Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Das war nicht der Sinn meiner Aussage.
Dann habe ich es missverstanden. Du hast es aber auch vage formuliert.
Hier fordert Erdogan Integration der Türken in Deutschland. Passt doch :D
Das halte ich selber auch für problematisch. Ich finde auch, dass national-politisches Gedankengut aus anderen Ländern in Moscheen nichts zu suchen haben! Aber leider schläft da nach wie vor die hiesige Politik sich darum zu kümmern, den Muslimen mit Deutschland eine Identifikation zu bieten. Dass Türken oder andere Muslime sich nach drei Generationen immer noch nicht mit Deutschland identifizieren können, sagt sehr viel über die Willkommenskultur in BRD aus und das Ahmeds und Betüls aufgrund ihrer Namen keine Ausbildungsplätze bekommen können, spielt in dieser ganzen Sache keine unwesentliche Rolle.

Interessanterweise habe ich gestern ein sehr gutes Interview mit Serdar Somuncu empfohlen bekommen, der in der ersten halbe Stunde über genau dieses Thema, Integrationspolitik, spricht:

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Interview ist sehr lang, weil über Gott und die Welt gesprochen wird (auch über Hip Hop @RyzA ;)) aber der relevante Teil bzgl. Integration findet in den ersten 45 min. statt. Anschauen lohnt?
 
Ihr diskutiert doch Grundsätzlich über die Religionsfreiheit, oder?
Gibts eine Religionsfreiheit, gibts automatisch entsprechende sakrale Gebäude.

Die Problematik des Islams ist ja eher der, dass es unterschiedliche Ausprägungen und keine übergeordnete Instanz eines Regelwerkes z. b. bzgl. der Lehre gibt.
Meinethalben sehr ähnlich der USA, wo es praktisch in jedem Kaff eine etwas andere (christliche) Kirche gibt.
Und auch das wird manchmal was völlig anderes gepredigt, als es Washington lieb ist.

Das Prinzip der völligen Religionsfreiheit ist aber dem Amis historisch heilig, weile eben die ersten Siedler mehr oder weniger Flüchtlinge als religiösen Gründen waren.

Wir müssen das eher noch lernen.
Historisch führte die Religionsspaltung zum urdeutschen Trauma des 30jährigen Krieges.

Mittlerweile sind wir aber ein Einwanderungsland und eine Mischbevölkerung mit grob 30% Migrationshintergrund geworden.

Also gibt es aus meiner Sicht nur zwei Wege:

Absolute Religionsfreiheit, somit sakarale Bauten und somit auch die eine oder andere Bullshitrede eines Iman auf der Payroll von von Erdoboy.

oder

(jetzt wird es lustig)
Es dürfen nur jene Religionsgemeinschaften in D. ihre Religion ausüben und Sakralbauten errichten, in deren Heimatländer nicht nur per Gesetz sondern auch kulturell von der Bevölkerung her andere (christliche) Religionen toleriert werden und Sakralbauten ohne Einschränkung errichtet werden dürfen...

Also das urchristliche Auge-um-Auge -Prinzip...

(wer Ironie findet, darf die behalten...)
 
Ich finde auch, dass national-politisches Gedankengut aus anderen Ländern in Moscheen nichts zu suchen haben!
Das passiert aber wenn es keine reinen Religionsgemeinschaften sind und wenn diese Gemeinschaften sind auf ein Land beziehen. Es darf hier kein "Wir und die" geben.
 
Die Problematik des Islams ist ja eher der, dass es unterschiedliche Ausprägungen und keine übergeordnete Instanz eines Regelwerkes z. b. bzgl. der Lehre gibt.
Meinethalben sehr ähnlich der USA, wo es praktisch in jedem Kaff eine etwas andere (christliche) Kirche gibt.
Und auch das wird manchmal was völlig anderes gepredigt, als es Washington lieb ist.
Eigentlich nicht. Die Mehrheit der Muslime ist sunnitisch. Das Regelwerk ist der Qur'an und die Aussprüche des Propheten Muhammed saws. Schiiten und Kharidschiten wie der IS sind eine Minderheit, von weniger als 10% (Kharidschiten seien sogar weniger als 1%).
Somit ist es eigentlich viel simpler, als in deinem Beispiel.
(jetzt wird es lustig)
Es dürfen nur jene Religionsgemeinschaften in D. ihre Religion ausüben und Sakralbauten errichten, in deren Heimatländer nicht nur per Gesetz sondern auch kulturell von der Bevölkerung her andere (christliche) Religionen toleriert werden und Sakralbauten ohne Einschränkung errichtet werden dürfen...
Dann wären wir ja wieder bei der Türkei und Erdogan :ugly:

Also das urchristliche Auge-um-Auge -Prinzip...
Du weißt aber schon, dass du gerade Scharia predigst :P

Das passiert aber wenn es keine reinen Religionsgemeinschaften sind und wenn diese Gemeinschaften sind auf ein Land beziehen. Es darf hier kein "Wir und die" geben.
Ja, weil der Islam in Deutschland nicht anerkannt ist als Religionsgemeinschaft. Daher mussten Muslime sich in e.V. organisieren. Integrationspolitik komplett verfehlt.
 
Dass Türken oder andere Muslime sich nach drei Generationen immer noch nicht mit Deutschland identifizieren können, sagt sehr viel über die Willkommenskultur in BRD aus und das Ahmeds und Betüls aufgrund ihrer Namen keine Ausbildungsplätze bekommen können, spielt in dieser ganzen Sache keine unwesentliche Rolle.
Wir haben bei uns auch einen Chinesen. Sehr fleißig, niemand kann seinen Namen aussprechen, trotzdem wird er anders wahr genommen als ein Muslime.
Ich führe das darauf zurück, dass die muslimische Welt sehr patriarchisch geprägt ist. Stärker als anderswo auf der Welt.
Das Problem ist meiner Meinung, dass es vielen schwer fällt sich als Deutscher zu sehen. Wer hier geboren wird, hier aufwächst, hier sozialisiert wird, deutscher Staatsbürger ist, ist für mich genauso ein Deutscher, wie der Biodeutsche, der seit 10 Generationen hier gezüchtet wird.
Es spielt keine Rolle, woher seine Eltern stammten, welche Hautfarbe er hat oder an was er glaubt.
Das unterscheidet uns z.B. noch deutlich von den Amerikanern, wo jeder ein Amerikaner ist und sich auch so fühlt, egal woher seine Eltern mal eingewandert sind.
Warum das so ist, kann ich dir aber nicht sagen. Vielleicht liegt es daran, dass Deutschland keine Kolonialländer hatte, wo Menschen von dort hier eingewandert sind, wie z.B. Frankreich, England oder Niederlande.
Und dass Deutschland kein klassisches Einwandererland ist wie die USA zählt sicher auch dazu.
Dabei ist Diversität sehr wichtig. Diversität fördert Liberalität.
Ich hätte nichts dagegen, wenn ein Politiker mit Migrationshintergrund mal Bundeskanzler wird oder wir einen homosexuellen Bundespräsidenten haben.
Ich bin nach Pfingsten jedenfalls wieder in den Schulen unterwegs und werbe für meinen Berufszweig. Gerade Mädchen versuche ich technische und naturwissenschaftliche Berufe näher zu bringen.
Ich mache dann ein Experiment, wo was in die Luft fliegt, das kommt immer an. :D
Die Problematik des Islams ist ja eher der, dass es unterschiedliche Ausprägungen und keine übergeordnete Instanz eines Regelwerkes z. b. bzgl. der Lehre gibt.
Das gibt es ja nur bei den Katholiken. Die Evangelikalen sind auch nicht vereint. Da treibt jeder sein Unwesen.
 
Ja, weil der Islam in Deutschland nicht anerkannt ist als Religionsgemeinschaft.
Und deswegen ist es nicht möglich, dass Türken und Marokkaner die selbe Mosche nutzen?
Wir haben bei uns auch einen Chinesen. Sehr fleißig, niemand kann seinen Namen aussprechen, trotzdem wird er anders wahr genommen als ein Muslime.
Chinesen haben idR. auch internationale Namen. Gruß an meine Freunde Fritz und Daniela :D
(Wohlbemerkt, das sind Chinesen die in China wohnen)
 
Wir haben bei uns auch einen Chinesen. Sehr fleißig, niemand kann seinen Namen aussprechen, trotzdem wird er anders wahr genommen als ein Muslime.
Ich führe das darauf zurück, dass die muslimische Welt sehr patriarchisch geprägt ist. Stärker als anderswo auf der Welt.
Obwohl ich auch paar Ansichten teile, die du nach dem zitierten noch anführt, möchte ich trotzdem auf den Punkt eingehen, weil ich ihn als problematisch ansehe. Für mich klingt hier eine gewisse Schuldfrage mit.
Das Muslime anders als Chinesen wahrgenommen werden ist, ist sehr euphemistisch formuliert. Muslime zählen zu einer diskriminierten Minderheit in Deutschland und dein Beispiel mit den Bewerbungen, die in den Müll geworfen werden, wegen ihren muslimischen Namen sind ein Paradebeispiel dafür, was in unserer Gesellschaft falsch läuft.
Das jetzt Muslime anders wahrgenommen werden, als andere Migranten, hat historische Gründe, aber auch mit einer jahrzehntelangen Medienflut an negativen Schlagzeilen zu tun.
Ich glaube, dass es viele Menschen leider nicht schaffen, sich von den stereotypen Bildern über Muslime zu lösen und deshalb benachteiligen.
Bevor jetzt die Schuld bei den Muslimen gesucht wird, wäre es gut, wenn die Mehrheitsgesellschaft noch mal ihr Bild von diesen Menschen reflektiert und überlegt, ob es für ein Zusammenleben sinnvoll ist, wenn nur negativ Beispiele herangezogen werden, um den Rest gleich mitauszuschließen.
Und deswegen ist es nicht möglich, dass Türken und Marokkaner die selbe Mosche nutzen?
Als diese Kulturvereine aka Moscheen der 1. Generation gegründet worden, war es wichtig ein Stück Heimat in der Fremde zu haben. Daher wurde in der jeweiligen Landessprache dort gesprochen und gepredigt. Heute ist es nicht mehr überall so eng. Man sieht ja auch zig Konvertierte in den Moscheen aus allen Länder und Predigten werden auch ins Deutsche übersetzt.
 
Chinesen haben idR. auch internationale Namen. Gruß an meine Freunde Fritz und Daniela :D
(Wohlbemerkt, das sind Chinesen die in China wohnen)
Wir nennen ihn Joe. :D

Obwohl ich auch paar Ansichten teile, die du nach dem zitierten noch anführt, möchte ich trotzdem auf den Punkt eingehen, weil ich ihn als problematisch ansehe. Für mich klingt hier eine gewisse Schuldfrage mit.
Welche Schuldfrage?
Hört sich ja wie Wagenknecht gestern beim Lanz, wo die Ukraine eine Mitschuld am Krieg trägt.
Der Muslime, der hier in Deutschland lebt und sein Leben leben will, hat doch an nichts Schuld. Er kann nichts dafür, dass er diskriminiert wird. Frauen werden auch diskriminiert, homosexuelle werden diskriminieret, Transgender sowieso.
Selbst ich wurde jahrelang diskriminiert, wenn ich mit meinen Kindern am Supermarkt parken wollte und dort ein Schild mit der Aufschrift "Mutter-Kind-Parkplatz" stand.
Ich wurde auch schon als Perversling beschimpft als ich meine Tochter vom Kindergarten abgeholt und sie auf den Arm genommen hatte und sie dafür natürlich am Gesäß festgehalten hatte.
Das Muslime anders als Chinesen wahrgenommen werden ist, ist sehr euphemistisch formuliert. Muslime zählen zu einer diskriminierten Minderheit in Deutschland und dein Beispiel mit den Bewerbungen, die in den Müll geworfen werden, wegen ihren muslimischen Namen sind ein Paradebeispiel dafür, was in unserer Gesellschaft falsch läuft.
Das gilt doch auch für andere. Was denkst du denn, wo sich der Chinese überall beworben hatte?
Oder erzähl mal heute, dass du Russe bist.
Und dass Bewerbungen mit ausländisch klingenden Namen im Papierkorb landen, ist zwar Fakt, aber das ist doch nicht die Mehrheit.
Die allermeisten Firmen geben jedem Bewerber eine faire Chance. Das weiß ich ja, weil ich mich mit den Ausbildern anderer Firmen regelmäßig treffe.
Das jetzt Muslime anders wahrgenommen werden, als andere Migranten, hat historische Gründe, aber auch mit einer jahrzehntelangen Medienflut an negativen Schlagzeilen zu tun.
Welche historischen Gründe hat das denn?
Ich glaube, dass es viele Menschen leider nicht schaffen, sich von den stereotypen Bildern über Muslime zu lösen und deshalb benachteiligen.
Bevor jetzt die Schuld bei den Muslimen gesucht wird, wäre es gut, wenn die Mehrheitsgesellschaft noch mal ihr Bild von diesen Menschen reflektiert und überlegt, ob es für ein Zusammenleben sinnvoll ist, wenn nur negativ Beispiele herangezogen werden, um den Rest gleich mitauszuschließen.
Ich denke, dass Schwarze noch viel stärker diskriminiert werden als Muslime.
Und welche Negativbeispiele meinst du?
 
Das gilt auch für den Abiturienten, der sich für 30 Semester an der Uni reinschreibt und vor sich her studiert, weil eigentlich keine Lust hat zu arbeiten.

Langes Studium kann aber auch einfach an der Unfähigkeit der Uni liegen einen ordentlichen Vorlesungsplan zu erstellen. Oder Professoren, die sich mit über 50% Durchfallquote rühmen.
Oder sich ganz weigern ein Projekt vernünftig zu bewerten.
Wenn dann erst eine Klage nötig ist, kann man sich das Zählen der Semester gleich ganz schenken. Denn aufgrund der überlasteten Verwaltungsgerichte, bekommt man erst 2-3 Jahre nach Klageeinreichung einen Verhandlungstermin.
Da ist also selbst wenn man das Verfahren haushoch gewinnt schnell das doppelte der Regelstudienzeit erreicht.

Es passiert zum Teil sogar, dass festgestellt wird, dass die komplette Prüfungsordnung über Jahre ungültig oder noch gar nicht rechtsgültig in Kraft getreten ist. Nur weil bisher niemand geklagt hat, weiß es halt keiner der Studierenden.

Das halte ich selber auch für problematisch. Ich finde auch, dass national-politisches Gedankengut aus anderen Ländern in Moscheen nichts zu suchen haben!

Volkverhetzendes Gedankengut in deutschen Kirchen ist aber auch nicht besser.


Von den christlichen Extremisten in Osteuropa, Russland und USA gar nicht erst zu reden.

Siehe hier:

Und ganz zu schweigen von den Faschisten:

Update:
 
Zuletzt bearbeitet:
Spannend wird nun, wann die Grünen endlich das Tempolimit durchsetzen.

Mittlerweile ist erwiesen, dass die Autoindustrie da seit vielen Jahren gegen kämpft und den Klimawandel wissentlich befördert.

Bei einer Aufsichtsratssitzung im Jahr 1984 warnte ein Sprecher des Vorstands laut Protokoll: "Mit der Einführung einer Geschwindigkeitsbeschränkung in Deutschland könnten die deutschen Fahrzeuge einen Imageverlust erleiden." Auch der für den Vertrieb damals zuständige Vorstand sprach sich klar gegen eine öffentliche CO2-Diskussion aus und stoppte die Veröffentlichung eines internen Papiers zu den Gefahren der Klimakrise. Im Vorstandsprotokoll dazu heißt es: "Der größte Emittent von CO2 bringt gerade diesen Stoff in die Diskussion. Autofeindliche Forderungen wie Fahrverbot, Geschwindigkeitsbeschränkung könnten die Forderungen der Umweltschützer sein."

 
Welche Schuldfrage?
Hört sich ja wie Wagenknecht gestern beim Lanz, wo die Ukraine eine Mitschuld am Krieg trägt.
Der Muslime, der hier in Deutschland lebt und sein Leben leben will, hat doch an nichts Schuld.
100% korrekt. Für mich persönlich schwingt das nur so mit, wenn jemand meint, dass Namen Diskriminierungen anziehen, was faktisch stimmen mag, jedoch im nächsten Atemzug gemeint wird, dass Menschen mit "fremden" Namen selber daran schuld seien - Was ich hier im Forum leider auch schon gelesen hatte - An Stelle die Deutschen in Verantwortung zu ziehen, von denen die Diskriminierung ausgeht.
Welche historischen Gründe hat das denn?
Das würde jetzt hier etwas den Rahmen sprengen, aber es gibt gewisse antimuslimische Narrative in der Gesellschaft, die schon seit den Kreuzzügen in Europa existieren. Diese Narrative münden heute darin, dass behauptet wird, dass der Islam nicht zum judäo-christlichen Abendland gehört (Obwohl alle drei nahezu die selben Glaubensinhalte haben als nahöstliche Religionen des Monotheismus) oder Sarrazins Thesen von minderbemittelten Inzest-Muslimen, welche Nr. 1 Bestseller waren in Deutschland.
Wenn du wirklich Interesse an dem Thema hast, empfehle ich dir Dr. Yasemin Shooman, die dazu forscht und auch schon Bücher veröffentlicht hat:



Ich denke, dass Schwarze noch viel stärker diskriminiert werden als Muslime.
Finde es schwer, wenn jetzt ausgerechnet wird, wer mehr Leid erfährt. Außerdem ist über die Hälfte des afrikanischen Kontinents selber muslimisch, daher beißt sich das hier bisschen.
Und welche Negativbeispiele meinst du?
Ich meine damit, dass es Negativbeispiele von Muslimen gibt, aber dass es weitaus mehr positive Beispiele gibt. Leider wird die Debatte oft nur defizitär geführt, wie es ja hier auch teilweise stattfindet, im Sinne von "Sie sollen sich von ihrer Heimatkultur und -Identität lösen", "Es wird in den Moscheen Hass gepredigt" usw.
 
Wobei die antisemitischen Verschwörungstheorien auch bis ins Mittelalter zurückreichen.
Umso bescheuerter, dass man von einem christlich-jüdischen Abendland spricht, wenn man gegen den Islam wettert als ein Fremdkörper. Jüdische Verbände haben sich auch schon darüber geäußert, dass sie es lächerlich finden, wenn über jüdisch-christliche Vergangenheit als ein positiven Kulturkomplex gesprochen wird. Wie mit den Juden in Europa seitdem Mittelalter umgegangen wird, wissen wir ja. Zumindest sollten wir das.

Wenn ich Europa eine Diagnose stellen würde, dann wäre es wohl ausgeprägte kognitive Dissonanz^^
 
Wobei das ja bei anderen Themen wie Umwelt und Klimaschutz, Flüchtlinge oder Menschenrechte nicht besser aussieht.

Da passen dann die Worte von Walter Lübcke manchmal ganz gut. Gerade wenn man sie nicht nur auf Deutschland sondern gleich auf die EU bezieht.
 
Zum Glück war Europa ein einziger Staat und das ganze ist gar nicht pauschalisierend.
Was Behandlung von Juden angeht, war das christliche Mittelalter in Europa sehr eindeutig. Nicht umsonst sind Juden nach Nordafrika und zum osmanischen Reich geflüchtet in der Zeit. Bilde dich doch bitte erst, bevor du irgendwelche inhaltlose Phrasen dreschst.
 
Es gab so viele Staaten in Europa, das ist nicht zu verallgemeinern und auch im osmanischen Reich hat man die Juden finanziell ausgenommen.
Davon weiß ich nichts. Kann sein. Aber zumindest hatten sie viel mehr Rechte als in Europa und wurden nicht ermordet, wie die Opfer der zig Progrome unter den Kreuzzügen.
 
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