Also der FDP würde ich das jetzt nicht anrechnen. Dafür steht man dort mit stolz geschwelster Brust und das erwartet deren Wählerschaft.

Was die SPD betrifft: Die Pfeifenköpfe sitzen, mit der kurzen Unterbrechung zwischen 2009 und 2013, seit 1998 ununterbrochen in der Bundesregierung. Haben während der Ära Schröder Agenda 2010, Finanzmarkt"liberalisierung", etc. durchgebracht und wollen sich in Wirklichkeit bis heute nicht davon verabschieden. Stattdessen zeigt man mit dem Finger auf die Union bzw. aktuell auf die FDP, dass es ja nur an denen liegt bzw. gelegen hat und nicht etwa an Rent-a-Sozi (mitsamt seiner Inkompetenz und Unfähigkeit), Genosse(n) der Bosse und dass das Wahlprogramm im großen und ganzen ja nur Folklore ist, mit dem man fröhlich rumwedelt, solange man in der Opposition ist. Selbst ein Kühnert hört sich mittlerweile an, wie ein waschechter Seeberger.
Die Grünen reden zwar auch viel von Umverteilung und sozialer Gerechtigkeit (obwohl Mitverantwortlich für Agenda 2010, Finanzmarkt"liberalisierung", etc.), am Ende des Tages machen sie aber auch nicht wirklich was und wedeln damit wie die Sozen nur so lange rum, solange sie in der Opposition sind. Denn damit würde man ja seinen Wählerklientel - die soziodemografischen Erhebungen zu diesem ist sehr aufschlußreich - ja mächtig gegens Schienbein treten und den Kretschmann-Kurs in Gefahr bringen. Damit das nicht so auffällt, zeigt man aktuell halt auf die FDP, die das ganze wiederrum wunderbar ihrer Wählerschaft als Gewinn verkaufen kann. Nach dem Motto: Schaut her, wir verhindern das die armen Oligarchen ... pardon, die gibt es ja nur anderswo, hierzulande gibt es nur
Familienclans Familienunternehmen, geschröpft wird.