Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Hast du die NSU Morde nicht mitbekommen? Oder der gezielte Amoklauf in Halle? Der Anschlag von Hanau? Ich finde es ehrlich gesagt erschreckend, dass daran viele gar nicht mehr denken.

Rechte Gewalt führt zudem in den Statistiken des Verfassungsschutzes mit stets höchsten Anteilen.

Also wie war das bitte mit "keine Morde, keine Gewalt"?
Dazu bei Lanz - habe es nicht live verfolgt aus Gründen - hat der Soziologe Quendt angegeben, dass Deutschland in absolut das Land mit den meisten rechtsterroristischen Anschlägen ist:

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Und natürlich hat da rechtsradikale und rechtsextremistische Propaganda und Manipulation ihren Anteil. Stichwort "Stochastische Terrorismus" - da tragen auch Akteure zur Gewalt bei, ohne selbst zur Waffe zu greifen.

Die DDR zeigt, dass eine Gesellschaft ohne Nazismus, Extremismus und Rassismus möglich ist. Man muss diese Auswüchse nur konsequent bekämpfen und den Sozialismus als Gesellschaftsform haben.
Schön wär's gewesen. Bernd Wagner, seines Zeichens Polizist in DDR und im wiedervereinigten Deutschland und Gründer von Exit hat in mehreren Interviews über die aktive Naziszene in den 1980ern in der DDR bis hinein in die Polizei berichtet. Die Mär vom erfolgreichen Antifaschismus im Osten ist eben genau das - eine Mär. Nach der Wende kamen dann noch die organisierten westdeutschen Agitateure dazu, die fanden aber schon eine etablierte Szene vor, die sie quasi übernehmen konnten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die DDR zeigt, dass eine Gesellschaft ohne Nazismus, Extremismus und Rassismus möglich ist. Man muss diese Auswüchse nur konsequent bekämpfen und den Sozialismus als Gesellschaftsform haben.


Klar gab es da Rassismus.

Ein sehr nah an die Gesellschaftsform des Sozialismuses habe ich im Kibbuz kennen gelernt. Auf kleiner Ebene scheint es zu funktionieren.
Die DDR hat nicht funktioniert.
 
Gehe bei vielen Punkten mit dir mit, nur oberes Zitat sehe ich sehr kritisch. Das Argument ist sehr konstruiert, da selbst Deutsche mit namentlichem und phänotypischem Migrationshintergrund bei Wohnungssuchen und auch am Arbeitsmarkt statistisch stets den kürzeren ziehen.

Es stimmt daher de fakto nicht, dass "Ausländer" einem den Job oder Wohnraum wegnehmen. Statistisch bekommt der Bio-Deutsche nach wie vor eher den Job und die gewünschte Bleibe.

Das würde ich anfügen. Für mich sind Leute in 2. Und 3. Generation keine " Ausländer mehr.
 
Dazu bei Lanz - habe es nicht live verfolgt aus Gründen - hat der Soziologe Quendt angegeben, dass Deutschland in absolut das Land mit den meisten rechtsterroristischen Anschlägen ist:

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Und natürlich hat da rechtsradikale und rechtsextremistische Propaganda und Manipulation ihren Anteil. Stichwort "Stochastische Terrorismus" - da tragen auch Akteure zur Gewalt bei, ohne selbst zur Waffe zu greifen.


Schön wär's gewesen. Bernd Wagner, seines Zeichens Polizist in DDR und im wiedervereinigten Deutschland und Gründer von Exit hat in mehreren Interviews über die aktive Naziszene in den 1980ern in der DDR bis hinein in die Polizei berichtet. Die Mär vom erfolgreichen Antifaschismus im Osten ist eben genau das - eine Mär. Nach der Wende kamen dann noch die organisierten westdeutschen Agitateure dazu, die fanden aber schon eine etablierte Szene vor, die sie quasi übernehmen könnten.

Antifaschismus gab es und fie Naziszene war eine Minderheit, was es nicht besser macht.
Ich traue mir da schon etwas Überblick zu.
Hatte Hools Kollegen, wo diese Typen gehäufter vertreten waren.
Es wurde viel kopiert .
Nach "Beatstreet" wurden dann S und U-Bahnen besprüht und zerkratzt.
 
Ja, ich kenne die Berichte dazu. Mit "offener Gewalt" meinte ich eine neue Dimension, wenn sich tausende ganz offen hinstellen und mitmachen. Die wurden gefimt, es wurde dokumentiert, und der Mob fühlte sich sicher.
 
fie Naziszene war eine Minderheit, was es nicht besser macht.
Klar, hier sind die ja zum Glück auch nur eine Minderheit. Fand es halt u.a. bei Wagner spannend, dass er auch Einblick in die Kriminalstatistik hatte, wo deutlich wurde, dass der Staat einerseits das Problem auf den Schirm hatte, aber sich seiner Meinung nach anderseits bewusst dagegen entschied aktiv gegen die Szene vorzugehen, u.a. um das ganze unter der Decke zu halten. Das passt halt nicht zum kolportierten, staatlich verordneten, Antifaschismus.
 
Klar, hier sind die ja zum Glück auch nur eine Minderheit. Fand es halt u.a. bei Wagner spannend, dass er auch Einblick in die Kriminalstatistik hatte, wo deutlich wurde, dass der Staat einerseits das Problem auf den Schirm hatte, aber sich seiner Meinung nach anderseits bewusst dagegen entschied aktiv gegen die Szene vorzugehen, u.a. um das ganze unter der Decke zu halten. Das passt halt nicht zum kolportierten, staatlich verordneten, Antifaschismus.
Dogmatisch.
Das war das zerstörerische und demotivierende in diesem Staat, was ihm am Ende das Genick gebrochen hat.
 
Das Thema könnte man diskutieren.
Durch das Versagen, ist es schwer eine gesellschaftliche Alternative darzustellen.
Ja es täte sich sogar lohnen zu diskutieren und zu denken.
In einem Kibbuz funktioniert eine ziemlich perfekte sozialistische Gesellschaft. Welche sogar ökonomisch erfolgreich ist.
Eine Alternative auf Staatenebene gab es ja nicht wirklich. Ein Staat wie die DDR war von dem sozialistischen Ideal doch um einiges entfernt.
 
Das hängt davon ab was man als rechts definiert. CDU/CSU + FDP + AfD + Werte Union -> Mehrheit der Deutschen ist rechts, denn alle diese Parteien vertreten rechte Positionen.
Wie gesagt, rechte Positionen sind genauso wenig problematisch wie linke Positionen, sofern alles im Rahmen der Gesetze ist.
Man kann selbstverständlich die Migrationspolitik der Regierung kritisieren, man muss eben aufpassen, dass Kritik nicht menschenverachtend oder diskriminierend wird.
 
Hier aber eine Nähe zu Neonazis zu erklären ist mehr als weit hergeholt.
Was ich in kleinen Dörfern in bayrischen Zierzelten erlebte, geht auf keine Kuhhaut. Dass Strauß sagte, rechts der CSU darf kein Platz sein, passt genau ins Bild, denn da war rechts kein Platz. Ist alles in bisschen länger har, aber die Leute leben noch. Und ihre Einstellung ist wie eh und je dieselbe. CSU Mitglieder und nach meiner Bewerung stramme Nazis, aber so richtig stramme. Aber natürlich Einzelfälle.

Hör die Aiwanger an, den kann man doch in keine Regierungskoalition nehmen.
 
Das hängt davon ab was man als rechts definiert. CDU/CSU + FDP + AfD + Werte Union -> Mehrheit der Deutschen ist rechts, denn alle diese Parteien vertreten rechte Positionen.
Es gibt zwar einen rechten Flügel in der Union aber der ist wohl eher konservativ.
Und bei der FDP wäre mir das ehrlich gesagt neu.
 
Was ich in kleinen Dörfern in bayrischen Zierzelten erlebte, geht auf keine Kuhhaut. Dass Strauß sagte, rechts der CSU darf kein Platz sein, passt genau ins Bild, denn da war rechts kein Platz. Ist alles in bisschen länger har, aber die Leute leben noch.
Strauß wusste schon, wer alles in der Partei war.
Hör die Aiwanger an, den kann man doch in keine Regierungskoalition nehmen.
Aiwanger labert die gleiche Kacke wie das rechte Gesocks. Was kostete beim ihm der Weg in Peru? Einfach nachgeplappert anstatt mal Informationen zu sammeln.
 
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