Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und alles, was Realität ist, ist Deiner Meinung nach gut? Interessante Ansicht.

Man darf doch wohl Dinge und Verhaltensweisen kritisieren, die man selber nicht gut findet. Ich finde z.B. jede Art körperlicher Gewalt gegen andere Menschen nicht gut und kritisiere das. Würdest Du mir dann auch sagen: "Komm mal in der Realität an!"

Mein Ziel ist es, Zustände zu verändern und nicht alles opportunistisch zu ertragen. Andere haben andere Ziele. So ist das in einer pluralistischen Gesellschaft. Die Menschenrechte stehen bei uns übrigens in der Verfassung. Lies dazu einfach mal GG Artikel 1, Absatz 2

Daraus kann man schließen, dass Menschen, die die Menschenrechte nicht anerkennen, nicht zum deutschen Volke gehören können, oder verstehe ich das falsch? Denn "Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten ..."
 
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Das ist Dir klar, das ist mir klar und das verstehen alle, die das Konzept "Menschenrechte" verstanden habe.
Bitte nicht vergessen das Schild hochzuhalten das du damit zum kleinen und erlauchten Kreis an Personen gehörst, der die einzig wahre Sichtweise kennt. Also so wie auch bestimmte sonstige Schwurblergruppen, wo der Rest einfach nur zu blind ist zu erkennen wie es zu sein hat, oder auch die Freunde aus der AfD-Ecke. :schief:

Faschistische Eiferer werden das aber nie verstehen.
Na bloß gut das du nie eine Form von verblendeter Eiferin warst, sein kannst und sein wirst. :P

Die wollen natürlich für sich Menschenrechte haben, anderen diese zugestehen übersteigt deren Horizont.
Niemand spricht damit irgendwie grundsätzlich diesen Menschen ab hinzugehen wo sie hinwollen.
Es macht aber durchaus einen Unterschied ob man von jemanden hilfesuchend Leistungen (nicht nur monitär) erbittet und wie man dann damit verfährt / umgeht.

Nahezu jeder Mensch wäre wohl auch mindestens entäuscht und sauer, würde eine obdachlose Person nach Geld für eine Mahlzeit fragen, man es ihr geben und im Anschluss aber sehen wie das Geld am nächsten Kiosk in eine Flasche Bier investiert wird.

Das gleiche gilt auch für den Schutzstatus.
Wenn das Leben in der Heimat so unerträglich ist das es angeblich nicht mehr möglich ist dort zu leben, man hier Schutz erbittet, dann aber andauernd (im Jahrestakt) wieder wochenlang in die Heimat reist, ist es äußerst fraglich ob ein handfester Grund für den Schutz wirklich gegeben sein kann.

Was völlig anderes ist es wenn eine Person die Staatsbürgerschaft erlangt und dann in ihre Heimat reist, weil sie dann Bürger dieses Staates ist und nicht mehr Schutzbedürftige Person eines fremden Staates.

Warum unsere Regierung sich von diesen Eiferern leiten ist, ist mir ein Rätsel.
Aus dem selben Grund warum sie auf solche oft tieffliegenden Eiferer deiner Sorte hören. :schief:
 
Ja genau, hat man auch bei den Grünen gesehen.

Die grünen waren und sind aber keine Bande Faschisten und Rassisten. Mag sein, dass in den ersten Jahren auch der/die ein oder andere politische Spinner*in in ihren Reihen war, aber die sind längst nicht mehr dabei und in der großen Mehrheit der Partei stand von Anfang an auf dem Boden des Grundgesetzes. Bei den blauen Menschenfeinden hingegen kann man den umgekehrten Prozess beobachten - alle, die wenigstens keine Demokratieverächter*innen sind, wurden systematisch aus der Partei gedrängt. Geblieben sind Überzeugungstäter*innen und Opertunist*innen.
. Ich kenne sehr viele syrische Flüchtlinge, aus der ersten Migrationsbewegung und diese Leute waren seit über 6-7 Jahren nicht mehr in Syrien.
Hier ähnlich, bzw. erst wieder zurück, nach der Einbürgerung, da dann der Schutzstatus als Bundesbürger natürlich ein anderer ist.
 
Eine Reise bedingt nicht automatisch eine Wiederkehr.
Im Mitteldeutschen war das so, da war eine "Reise" auch ein Heerfahrt. Für Soldaten stimmt Deine Aussage, auch die Russen, die gerade eine "Reise" in die Ukraine machen, kommen gehäuft nicht wieder, um auch mal zynisch zu werden. Im Hochdeutschen aber ist der Begriff anders definiert.

Wir haben für das, was Du willst, den Begriff "Ausreise".
 
Zuletzt bearbeitet:
Und alles, was Realität ist, ist Deiner Meinung nach gut? Interessante Ansicht.

Man darf doch wohl Dinge und Verhaltensweisen kritisieren, die man selber nicht gut findet. Ich finde z.B. jede Art körperlicher Gewalt gegen andere Menschen nicht gut und kritisiere das. Würdest Du mir dann auch sagen: "Komm mal in der Realität an!"

Mein Ziel ist es, Zustände zu verändern und nicht alles opportunistisch zu ertragen. Andere haben andere Ziele. So ist das in einer pluralistischen Gesellschaft. Die Menschenrechte stehen bei uns übrigens in der Verfassung. Lies dazu einfach mal GG Artikel 1, Absatz 2

Daraus kann man schließen, dass Menschen, die die Menschenrechte nicht anerkennen, nicht zum deutschen Volke gehören können, oder verstehe ich das falsch? Denn "Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten ..."
Wer hier als Flüchtling kriminell wird gehört abgeschoben. Erst Recht wenn er andere Menschen ermordet.
Wer illegal hier ist auch. Bzw wenn es keinen trifftigen Asylgrund gibt.
Deutschland ist zwar relativ reich aber kann auch nicht jeden aufnehmen.
Und guck mal warum die AfD soviele Stimmen bekommen hat?
Weil der Staat bisher nicht wirklich hart durchgegriffen hat.
Die Leute haben die Schnauze voll.
 
Im Miiteldeutschen war das so, da war eine "Reise" auch ein Heerfahrt. Für Soldaten stimmt Deine Aussage, auch die Russen, die gerade eine "Reise" in die Ukraine machen, kommen gehäuft nicht wieder. Im Hochdeutschen aber ist der Begriff anders definiert.
"Reise"
[Der Erreichung eines bestimmten Ziels dienende] Fortbewegung über eine größere Entfernung
"eine große, weite, kurze, beschwerliche, dienstliche Reise"

Nein, auch das Hochdeutsche sagt nicht das eine Reise zwingend auch eine Rückfahrt beinhaltet. :schief:
 
Die Leute haben die Schnauze voll.
Wer sind die "Leute"? Jene, die sich von der Springerhetzpresse und anderen aufstacheln lassen? Oder wen meinst Du? Ich verlinke es Dir nochmal: Lesen, sacken lassen, drüber nachdenken
 
Wer sind die "Leute"?
Auf dem Papier die selben Leute von denen du meinst sie müssten 110%ig deine Ansicht teilen, weil sie sonst alle Faschisten sind.
Also nicht die Mehrheit in einer demokratischen Gesellschaft, genauso wenig wie die Mehrheit deine Ansicht vollumfänglich teilt.

Weil in einer pluralistischen Gesellschaft die Nuancen zu einem Standpunkt stark variieren, während sie in deiner Vorstellung und der von Schwurblern und kleinen Höckes, nur absolut einstimmig sein können und sonst klar zum Feindbild gehören müssen. :schief:
 
Wer sind die "Leute"? Jene, die sich von der Springerhetzpresse und anderen aufstacheln lassen? Oder wen meinst Du? Ich verlinke es Dir nochmal: Lesen, sacken lassen, drüber nachdenken
Du solltest mal darüber nachdenken, das linkes Duckmäusertum dazu geführt hat, dass die AfD so stark geworden ist.

Und nein, die AfD Wähler sind nicht alle Rechts. Da sind auch ehemalige Unions und SPD Wähler mit bei.

Auch wenn ich die Partei niemals wählen würde. Kann ich manchen verstehen.

Weil die etablierten Parteien die ganze Zeit Duckmäusertum betrieben haben.

Es gibt sicher zu radikale und populistische Forderungen wie die von Merz zuletzt mit dem Aufnahmestopp für Flüchtlinge aus Afghanistan und Syrien.

Aber in anderen Dingen muß man härter durchgreifen.
 
100% wird man solche Taten nie ausschließen können. Wie soll das auch gehen.
Genau darum geht es doch. Gegen Einzeltäter kann man nichts machen. Da hilft nur Kultur und vorleben. Friedfertigkeit ist ein Konzept, das viele noch nicht leben, haben wollen es aber eigentlich alle. Was ist denn passiert und was war die Ursache?

Wir wissen es nicht, aber einen "Befehl des IS" gab es ganz sicher nicht. Die Propagandisten des IS schlachten das nur wieder aus. Der Täter sollte abgeschoben werden in ein unerträgliches Land. Ich denke ja, es gibt zwischen Tat und Abschiebung einen Zusammenhang. Was passiert also, wenn jetzt zehntausende Menschen Abschiebebefehle bekommen?

Eine Lösung ist komplexer als das, was mit aktueller Aktionspolitik gerade gemacht wird. Alleine dieses absurde Messerverbot. Das ist wie mit dem Verbot auf Flügen, Zahnpastatuben mitzunehmen....
 
Haltet mich für ein Ar***loch, aber ich sehe in der Flüchtlingsdebatte immer folgende Problematik: Sind das wirklich Flüchtlinge, die einen tatsächlichen Asylgrund haben, oder einfach nur "Glücksritter", die hier besser leben wollen? Denn - wie @seahawk diverse Beiträge zuvor schrieb - die meisten Flüchtlinge aus den zuletzt erwähnten Staaten sind hauptsächlich - um bei @seahawk 's Wortlaut zu bleiben - "Mohammeds", nicht aber Fatimahs.
 
Sehen wir das ganze mal etwas weiter. Wie will man sich gegen Auftragmörder wehren und wie oft passiert das? Die Russen machen das ja immer wieder gerne und schicken Leute mit gefälschten Papieren oder gar Diplomatenausweisen ins Land, die hier dann meucheln sollen. Wo ist die Empörung und welche Konsequenzen ziehen wir daraus?

Was passiert also mit den Straftätern, die aktuell nach Afghanistan geschickt werden? Sind die dann weg? Oder hat das Regime Menschen ohne Hoffnung und Perspektive, die man als Werkzeuge für alles mögliche nutzen kann?

Ich sagte ja, Lösungen sind komplexer
 
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