Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Aber die Ausgangsfrage war doch: wieso sollte Schröder, der ganz offensichtlich auf die öffentliche Meinung über ihn defäkiert, selbständig aus der SPD austreten? Es interessiert ihn ja gerade NICHT, was andere davon halten.
Dann sollen sie ihn endlich rausschmeissen. Wenn er nicht von alleine geht.
 
Warum sollte es also allererstes, zwingenstes Anliegen eines Flüchtlings in Deutschland sein, Deutsch zu lernen, wie das hier gesagt wurde?
Weil eine Bewerbung in einer fremden Sprache nur bei einem internationalen Start Up eine Chance hat.
Wer sich hier für einen Durchschnittsjob bewirbt, sollte er sich verständigen können.
Mein Beispiel bezog sich auf das Zeugnis, wo eine 5 drin stand aber eine Unterhaltung war kein Problem, jedoch in Sachen Schrift tat er sich schwer, was aber für ein Feinmechaniker kein Hindernis ist, da man in dem Job keine Germanistik Bachelorarbeit schreiben muss.
 
Ich hab mittlerweile auch schon mehrfach die Frage bekommen ob denn Deutsch wiirklich Pflicht Anforderung bei unseren Entwickler Jobs ist. Und selbst da kann ich leider nur mit Ja antworten. Einfach weil wir zu viele Kollegen selbst in der eigenen Abteilung haben, die effektiv keine zweite Sprache beherrschen.
 
Das ist aber auch so Ding der europäischen Dreifaltigkeit (England, Frankreich und Deutschland), bei der sich englisch, als die Kolonialsprache schlechthin weltweit durchgesetzt hat, nur in Deutschland und Frankreich sch**** man gefühlt drauf. Ich kenne sehr viele Migranten, Flüchtlinge etc pp, wovon mir einige schon erzählt haben, dass sie fast überall mit Englisch perfekt durchgekommen sind, während ihnen in Deutschland nur Steine in den Weg gelegt werden, weil sie des Deutschen nicht mächtig sind.

Wozu lernen wir dann alle Englisch in der Schule, frage ich mich manchmal?
 
Da wäre z.B. eine Hälfte von Deutschland wo die heute erwachsene Bevölkerung zur Schulzeit hauptsächlich Russisch gelernt hat.
Und dann die simple Tatsache dass es sehr viele Menschen gibt die wiederum Deutsch sprechen, denen gegenüber man also keine Fremdsprache braucht.
In DE und UK habe ich aber zumindest den Eindruck dass man versucht auch mit schlecht/anders sprachigen zu kommunizieren. In Frankreich inkl. französischer Schweiz hab ich dagegen schon mehrfach erlebt dass sich absichtlich unverständig gegeben wurde.
 
Da wäre z.B. eine Hälfte von Deutschland wo die heute erwachsene Bevölkerung zur Schulzeit hauptsächlich Russisch gelernt hat.
Müssten die nicht mittlerweile alle in Rente sein?^^
Und dann die simple Tatsache dass es sehr viele Menschen gibt die wiederum Deutsch sprechen, denen gegenüber man also keine Fremdsprache braucht.
Ja, aber das ist in anderen Ländern ja auch nicht anders, trotzdem wird das Englische dort mehr gepflegt.
In DE und UK habe ich aber zumindest den Eindruck dass man versucht auch mit schlecht/anders sprachigen zu kommunizieren.
Ja, das stimmt.
In Frankreich inkl. französischer Schweiz hab ich dagegen schon mehrfach erlebt dass sich absichtlich unverständig gegeben wurde.
Frankreich, soll da wohl extrem eigen sein. Die akzeptieren partout kein Englisch.
 
Wozu lernen wir dann alle Englisch in der Schule, frage ich mich manchmal?
Das Schulenglisch kannste in die Tonne werfen...ich hatte auch ne 1, kann heute aber auch nix mehr.
Meine Mutter war auf der Ausländerbehörde und konnte auch kein Englisch, Amtssprache ist eben nunmal Deutsch, genau wie in Unternehmen.
Nicht wir müssen uns im eigenen Land anpassen...wo hört dann das anpassen auf!?
Zangsehen? Steinigen? Oder wäre das dann zuviel Anpassung?
 
Wozu lernen wir dann alle Englisch in der Schule, frage ich mich manchmal?
Weil das nun mal die internationale Sprache ist, die sich durch das britische Empire weltweit durchgesetzt hast.
Das kann man blöd finden, ist aber so und daher ist es Pflichtfach in der Schule.
In Deutschland dagegen wird deutsch gesprochen. Wer also hier leben und arbeiten will, sollte die Sprache lernen (sofern er kein überbezahlter Fußballprofi ist, der als Söldner/Legionär auftritt).

Das Schulenglisch kannste in die Tonne werfen...ich hatte auch ne 1, kann heute aber auch nix mehr.
Mir reicht es noch. Ich gucke bei Youtube gerne mal Jimmy Fallon und Co. Das meiste verstehe ich schon, solange Vin Diesel nicht zu Gast ist, denn der nuschelt noch mehr als Til Schweiger.
Nicht wir müssen uns im eigenen Land anpassen...wo hört dann das anpassen auf!?
Zangsehen? Steinigen? Oder wäre das dann zuviel Anpassung?
Warum sollten wir uns anpassen?
Ich toleriere ja jetzt schon genug, wenn ich mir da die ganzen Selbstdarsteller anschaue, wo inzwischen jeder seine eigene Show in der Glotze hat.
Wer in diesem Land lebt, muss sich entsprechend anpassen.
Ich erwarte ja nicht, dass er Karneval feiert und zum Oktoberfest in Lederhosen geht, aber ich erwarte, dass man sich an die hier geltenden Gesetze hält und keine eigenen erfindet.
 
Das ist aber auch so Ding der europäischen Dreifaltigkeit (England, Frankreich und Deutschland), bei der sich englisch, als die Kolonialsprache schlechthin weltweit durchgesetzt hat, nur in Deutschland und Frankreich sch**** man gefühlt drauf.
Hier "scheißt" man also darauf keine Lust zu haben mit Menschen, die hier einen langfristigen / dauerhaften Aufentaltsstatus anzustreben, alles mundgerecht in Englisch, oder der jeweiligen sonstigen eigenen Muttersprache, zu servieren, na sowas aber auch...

Also ich täte ja bald darauf wetten wollen das man auf solche Menschen dann doch nicht nur in Deutschland scheißt, sofern sie eben nicht nur kurzzeitig beruflich, oder touristisch da sind. :schief:


Ich kenne sehr viele Migranten, Flüchtlinge etc pp, wovon mir einige schon erzählt haben, dass sie fast überall mit Englisch perfekt durchgekommen sind, während ihnen in Deutschland nur Steine in den Weg gelegt werden, weil sie des Deutschen nicht mächtig sind.
Diese "einige" waren dann genau wiviel und haben welche Aussagekraft zu den 8 Mrd. Menschen weltweit und vor allen haben pro Nase genau wieviele der 195 Länder auf der Welt selbst mit Englisch für jeweils wieviele Jahre am Stück gelebt und dabei mehr vom Land gesehen als maximal Flughafen -> Tourismusgegend -> Hotel ->, Bars / Restaurant -> Sehenswürdigkeiten, 0,000000000000001%, oder ehr noch weniger?

Wozu lernen wir dann alle Englisch in der Schule, frage ich mich manchmal?
Um in Urlaub und Beruf in anderen Ländern nicht wie ein verlorenes Auto rumzustehen, nicht dazu um ggf. zu faul und bequem zu sein die jweilige Landessprache zu lernen, wenn man vor hat dort eine nennenswerte Zahl an zusammenhängender eigener Lebenszeit zu verbringen, oder sogar den kompletten Rest seiner eigenen Lebenszeit.
 
Mhmm, ich sehe, dass dem Deutschen die Sprache ein wunder Punkt ist, denn kaum wird kritisert, dass man in Deutschland mit Englisch Probleme hat, wird hier schön mit Ressentiments um sich geschmissen, von faulen Ausländern, die die Deutschen zu Zwangsehen und Steinigungen assimilieren wollen. Alles klar, bin jetzt wieder raus aus der Debatte. So einen dummen AfD Quatsch gebe ich mir bestimmt nicht.
 
Mhmm, ich sehe, dass dem Deutschen die Sprache ein wunder Punkt ist, denn kaum wird kritisert, dass man in Deutschland mit Englisch Probleme hat, wird hier schön mit Ressentiments um sich geschmissen, von faulen Ausländern, die die Deutschen zu Zwangsehen und Steinigungen assimilieren wollen. Alles klar, bin jetzt wieder raus aus der Debatte. So einen dummen AfD Quatsch gebe ich mir bestimmt nicht.
Auch eine Möglichkeit um sich selbst, auf art der AfD, eigenen Äußerungen und Behauptungen nicht stellen zu müssen.
Also solltest du evt. mal lieber die Steine wegpacken, bevor noch irgendwas im Glashaus zu Bruch geht. :schief:

Weil, niemand hat hier irgendwo geschrieben das jemand der der erst verhältnismäßig kurz hier ist zu faul ist die Sprache zu lernen, aber man kann das natürlich mal eben so umdichten, um sich solchen Kalauern der Subjektivität hier selbst nicht stellen zu müssen:

Ich kenne sehr viele Migranten, Flüchtlinge etc pp, wovon mir einige schon erzählt haben, dass sie fast überall mit Englisch perfekt durchgekommen sind, während ihnen in Deutschland nur Steine in den Weg gelegt werden, weil sie des Deutschen nicht mächtig sind.
Und die berechtigte Nachfrage dann mal Antwort zu stehen:

Diese "einige" waren dann genau wiviel und haben welche Aussagekraft zu den 8 Mrd. Menschen weltweit und vor allen haben pro Nase genau wieviele der 195 Länder auf der Welt selbst mit Englisch für jeweils wieviele Jahre am Stück gelebt und dabei mehr vom Land gesehen als maximal Flughafen -> Tourismusgegend -> Hotel ->, Bars / Restaurant -> Sehenswürdigkeiten, 0,000000000000001%, oder ehr noch weniger?
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch eine Möglichkeit um sich selbst, auf art der AfD, eigenen Äußerungen und Behauptungen nicht stellen zu müssen.
Also solltest du evt. mal lieber die Steine wegpacken, bevor noch irgendwas im Glashaus zu Bruch geht. :schief:
Was willst du eigentlich von mir? Ich habe lediglich hier von einigen subjektiven Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte gesprochen und dieser keiner Allgemeingültigkeit zugesprochen.
Wenn du das für unwichtig hältst, dann ist das ok für mich, aber ich lass mich doch nicht von dir hier in einer Ecke stellen und das auch noch in so einer arroganten Art!
 
Was willst du eigentlich von mir? Ich habe lediglich hier von einigen subjektiven Erfahrungen von Menschen mit Migrationsgeschichte gesprochen und dieser keiner Allgemeingültigkeit zugesprochen.
Es steht doch da was ich von dir will:

Diese "einige" waren dann genau wiviel und haben welche Aussagekraft zu den 8 Mrd. Menschen weltweit und vor allen haben pro Nase genau wieviele der 195 Länder auf der Welt selbst mit Englisch für jeweils wieviele Jahre am Stück gelebt und dabei mehr vom Land gesehen als maximal Flughafen -> Tourismusgegend -> Hotel ->, Bars / Restaurant -> Sehenswürdigkeiten, 0,000000000000001%, oder ehr noch weniger?
Welchen Wert besitzt den deine Anekdote (Allgemeingülitkgeit hin oder her) und deren Kernaussge sonst bitte. Hinstellen und erzählen, "mit einem Smart kann ich, bis auf zwei Stellen, problemlos überall, an jeder Stelle in Südamerika von Ost nach West durchfahren (durch den Regenwald und über die Anden)", kann jeder und ist schlicht null aussagekräftig.

Entsprechen aber kann ich dir auch anekdotenhaft maximal allgemein erzählen das ich bis dato in jeden Land in dem ich war mit Englisch "fast perfekt" durchgekommen bin, nur waren waren das eben dann doch nur, more or less, China, Israel, Russland, England, Tschechien, Polen und ja, sogar in Frankreich, 7 von 195 Ländern, zum einen.

Der andere Punkt daran ist, weder wollte ich dort den Pass, noch habe ich dort mehr als ein paar Wochen bis maximal 2-3 Monate gelebt habe (nur als Touri, oder beruflich dort), noch habe ich von diesen Ländern mehr als maximal ein paar wenige Prozent gesehen, Israel außen vor, das ist ein Dorf (Spaß bei Seite).

Also was soll deine Anekdote uns jetzt sagen, bitte?
Alle Länder sind total chillig und cool, nur das doofe Frankreich und Deutschland nicht, die sind total doof, weil meine Freunde und Bekannten waren ja schon "üüüüüüüüüüübbbbbbbbbeeeerrrrrraaaallllllllllllll" und niemand hat ihnen "ÜBERALL" Knüpel zwsichen die Waden geworfen?

Wenn du das für unwichtig hältst, dann ist das ok für mich....
Nein, ich habe nichts gegen Anekdoten / Erfahrungen, nur wenn jemand Anekdoten und Erfahrungen zum besten gibt die inhaltlich, an der Natur der Sache liegend, wirklich gar nichts aussagen können, weil keiner deiner Bekannten in seinem Leben mehr als maximal ein dutzend Länder selbst physisch anwesend gesehen haben wird, vermutlich ehr sogar weniger und dazu auch noch in kaum einen dieser Länder dann mehre Jahre am Stück gelebt haben wird und selbst wenn in einem mal dann wohl auch über einen Balungsraum hinausgekommen sein wird, alleine mangels Sprachkentnis, dann muss man halt damit rechnen das da kritische Nachfragen zu kommen.

... aber ich lass mich doch nicht von dir hier in einer Ecke stellen und das auch noch in so einer arroganten Art!
Dann solltest du nicht den ersten Stein schmeißen!

...wird hier schön mit Ressentiments um sich geschmissen, von faulen Ausländern, die die Deutschen zu Zwangsehen und Steinigungen assimilieren wollen. Alles klar, bin jetzt wieder raus aus der Debatte. So einen dummen AfD Quatsch gebe ich mir bestimmt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mhmm, ich sehe, dass dem Deutschen die Sprache ein wunder Punkt ist, denn kaum wird kritisert, dass man in Deutschland mit Englisch Probleme hat, wird hier schön mit Ressentiments um sich geschmissen, von faulen Ausländern, die die Deutschen zu Zwangsehen und Steinigungen assimilieren wollen. Alles klar, bin jetzt wieder raus aus der Debatte. So einen dummen AfD Quatsch gebe ich mir bestimmt nicht.
Deutschland hat doch kein Problem mit englisch. Die meisten kamen aber nie weiter als das, was sie in der Schule gelernt haben.
Und wenn ich ein ausländisch wirkenden Menschen anspreche, dann spreche ich ihn logischer Weise in Deutsch an. Wieso auch nicht.
Guck dir doch die USA an. Bist du dort, kommst du mit deutsch nicht weiter, man spricht die Landessprache.
Und wenn Touristen nach Deutschland kommen, lernen die ja auch kein deutsch. Englisch als weltweit anerkannte Sprache geht auch hier problemlos.
Es geht um die Leute, die hier leben und arbeiten wollen. Die lernen doch die Sprache. Wieso sollten man das nicht tun?
 
Frankreich, soll da wohl extrem eigen sein. Die akzeptieren partout kein Englisch.

Bei meinen drei Aufenthalten in/um Paris war das kein Problem. Allerdings sind die natürlich auch auf Touris eingestellt. Und egal ob Franzosen, Griechen, Italiener, Israelis, Finnen, Spanier, Portugiesen, Österreicher (:ugly:) - ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie es einem immer hoch anrechnen, wenn man zumindest die allergängigsten Floskeln der jeweiligen Landessprache lernt.
 
Guck dir doch die USA an. Bist du dort, kommst du mit deutsch nicht weiter, man spricht die Landessprache.
Gibt es in den USA oder Kanada nicht auch für Einwanderer strengere Regeln?
Man muß, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Arbeit nachweisen und die Landessprache können.

Wenn hier jemand ein besseres oder strengeres Einwanderungsgesetz fordert, dann wird er gleich in die Rechte Ecke gedrängt. Natürlich darf es nicht zuviele Hürden geben, weil die Fachkräfte dann in andere Länder gehen.
Aber Sprachkenntnisse der jeweiligen Landessprache einzufordern ist für mich eigentlich selbstverständlich.
 
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Gibt es in den USA oder Kanada nicht auch für Einwanderer strengere Regeln?
Man muß, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, Arbeit nachweisen und die Landessprache können.
Kanada hat ein Punktesystem, um qualifizierte Einwanderer anzulocken.
Dass man die Sprache kann, ist sowieso voraussetzung.
 
Also was soll deine Anekdote uns jetzt sagen, bitte?
Alle Länder sind total chillig und cool, nur das doofe Frankreich und Deutschland nicht, die sind total doof, weil meine Freunde und Bekannten waren ja schon "üüüüüüüüüüübbbbbbbbbeeeerrrrrraaaallllllllllllll" und niemand hat ihnen "ÜBERALL" Knüpel zwsichen die Waden geworfen?
Boa, du ermüdest mich langsam mit deiner Haarspalterei. Die Leute, von denen ich sprach, sind von Syrien oder Nordafrika bis nach Deutschland geflüchtet und haben somit unzählige Länder auf dem Weg gesehen und meinten, dass es jedesmal in jedem Land leichter war in Englisch voran zu kommen, was auch Behörden angeht, als in Deutschland.
Ich habe es nicht überprüft und kann es nicht nachweisen, aber habe auch selber schon erlebt, dass Verwandte in deutschen Behörden auf taube Ohren gestoßen sind, als sie auf Englisch dort sprachen, mit einem schroffen "Wir sind hier in Deutschland, also sprechen wir deutsch!". Daher schenke ich diesen subjektiven Einzelerfahrungen Glauben, deckt sich nämlich gut mit meinem Erleben manchmal. Und wohlgemerkt, es ging hier um Menschen, die nicht lange oder relativ kurz in Deutschland leben.
Dann solltest du nicht den ersten Stein schschmeißen
Wieso fühlst du dich überhaupt angesprochen. Du hast doch gar nicht dieses dämliche Klischee mit den "Steinigungen" und "Zwangsehen" ins Thema geworfen. Sorry, aber in einer Debatte, wo es um von Behörden aufgestellte sprachliche Hürden für Flüchtlinge geht, über Zwangsehen und Steinigungen zu Labern, sind einfach nur stupide AfD Narrativ, die von der eigentlichen Sache ablenken.
 
Warum sollte es also allererstes, zwingenstes Anliegen eines Flüchtlings in Deutschland sein, Deutsch zu lernen, wie das hier gesagt wurde? Die kämpfen ein halbes Jahr oder länger darum, überhaupt ein Aufenthaltsrecht zu bekommen, danach teilweise ein Jahr oder länger darum, überhaupt sowas wie eine Wohnung zu bekommen und nicht wenige sind nebenbei auch noch in tiefster Sorge um zurückgebliebene Angehörige. "Wie komme ich nur an einen der knappen Sprachkursplätze und wie kriege ich den dann bezahlt?" steht einfach nicht sehr weit oben auf der Prioritätenliste und das mit eher geringen Auswirkungen aufs Berufliche.
Weil es eben bei vielen Jobs ein Problem oder zumindest eine Hürde darstellt. Wenn so jemand mit anderen Kollegen über fachliche Dinge sprechen soll muss er halt halbwegs deutsch können.
In der Ausbildung sind die Prüfungen (incl. der dort verwendeten Fachbegriffe) und der Unterricht auf Deutsch - Ausnahmen gibt es keine.
 
Boa, du ermüdest mich langsam mit deiner Haarspalterei. Die Leute, von denen ich sprach, sind von Syrien oder Nordafrika bis nach Deutschland geflüchtet und haben somit unzählige Länder auf dem Weg gesehen und meinten, dass es jedesmal in jedem Land leichter war in Englisch voran zu kommen, was auch Behörden angeht, als in Deutschland.
Deutschland ist Bürokratenland.
Würde mich nicht wundern. Schließlich musst du nachweisen, dass du Deutsch kannst, wenn du die deutsche Staatsbürgerschaft haben willst. Das Abiturzeugnis mit einer 1 in Deutsch hinbringen ist nicht ausreichen.
Aber das ist letztendlich normal. Deutsch ist die Standardsprache und Behörden bestehen auf Deutsch. Das gilt doch aber woanders auch. In Italien wird das nicht anders sein.
 
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