Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Das Menschen mit Migrationserfahrung in Deutschland systematisch diskriminiert und ausgegrenzt werden ist ein trauriger Fakt.
Migrationserfahrung trifft es ganz gut. Das traf auch auf meine total biodeutschen Großeltern zu. Und es betraf meinen badischen Kumpel, der sich 'ne Wohnung in Berlin nehmen wollte, weil er dort für länger arbeiten sollte. :ugly:
 
Ich hab gelesen, dass das ein Richter entscheidet und der hat Ermessensspielraum.
Was aber nichts daran ändert, wenn du die Person nicht abschieben kannst, weil kein Land den wieder haben will.
Der Richter entscheidet es eben nicht, da eine Doppelbestrafung verfassungswidrig ist. Die Abschiebung ist keine Strafe, sondern ein Schutz der Gesellschaft unter Berücksichtigung einer Gefährdungsprognose.
 
Was aber nichts daran ändert, wenn du die Person nicht abschieben kannst, weil kein Land den wieder haben will.
Das ist doch der eigentliche Grund. Deswegen ist es auch so dumm, wenn die Politiker und ihre rechten Sympathisanten davon reden, dass man konsequenter abschieben solle. Als nächstes Argument von Rechts kommt dann, dass man dann die Grenzen besser kontrollieren muss. Wie das ganz praktisch mit dem viel zu wenigen Personal gehen soll, das wird nicht gesagt. Und wenn man erklärt, dass die Abschottung nur dann wie gewünscht funktioniert, wenn man ein rigoroses und tödliches Grenzregime einführt, dann trauen sich diese Leute nicht zuzugeben, dass es ihnen recht wäre. Verlogene Bande das ist!
 
Der Richter entscheidet es eben nicht, da eine Doppelbestrafung verfassungswidrig ist. Die Abschiebung ist keine Strafe, sondern ein Schutz der Gesellschaft unter Berücksichtigung einer Gefährdungsprognose.
Wir sind ein Rechtsstaat un jeder kann gegen seine Abschiebung klagen und ein Richter entscheidet dann.
Das ist doch der eigentliche Grund. Deswegen ist es auch so dumm, wenn die Politiker und ihre rechten Sympathisanten davon reden, dass man konsequenter abschieben solle.
Das sagt Scholz inzwischen auch und der muss wissen, dass das nicht so einfach geht.
Als nächstes Argument von Rechts kommt dann, dass man dann die Grenzen besser kontrollieren muss.
Das hat ja die EM gezeigt, was das für ein Personalaufwand war. Die Bundespolizei ist dafür nicht ausgerüstet. Weder personell oder materiell.
Wie das ganz praktisch mit dem viel zu wenigen Personal gehen soll, das wird nicht gesagt.
Das sagt z.B. die Afd nie, wenn du fragst, wie sie das machen will. dann kommt immer wieder eine europäische Lösung. Aber die Afd will ja austreten. Ergo muss sie eine Lösung anbieten.
Und wenn man erklärt, dass die Abschottung nur dann wie gewünscht funktioniert, wenn man ein rigoroses und tödliches Grenzregime einführt, dann trauen sich diese Leute nicht zuzugeben, dass es ihnen recht wäre. Verlogene Bande das ist!
Du musst aus allen Abkommen und Verträgen austreten. Komplette Abschottung. aber mit wem will man dann noch handeln? Deutschland würde isoliert und arm werden.
 
Meine Güte, Musk ist so dermaßen lost im Schädel:
Auf seinem X-Account teilte Musk ein Video der 23-jährigen Naomi Seibt, die in der Vergangenheit insbesondere als Klimawandel-Leugnerin auf YouTube Bekanntheit erlangt hat und als rechte Aktivistin gilt. In dem Video fasst die YouTuberin die Vorkommnisse rund um "El Hotzo" vereinfacht zusammen, nennt den Moderator "offen marxistisch" – und beschwört, sie habe bereits "vor 'El Hotzo' gewarnt", er sei ein "vom deutschen Staat bezahlter Komiker, der Donald Trump den Tod wünscht".

Neben diesen – nicht weiter belegten – überaus fragwürdigen Thesen behauptet Seibt zudem, Sebastian Hotz wünsche nicht nur Trump den Tod, sondern auch Elon Musk. Als Grundlage für ihre These zeigt Seibt in ihrem Video den Screenshot eines Tweets von Sebastian Hotz aus dem Jahr 2022.

Für Musk offenbar Grund genug, sich direkt an Bundeskanzler Scholz zu wenden. Zu dem fraglichen Video der YouTuberin schreibt er: "Jemand, der dem führenden US-Präsidentschaftskandidaten und mir den Tod wünscht, wird dafür von der deutschen Regierung bezahlt?" – anschließend fragt er auf Deutsch "Bundeskanzler, was ist das?".

Ehrlich, warum hoffiert man in der Politik diesen Spinner überhaupt noch und macht Geschäfte mit ihm?
Musk ist inzwischen genauso eine Gefahr für die Demokratie, nicht nur weil er regelmäßig persönlich, wie oben, durch hirnfreie Übernahme rechter Schwurbeleien auffällt, sondern auch weil er mit X auch noch eine Plattform betreibt die inzwischen zu einem Drehkreuz für die Spinner und Schwurbler vom rechten Ufer geworden ist.

 
Wenn Ausbildungen und Uni-Abschlüsse nicht anerkannt werden, das ist noch ein anderes Problem.

M. E. das größte Problem überhaupt.
Bei Forschung und Entwicklung sehe ich das Problem überhaupt nicht. Wir haben doch Vertragsfreiheit, also kann jedes Unternehmen da anerkennen was es will. Handwerk und Medizin sind natürlich eher problematisch weil dort eine fehlende Anerkennung tatsächlich einem Berufsverbot gleich kommt.
 
Die Mehrheitsgesellschaft ist in Deutschland nun einmal fremdenfeindlich und hat sich bisher durch jede größere Zuwanderungswelle bedroht gefühlt. Das Menschen mit Migrationserfahrung in Deutschland systematisch diskriminiert und ausgegrenzt werden ist ein trauriger Fakt.

Und du glaubst es wäre in irgendeinem anderen Land der Erde nicht so bzw. besser? Ich tendiere eher dazu zu sagen, dass wir durch unsere Geschichte so sensibilisiert sind, dass wir es einfach nur überbetonen und deshalb einige glauben bei uns wäre es besonders schlimm. Es gibt ja auf Youtube immer so Kanäle von Leuten die sich entscheiden woanders zu leben und das dann dort zeigen. Das gibt es u.a. auch von schwarzen US-Amerikanern, die in Deutschland leben (z.B. weil sie hier für die Army gedient haben oder weil sie hier Football gespielt haben). Und seltsamerweise hört man von denen, dass sie in der USA deutlich mehr Rassismus erfahren mussten als bei uns. Wie kann das sein, wo doch dort viel mehr Schwarze leben?

Und zu deinem zweiten Satz: es ist vollkommen normal und liegt in der Natur des Menschen, dass wir Gefahren durch Erfahrung einschätzen. Wenn eine bestimmte Klientel z.B. mit ner dicken schwarzen/weißen BMW oder Mercedes Limo mit getönten Scheiben sich im Straßenverkehr verhält als gäbe es nur ihn und auch sonst keine Regeln, wissen wir schon aus Erfahrung wer dort hinter dem Steuer sitzt. Und wenn wir dann den Fahrer sehen gibt uns das in 95% der Fälle Recht.
Das hat auch übrigens nichts mit Rassimus an sich zu tun. Wir bringen automatisch unsere optischen Eindrücke in Verbindung mit Dingen um Urteile/Einschätzungen/Meinungen zu bilden.
Was meinst du was z.B. passiert wenn ich (Mann) eine Straße herunterschlender, eine junge Frau mir entgegenkommt und sonst kaum jemand da ist? Richtig sie wechselt die Straßenseite, und 500m hinter mir geht sie wieder zurück. Das habe ich schon im Leben mittlerweile sooooo unendlich oft erlebt. Und dabei bin ich kein Muskelprotz, und ich seh auch nicht grimmig aus. Es reicht das ich ein (nicht alter) Mann bin. Und das Verhalten der Frauen ist vollkommen natürlich, denn sie haben gelernt, dass nunmal die Gefahr von Männern für sie in so einer Situation höher ist, und sie diese durch den Wechsel der Straßenseite verringern.
Und genauso ist es absolut natürlich, dass Vermieter weiterhin auf den Namen des Mieters achten, weil sie damit erheblich das Risiko von Problemen minimieren. Auch der Polizist macht seinen Job besonders gut wenn er bestimmte osteuropäische Menschen intensiver und häufiger auf Autobahnen kontrolliert als andere (denn er weiß aus Erfahrung das dies am effizientesten ist). Und das sind jetzt nur zwei Beispiele.
Dieses ganze Profiling ist etwas absolut natürliches und letztendlich sind die Menschen als Ganzes dafür selbst verantwortlich. Wenn die Mehrzahl der Einbrüche, Autodiebstählen etc. von Osteuropäern begangen werden, dann braucht sich kein Osteuropäer hier darüber wundern, dass ein Stempel über seinen Kopf schwebt. Genauso mit Nordafikanern, die auch doch recht prägnante Verhaltensmuster aufzeigen.
Für den Einzelnen mag das diskiminierend sein, aber für alle anderen ist dies die beste Strategie möglichst mit wenig/ohne Probleme durchs Leben zu kommen.
Und dieses Verhalten wird niemand ändern keinen, keine Regierung oder sonst wer. Nichtmal die Menschen selbst wären dazu in der Lage, da der Lernprozess in der Regel unterbewusst abläuft.
 
Männer sind natürlich grundsätzlich eine Gefahr für Menschen, die sich als Frau identifizieren. Ziel muss es aber sein, dass diese Angst nicht mehr existiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mir übrigens gar keine Angst, blonde Menschen in Bomberjacken hingegen...
 
Und das Verhalten der Frauen ist vollkommen natürlich, denn sie haben gelernt, dass nunmal die Gefahr von Männern für sie in so einer Situation höher ist, und sie diese durch den Wechsel der Straßenseite verringern.
Was daran natürlich sein soll, wenn eine Frau intuitiv gezwungen wird, einem Mann auszuweichen, ist für mich -äh- rätselhaft.
Der oldscool-Anstand wäre genau umgekehrt.
Der Mann weicht aus und putzt zuvor noch die Straße.
 
Männer sind natürlich grundsätzlich eine Gefahr für Menschen, die sich als Frau identifizieren. Ziel muss es aber sein, dass diese Angst nicht mehr existiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mir übrigens gar keine Angst, blonde Menschen in Bomberjacken hingegen...
Wie ist dein Ansatz dazu das diese Angst nicht mehr existiert bzw. sie zu überwinden?

Du hast Angst vor Blonden in Bomberjacke weil du schlechte Erfahrungen gemacht hast und deswegen siehst du jetzt jeden der blond ist und Bomberjacke trägt als Gefahr. Bei Anderen wiederum existiert die Angst bei jungen Männergruppe mit nahöstlichem Aussehen. Also alles ganz normal und beruht auf Erfahrungen und Vorurteilen.
 
Männer sind natürlich grundsätzlich eine Gefahr für Menschen, die sich als Frau identifizieren. Ziel muss es aber sein, dass diese Angst nicht mehr existiert. Menschen mit Migrationserfahrung machen mir übrigens gar keine Angst, blonde Menschen in Bomberjacken hingegen...
Meinst du nicht, dass genau dieser woke Kultur- und Identitäskampf eines der größten Probleme unserer Gesellschaft ist, weil es manisch Unterschiede hervorhebt und diverse Gruppen gegenseitig anstachelt (in deinem Beispiel Frauen und Männer), anstatt versöhnlich zu wirken?
 
Legt Ihr nicht euren Mantel über eine Pfütze damit eine Dame keine nassen Schuhe bekommt?
Das ist der Anfang!
Dann werden Rosenblüten im Bigpack gekauft und damit jeden Zentimeter Weg belegt, wo die Dame evtl. hinlaufen könnte.
Das ist in einer Shoppingmall, neben dem Schleppen der eingekauften Schätze, mitunter schon anstrengend, wie ich zugeben muss udn de rHauptgrund, warum überhaupt das Feierabendbier erfunden wurde...
 
Feierabendbier - da macht der moderne Mann Familien- und Carearbeit während die Frau ihre persönliche Entwicklung voran bringt.
 
Menschen mit Migrationserfahrung machen mir übrigens gar keine Angst, blonde Menschen in Bomberjacken hingegen...
Ich wette mit dir das du vor Mitgliedern eines Clans auch Angst hättest.
Außerdem gibt es auch dunkelhaarige Menschen in Bomberjacken.
Man muß aufpassen das man von diesen Klischeedenken weg kommt.
Aber das weißt du auch selber.
 
Ich wette mit dir das du vor Mitgliedern eines Clans auch Angst hättest.
Außerdem gibt es auch dunkelhaarige Menschen in Bomberjacken.
Man muß aufpassen das man von diesen Klischeedenken weg kommt.
Aber das weißt du auch selber.
Man kann das Thema ja offensichtlich sowieso nicht ohne Stereotype diskutieren. "Talahon" ist ja auch gerade wieder so ein Trendwort, bei dem bereits wieder die Debatte angeht ob die Menschen Opfer oder Täter sind.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück