Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Für Grundstücke muss geregelt sein, dass sie gegen Entschädigung an den Staat gehen. Der Boden muss wieder allen gehören.
 
Ist momentan nicht Grenze für Erbschaftssteuer bei 400K Vermögenswert?

Ich finde das gut. Weil wie gesagt da auch Häuser vom normalen Malocher mit bei sind.
 
Ist momentan nicht Grenze für Erbschaftssteuer bei 400K Vermögenswert?
Nicht grenze sondern freibetrag. Auf den betrag den man diesen wert überschreitet zahlt man steuern.
Außerdem ist das vom verwandschaftsgrad abhängig. Die 400k € gelten für direkte kinder und mit jedem grad den man weiter entfernt verwand ist fällt er stark ab.
Ich finde das gut. Weil wie gesagt da auch Häuser vom normalen Malocher mit bei sind.
Die "malocher" wohnen aber meist zur miete oder kaufen ein altes haus und bauen es in eigenleistung um/aus. (sorry, aber ab 2500-3000€ monatlich fällt man da bei mir keines falls mehr darunter-> die leben alle ganz gut mit 25+ tagen urlaub im jahr)
Und andere wohnen ländlich was auch heißt, da wird ein gehöft vererbt. Da ist man ganz schnell über den 400k € und muß dann zu sehen wo man das geld für die steuern her bekommt.
Von daher hoffe ich das noch weitere vorschriften zur dämmung neuer/sanierter bauten kommen. Das lässt den wert von altbauten sinken, was mir entgegen käme.

Keine Ahnung. gibt aber genug Schlupflöcher um Erbschaftssteuer zu umgehen. Gesetzgeber sie dank.
Ist erbschaftssteuer nicht ländersache? :huh:
Das würde auch heißen das es 16 unterschiedliche regelungen gibt und nur weil bei dir ein schlupfloch vorhanden war muß es nicht wo anders auch so sein. (schade das man sich mit seinem grundstück nicht irgendeiner steueroase anschließen kann :ugly: )
 
Ist erbschaftssteuer nicht ländersache? :huh:
Das würde auch heißen das es 16 unterschiedliche regelungen gibt und nur weil bei dir ein schlupfloch vorhanden war muß es nicht wo anders auch so sein. (schade das man sich mit seinem grundstück nicht irgendeiner steueroase anschließen kann :ugly: )
Nö, die ist einheitlich geregelt.
Im Grund gibt es zwei Standard Tricks:
1)Teil-Schenkungen zu Lebzeiten, da gilt nämlich der selbe Freibetrag der sich nach 10 Jahren wieder "genullt" hat.
2)Den Besitz in eine Firma übertragen deren Inhaber die Kinder/Enkel etc. sind.

Mal davon ab dass du mal nachrechnen solltest ob du nach aktueller Regelung wirklich Steuerpflichtig wirst. Wenn du auf dem Gehöft wohnen bleibst wäre nämlich nur die Wohnfläche >200qm Streupflichtig und von der wiederum nur der Anteil über 400k€.
Also zahlst du Steuern nur für
((Wohnfläche - 200qm)/Wohnfläche * Gesamtwert) - 400.000€
 
Die "malocher" wohnen aber meist zur miete oder kaufen ein altes haus und bauen es in eigenleistung um/aus. (sorry, aber ab 2500-3000€ monatlich fällt man da bei mir keines falls mehr darunter-> die leben alle ganz gut mit 25+ tagen urlaub im jahr)
Und andere wohnen ländlich was auch heißt, da wird ein gehöft vererbt. Da ist man ganz schnell über den 400k € und muß dann zu sehen wo man das geld für die steuern her bekommt.
Von daher hoffe ich das noch weitere vorschriften zur dämmung neuer/sanierter bauten kommen. Das lässt den wert von altbauten sinken, was mir entgegen käme.
Meine Eltern haben hart gearbeitet für ihr Haus. Mein Vater hat Akkord gearbeitet und auch viel Blut und Schweiß ins Haus gesteckt. Das ist mit Grundstück 300K wert. Da bin ich froh das es bis 400K den Freibetrag gibt.
Schenken lassen ginge natürlich auch noch.
 
Nö, die ist einheitlich geregelt.
Im Grund gibt es zwei Standard Tricks:
1)Teil-Schenkungen zu Lebzeiten, da gilt nämlich der selbe Freibetrag der sich nach 10 Jahren wieder "genullt" hat.
2)Den Besitz in eine Firma übertragen deren Inhaber die Kinder/Enkel etc. sind.
Dazu gehören immer 2 und mit alten menschen ist es leider nicht immer so einfach. :ka:
Mal davon ab dass du mal nachrechnen solltest ob du nach aktueller Regelung wirklich Steuerpflichtig wirst. Wenn du auf dem Gehöft wohnen bleibst wäre nämlich nur die Wohnfläche >200qm Streupflichtig und von der wiederum nur der Anteil über 400k€.
Also zahlst du Steuern nur für
((Wohnfläche - 200qm)/Wohnfläche * Gesamtwert) - 400.000€
Das klingt ja schonmal gut. Sind noch ca. 70qm zu versteuern, wenn wirklich nur die wohnfläche gilt. Ansonsten kommt da noch feld und wiese dazu. Hauptsache es wird nicht die nutzfläche (täglich beanspruchte fläche, wie sie für die grundsteuerberechnung angegeben wird) angesetzt. Das wäre unbezahlbar...

Meine Eltern haben hart gearbeitet für ihr Haus.
Das mag früher noch gegangen sein, aber heutzutage ist der typische haus-bauer eher gut verdienend (vw-, bmw-,daimler- usw. mitarbeiter aufwärts) Der rest baut ggf. in fertigteilen oder motzt eine alte hütte wieder auf und steckt soviel eigenleistung rein wie geht.
Mein Vater hat Akkord gearbeitet und auch viel Blut und Schweiß ins Haus gesteckt. Das ist mit Grundstück 300K wert. Da bin ich froh das es bis 400K den Freibetrag gibt.
Dann ist das ein kleines einfamilienhaus ggf. mit etwas garten oder wiese dran. Kein vergleich zu dem was mir blüht...
 
Das mag früher noch gegangen sein, aber heutzutage ist der typische haus-bauer eher gut verdienend (vw-, bmw-,daimler- usw. mitarbeiter aufwärts) Der rest baut ggf. in fertigteilen oder motzt eine alte hütte wieder auf und steckt soviel eigenleistung rein wie geht.
Das geht heute immer noch genauso.
Ich hatte letztens gelesen das der Bau eines Hauses im Grunde, trotz Preissteigerungen, nicht teurer ist als 1969 und der durchschnittliche Wohlstand war damals geringer und trotzdem haben die Menschen Häuser gebaut, auch nicht nur die Gutverdiener beim hiesiegen Autokonzern.

Es gibt aber heutzutage einen signifikanten Unterschied zu damals, die allgemeinen Ansprüche an den Wohlstand, abseits vom Eigenheim, sind viel höher als 1969. Damals hat man seinen Verdienst in den Bau eines Hauses investiert, heute muss neben dem Eigenheim bauen natürlich, für die Personen ganz selbstverständlich, auch noch zich anderer Luxus und Konsum (regelmäßig) drin sein.

Zum Beispiel nebenher aber auch noch einmal im Jahr ins Ausland in Urlaub fahren.
Der Kleiderschrank muss pünktlich zur Sommer Saison mit dem aktuellsten Trend gefüllt werden.
Man muss sich alle zwei Jahre ein neues Smartphone leisten können.
Viermal im Monat, am Wochenende, möchte man gerne, auswärts der eigenen vier Wände, seine Freizeit verbringen.
Und alle fünf bis sechs Jahre einen neuen Fernseher darf auch nicht fehlen.
usw. usf.

Es sind die Ansprüche an den Lebensstandard heute weit höher (was man sich neben einem Eigenheim doch bitte noch alles leisten können muss), nicht die Möglichkeit ein Eigenheim zu finanzieren grundsätzlich deutlich schlechter geworden.

Also vielleicht sollten die Menschen wieder anfangen über die Prioritäten in ihren Leben nachzudenken, statt darüber zu jammern dass das Eigenheim nicht drin sei, weil man dieses Jahr z.B. noch unbedingt einen 8000 Euro Roadtrip durch die USA machen will. ;)
 
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Das geht heute immer noch genauso.
Ich hatte letztens gelesen das der Bau eines Hauses im Grunde, trotz Preissteigerungen, nicht teurer ist als 1969...
Wenn man schlüsselfertig bauen lässt vieleicht. Allerdings war früher der anteil eigenleistung sehr viel höher, vor allem wenn das geld fehlte. Heutzutage sind die leute meist einfach nur zu doof um selbst etwas hin zu bekommen oder eben handwerker bzw. meinetwegen auch heimwerker mit ahnung.
Es gibt aber heutzutage einen signifikanten Unterschied zu damals, die allgemeinen Ansprüche an den Wohlstand, abseits vom Eigenheim, sind viel höher als 1969. Damals hat man seinen Verdienst in den Bau eines Hauses investiert, heute muss neben dem Eigenheim bauen natürlich, für die Personen ganz selbstverständlich, auch noch zich anderer Luxus und Konsum drin sein.
Gut, das kommt halt noch hinzu. Die leute schaffen es nicht mehr prioritäten zu setzen. (immer alles und am besten gleichzeitig)
 
Das mag früher noch gegangen sein, aber heutzutage ist der typische haus-bauer eher gut verdienend (vw-, bmw-,daimler- usw. mitarbeiter aufwärts) Der rest baut ggf. in fertigteilen oder motzt eine alte hütte wieder auf und steckt soviel eigenleistung rein wie geht.
Ja das war kein Neubau. Ein älteres Haus was sie umgebaut haben.
Dann ist das ein kleines einfamilienhaus ggf. mit etwas garten oder wiese dran.
1000 m² Grundstück. Reicht vollkommen.
Kein vergleich zu dem was mir blüht...
Wieso? Gibt es ne Villa?:D
 
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1000 m² Grundstück. Reicht vollkommen.
Ziemlich mikrig... Nimm`s einfach mal 70 und du bist ungefähr da, wo ein "land-bewohner" mit feld und allem pi pa po normalerweise ist. (zugezogene mit haus-neubau mal ausgenommen)
Wieso? Gibt es ne Villa?:D
Das wäre ein traum, wenn dem so wäre. Da hätte ich die grundsteuer-erklärung in 5 min. durch gehabt anstatt 3 anläufe über tage hinweg mit x anrufen im finanzamt zu brauchen bis die erklärung so ist, wie die das haben wollen. ;-)
 
Sorry aber das ist Quatsch. Ich komme vom Land. Wenn dann trifft das eher auf Landwirte zu aber nicht den Normalbürger.
Ein landwirt lacht dich aus mit 70k qm. Da ist der höchstens im nebenerwerb damit unterwegs, denn leben kann man davon schon ewig nicht mehr.
Selbst das wäre einfacher gewesen.
Ich hab stattdessen selbst auf der karte das genutzte grundstück vermessen (das muß einem aber auch erstmal gesagt sein das das geht), mir ein fleckchen für den bach ohne nutzen in der erklärung gesucht (steuerbegünstigt), die daten für die wohnfläche gesammelt (ungleich nutzfläche) und hab überhaupt erstmal nachfragen müssen was in die nutzfläche zählt. (z.b. auch zuwege) Dazu noch stunden der recherche im inet ganz am anfang um überhaupt erstmal einen anfang hin zu bekommen um dann vom finanzamt gesagt zu bekommen, das der ganze krempel von einer grundstücksnummer in 2 aktenzeichen gequetscht werden muß. Wenn ich darüber so nach denke, bekomme ich immer noch puls...:motz:
 
Ein landwirt lacht dich aus mit 70k qm. Da ist der höchstens im nebenerwerb damit unterwegs, denn leben kann man davon schon ewig nicht mehr.
Du willst mir doch nicht weismachen, dass der normale Büger vom Land in der Regel 70K m² Grundstück hat?
Wie gesagt komme ich selber vom Dorf und da hat niemand so ein großes Grundstück.
Ich bin ehrlich gesagt auch froh das meine Eltern "nur" 1000 m² haben.
Da gibt es schon genug Arbeit wenn man Haus und Garten pflegen will.
 
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Du willst mir doch nicht weißmachen, dass der normale Büger vom Land in der Regel 70K m² Grundstück hat?
Wie gesagt komme ich selber vom Dorf und da hat niemand so ein großes Grundstück.
Himmelherrgott... Such doch einfach mal das grundsteuerportal deines bundeslandes. Dort gibt es karten wie diese hier...
... und wenn du weit genug hinein zoom`st werden dir die grundstücksnummern mit mit den daten dazu angezeigt. (mal ein bißchen herum klicken) Diese karten sind übrigens öffentlich und sind dafür da, das jeder die daten für seine grundsteuer selbst sammeln kann.
Und ja, landwirtschaft ist mit 70k qm gelände nicht machbar. Das wird i.d.r. verpachtet.
 
Himmelherrgott... Such doch einfach mal das grundsteuerportal deines bundeslandes. Dort gibt es karten wie diese hier...
... und wenn du weit genug hinein zoom`st werden dir die grundstücksnummern mit mit den daten dazu angezeigt. (mal ein bißchen herum klicken) Diese karten sind übrigens öffentlich und sind dafür da, das jeder die daten für seine grundsteuer selbst sammeln kann.
Und ja, landwirtschaft ist mit 70k qm gelände nicht machbar. Das wird i.d.r. verpachtet.
Spiegelt trotzdem nicht die Normalität in der gesamten Bundesrepublik wieder.

Im Schnitt sind das deutlich kleinere Grundstücke.
 
Du willst mir doch nicht weismachen, dass der normale Büger vom Land in der Regel 70K m² Grundstück hat?
Das vom Dorf kommend jetzt nun wirklich keine unüblichen Flächen...
Meine Familie, früher mal Landwirte / Ganzbauern, hat z.B. 50ha Acker / Wiese und Wald, was 500.000qm entspricht, zzgl. das Grundstück, wo unser Gehöft draufsteht, was auch nochmal für sich genommen rund 5000qm Fläche sind (Vierseitenhof).

Im Schnitt haben bei uns im Dorf die Grundstücke etwa 1500 bis 5000qm Fläche, plus 10 bis etwa 70ha Nutzfläche.
 
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