Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wobei ich mich hier frage, wie das überhaupt geschehen konnte? Ausländer müssen doch alle den B1 Kurs abschließen, der die Leute mit Basics ausreichend vorbereiten sollte. Wenn dem nicht der Fall ist, sollte die Didaktik und Inhalte dieses Kurs nochmal in Frage gestellt werden.
Die Probleme sind vielfälltig, reichen von mangelhafter schulischer Vorbildung der Migranten, über einfach zu wenige Angebote bei Deutschkursen (genau darum kann man halt nicht beliebig viele Menschen einwandern lassen, wie manch linker Utopist es gerne hätte), bis hin das die Konzeption der angebotenen Kurse selbst ehr mangelhaft ist:

 
Ganz genau! Es bringt keinem hier was, die Debatte über straffällige Menschen mit Kulturalismus zu vermengen. Sowas schürt nur noch mehr Vorbehalte und soziale Sanktionen, die wiederum zu noch mehr Gewalt führen.

Genau das ist das, was uns zum jetzt führt und zwar nirgendswo hin. Es gibt keine Unterschiede, überall auf der Welt ist es gleich und alles dreht sich im Kreis bis zum jetzigen Punkt.
 
Maaßen ist vernüftig, Sylvester war eine abolsute Katastrophe und ständige Messesrattacken von Leuten die hier im Land nichts zu suchen haben ist ebenfalls eine. Das kann keiner bestreiten,

Also ersteres kann man sehr wohl bestreiten. Gerade mit Blick auf die Sylvester-Randalierer, deren Parolen Maaßen bis heute teilt und deren kriminelle Vereinigungen Maaßen beinahe aufs Silbertablet gesetzt hat, obwohl es sein Job gewesen wäre, dagegen vorzugehen.


Die meisten von denen die du nicht mehr ins Land lassen willst sind in Deutschland geboren und ihre Eltern auch. Wo willst du die hin abschieben?
Ja die Integration der letzten Welle "Gastarbeiter" ist z.T. krachend gescheitert, wobei gescheitert ein ziemlich großes Wort ist für etwas was man eigentlich nie so richtig versucht hat, aber das lässt sich durch Hetze gegen Asylanten nicht beheben.

Selbst unter den zugezogenen Flüchtlinge, deren kriminellen Anteil alle immer gerne (zu Recht) loswerden wollen, ist eine Abschiebung in der Regel nicht möglich. Genau deswegen sind die ja noch hier, weil man sie rein praktisch nicht abschieben kann. Oder sollen wir die Bundeswehr nach Afghanistan schicken, um einen Zielflughafen für Abschiebeflüge zu erobern? Ich glaube, die sind kürzlich schon daran gescheitert, einen zu halten.

Selbst für vermeintlich einfache Fälle wie den gemeingefährlichen Junkie letzte Woche aus Kiel (der übrigens nur deswegen aus U-Haft entlassen wurde, weil sich sein Verfahren schon zu lange hinzog - Grüße an all diejenigen, deren wichtigster Lebensinhalt es ist, gegen Gendern durch alle Instanzen zu klagen) sind ohne massive Änderungen in unserer internationalen Diplomatie (und damit geopolitischer Strategie und weltwirtschaftlicher Kooperation) ein Riesenproblem: Wir können gar keinen "Palästinenser" abschieben, egal was er macht, weil wir kein Herkungsland "Palästina" anerkennen. Das Territorium, aus dem Palästinenser kommen, gehört laut offizieller deutscher Lesart zum Staat Israel. Aber zu unseren besten (rechtsextrem-nationalistisch-theokratischen) Freunden dort kann man ihn auch nicht einfach abschieben, denn aus deren Sicht sind Palästinenser sind keine israelischen Bürger, die man ins Land lassen würde.


Gibt reichlich die sich zivilisiert benehmen, gibt auch reichlich die sich nicht integrieren wollen.

Gibt verdammt wenig rechtsstaatliche Methoden, zwischen beiden zu unterscheiden. Erst recht vor der Grenze.

Also ich bin dafür dass der Täter der die Menschen im Zug getötet hat, hier nichts verloren hat.

Das ist eine Schlussfolgerung, die jeder Depp treffen kann. Und zwar jeder Depp auf der Welt. Womit wir bei der weitaus schwierigeren Frage wären, wo er denn hin soll, wenn jeder sagt "HIER nicht"? Willst du ihn an die Wand stellen und wortwörtlich aus der Welt schaffen?


Zumindest nicht so...

Das ist keine Lösung. Das ist nicht einmal eine Antwort auf die Frage. Das ist einfach nur Populismus, der niemanden weiterbringt. Wie praktisch immer, wenn man die "man muss endlich mal" nach einer Lösung fragt.


Ich bin kein Grenzbeamter oder sonstwas der dafür eine vernüftige Regelung schaffen könnte. Meiner Meinung nach müssen erst einmal die Grenzen geschlossen werden

Guck dir bei den Briten an, was das für die Lebensqualität der Bevölkerung bedeutet. Und die haben nicht annähernd eine derart auf Exporte und innereuropäischen Austausch angewiesene Wirtschaft wie wir. Wir könnten jedem Flüchtling täglich Kaviar auf dem Goldtablet servieren und würden unterm Strich immer noch von offenen Grenzen profitieren.


Man hat sie nicht (nur) in bestimmte Bezirke "hineingesteckt", man ging auch sehr gerne freiwillig dahin, ist das gleiche wie mit Deutschen Auswanderern in Spanien, Korea, Panama, ect.
Die zwingt keiner sich alle auf einen Haufen anzusiedeln, aber ist halt fein bequem, wenn man unter (sprachlich-kulturell) "seinesgleichen" ist und nicht darauf angewiesen ist so eine lästige Landessprache lernen zu müssen, um sich im Altag behaupten zu können.

Als die Gastarbeiter kamen, gab es noch keine Gegenden, in denen man sich nach diesen Kriterien hätte ansiedeln können und allgemein ist das für befristete Arbeitsmigranten eine sekundäre Fragestellung. Die erste Frage ist viel wichtiger: "Wo finde ich eine Bleibe, die so billig ist, dass von dem Mini-Gehalt, für den kein Deutscher den Job je gemacht hätte, noch was übrig bleibt, dass ich in die Heimat schicken kann?"

Gastarbeiter haben sich in dicht gepackt gebauten Billig-Wohnsielos und runtergekommenen Altbeständen, die kein Einheimischer mehr haben wollte, gehäuft, weil sie gar keine andere Wahl hatten. Weil es auch niemand für nötig erachtet hätte, dass sie eine andere Wahl gehabt hätten. Die Parallelstrukturen haben sich erst danach herausgebildet, als man dicht gedrängt und teils ohne Infrastruktur aufeinander hockte.

Ähnliches gilt für spätere Flüchtlingswellen - wo gab es 2021 in Deutschland ein ukrainische Gemeinde? Wo 2010 eine syrische? 1990 Koratische oder Bosnische? etc.
Zuziehende sind immer überwiegend arm, denn Leute denen es gut geht, die bleiben in ihrer Heimat. Arme Menschen werden in Deutschland immer konzentriert in irgend ein Loch abgeschoben. Also findet man da immer konzentriert Gastarbeiter und Flüchtlinge - und wann immer ein Krieg, ein Anwerbeprogramm oder ähnliches dafür sorgt, dass in kurzer Zeit geballt eine große Menge Flüchtlinge oder Gastarbeiter aus einem Herkunftsland eintrifft, ergibt sich in den bereits zuvor "sozial benachteiligten" (Ein Ausdruck, der vollkommen zu Recht schon rein von der Grammatik her eine externe Aktivität beschreibt, aber immer als interne Eigenschaft gelesen wird.) eine kritische Masse von Leuten, die nicht nur noch nicht integriert sind, und viel größere, akute Probleme als Integration haben, sondern die tatsächlich auch unintegriert ihr Leben weiterführen können, weil Deutsche eh nichts mit ihnen zu tun haben wollen und ihr direktes Umfeld dem aus ihrer Heimat entspricht. Da meistens schon eine halb- bis einjähiger Zwangsaufenthalt in Flüchtlingsunterkünfte vorausgeht, in denen man sich naturgemäß nur mit anderen Flüchtlingen auseinandersetzt, stellt auch sicher, dass die nötigen sozialen Netzwerke bereits geknüpft sind, bevor überhaupt die erste Chance auf Integrationsversuche besteht.


Stimmt. Aber die Ampel-Koalition, plant wohl ein Einbürgerungsgesetz, worin die Sprachhürde nochmal deutlich gesenkt wird. Also genau das Gegenteil davon.

Die Einwanderungsgesetze (die selbst die AFD schon auf ihrer Agenda hatte) haben übrigens nichts mit Flüchtlingen zu tun. Das ist ein Geschenk an die Wirtschaftslobby, die billigere Arbeitskräfte ins Land holen will. Für letztere ist Einwanderung bislang nahzeu unmöglich, man kann fast nur aus humanitären Gründen ins Land. Aber da man in Deutschland ja keine "Fachkräfte" mehr findet, die für den Mindestlohn arbeiten, braucht die Wirtschaft über die bestehenden humanitären Regelungen hinaus ein Gesetz für zusätzliche Einwanderung mit dem man Leute anlocken kann, die ihre Heimat eigentlich ganz angenehm finden und die ohne Hochqualifikation und ohne iirc 40000 € Barreserven unter den aktuellen Regelungen nur als Touristen einreisen dürften.


Und was machen wir mit den ganzen "Bio-Deutschen", die dies auch nicht nicht können/tun? :crazy:

Nach Bayern abschieben.

Edit: Die Idee hat noch einer
 
Also ersteres kann man sehr wohl bestreiten. Gerade mit Blick auf die Sylvester-Randalierer, deren Parolen Maaßen bis heute teilt und deren kriminelle Vereinigungen Maaßen beinahe aufs Silbertablet gesetzt hat, obwohl es sein Job gewesen wäre, dagegen vorzugehen.

"Die Informationen aus dem T-Online-Artikel lassen sich demnach nicht belegen. „Eine zusammenhängende Gruppe von 200 Randalierern, die rechtsextreme Parolen skandierten, kann hier niemand bestätigen“


Man wird jetzt wieder Debatten darüber führen das alle Menschen toll und jede Kultur gleich ist und es bleibt wie es ist wie schon gesagt.
 
Also ersteres kann man sehr wohl bestreiten. Gerade mit Blick auf die Sylvester-Randalierer, deren Parolen Maaßen bis heute teilt und deren kriminelle Vereinigungen Maaßen beinahe aufs Silbertablet gesetzt hat, obwohl es sein Job gewesen wäre, dagegen vorzugehen.




Selbst unter den zugezogenen Flüchtlinge, deren kriminellen Anteil alle immer gerne (zu Recht) loswerden wollen, ist eine Abschiebung in der Regel nicht möglich. Genau deswegen sind die ja noch hier, weil man sie rein praktisch nicht abschieben kann. Oder sollen wir die Bundeswehr nach Afghanistan schicken, um einen Zielflughafen für Abschiebeflüge zu erobern? Ich glaube, die sind kürzlich schon daran gescheitert, einen zu halten.

Selbst für vermeintlich einfache Fälle wie den gemeingefährlichen Junkie letzte Woche aus Kiel (der übrigens nur deswegen aus U-Haft entlassen wurde, weil sich sein Verfahren schon zu lange hinzog - Grüße an all diejenigen, deren wichtigster Lebensinhalt es ist, gegen Gendern durch alle Instanzen zu klagen) sind ohne massive Änderungen in unserer internationalen Diplomatie (und damit geopolitischer Strategie und weltwirtschaftlicher Kooperation) ein Riesenproblem: Wir können gar keinen "Palästinenser" abschieben, egal was er macht, weil wir kein Herkungsland "Palästina" anerkennen. Das Territorium, aus dem Palästinenser kommen, gehört laut offizieller deutscher Lesart zum Staat Israel. Aber zu unseren besten (rechtsextrem-nationalistisch-theokratischen) Freunden dort kann man ihn auch nicht einfach abschieben, denn aus deren Sicht sind Palästinenser sind keine israelischen Bürger, die man ins Land lassen würde.




Gibt verdammt wenig rechtsstaatliche Methoden, zwischen beiden zu unterscheiden. Erst recht vor der Grenze.



Das ist eine Schlussfolgerung, die jeder Depp treffen kann. Und zwar jeder Depp auf der Welt. Womit wir bei der weitaus schwierigeren Frage wären, wo er denn hin soll, wenn jeder sagt "HIER nicht"? Willst du ihn an die Wand stellen und wortwörtlich aus der Welt schaffen?




Das ist keine Lösung. Das ist nicht einmal eine Antwort auf die Frage. Das ist einfach nur Populismus, der niemanden weiterbringt. Wie praktisch immer, wenn man die "man muss endlich mal" nach einer Lösung fragt.




Guck dir bei den Briten an, was das für die Lebensqualität der Bevölkerung bedeutet. Und die haben nicht annähernd eine derart auf Exporte und innereuropäischen Austausch angewiesene Wirtschaft wie wir. Wir könnten jedem Flüchtling täglich Kaviar auf dem Goldtablet servieren und würden unterm Strich immer noch von offenen Grenzen profitieren.




Als die Gastarbeiter kamen, gab es noch keine Gegenden, in denen man sich nach diesen Kriterien hätte ansiedeln können und allgemein ist das für befristete Arbeitsmigranten eine sekundäre Fragestellung. Die erste Frage ist viel wichtiger: "Wo finde ich eine Bleibe, die so billig ist, dass von dem Mini-Gehalt, für den kein Deutscher den Job je gemacht hätte, noch was übrig bleibt, dass ich in die Heimat schicken kann?"

Gastarbeiter haben sich in dicht gepackt gebauten Billig-Wohnsielos und runtergekommenen Altbeständen, die kein Einheimischer mehr haben wollte, gehäuft, weil sie gar keine andere Wahl hatten. Weil es auch niemand für nötig erachtet hätte, dass sie eine andere Wahl gehabt hätten. Die Parallelstrukturen haben sich erst danach herausgebildet, als man dicht gedrängt und teils ohne Infrastruktur aufeinander hockte.

Ähnliches gilt für spätere Flüchtlingswellen - wo gab es 2021 in Deutschland ein ukrainische Gemeinde? Wo 2010 eine syrische? 1990 Koratische oder Bosnische? etc.
Zuziehende sind immer überwiegend arm, denn Leute denen es gut geht, die bleiben in ihrer Heimat. Arme Menschen werden in Deutschland immer konzentriert in irgend ein Loch abgeschoben. Also findet man da immer konzentriert Gastarbeiter und Flüchtlinge - und wann immer ein Krieg, ein Anwerbeprogramm oder ähnliches dafür sorgt, dass in kurzer Zeit geballt eine große Menge Flüchtlinge oder Gastarbeiter aus einem Herkunftsland eintrifft, ergibt sich in den bereits zuvor "sozial benachteiligten" (Ein Ausdruck, der vollkommen zu Recht schon rein von der Grammatik her eine externe Aktivität beschreibt, aber immer als interne Eigenschaft gelesen wird.) eine kritische Masse von Leuten, die nicht nur noch nicht integriert sind, und viel größere, akute Probleme als Integration haben, sondern die tatsächlich auch unintegriert ihr Leben weiterführen können, weil Deutsche eh nichts mit ihnen zu tun haben wollen und ihr direktes Umfeld dem aus ihrer Heimat entspricht. Da meistens schon eine halb- bis einjähiger Zwangsaufenthalt in Flüchtlingsunterkünfte vorausgeht, in denen man sich naturgemäß nur mit anderen Flüchtlingen auseinandersetzt, stellt auch sicher, dass die nötigen sozialen Netzwerke bereits geknüpft sind, bevor überhaupt die erste Chance auf Integrationsversuche besteht.




Die Einwanderungsgesetze (die selbst die AFD schon auf ihrer Agenda hatte) haben übrigens nichts mit Flüchtlingen zu tun. Das ist ein Geschenk an die Wirtschaftslobby, die billigere Arbeitskräfte ins Land holen will. Für letztere ist Einwanderung bislang nahzeu unmöglich, man kann fast nur aus humanitären Gründen ins Land. Aber da man in Deutschland ja keine "Fachkräfte" mehr findet, die für den Mindestlohn arbeiten, braucht die Wirtschaft über die bestehenden humanitären Regelungen hinaus ein Gesetz für zusätzliche Einwanderung mit dem man Leute anlocken kann, die ihre Heimat eigentlich ganz angenehm finden und die ohne Hochqualifikation und ohne iirc 40000 € Barreserven unter den aktuellen Regelungen nur als Touristen einreisen dürften.




Nach Bayern abschieben.

Edit: Die Idee hat noch einer
Super Beitrag, der meines Erachtens voller Reflektion und richtiger Einschätzungen und Einwänden steckt!

Leider befürchte ich, dass selbst die intelligentesten Überlegungen für manche Individuen, wie die Perlen vor den Säuen sind. In ihrem fest abgeschlossenen Weltbild kommt am Ende wieder nur "Flüchtlinge greifen mit Messer an" raus. Das übertönt anscheinend jede andere Möglichkeit und Überlegung, weil es Umdenken bedeuten würde und das fällt nicht jedem leicht.
Keine Ahnung, ich finde die Debatten zuweilen müßig und frage mich auch manchmal, ob es wirklich Sinn macht. Auf der anderen Seite möchte ich auch niemals das Feld des Diskurses räumen.
Man wird jetzt wieder Debatten darüber führen das alle Menschen toll und jede Kultur gleich ist und es bleibt wie es ist wie schon gesagt.
Ja, stimmt Nazis sehen nicht alle Menschen als gleichwertig und "toll" an.
 
Natürlich haben Menschen verschiedene Größen und Aussehen. Frag mich, was so eine offensichtliche Aussage, die selbst Kindern bewusst ist, für einen Sinn erfüllt im Kontext unserer Debatte hier :ka:
 
In Afghanistan spielt die Frau zb. eine ganze andere Rolle in der Gesellschaft. Nur bis zur 6ten Klasse in die Schule usw. steht unterm Mann. Wenn man das zb. ankreidet kannst du ja nicht sagen das es zu keinen Problem führen kann und alles ist gleich. Nur um so eine Pseudogerechtigkeit herzustellen.

Das will ich halt sagen, das ist so wie die Gesellschaftliche Debatte geführt wird.
 
Hier noch einmal zu Messerangriffen, ist nen richtiges Problem.

In Zügen und an Bahnhöfen. Kaum zu glauben, aber dort gibt es im Schnitt auch mehr Probleme mit Vandalismus, Diebstahl und sogar mehr Verstöße gegen das Rauchverbot. :D

Laut Polizeilicher Kriminalstatistik, die seit drei Jahren Straftaten mit Messern separat erfasst, gibt es dabei allerdings keine Zunahme. Ganz im Gegenteil, die Zahl der Vorfälle sinkt seit 2019 - zwar geringfügig, aber sie sinkt.
Das steht im offensichtlichen Widerspruch zur öffentlichen Wahrnehmung, welche - wie so oft - wohl eher eine durch einzelne Medienberichte und in einigen Fällen wohl auch durch Ideologie geprägte Empfindungslage als die Realität wiedergibt.
 
Die Einwanderungsgesetze (die selbst die AFD schon auf ihrer Agenda hatte) haben übrigens nichts mit Flüchtlingen zu tun.
Das weiß ich. Trotzdem habe wir in der Richtung nichts vernünftiges. Und du kannst auch die AfD im selben Atemzug nennen, das hat nichts mit Rechts zu tun wenn man so etwas fordert.
Viele andere Länder haben schon lange Einwanderungsgesetze und die werden von Imigranten so akzeptiert.
 
Digga, das heißt Silvester. Also am besten erstmal selbst die Sprache auf die Kette kriegen bevor man hier mit rassistischer ********************* um sich wirft ;)

Ja voll rassistisch das man Menschen anprangert die Straftaten begehen obwohl diese nicht hier sein dürften, weil die kein Aufhalterecht mehr haben. Findest wahrscheinlich Mörder gut.
 
Also manchmal könnte man meinen in dieser Gesellschaft sind öffentlich nur noch "Spinner" unterwegs. :wall:
Jeder scheint scheinbar heute ein unterdrücktes Opfer zu sein, das öffentlich völlig tabuisiert wird...

Anderes Beispiel: Frauen, die vom Staat Sozialhilfe beziehen, bekommen eine Hygiene-Pauschale. Männer und Frauen erhalten denselben Betrag. Im Schnitt gibt eine Frau im Monat jedoch fünf Euro nur wegen der Periode aus.
Ich gebe jeden Monat 8 Euro nur für Rasierschaum und Klingen, für meinen Nassrasierer, aus.
Oh was, die allermeisten Frauen müssen sich gar nicht regelmäßig im Gesicht rasieren, na sowas aber auch....

Das Thema ist oft noch ein Tabu, ja. Es gibt über 5000 Synonyme für den Begriff Menstruation. Alleine das zeigt, dass alles versucht wird, um das Wort nicht aussprechen zu müssen.
Hat schon mal jemand nachgezählt wie viele Umschreibungen es für Pe*nis gibt, oder Brüste?
Ich wette übrigens das 99,9% der Bevölkerung nicht einmal annähernd 50 umschreibende Begriffe für Mensturation zusammenbekommen, aber vermutlich (mindestens zusammen) fast genauso viele für Pe*nis und Brüste.

Ich als junge Frau weiß, wie unangenehm es ist, wenn ich meine Tage bekomme und gerade kein Tampon dabeihabe. Wenn man zum Beispiel in der Uni-Bibliothek sitzt und flüsternd andere Frauen nach einem Tampon fragen muss, wird das unter Studierenden gerne als eine Art Drogendeal beschrieben. Man versucht es ganz heimlich zu machen, damit niemand das Tampon oder die Binde sieht. Niemand soll erfahren, dass man seine Tage hat.
Ach und ich dachte schon in einer Bibliothek würde man ganz allgemein nicht laut durch die Gegend brüllen, um nicht andere Studierende zu stören. Ich hab übrigens auch noch niemanden durch die Uni-Bibliothek schreien hören, ob mal jemand evt. ein Taschentuch hätte, ist das dann jetzt auch ein Tabu, wenn man nach selbigen nicht lauthals durch die Gegend ruft?

 
Zuletzt bearbeitet:
allerdings war vor einer Weile irgendwo ein Artikel, wo es genau darum ging und warum nicht mehr Betriebe Migranten, selbst solche die eine Arbeitserlaubnis bekommen, einstellen, an Hand des Beispiels eines Pflegeheims.
Problem und Grund Nummer eins ist die Sprache / Kommunikation.
Dem kann ich mich leider nur anschließen. Jeder Vermittler fragt bei uns mittlerweile als erstes ob es denn wirklich jemand Deutschsprachiges sein soll. Und leider muss ich jedes mal sagen "ja natürlich" weil in unserer Produktion halt so ziemlich genau niemand Englisch spricht. :ka:
 
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