Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Richtig es hängt von der Verwendung ab.

Alles was konsumtiv ist, fällt darunter. Investive Maßnahmen sind unschädlich, sofern sie geeignet sind die Wirtschaftsleistung zu erhöhen. Das ist beim Austausch von alter Infrastruktur allerdings fraglich. Eigentlich hätte man dafür während der Lebensdauer Rücklagen bilden müssen.

Also Energiewende und neue Infrastruktur - Schulden
Ersatzbau von Infrastruktur - Steuern

Auf keinen Fall Schulden: Jegliche Form von Sozialleistungen
 
Doch, das ist der einzige Weg. Schulden sind nur zeitlich verschobenen Steuern mit dem Nachteil, dass sogar Zins gezahlt werden muss.

Wir brauchen massive Steuererhöhungen für alle Wohlhabenden und einen massiven Eingriff in die Verteilung des Besitz. (also Vermögens- und Erbschaftssteuer)
Quatsch!
Was nicht anderes heißt, dass jeder wer nicht Geld aus dem Sozialsystem erhält höhere Steuern zu zahlen hat.
Einfachster Populismus.
Wie @Khaosschon geschrieben hat, ohne Investitionen, auch durch Schulden, kein Ertrag.
wer nicht in Bildung investiert der wird später davon auch nicht profitieren. Wer hier nicht, auch durch Schulden, investiert hat später einen wesentlich höheren Zins zu zahlen. So könnte ich jetzt in vielen Bereichen weitermachen. Denke es ist aber schon verständlich.
Eigentlich hätte man dafür während der Lebensdauer Rücklagen bilden müssen.
Eigentlich macht den Satz kaputt. Dem Staat ist es Verbot Rücklagen aus Steuergeldern zu bilden.
 
Nein,


Der Kern ist aber das:


Wir müssen die Vermögen sozialisieren und den Menschen zurückgeben.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein,


Der Kern ist aber das:


Wir müssen die Vermögen sozialisieren und den Menschen zurückgeben.

Nein,

Ist mir neu. Dankeschön. Dachte das gilt nur für Kommunen. Ich habe da noch eine Haushaltsdebatte im Kopf in der es genau um die Verwendung von Steuereinnahmen ging.

Der Kern ist aber das:


Wir müssen die Vermögen sozialisieren und den Menschen zurückgeben.
Müssen wir das? Und in welchem Umfang?
Mein Haus möchte ich schon als Privatvermögen behalten. Habe dafür ja auch selber gearbeitet.
 
Das lässt sich alles so einfach sagen, allerdings müssen die Arbeitgeber da auch mitspielen und gerade in der Hinsicht wendet sich der Arbeitsalltag seit einer Weile wieder zum Schlechteren. Home Office wird bspw. wieder deutlich negativer gesehen, obwohl Studien hierzu kein einheitliches Bild vermitteln und diverse Studien sogar prognostizieren, dass Home Office leistungssteigernd wirken kann. Warum soll ein Arbeitgeber zudem auch eine Alleinerziehende einstellen? Die Alleinerziehende ist einfach unzuverlässig. Wenn ich als Arbeitgeber die Wahl habe, nehme ich doch einen besseren Arbeitnehmer.
Meine Vorschläge waren gesetzgeberischer Natur, nicht die der AGs.


Die Schuldenbremse ist der größte Fehler, den sich das Land seit Adolf geleistet hat. Wir sehen bereits an vielen Enden und Ecken, wie diverse Systeme kollabieren und in sich zusammenfallen, weil seit mehreren Jahrzehnten Investitionen ausgeblieben sind. Wir müssen gerade jetzt kräftig Schulden aufnehmen, damit der Kollaps diverser Systeme verhindert werden kann und wir in die Zukunft investieren können.
Ach, der Adolf.
Nein, ist sie nicht.
Und ja, ist sie doch.
Es ist volkswirtschaftliocher Oberblödsinn, die Schuldenbremse wegen Goodies an die Bevölkerung aufzulösen.
Ein Staat funktioniert dann gut, wenn er nachhaltig investiert und nicht mit der Gießkanne Geld verteilt.
Man kann mit mir über Auflösung der Schuldenbremse reden, wenn das Geld in die klimaneutrale Transformation gesteckt wird, in Zukunftstechnologien investiert wird, in den Bahn- oder ÖPNV Ausbau etc., aber nicht, wenn das Geld ohne Mehrwert verpufft und nachfolgende Generationen nix davon haben.

Siehe oben. Wie stellst du dir im Übrigen Sachen wie Schuldenerlass vor? Für mich hört sich das so an, als ob das in einer ziemlich starken Diskriminierung enden könnte.
Wir reden hier über Peanuts.
Lt. meinen Web-Infos haben gut 90% der Bürgergeldempfänger Verbidnlichkeiten, die in Summe gerade mal 2 Mrd. Euro ausmachen.
Aber diese Kleinschuldenbeträge von vielleicht 10 20 k€ sind für jenen Personenkreis riesige Beträge, die sie psychologiosch davon abhalten, überhaupt dagegen anzukämpfen. Sprich sie sehen keinen Sinn darin zu arbeiten, wenn das meiste Geld in einen für sie unermesslichen Schuldenberg fließt.
Ein Reset wird nicht alle, aber vielleicht 5 oder 10% wieder ermutigen, wieder zu arbeiten.

Jein - einige Teile sicher ja, andere Teile allerdings nicht. Es gibt durchaus diverse schwarze Schafe im öffentlichen Dienst und auch diverse Jobs in den höheren Ebenen, die völlig nutzlos sind und nur geschaffen wurden, um dort irgendwelche ehemaligen Politiker abzulagern, um ihnen einen sanften Fall aus der Politik zu gewähren.
Die schwarzen Schafe gibts überall, im ÖD wie in der Privatwirtschaft.
Es ist schon komisch, über die Staatsdiener einerseits zu schimpfen und andererseits so viel wie möglich an Stütze abzufordern.
 
Aber diese Kleinschuldenbeträge von vielleicht 10 20 k€ sind für jenen Personenkreis riesige Beträge, die sie psychologiosch davon abhalten,

10-20 k sind nicht nur für Bürgergeldempfänger ein Haufen Geld...du bist ja völlig abgehoben.
Selbst als Arbeitnehmer brauchste da ateilweise viele Jahre.
 
10-20 k sind nicht nur für Bürgergeldempfänger ein Haufen Geld...du bist ja völlig abgehoben.
Selbst als Arbeitnehmer brauchste da ateilweise viele Jahre.
Ich bin nicht völlig abgehoben.
Wenn du ein Haus heutzutage finanzieren willst, reden wir über mehrere 100k€, die ein ganz normaler Bürger mit ganz normalen mittleren Einkommen stemmen und abstottern muss.

Mir ist schon klar, dass solche Geldbeträge für Geringverdiener riesig sind, sonst hätte ich nicht den Vorschlag gebracht, wenn du alles gelesen hättest - hast aber nicht und den Kontext gar nicht verstanden, fürchte ich...

Und ja, ein Bürgergeldempfänger mit exemplarischen 20k Schulden steht verzeifelt vor dem Schuldenberg und glaubt zu wissen, dass selbst wenn er viel arbeitet, er das nie abbezahlen kann.
Genau aus der Falle kann man diese Menschen wieder mit dem vorgeschlagenen Schuldenschnitt befreien.
Die Möglichkeit der Privatinsolvenz ist zu schwach, weil hier jemand eben auch erst 7 Jahre lang heftig abstottern muss.
Das sind Perspektiven, mit denen nicht alle umgehen können.

Als Absolutsumme wurde von der Politik die besagten 2 Mrd. € identifiziert - ein vergleichsweise lächerlicher Betrag, wenn man dann eben 5 oder 10% zurück in steuerpflichtiges Einkommen führen kann. Diese Investition wäre binnen weniger Jahre wieder drinnen.
 
Die Möglichkeit der Privatinsolvenz ist zu schwach, weil hier jemand eben auch erst 7 Jahre lang heftig abstottern muss.
Das sind Perspektiven, mit denen nicht alle umgehen können.

Mein Bruder musste auch ne Privatinsolvenz machen, wegen Unterhalt für seine Kinder.
Fand ich richtig, sonst lernen es manche nie, mit Geld umzugehen.
 
Die Möglichkeit der Privatinsolvenz ist zu schwach, weil hier jemand eben auch erst 7 Jahre lang heftig abstottern muss.
Das sind Perspektiven, mit denen nicht alle umgehen können.
Du bist da nicht mehr ganz auf dem aktuellen Stand.
Die Dauer von Regelinsolvenz und Privatinsolvenz wurde 2020 auf nur noch maximal 3 Jahre (plus 1 Jahr bis auch die Schufa Einträge löscht) gesenkt.

Was ich persönlich auch für einen absolut richtigen Schritt halte, der lange überfällig war.
Es gibt leider genügend Fälle in denen Menschen auch einfach unverschuldet in die Privatinsolvenz gezwungen werden, z.B. wenn sie für Schulden, wie Überzahlungen durch das Amt, geradestehen müssen, weil es bei den Eltern nichts zu holen gab und damit im Grunde zu Unrecht gestraft werden.
 
Es gibt leider genügend Fälle in denen Menschen auch einfach unverschuldet in die Privatinsolvenz gezwungen werden, z.B. wenn sie für Schulden, wie Überzahlungen durch das Amt, geradestehen müssen, weil es bei den Eltern nichts zu holen gab und damit im Grunde zu Unrecht gestraft werden.
Scheidung reicht ja schon. Ein Bekannter war am Ende Pleite.
 
Und wieder etwas mehr Geld für die Vermieter.

Naja... Was willst du anderes machen?

Wenn die Politik nicht kapiert, dass sie mit ihrer Politik den Wohnungsbau zerstört und dadurch keine Wohnungen gebaut werden, die für mehr Angebot sorgen, dann nutzen Vermieter halt die Marktsituation aus.
 
Wir müssen die Vermögen sozialisieren und den Menschen zurückgeben.

Das Vermögen liegt aber bei den ganz Reichen nicht auf dem Konto. Deren Vermögen sind z.B. die Familienunternehmen. Da kannst du nichts "zurückgeben".

Die Eigenheimquote in Deutschland ist übrigens im unteren Bereich im europäischen Vergleich. Oder anders ausgedrückt: so wohlhabend sind wir Deutschen dann wohl in der Masse doch nicht.

Das Problem ist einfach, dass der Staat Arbeit zulässt die einem bei Vollzeit kaum was übrig lässt. Dadurch können Menschen, welche sich in so einer Situation befinden, auch niemals Vermögen aufbauen.

Und das ganze wird sich jetzt durch die Wohnungsnot in den nächsten Jahren deutlich verschärfen. Denn dadurch sind Leute genötigt Mieten zu zahlen, die ihnen kaum Luft zum atmen lässt.
 
Das Vermögen liegt aber bei den ganz Reichen nicht auf dem Konto. Deren Vermögen sind z.B. die Familienunternehmen. Da kannst du nichts "zurückgeben".
Das Geld liegt vor allen in Immobilien und als gestreutes Anlagevermögen und Wertpapieren, sicher aber liegt das nicht zum großen Teil in irgendwelchen Familienunternehmen.

Die Eigenheimquote in Deutschland ist übrigens im unteren Bereich im europäischen Vergleich. Oder anders ausgedrückt: so wohlhabend sind wir Deutschen dann wohl in der Masse doch nicht.
Es hat niemand behauptet das die "Masse" in Deutschland besonders wohlhabend ist, was ja gerade das Problem ist.
Es ist eine kleine Minderheit besonders wohlhabend, die mehr als 50% des Vermögens in Deutschland besitzt und ihr Vermögen gut geschützt und unterstützt durch den Staat immer weiter vererbt.

Entsprechend mag es heute kaum noch Adlige mit Titel geben, aber der Erbadel lebt auf der finanziellen Seite trotzdem nach wie vor weiter und macht sich ein gutes Leben auf dem Rücken der wenig Wohlhabenden.

Das Problem ist einfach, dass der Staat Arbeit zulässt die einem bei Vollzeit kaum was übrig lässt. Dadurch können Menschen, welche sich in so einer Situation befinden, auch niemals Vermögen aufbauen.
Was schon x-fach nachgewiesen so völliger Unsinn ist.
Große Vermögen werden vor allen vererbt, nicht erarbeitet, weil niemand kann dutzende Millionen und Milliarden Euro in einem Leben alleine durch seiner eigenen Hände Arbeit erwirtschaften.

Der Staat schützt und verbilligt aber seit Jahrzehnten immer weiter Steuern auf große Vermögen und Erbschaften, während die Steuern am unteren Ende seitdem vor allen spürbar gestiegen sind.

Die Lösung ist also nicht unten entlasten und oben weiter entlasten.
Dass das nicht funktioniert und nicht zu gewünschten wirtschaftlichen Effekten führt, außer das die Vermögen oben seit Jahrzehnten immer weiter wachsen, während die Armut auf der anderen Seite immer größer wird, ist klar zu sehen.

Und das ganze wird sich jetzt durch die Wohnungsnot in den nächsten Jahren deutlich verschärfen. Denn dadurch sind Leute genötigt Mieten zu zahlen, die ihnen kaum Luft zum atmen lässt.
Wohnungsnot wird genau so lange ein Problem bleiben wie es sich lohnt mit Eigentum zu spekulieren, dafür künstlichen Leerstand zu erzeugen und an die Börse zu gehen.
Das wird auch kein forcierter Wohnungsbau der Welt ändern.
 
Das Vermögen liegt aber bei den ganz Reichen nicht auf dem Konto. Deren Vermögen sind z.B. die Familienunternehmen. Da kannst du nichts "zurückgeben".
Oder in Steueroasen.
Das Problem ist einfach, dass der Staat Arbeit zulässt die einem bei Vollzeit kaum was übrig lässt. Dadurch können Menschen, welche sich in so einer Situation befinden, auch niemals Vermögen aufbauen.
Solche Jobs müssen aber auch erledigt werden.
Dann muß der Mindestlohn weiter rauf.
 
Das Vermögen liegt aber bei den ganz Reichen nicht auf dem Konto. Deren Vermögen sind z.B. die Familienunternehmen. Da kannst du nichts "zurückgeben".
Das stimmt natürlich. Die Familie Klatten und Quandt sind an dem kleinen Familienbetrieb BMW beteiligt. Dazu an dem Kleinstbetrieb Altana.
Natürlich alles vererbt. Natürlich waren die Vorfahren in der NSDAP und beschäftigten Zwangsarbeiter.
Natürlich sind die Quandts und Klattens Großspender von Union und FDP.
 
Natürlich alles vererbt. Natürlich waren die Vorfahren in der NSDAP und beschäftigten Zwangsarbeiter.
Aber sie haben sich doch schon 2-3x (halbherzig) dafür entschuldigt, dass Oma und Opa das eigene Vermögen auf dem Rücken und mit dem Leben unschuldiger Menschen erlangt haben.

Irgendwann muss auch doch mal gut sein und die Menschen endlich akzeptieren das man halt in einem Verbrecherstaat priviligiert wurde und heute ist, weil man aus dem richtigen Uterus gerutscht ist und andere nicht.

Und schließlich sind Quands und Klatten heute auch sehr wichtige Grundpfeiler dieser Demokratie, mit ihren großzügigen Spenden an FDP und Union. ;)
 
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Die gesammte Presse wird immer schwachsinniger!


1. Gibt es keine Direktwahl von Ministerpräsidenten!
2. Ist Frau Wagenknecht auch nicht die Spitzenkandidatin für das #BuendnisStrahlenderWladimir in Thüringen!

Mein Gott Verblödung in jeglicher Richtung!
 
1. Gibt es keine Direktwahl von Ministerpräsidenten!
Wird das auch nicht behauptet, sondern sich auf eine Meinungsumfrage von Insa bezogen:
Für die Umfrage haben die Meinungsforscher 1.000 volljährige Thüringer vom 5. bis 12. August online befragt.
...
2. Ist Frau Wagenknecht nicht die die Spitzenkandidatin...
Wird das auch nicht behauptet, sondern war ebenfalls Teil der Fragestellung in der Meinungsumfrage:
Wagenknecht steht bei der Landtagswahl in Thüringen nicht auf dem Stimmzettel.
Keine Ahnung was deine künstliche Empörtheit also wieder soll.
Die Umfrage mag zwar, ohne die Gründe der Erhebung dieser Meinungsumfrage zu kennen, die da von den Forschenden für angelegt wurden, auf den ersten Blick "sinnfrei" erscheinen, aber sie gibt durchaus Aufschluss darüber dass wohl nicht wenige Thüringer, mit Wagenknecht und Höcke, zur Wahl von rechten und linken Extremisten, bzw. schwurbelnden Putin-Apologeten, tendieren würden, könnten sie diese direkt wählen.

Die Welt selbst hat hier jedenfalls nichts falsches berichtet.
 
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