Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Natürlich musst du auch mehr arbeiten, dafür bist du ja selbstständig.
Das gilt für jeden Freiberufler. Guck dir Schauspieler an. Da verdienen wohl nur 5% richtig gut, andere müssen sich von Monat zu Monat schwingen. Und Rente muss man auch selbst machen.
Es gibt aber eben auch viele Leute, die angestellt sind, sich aber natürlich nicht tot arbeiten.
Während andere täglich schwitzen.
Mir geht es nur darum, ein Verhältnis zu schaffen, der VW Vorstand ist ja auch nur angestellt. wieso kriegt er aber das 100x eines Arbeiters am Band? Reichen 25x oder 50x nicht auch?
Könnte man eine Grenze beim Profifußball setzen? Also ein Club darf nicht mehr als 300 Millionen euro an Gehälter bezahlen? Bezahlt man also Ronaldo 200 Millionen i m Jahr, hast du nur noch 100 Millionen für alle anderen spieler.
Hier hört man immer nur "Besserverdiener" solken mehr abdrücken...das ist zu pauschal.

Das Vorstände zu viel verdienen stejt ja außer Frage...aber ich hab letztens gehört, was so einige Unternehmensberater bekommen, da wird einem Kotzübel und dann muss man sich irgendwie über sich selbst lustig machen, weil man absolut die falsche Laufbahn eingeschlagen hat, da gucken selbst einige Unternehmer bzw. Unternehmerinnen aus Mittelständischen Unternehmen dumm aus der Wäsche.
 
Hier hört man immer nur "Besserverdiener" solken mehr abdrücken...das ist zu pauschal.
Ist es auch. Ich hab immer den Spitzensteuersatz bezahlt, was ich im Vergleich zu den richtigen Großverdiener ungerecht fand.
Das ist aber seit Jahrzehnten bekannt. Die Politik ist also gar nicht daran interessiert, das zu ändern.
Das Vorstände zu viel verdienen stejt ja außer Frage...aber ich hab letztens gehört, was so einige Unternehmensberater bekommen, da wird einem Kotzübel und dann muss man sich irgendwie über sich selbst lustig machen, weil man absolut die falsche Laufbahn eingeschlagen hat, da gucken selbst einige Unternehmer bzw. Unternehmerinnen aus Mittelständischen Unternehmen dumm aus der Wäsche.
Ich hab mal gelesen, dass die Broker der deutschen Bank in London deutlich mehr Boni bekommen als der Vorstand.
Wir hatten in der Firma auch mal einen Unternehmensberater gehabt, der erklärte, wo wie was gespart werden könnte. Der hat sich richtig die Taschen voll gemacht, aber nicht wirklich geliefert, Am ende wurde er gefeuert. War ihm aber egal, der hat seine eigene Firma und verdient sehr gut.
 
Das Vorstände zu viel verdienen stejt ja außer Frage...aber ich hab letztens gehört, was so einige Unternehmensberater bekommen, da wird einem Kotzübel und dann muss man sich irgendwie über sich selbst lustig machen, weil man absolut die falsche Laufbahn eingeschlagen hat, da gucken selbst einige Unternehmer bzw. Unternehmerinnen aus Mittelständischen Unternehmen dumm aus der Wäsche.
Ich kenne auch jemanden der in dem Bereich arbeitet. Die sind dann mit verantwortlich wenn Arbeitsplätze weg rationalisiert werden.
 
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Hier hört man immer nur "Besserverdiener" solken mehr abdrücken...das ist zu pauschal.
Das traurige ist ja, dass der effektive Spitzensteuersatz der wirklich Reichen und Superreichen dank diverser Steuervermeidungstricks recht gering ist. Das Problem sind ja nicht nur die ungleichen Einkommen an sich. Die sind zwar ein Problem (der GINI-Wert Deutschlands ist mit etwa 0,3 schon recht hoch), die sehr starke Ungleichverteilung von Vermögen - und damit idR auch die Möglichkeit für passives Einkommen - noch mehr. Deutschland wird nicht umsonst ständig dafür gerügt, dass die Vermögen bei uns viel zu ungleich verteilt sind; wir haben bspw. eine viel zu hohe Rate an zur Miete lebenden Menschen.
Ich hab mal gelesen, dass die Broker der deutschen Bank in London deutlich mehr Boni bekommen als der Vorstand.
Dass die - mit Verlaub - Schwe*ne - überhaupt so gut verdienen, ist eine Schande für sich, wenn man bedenkt, dass die [Deutsche Bank] quasi jährlich in irgendwelchen wirklich krassen Skandalen verwickelt sind. Es ist hart, wie krass denen und Banken generell der Speichel geleckt wird.
 
Warum? Jeder muss seinen Beitrag zu einer sozialen Gesellschaft leisten. Und da sind Besserverdiener nun einmal in der Pflicht!
Klar, jeder der etwas mehr als der Durchschnitt verdient sollte die Differenz quasi direkt wieder abgegeben müssen...
Kann ja nicht angehen dass man sich in Deutschland am Ende noch etwas Vermögen aufbauen kann. Sowas darf schließlich nur vererbt werden.
 
Klar, jeder der etwas mehr als der Durchschnitt verdient sollte die Differenz quasi direkt wieder abgegeben müssen...
Kann ja nicht angehen dass man sich in Deutschland am Ende noch etwas Vermögen aufbauen kann. Sowas darf schließlich nur vererbt werden.
Exakt. Ideal wäre ein Sozialstaat, der 100% von jedem Einkommen und Vermögen einzieht und dann gerecht auf alle Bürger*innen verteilt.
 
Exakt. Ideal wäre ein Sozialstaat, der 100% von jedem Einkommen und Vermögen einzieht und dann gerecht auf alle Bürger*innen verteilt.
Hört sich für mich nach Sozialismus an und der ist alles aber nicht gerecht.
Aber wirklich mal was meinst du mit gerecht? Das alle das gleiche bekommen oder das jeder gerecht nach seiner Leistung auch was bekommt?
Weil in diesem Fall versteh ich das so wenn jemand nichts leistet bzw. nichts für die Gesellschaft leistet bekommt er auch nichts....
Das muss die Politik entscheiden. Ich fände am besten für alle gleich, aber soweit ist die Gesellschaft nicht.
Also meinst du der der nichts macht und sich zu Hause durch das Fernsehprogramm "arbeitet" sollte das gleiche bekommen wie jemand der sich 40h im Straßenbau den Körper kaputt macht?
Find ich nicht gerecht und warum sollte ich dann überhaupt arbeitet gehen wenn ich auch ohne das gleiche wie ein hoch studierter Ingenieur oder sowas bekomme? Warum sich dann noch anstrengen?
 
Das muss die Politik entscheiden. Ich fände am besten für alle gleich, aber soweit ist die Gesellschaft nicht.
Top! Macht sich bestimmt gut, bei unseren lupenreinen und supergerechten Politikern, denen Korruption und Vorteilsnahme fremd sind.

Ungleich verteiltes Vermögen und Einkommen ist im Übrigen kein Problem. Immerhin sind Menschen unterschiedlich und wollen ggf. auch unterschiedlich viel zur Gesellschaft beitragen. Das Problem ist der Grad der Ungleichverteilung. Über den müssen wir diskutieren und regeln, wenn zu starke Ungleichverteilung ist ungesund und führt mitunter auch zu demokratischen Legitimationsproblemen.
 
Hört sich für mich nach Sozialismus an und der ist alles aber nicht gerecht.
Aber wirklich mal was meinst du mit gerecht? Das alle das gleiche bekommen oder das jeder gerecht nach seiner Leistung auch was bekommt?
Weil in diesem Fall versteh ich das so wenn jemand nichts leistet bzw. nichts für die Gesellschaft leistet bekommt er auch nichts....

Also meinst du der der nichts macht und sich zu Hause durch das Fernsehprogramm "arbeitet" sollte das gleiche bekommen wie jemand der sich 40h im Straßenbau den Körper kaputt macht?
Find ich nicht gerecht und warum sollte ich dann überhaupt arbeitet gehen wenn ich auch ohne das gleiche wie ein hoch studierter Ingenieur oder sowas bekomme? Warum sich dann noch anstrengen?
Lasst euch doch von dem dummen Gewäsch nicht ständog triggern...
 
Die unteren Einkommen müssten entlastet und die oberen mehr belastet werden.
Aber ich glaube selbst dann gibt es wieder irgendwelche Steuervermeidungstricks der Bonzen.
Die können sich ja die besten Steuerberater und Anwälte leisten.
 
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:D
 
Naja, der Vergleich hinkt. Weil physiologisch sind die Menschen nun mal gleich.
Und eigentlich haben sie auch ungefähr die gleiche Menge an Bedürfnissen.
Natürlich nicht wenn man in Luxus leben und sein Rindersteak mit Blattgold essen möchte. :ugly:
 
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