Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Sorry das ist Quatsch. Straftaten von Rechts bekommen genau die selbe Aufmerksamkeit.
Das stimmt eben nicht mehr. Die Kanäle der Afd Fanboys laufen über, wenn ein Migrant etwas macht, dazu noch ein Muslim.
Und diese Kanäle dominieren inzwischen Youtube und tik Tok.
Da kann eine seriöse Zeitung nicht mehr Mithalten, da sie mit der Reichweite nicht mithalten können.
 
So eine Tat ist, vollkommen ab von politischen oder religiösen Motiven, immer radikal!

Aber darum geht es mir nicht, denn hier wird wieder eine fast nur gefühlsbasierte Diskussion über "radikalisierte Islamisten" geführt, ohne dass dabei auch nur der Hauch von Wissen über die Umstände besteht.
Auf deinen Vergleich mit dem AfD Politiker gehe ich nicht ein, hat aus meiner Sicht keinen Zusammenhang.
Es gibt Offensichtlichkeiten bei den Tatumständen. Der Täter hat das Opfer öffentlichkeitswirksam angegriffen, am helligten Tag, auf einem öffentlichen Platz, während gefilmt wird, bei einer politischen Kundgebung des Opfers. Daraus lässt sich schon auf einiges schließen.
Und bloß, weil der Täter vorher noch nicht radikal auffällig gewesen ist, schließt eine radikale Einstellung ja nicht aus.
Schlussendlich wird es ein Gericht fest stellen. Wir müssen aber erkennen, dass Islamkritiker in Deutschland gefährdet sind. Edit: (Wurde schon genannt) Ahmad Mansour geht nur noch mit Personenschutz aus dem Haus: https://www.fr.de/kultur/tv-kino/ah...ehilfe-des-rechten-kulturkampfs-92983589.html
"Was aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, das ist wohl eine Ente."

Hätte er sein Opfer in irgendeinem Hinterhof aufgelauert, wäre die Situation eine ganz andere.

Weil das immer alle machen.
Verübt ein Mensch eine Straftat, wird erst mal geguckt, ob das ein Asylant oder Migrant oder wenigstens kein Biodeutscher ist. Kommt darauf noch ein Muslim, reiben sich die Medien wieder die Hände, weil das Quote und Klicks bringt.
Dass letztens ein Deutscher seine Mutter und Großeltern getötet hat, wird als Tragöde verbreitet. Das lässt sich halt nicht ausschlachten, weils keinen interessiert.
Es machen eben nicht alle! ÖRR und andere linke Medien verschweigen gewollt eine nähere Beschreibung der Identität. Manche Artikel wurden sogar im nachhinein dahingenend "korrigiert" (s. Berichte über den "Mann", der in einem Supermarkt ein kleines Mädchen erstochen hat).
 
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Da geht jemand mit einem Messer auf einen anderen los, weil er eine andere politische (und religöse?) Ansicht hat. Wie soll man das denn deiner Meinung nach nennen?
Das nennt man politisch-motivierte Kriminalität oder Gewalt. Wenn du jedoch eine Religion explizit dabei benennst, implizierst du immer, dass die Religion in einem Zusammenhang steht und hier ist der gewaltige Trugschluss, auf den so viele Rechte sich sabbernd schmeißen, wie ein gieriger Hund auf ein Schnitzel.

Unter Muslimen sind solche Kriminelle, die es mit der Religion rechtfertigen, unter 1%, auch wenn man ausgehend von Medienhetze meint, dass es viel mehr sind. Es macht also rein kriminologisch keinen Sinn über die Religion zu sprechen, wenn 99% seiner Anhänger nicht andere am hellichten Tag mit Messern angreifen, nur weil sie kritisert wurden, oder gar so etwas gutheißen.

Sämtliche islamische Verbände haben diese Tat verteufelt. Punkt!

Weiterhin jetzt darüber zu sinnieren, inwieweit der Islam gefährlich ist, grenzt meiner Meinung nach an Volksverhetzung und erinnert in groben Zügen, wie nach wie vor den Juden und dem Judentum eine Gefahr unterstellt wird, weil sie die Welt beherrschen wollen (Weltjudentum). Gerade in Deutschland und dem Background der Shoah erwarte ich in dieser Debatte mehr Feinfühligkeit im Umgang mit einer religiösen Minderheit.

Die meisten Muslime hier leben ganz gewöhnlich, arbeiten, zahlen Steuern, bringen ihre Kinder zur Schule und freuen sich auf ihren Urlaub. Die ständige Verbindung ihrer Religion mit einem gewalttätigen -ismus führt jedoch dazu, dass Muslime in Deutschland selber oft Opfer von Diskriminierung und Gewaltverbrechen werden, die dann in den Medien jedoch leider nicht so breitgetreten werden, wie jüngst in diesem Fall:


Und wie Ruyven es schon richtig angemerkt hat, wird Gewalt an Muslimen dann nur mal so nebenbei in lokalen Zeitschriften erwähnt, während ausgehende Gewalt von kriminellen Muslimen, gleich zum Untergang des Abendlandes hochstilisiert wird.
 
Wäre das besser?
ja, wäre es, weil man damit nicht ständig Minderheiten als potentielle Verbrecher ansehen würde, die dadurch schwerer einen Job oder eine Wohnung bekommen. Kurzfassung: Weniger Diskriminierung!
Was ist in Ordnung zu benennen, was nicht?
Es geht vielmehr um die Sinnhaftigkeit.
Bei Tätersuche verstehe ich ja noch, wenn das Aussehen beschrieben wird, aber alles andere ist quatsch, weil du den Leuten ja nicht hinter die Stirn blicken kannst.
@AzRa-eL Siehe meinen Post über dir (#16.484). Es gibt einen offensichtlichen Zusammenhang.
Es gibt dagegen Millionen Muslime, die gutes und korrektes Verhalten mit ihren Mitmenschen auch mit dem Islam begründen.
 
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ja, wäre es, weil man damit nicht ständig Minderheiten als potentielle Verbrecher ansehen würde, die dadurch schwerer einen Job oder eine Wohnung bekommen. Kurzfassung: Weniger Diskriminierung!
Ich gebe die Recht, dass Berichterstattung in der Öffentlichkeit zu einer Verzerrung der Wahrnehmung führen kann. Maßgeblich ist dabei die Häufigkeit und die Wertung (innerhalb) der Berichterstattung über bestimmte Themen. Berichtet man beispielsweise fortwährend, dass die Welt unter geht, wenn wir (deutschen) mit unserer Lebensweise so weiter machen, fangen Leute an und kleben sich auf die Straße. In Malaysia passiert beides nicht. (Bewusst etwas überspitzt dargestellt.)
Es gibt definitiv eine Schieflage bei den meisten Medien in der Art ihrer Berichterstattung, je nach Thema und politischer Haltung.

Es geht vielmehr um die Sinnhaftigkeit.
Bei Tätersuche verstehe ich ja noch, wenn das Aussehen beschrieben wird, aber alles andere ist quatsch, weil du den Leuten ja nicht hinter die Stirn blicken kannst.
Alles andere kann sinnvoll sein, um eingrenzen zu können, z.B. in welchem Umfeld sich ein Täter aufhält.

Edit:
Es gibt dagegen Millionen Muslime, die gutes und korrektes Verhalten mit ihren Mitmenschen auch mit dem Islam begründen.
Ich weiß nicht genau, worauf du hinauswillst.
Ich vermute mal, dieser Fokus auf Islamismus liegt wohl daran, dass Deutschland und Europa eben christlich geprägt ist.
Edit2: Mal davon abgesehen, man sollte doch wohl das Tatmotiv nennen dürfen.
 
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Gut, dann lassen wir das zukünftig weg, nennen den Akteur "Täter" und benennen keine Motive und Hintergründe. Wäre das besser? Was ist in Ordnung zu benennen, was nicht?
Es spielt keine Rolle, welche Nationalität ein Tatverdächtiger hat. Es wurde ein Verbrechen verübt und es wird ermittelt.
Was eben ermittelt wird, ist das Tatmotiv. Das kann religiöse Gründe haben, oder Stalking, Habgier oder sexuell oder was auch immer. Aber auch hier ist die Nationalität irrelevant.
Es wird eben von den Medien und diversen politischen Richtungen instrumentalisiert, um Ängste zu schüren
Edit2: Mal davon abgesehen, man sollte doch wohl das Tatmotiv nennen dürfen.
Das kennt aber eben keiner, man nimmt es nur an.
 
Es spielt keine Rolle, welche Nationalität ein Tatverdächtiger hat. Es wurde ein Verbrechen verübt und es wird ermittelt.
Was eben ermittelt wird, ist das Tatmotiv. Das kann religiöse Gründe haben, oder Stalking, Habgier oder sexuell oder was auch immer. Aber auch hier ist die Nationalität irrelevant.
Es sei denn, es ist statistisch signifikant. Dann ist das eine wichtige Information.
Es wird eben von den Medien und diversen politischen Richtungen instrumentalisiert, um Ängste zu schüren
Ja, ohne Frage.

Das kennt aber eben keiner, man nimmt es nur an.
In diesem Fall (noch) nicht, richtig. Die Indizien am Tatort und die Reaktionen von radikalen Islamisten ("Imam Meti") tendieren aber stark in eine Richtung.

Edit:
Aber genau darum geht's doch! Der Islam ist ja nicht das Tatmotiv. Es sind definitiv viele andere prägnantere Faktoren, die einen Menschen zu so einer Tat bewegen.
Auch in diesem Fall? Er hat eine Frau, ein Kind, einen Schulabschluss. Warum geht er dann am helligen Tag, bei eine öffentlichen, politischen Veranstaltung auf den Redeführer los? Kann Zufall sein, ist aber nicht sehr wahrscheinlich.
 
Es sei denn, es ist statistisch signifikant. Dann ist das eine wichtige Information.
Ja, ohne Frage.
Das ist ja nur Statistik. Für das Opfer irrelevant.
In diesem Fall (noch) nicht, richtig. Die Indizien am Tatort und die Reaktionen von radikalen Islamisten ("Imam Meti") tendieren aber stark in eine Richtung.
Der reagiert ja nur darauf und der ist nicht erreichbar, obwohl er Volksverhetzung betreibt. Der hockt im Balkan, nicht greifbar für die deutsche Justiz.
Edit:Auch in diesem Fall? Er hat eine Frau, ein Kind, einen Schulabschluss. Warum geht er dann am helligen Tag, bei eine öffentlichen, politischen Veranstaltung auf den Redeführer los? Kann Zufall sein, ist aber nicht sehr wahrscheinlich.
Das weiß eben niemand und wird ermittelt. Vielleicht wurde seine Familie bedroht und er wusste sich nicht anders zu helfen.
Schlimm ist ja die Politik, die gleich schreit, dass man auch nach Afghanistan und Syrien abschieben soll, obwohl das gar nicht möglich ist.
 
Das ist ja nur Statistik. Für das Opfer irrelevant.
Aber für eventuelle politische und rechtliche Maßnahmen ist es relevant.

Der reagiert ja nur darauf und der ist nicht erreichbar, obwohl er Volksverhetzung betreibt. Der hockt im Balkan, nicht greifbar für die deutsche Justiz.
Mir ging es um den Grund, warum er die Tat unterstützt.

Das weiß eben niemand und wird ermittelt. Vielleicht wurde seine Familie bedroht und er wusste sich nicht anders zu helfen.
Ja, vielleicht.
 
Aber für eventuelle politische und rechtliche Maßnahmen ist es relevant.
Ja, wenn man denn die echte Ursache herausgearbeitet bekommt. Doch die allgemeine bäuerliche Sicht auf die Dinge ist dann doch eher "Ausländer raus!" und nicht "Mich interessiert jetzt mal, ob es am sozialen Umfeld lag, er familiäre Probleme oder Ähnliches hatte."
 
Ja, wenn man denn die echte Ursache herausgearbeitet bekommt. Doch die allgemeine bäuerliche Sicht auf die Dinge ist dann doch eher "Ausländer raus!" und nicht "Mich interessiert jetzt mal, ob es am sozialen Umfeld lag, er familiäre Probleme oder Ähnliches hatte."
Die eigentliche Frage sollte sein ob er Diskriminierungserfahrungen machen musste und damit selber Opfer ist.
 
Das nennt man politisch-motivierte Kriminalität oder Gewalt. Wenn du jedoch eine Religion explizit dabei benennst, implizierst du immer, dass die Religion in einem Zusammenhang steht und hier ist der gewaltige Trugschluss, auf den so viele Rechte sich sabbernd schmeißen, wie ein gieriger Hund auf ein Schnitzel.

Unter Muslimen sind solche Kriminelle, die es mit der Religion rechtfertigen, unter 1%, auch wenn man ausgehend von Medienhetze meint, dass es viel mehr sind. Es macht also rein kriminologisch keinen Sinn über die Religion zu sprechen, wenn 99% seiner Anhänger nicht andere am hellichten Tag mit Messern angreifen, nur weil sie kritisert wurden, oder gar so etwas gutheißen.

Sämtliche islamische Verbände haben diese Tat verteufelt. Punkt!

Weiterhin jetzt darüber zu sinnieren, inwieweit der Islam gefährlich ist, grenzt meiner Meinung nach an Volksverhetzung und erinnert in groben Zügen, wie nach wie vor den Juden und dem Judentum eine Gefahr unterstellt wird, weil sie die Welt beherrschen wollen (Weltjudentum). Gerade in Deutschland und dem Background der Shoah erwarte ich in dieser Debatte mehr Feinfühligkeit im Umgang mit einer religiösen Minderheit.

Die meisten Muslime hier leben ganz gewöhnlich, arbeiten, zahlen Steuern, bringen ihre Kinder zur Schule und freuen sich auf ihren Urlaub. Die ständige Verbindung ihrer Religion mit einem gewalttätigen -ismus führt jedoch dazu, dass Muslime in Deutschland selber oft Opfer von Diskriminierung und Gewaltverbrechen werden, die dann in den Medien jedoch leider nicht so breitgetreten werden, wie jüngst in diesem Fall:


Und wie Ruyven es schon richtig angemerkt hat, wird Gewalt an Muslimen dann nur mal so nebenbei in lokalen Zeitschriften erwähnt, während ausgehende Gewalt von kriminellen Muslimen, gleich zum Untergang des Abendlandes hochstilisiert wird.
Gegen den Islam und die meisten Muslime sagt ja keiner was.
Aber es gibt doch auch Radikalisierungen innerhalb oder im Namen des Islam.
Warum darf man das nicht benennen?

Was ist z.B. von solchen Menschen zu halten:


?

Ich finde deine ständigen Relativierungen unerträglich!
Soll ich jetzt mal ganz laut lachen? Lies dir mal die anderen Beiträge richtig durch. Dann weißt du wer relativiert.
 
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Vielleicht sollte das lieber über den Punkt "Besserverdienende" angehen?
Ich hätte jedenfalls neben dem Dach über dem Kopf auch noch gerne trockenen Boden unter den Füßen. Die Dächer künstlich billig zu halten, wärend der Boden zum Luxusgut wird, weil nach der ganzen Förderung für hochgradig umweltschädliche Industrien und Lebensweisen kein Geld mehr für Klimaschutz übrig war, bringt mich nicht weiter. (Oder nur stromabwärts.)

[...]

Wie billig müssen wir Bauen denn deiner Meinung nach machen, damit die perspektivlosen jüngeren Schichten trotz "Jahrhunderflut" alle paar Jahre nicht randalierend auf der Straße sitzt?

Wenn sich die einen das Leben nicht leisten können, während sich andere leisten können, dass Leben aller zu vernichten, dass sollte man die Ursache vielleicht nicht allein bei den Preisen suchen. Nur mal so zur Orientierung: Für einen winzigen kleinen Flecken (genannt Ahrtal) hat der Bund in den letzten Jahren 15 Milliarden € pro Jahr ausgegeben, um die Folgen von fehlendem Klimaschutz in der Vergangenheit zu kompensieren. Explizit für den Bereich "Klimaschutz", also die Verhinderung von Wiederholungen, sind dieses Jahr 0,76 Milliarden € vorgesehen.
Ich gebe dir ja grundsätzlich Recht - vor Allem in dem Punkt, dass man das Problem nur über die finanziell Starken lösen kann. Nur leider sehe ich das zynisch/realistisch und gehe davon aus, dass das in unserer Gesellschaft einfach nicht möglich ist. Das fängt schon damit an, dass die Jungen und Sozialschwachen keine Lobby haben und, dass die Sozialstarken nichts von ihren Ressourcen abgeben wollen. Ich sehe daher für mich persönlich als auch für unsere Gesellschaft generell für die Zukunft schwarz. Die viel zu hohen Mieten sind wohl einer der wesentlichen Faktoren, die zum Bevölkerungskollaps beitragen. In unseren hyperkapitalistischen westlichen Gesellschaften mag das noch nicht allzu schlimm aussehen. Die hyperkapitalistischen asiatischen Gesellschaften (China, Japan, Südkorea) stehen allerdings schon unfassbar kurz vor dem Kollaps.
 
Ich würde das jedenfalls nicht so konsequent ausschließen, wenn man deren "Wahlprogramm" durchliest... :schief:
Erstmal kennt nicht jeder das Wahlprogramm der AfD. Zweitens sind darunter auch viele Protestwähler.
Wirklich Rechte sind es vielleicht 20-30% schätze ich.
Und Gewaltbereite nochmal deutlich weniger.
Es gibt bestimmt auch irgendwo ne Statistik dazu.
 
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