Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und noch zur zumutbaren Pendelzeit: Das sind glaube ich bis zu 2 1/1 Stunden am Tag.
Zwei Stunden welche Menschen nur für den Weg zur Arbeit verschwenden.
2 1/2 Stunden pro Tag würde ich auch nicht auf Dauer machen...Für ne Woche hab ich das schon gemacht, aber das war Stress pur.
Ich kenne jemanden der arbeitet auf Montage. Auch in anderen Ländern.
Der ist in 8 Monaten über 50000 km gefahren. Mit dem Firmenwagen.
Kriegt natürlich eine super Bezahlung. Aber das ist schon heftig.
Ich arbeite auch nur auf Montage und bin nur am Wochenende zuhause...manchmal auch nicht...die Entbehrungen im Privatleben ist die Kohle eigentlich aber nicht wert.
Wenn aber die popelige Salatgurke dann mal wieder für 0,88€ (oder in den letzen Wochen auch für noch weniger) verscherbelt wird, wird stillschweigend gekauft und wahrscheinlich trotzdem noch gemeckert...:schief:
Ehrlich gesagt war ich schon seit knapp 2 Monaten nicht mehr einkaufen, weil mir die Zeit und die Lust fehlt. :ugly:
 
WTF??? Was bitte schön "lernt" der da, dass er danach nichtmal Fachkraft ist und mit 4 Riesen startet, wovon ausgebildete Leute nur träumen können?
Natürlich ist er eine Fachkraft. Wie kommst du darauf, dass er das nicht ist?
Er ist Wirtschaftsinformatiker und hat ein Duales Studium bei den Stadtwerken gemacht.
Der Bachelor of Science wird gerade gemacht und die Stadtwerke übernehmen ihn.
 
Dann ist er keine "Bürokraft", sondern ein Akademiker der im Büro arbeitet ;).
Er arbeitet am Schreibtisch und schafft es, den einen Stapel Akten im Laufe eines Tages auf die andere Seite des Schreibtisches zu befördern.
Sowas nenne ich überflüssige Bürokraft. ;)
Meine Tochter studiert ebnenfalls und macht inzwischen das gleiche.
Keine Ahnung, wo das noch hinführen soll.
Ich hoffe, sie macht nebenbei noch den Taxischein. :ugly:
 
Tausende Studierte, die mitreden wollen, wie ein Haus auszusehen hat, aber zu blöde, um einen Stein auf den anderen mauern zu können.
Ja, praktisch nichts gelernt und dann den Chef spielen wollen.
Aber er hat wohl eben bei den Stadtwerken mitgemacht und hat Erfahrung im Akten stapeln.
Wenn ich was gearbeitet habe, hat man am ende des Tages wenigstens gesehen, dass ich was gemacht habe. :daumen:
Die Feuerwehr kam... :D
 
Dann schreib das doch so :ugly:

Unter Standard Bürokraft versteht man dann doch was anderes. Da ist dann das Einstiegsgehalt auch ganz normal.
Ich musste auch erst mal nachfragen, da ich eben Standardbürokraft verstanden hatte.
Jetzt ist alles viel logischer.
Nichtsdestotrotz hab ich keine ahnung, was man jetzt in dem Posten überhaupt macht.
Bei mir damals hatten wir einen Controller gehabt, der sich eigentlich nur in Abläufe eingemischt und sie verändert hat, wo dann am Ende gar nichts mehr lief.
Aber fett Knete hat er abgegriffen.
 
In den Stadtwerken wird nach TV-V gezahlt und da landet er, soweit ich weiß, als Wirtschaftsinformatiker in der E11. Er startet also mit knapp 4360€ bei 13 Gehältern.

Da muss er aber auch nichts verhandeln weil im öffentlichen Dienst die Stellen fest bewertet sind ;)
 
In den Stadtwerken wird nach TV-V gezahlt und da landet er, soweit ich weiß, als Wirtschaftsinformatiker in der E11. Er startet also mit knapp 4360€ bei 13 Gehältern.

Da muss er aber auch nichts verhandeln weil im öffentlichen Dienst die Stellen fest bewertet sind ;)
Das wird in etwa so stimmen. :daumen:
Als ich damals ausgelernt hatte --ist schon eine Weile her -- hab ich 3300 Mark bekommen. :ugly:
 
Als ich damals ausgelernt hatte --ist schon eine Weile her -- hab ich 3300 Mark bekommen. :ugly:
Ich bin damals, 2017, nach der Ausbildung zum Fachinformatiker Systemintegration mit 3000€ Brutto gestartet bei 12 Gehältern. Heute ist es zum Glück deutlich mehr.

Wenn ich jetzt erst meine Ausbildung beenden würde würde ich aber vermutlich nichts mehr unter 3700€ zum Start akzeptieren bei den extrem gestiegenen Kosten.
 
Wenn der Metzger erst ne Strichliste machen muss, wieviele Mettbrötchen im Jahr fresse...dann wirds richtig heikel.
:ugly:
Das Wort "Ökonazi" ist ja nicht aus der Luft gegriffen.
 
Nicht jeder will in der Großstadt wohnen...ich wöllte nichtmal mehr in ne Kleinstadt...
Es ist laut, es ist dreckig, man hockt eng auf eng...man hat da gar keine Ruhe mehr, wie in so nem Mastbetrieb.

Praktisch NIEMAND will in einer Großstadt leben. Es wollen aber irgendwie auch nicht alle in die kenianische Steppe ziehen und ihren Medienkonsum auf Briefpost umzustellen. Stattdessen nehmen sich einige Leute raus, ein überproportionales Stück Deutschland für sich zu beanspruchen und sich von den Leuten, die weiter Dreck und Enge ertragen müssen, auch noch noch die Bereitstellung diverse Institutionen finanzieren zu lassen, die sich auf dem Land nie selbst tragen könnten, respektive die Fahrkosten zu selbigen in die Stadt.


Natürlich ist er eine Fachkraft. Wie kommst du darauf, dass er das nicht ist?

Oh, entschuldige. Ich dachte dein Beitrag hätte irgendwas mit dem Thema oder gar der laufenden Diskussion zu tun, genauer gesagt mit dem POST DAS DU SELBST ZITIERST HAST und in dem es um das "Anfang"sgehalt einer "STANDARD BÜROKRAFT" ging und nicht um studierte Fachinformatiker mit einschlägiger Berufserfahrung. :wall: :wall:


Nichtsdestotrotz hab ich keine ahnung, was man jetzt in dem Posten überhaupt macht.

Was Informatiker machen, verstehen in der Regel nur Informatiker. Und wenn dabei am Ende was funktionierendes rauskommt, dann lassen sie sich den Arsch vergolden. Wenn etwas nicht funktionierendes rauskommt, sagen sie, dass die IT-Abteilung mehr und besser bezahltes Personal braucht.
 
Praktisch NIEMAND will in einer Großstadt leben.
Das würde ich so nicht unterschreiben. Es gibt genug Menschen welche gerne dort wohnen.
Wohl nicht in den Plattenbausiedlungen aber es gibt sie.
Die langweilen sich auf dem Land schnell und suchen Orte wo "mehr los" ist. Nachtschwärmer etc.
Hat natürlich auch mit dem Alter zu tun. Manche werden später wieder ruhiger und suchen dann die Ruhe auf dem Land.
 
Kann ich auch wieder nur mit eigenem Beispiel bestätigen: Hab Köln als Jugendlicher geliebt! Und die meisten Studierenden aus außerhalb, die ich kenne und in Köln leben, lieben es.
Wir sind, glaube ich, gleich alt und ich würde mich mit Händen, Füßen und Zähnen dagegen wehren, in eine Kleinstadt oder gar auf's Dorf ziehen zu müssen. Was soll ich denn da?

Andererseits lege ich auch keinerlei Wert auf beschauliches Familienleben, wofür ein Häuschen im Grünen sicherlich nett ist.
 
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