmentierte Verwaltung genutzt wird, weil eh nicht mit >4 GB für einen Thread zu rechnen ist. Unabhängig davon macht die Speicherverwaltung keine Aussage über die Fähigkeit der Recheneinheiten. (die SIMDs, die die Hauptlast tragen, sind aber definitiv 64 Bit tauglich - schließlich will Intel hohe DP-Leistungen erbringen. Aber die reine Fähigkeit, auch 64 Bit berechnen zu können, macht ja noch keinen 64 Bit Prozessor - sonst wären die seit dem 8087 auf dem Markt)
Klar wird das Ding 64Bit tauglich sein.... Was für ne Frage :ugly: Wenn nicht, könnten Sie das Ding gleich wieder einpacken, da so was nicht mehr in heutigen Servern einsetzbar ist. Schon gar nicht mehr in dem Bereich auf den es abziehlt: HPC

Wird aber halt wie bei den CPUs wohl "nur" 64Bit virtuell, 40Bit physisch sein. Das reicht aber auch aus. Selbst SB-E und Westemere-EX haben meines wissens noch 40Bit physikalische Adressbreite
 
Das "S" steht für "static" ;)
Aber unabhängig davon braucht man für einen arbeitenden Cache ja mehr Transistoren, als nur die einzelnen Zellen.

Die physische Addressbreite liegt bei allen derzeit verfügbaren x86-64 bei 48 Bit.
 
Dann halt 48 Bit :P das ist doch fast das selbe :D halt weder 32 noch 64 bit ;)

Es ist aber nen guter! Richtwert. Die Ansteuerlogik usw. sollte nur noch ein paar % ausmachen. Der Großteil ist schon wirklich das was man für den SRAM an und für sich braucht.
 
Wenn man schon drauf eingeht, kann man es schon genau nennen. Schließlich ist es nicht jedem klar, dass es "64 Bit x86 CPUs" nur mit 36, 40 und 48 Bit Addressierung gibt ;)
+30%, wenn man obige Zahlen heranzieht :)
 
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