Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Zum Thema Migration, nun Frankreich hat schon enorme Probleme mit der Einwanderung aus den ehemaligen Kolonien. Dagegen sind unsere Probleme mit ehemaligen Gastarbeitern eine Kleinigkeit.
Und keins von beiden hat etwas mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun. Frankreichs Verhältnis zu den Maghrebstaaten ist ein exklusiv Französisches Thema, kein Europäisches.
 
Und keins von beiden hat etwas mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun. Frankreichs Verhältnis zu den Maghrebstaaten ist ein exklusiv Französisches Thema, kein Europäisches.
Ich persönlich denke, dass der Stammtisch da nicht den großen Unterschied macht und der Stammtisch wählt halt auch.
 
Man sagt halt, dass das bestehen der Union wichtiger ist.
:what::stupid:

Und keins von beiden hat etwas mit der aktuellen Flüchtlingssituation zu tun. Frankreichs Verhältnis zu den Maghrebstaaten ist ein exklusiv Französisches Thema, kein Europäisches.
Was hat das damit zu tun, das die Franzosen zukünftig EU Einwanderungspolitik verschärfen oder behindern wollen ,inklusive Macron? Und dass das eine Menge EU Staaten ebenfalls eher wie Frankreich sehen und nicht wie Deutschland?
 
Ich persönlich denke, dass der Stammtisch da nicht den großen Unterschied macht und der Stammtisch wählt halt auch.

Da die nordafrikanischen Flüchtlinge aber wegen der Sprache und dort lebenden Verwandten direkt nach Frankreich wollen betrifft uns das gar nicht.

Das Problem liegt in Polen. Die müssen sich wieder an EU-Recht halten.

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Die Landesschiedskommission NRW stellt erhebliche, parteischädigende Verstöße bei Sahra Wagenknecht fest.
Ausgeschlossen wurde sie jedoch nicht, da die Vorstände schon eher hätten reagieren müssen und bei ihnen daher eine Mitverantwortung liegt.

Durch dieses Verhalten stößt die Partei nicht nur diejenigen Wähler ab, die sich eine klare Abgrenzung von den Thesen der Antragsgegnerin [Wagenknecht] wünschen, sondern letztlich auch diejenigen, die die Ansichten der Antragsgegnerin unterstützen, sowie all jene, die keiner Seite zuzurechnen sind, von der Partei aber eine Klärung der umstrittenen Punkte erwarten. Gemessen an der Wählerzustimmung haben die verantwortlichen Vorstände durch Untätigkeit den Schaden möglicherweise vergrößert."


 
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Vielleicht war ich nicht deutlich genug. In Deutschland ist die Atomenergie tot, die kommt nie mehr zurück. -du wirst weder politisch noch gesellschaftlich eine Mehrheit für ein neues Atomkraftwerk finden.
Dass anderswo auf der Welt Atomkraftwerke geplant sind, mag durchaus stimmen, aber ich bezweifle stark, dass davon wirklich alle umgesetzt werden.
Die Folgekosten scheint ja auch niemand mit einzurechnen. Den Atommüll wirst du nicht los, der muss irgendwo hin und zwar für Hunderttausende von Jahren.

Das ist eben genau geregelt, wann man rechts überholen darf und darfst nicht mit 129 an einem vorbei fahren, der 120 fährt.

Das liegt ja am Zeitgeist. Während sich die Deutschen mit Geigerzählern eindeckten, kauften die Japaner Fukushima-Gemüse, aus Solidarität. Gabs da überhaupt einen Toten?
Soll heißen, wenn die AfD erstarkt, ändert sich auch die Wahrnehmung der Dinge. Die sind nämlich markt-liberal und locken die ganzen Leute an, die gerne viel Auto Fahren. Mit denen wirds sicher eine Renaissance der Atomkraft geben. Der Strompreis darf ohnehin nicht so sehr auf der Tasche lasten. Wir müssen uns von dem Wahn befreien, daß wir die Welt retten, wenn wir grüner sind als die anderen.
 
Das liegt ja am Zeitgeist. Während sich die Deutschen mit Geigerzählern eindeckten, kauften die Japaner Fukushima-Gemüse, aus Solidarität. Gabs da überhaupt einen Toten?
Soll heißen, wenn die AfD erstarkt, ändert sich auch die Wahrnehmung der Dinge. Die sind nämlich markt-liberal und locken die ganzen Leute an, die gerne viel Auto Fahren. Mit denen wirds sicher eine Renaissance der Atomkraft geben. Der Strompreis darf ohnehin nicht so sehr auf der Tasche lasten. Wir müssen uns von dem Wahn befreien, daß wir die Welt retten, wenn wir grüner sind als die anderen.
Das hat überhaupt nichts mit der AfD zu tun, lies den Artikel im Focus, was hier in Europa passiert bzgl. Atomkraft.
Ich halte Threshold These für verfrüht, denn wenn sich in 5-15 Jahren herausstellt, das die Nachbarländer in Europa mit Atomkraft billigere Strompreise bei gleichem oder weniger CO2 Ausstoss durch Atomkraft haben, werden viele Wähler an ihr eigenes Portemonnaie denken. Im Grunde genommen ist das nächste Jahrzehnt ein Wettlauf um die bessere und für den Endverbraucher billigere System/Technologie. Denn wenn Deutsche Wähler mitbekommen, das ihre Nachbarn weniger CO2 Ausstoss durch Atomkraft für weniger Geld (Strompreise) bekommen, wird man das bei Wahlen dann definitiv sehen.
Ich denke die Mehrzahl der Leute ist durchaus bereit für den Klimawandel etwas mehr zu bezahlen, aber eben nicht "Ideologie" behaftet, dann kommt eher das eigene Portmanaie zu erst, weil es im nächsten Jahrzehnt einiges zu schultern gibt.
Das ganze immer unter der Prämisse, dass sich da Atomkraft für den Endverbraucher als billiger herausstelt als Erneuerbare und das ist m.A. nach noch längst nicht entschieden, mit den ganzen Problemen der Atomkraft, gerade was die Kosten der Endlagerung anbelangt.
 
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Der Anstieg des Strombedarf über die kommenden Jahrzehnte ist bekannt, ebenso die Ausbaugeschwindigkeit. Das sind zwei sehr flache Kurven, die selbst angesichts der Bummelei unter der Großen Koalition deckungsgleich übereinanderliegen.

Je nachdem, ob die kommende Regierung es schneller machen will, wäre das technisch und logistisch durchaus machbar. Eine recht aktuelle Studie der Energy Watch Group geht davon aus, dass es - den politischen Willen vorausgesetzt - sogar möglich wäre, bis 2030, also in weniger als zehn Jahren, auf 100% erneuerbare Energie für den zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Bedarf zu kommen. Ab diesem Punkt müsste dann nicht mehr aufgeholt, sondern lediglich gemäß des wachsenden Bedarfs hinzugebaut werden.

Hingegen finde ich für deine Behauptung, dass am Ende ein Strommix mit viel Kernkraft "alternativlos" wäre, keinerlei Grundlage. Ist das nur so eine gefühlte Tatsache deinerseits, oder gibt es irgend etwas, das deine Ansicht untermauern würde?
Wenns hinhaut und bezahlbar ist, bin ich nicht dagegen. Nur habe ich eben meine Zweifel, denn eine wirklich neutrale Quelle dazu habe ich bisher nicht ausmachen können.


Beziehst du deine Informationen immer noch von hauptsächlich von RT Deutschland? Du folgst da nämlich im Wesentlichen der programmatischen Deutung des Kreml: Wer uns kritisiert, will mit uns nicht mehr. Würde man den gleichen Maßstab hierzulande anlegen, müsste man behaupten, Russland wolle mit uns nicht mehr handeln, schon allein angesichts der ständigen Schmutzkampagnen.

Tatsächlich hat die Baerbock übrigens unter anderem bemängelt, dass Russland beispielsweise seinen Lieferverpflichtungen für Erdgas zuletzt nur zögerlich nachkam und die amtierende Bundesregierung aufgefordert, da gefälligst Druck zu machen - nicht aber, den Handel mit Russland einzustellen. Das ist eher das genaue Gegenteil: Handel ja, aber nicht zu den Bedingungen einer Seite.
Baerbock kam im deutschen TV und tätigte dort ihre Aussagen - ich beziehe mich also auf ihre Aussagen aus erster Hand. Und die Botschaft war klar: Kein Handel mit dem Regime Russland. Daß das so nicht übernommen wird in einem Koalitionsvertrag, dürfte allen klar sein, aber die Grundhaltung ist schon gefährlich genug. Wir brauchen keinen Gegner, der uns innerhalb weniger Wochen besetzen könnte. Man konnte for einigen Wochen sehen: Russland kann innerhalb von Tagen hunderttausende Truppen verlegen und zurückverlegen. Dazu, selbst in weit geringerem Maßstab, benötigt die Nato jahrelange Planung und am Ende wird nichts draus. Die Russen haben wir besser als Freunde.


Die USA unter Biden haben beschlossen, die Pipeline - im Gegensatz zu Trump - zu tolerieren. Das ist ein feiner, aber wesentlicher Unterschied. Dass damit die USA Russland stillschweigend ein Monopol eingeräumt hätten, ist übrigens erneut verdächtig deckungsgleich mit der Lesart des Kreml und von RT Deutschland. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

Nein, die USA möchten immer noch gerne Gas an uns verkaufen. Und das durchaus mit Währungspolitik zu tun, jedoch vordergründig und hauptsächlich mit Handelspolitik. Die US-Rohstoffwirtschaft braucht jeden Anschub und Währungsstabilisierung ist dabei ebenso ein Nebeninteresse wie beispielsweise der Umstand, wo die Unternehmen sitzen, die das Gas für den Transport nach Europa verflüssigen und welche Reedereien den eigentlichen Transport bewerkstelligen.
Verkaufen will jeder. Das Gas aus den USA wäre aber Obama-Frackinggas und dreimal so teuer wie russisches Gas.


Natürlich nicht. Der kommt daher, wenn ein CDU-geführtes Ministerium auf die Experten von Lobbygruppen hört, die ihnen Flöhe ins Ohr setzen.

Sicherlich ist es nie falsch, Notfallpläne zu haben und die gab es dementsprechend schon immer, egal wie Energie erzeugt wird. Seit es in Deutschland ein gesteuertes Stromnetz gibt, existieren auch Konzepte, bei Bedarf nichtkritische Verbraucher vom Netz zu trennen, um selbiges zu stabilisieren.
Bedeutet das jetzt für dich etwas auch, dass Deutschland schon seit über 60 Jahren ein ständiges Problem mit der Stromversorgung hat?
Was dran ist, das können wir im Moment nicht überprüfen.


Vorweg: Du bist ein wenig hinter der Zeit zurück, denn die Notwendigkeit für Elektromobilität ist schon längst kein Anliegen der Grünen mehr, sondern weitestgehender Konsens in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.

Und wenn du es dir so einfach machst, könntest du auch rechnen: Weniger Raffinerien und Tankstellen = geringerer Stromverbrauch.
Die wirkliche Welt ist aber ein wenig komplexer und Milchmädchenrechnungen helfen in aller Regel nicht weiter. Das geht schon damit los, dass du so tust, als würden auf Schlag alle Bundesbürger elektrisch fahren und elektrisch heizen. Tatsächlich soll es frühestens 2030 einen Stopp der Neuzulassungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben und selbst dann steigen noch nicht alle um, sondern Etliche holen sich schnell noch mal den letzten Verbrenner ihres Lebens, den sie dann noch mindestens zehn Jahre fahren. Sprich, man wird frühestens in 20 Jahren damit rechnen müssen, dass alle bundesdeutschen Autofahrer elektrisch unterwegs sind. Darunter ist dann allerdings eine ganze Generation, die mit einem etwas anderen Blick auf Individualmobilität aufgewachsen ist, derzeit bestehende Netze wurden modernisiert, derzeitige Verbraucher arbeiten stromsparender und die derzeitige Kapazität erneuerbarer Erzeuger wurde - sogar ausgehend von der jetzigen Bummelausbaugeschwindigkeit - beträchtlich erhöht.

Schon heute würde das deutsche Stromnetz von der Kapazität her 45 Millionen Elektroautos verkraften, davon sechs Millionen allein mit unserem Stromexportüberschuss. Das Problem ist weniger die Kapazität, sondern die Qualität lokaler Netze und die Steuerung des Ganzen. Selbst bei RWE/Innogy geht man davon aus, dass - ein modernisiertes Netz vorausgesetzt, welches die Ströme überall verkraftet und bei intelligent gesteuerter Abnahme - bereits heute jeder Haushalt 1,1 Elektroautos laden könnte.

Was bisher fehlte bzw. gebremst war, ist der politische Wille. Aber wie du vielleicht bemerkt hast, steht ein Regierungswechsel an - mit Parteien, die zwar in Details der Umsetzung (und der Verteilung der Kosten) abweichende Ansichten haben, aber deutlicher hinter der Energiewende und technologischem Fortschritt stehen.
Also, wenn's langsam allen Dafürhaltens schon klappen müsste, warum sollte es dann nicht funktionieren, wenn's sogar schneller geht?
Ich bin nicht gegen E-Autos. Sind an sich in Ordnung. Ich habe nur die Befürchtung, daß der Idealismus schwerer wiegt, als die Vernunft, mit der man an die Sache herangehen muß. Daher muß es noch lange die Option geben, Kohle, Gas oder Atome zu verstromen, falls das neue Netz mit all seinen Windrädern, Stromspeichern, und so weiter, mal versagt. Das wirst du doch einsehen.


@ruyven_macaran hat es ja schon ausführlich dargelegt, es geht im Prinzip aber noch einfacher:

Derzeitiger Anteil von Kernkraft an der weltweiten Stromversorgung: 10% nach 70 Jahren etabliertem Betrieb.
Derzeitiger Anteil von Windkraft an der weltweiten Stromversorgung: 6% nach 20 Jahren etabliertem Betrieb.

Sagt eigentlich schon alles.
Völlig neutral betrachtet liegt das allein an der Tatsache, daß Atomenergie eine schwierige Sache ist und nicht viele Länder in der Lage sind, diese aus eigener Kraft zu nutzen. Länder wie Iran haben lange daran gearbeitet.
 
Ein Atomkraftwerk ist deutlich teurerer als ein paar Solarzellen auf dem Dach.
Sowohl beim Aufbau als auch im Betrieb.

Und das Problem mit dem Endlager hat man bis heute nicht geklärt.
Aktuell wäre das pragmatiste wohl das Zeug zusammen mit Musk auf den Mars zu schießen.
 
Sicher. :haha:
Und der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol wo die Elfen Spielzeug in einer unsichtbaren Stadt bauen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt .

Weshalb haben die Kernkraftwerke dann so hohe Schornsteine?
Schon mal was von Krypton 85 gehört?
:-D
Das sind keine Schornsteine, sondern Kühltürme. Da kommt ausschließlich Wasserdampf raus. Völlig harmlos. Nutzt man KKW, kann man auf die Türme verzichten. Ideal.
 
Ein Atomkraftwerk ist deutlich teurerer als ein paar Solarzellen auf dem Dach.
Sowohl beim Aufbau als auch im Betrieb.

Und das Problem mit dem Endlager hat man bis heute nicht geklärt.
Aktuell wäre das pragmatiste wohl das Zeug zusammen mit Musk auf den Mars zu schießen.
1. Ja, aber ein dezentales weitverzweigtes Netz ist wesentlich aufwändiger und somit teurer, und das Problem "Speicherstrom" ist immer noch nicht gelöst, man wird ziemlich große Stromspeicher mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit brauchen, um Wetter, Tag und Nacht und Jahreszeiten auszugleichen. Bis jetzt formiert sich gegen jedes Pumpenspeichekraftwerk vor Ort massiv Widerstand. Ohne Überzeugung wird das gegen die Bürger "vor Ort" auch viele Grünen, nicht wirklich klappen.
Wasserstoff wäre ebenfalls eine Lösung, dafür braucht man aber eben genügend grünen Strom, sonst hilft das wenig.
2. Korrekt, das Endlager Problem ist nicht gelöst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das hat überhaupt nichts mit der AfD zu tun, lies den Artikel im Focus, was hier in Europa passiert bzgl. Atomkraft.
Ich halte Threshold These für verfrüht, denn wenn sich in 5-15 Jahren herausstellt, das die Nachbarländer in Europa mit Atomkraft billigere Strompreise bei gleichem oder weniger CO2 Ausstoss durch Atomkraft haben, werden viele Wähler an ihr eigenes Portemonnaie denken. Im Grunde genommen ist das nächste Jahrzehnt ein Wettlauf um die bessere und für den Endverbraucher billigere System/Technologie. Denn wenn Deutsche Wähler mitbekommen, das ihre Nachbarn weniger CO2 Ausstoss durch Atomkraft für weniger Geld (Strompreise) bekommen, wird man das bei Wahlen dann definitiv sehen.
Ich denke die Mehrzahl der Leute ist durchaus bereit für den Klimawandel etwas mehr zu bezahlen, aber eben nicht "Ideologie" behaftet, dann kommt eher das eigene Portmanaie zu erst, weil es im nächsten Jahrzehnt einiges zu schultern gibt.
Das ganze immer unter der Prämisse, dass sich da Atomkraft für denEndverbraucher als billiger herausstelt als Erneuerbare und das ist m.A. nach noch längst nicht entschieden, mit den ganzen Problemen der Atomkraft, gerade was die Kosten der Endlagerung anbelangt.
Es geht doch um die Wahrnehmung und die AfD wäre eben der Hebel. Der Preis ist jetzt doch schon der zweithöchste weltweit.
 
Ich halte @Threshold These für verfrüht, denn wenn sich in 5-15 Jahren herausstellt, das die Nachbarländer in Europa mit Atomkraft billigere Strompreise bei gleichem oder weniger CO2 Ausstoss durch Atomkraft haben, werden viele Wähler an ihr eigenes Portemonnaie denken. Im Grunde genommen ist das nächste Jahrzehnt ein Wettlauf um die bessere und für den Endverbraucher billigere System/Technologie.
Don jetzt wirklich, welcher seriöse Wissenschaftler kann eine Rechnung auf den Tisch hauen in der Atomkraft billiger ist. Jetzt ganz ohne Endlager etc sondern nur was uns die nächsten sagen wir mal 50 Jahre trifft.
Wie gesagt die Briten subventionieren jede kWh mit 10,5ct. Das ist Wahnsinn, rein finanziell.
Und Kernfusion? Damit rechnet auch keiner in 10 Jahren.

Ich hab wirklich nichts gegen Atomkraft, aber ich sehe schlicht und einfach nicht, dass sich das in der Breite rechnet.
 
Aber nicht aus den Gründen Erneuerbare vs. Atomkraft, das kann man noch gar nicht absehen und die AfD ist eine rechtsradikale völkische Partei und kein Hebel!
Ganz egal, was die AfD ist: Mit ihrem Erstarken entsteht ein Gegenpol zur grünen Übermacht. Und je stärker dieser ist, desto mehr Einfluss hat er auf die öffentliche Meinung. Ist doch klar.
Davon ab solltest du mal auf den Teppich kommen. Die AfD besteht in der Hauptsache aus Ex-CDU und Ex-FDP. Rechts und rechtsradikal, in einer freien, offenen Gesellschaft ist da ein Unterschied zu machen.
 
Don jetzt wirklich, welcher seriöse Wissenschaftler kann eine Rechnung auf den Tisch hauen in der Atomkraft billiger ist. Jetzt ganz ohne Endlager etc sondern nur was uns die nächsten sagen wir mal 50 Jahre trifft.
Wie gesagt die Briten subventionieren jede kWh mit 10,5ct. Das ist Wahnsinn, rein finanziell.
Und Kernfusion? Damit rechnet auch keiner in 10 Jahren.

Ich hab wirklich nichts gegen Atomkraft, aber ich sehe schlicht und einfach nicht, dass sich das in der Breite rechnet.
Ich sehe das ohne versteckte Kosten auch nicht, ich bin da bei dir, trotzdem gehen einige/viele EU Staaten nach dem neusten Focus Artikel diesen Weg und der "deutsche" Weg muss dagegen konkurrieren, natürlich Faktenbasiert, aber die Wähler werden das mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit beobachten und sich ihr Bild machen.
Wie du selber weißt spielen ja nicht nur Zahlen ,Kosten und Fakten eine Rolle, sondern für viele auch ein "subjektives" Landschaftsgefühl, Stichwort Windkraft.
Ich bin aber guter Dinge, dass die Erneubaren das Rennen gegen die Atomkraft machen werden, nur ohne politische Auseinandersetzungen gerade z.B. bei der derzeitigen Preisexplosion, die es aus vielerlei Gründen gibt, auch weil Russland mal wieder den Erpresser spielt, wird es nicht abgehen.
 
Die Russen haben wir besser als Freunde.

Wenn der "Freund" ein Arschl*ch ist, dass gerade bekanntgegeben hat, seine Vertretung bei der NATO zu schliessen, verzichte ich gerne auf seine "Freund"schaft und benenne die Dinge lieber beim Namen - Partner, wo eine Partnerschaft moeglich und sinnvoll scheint. Und das ist derzeit eher selten der Fall, weil der "Freund" wenig Gelegenheiten auslaesst, uns ans Bein zu pissen.
 
Und machst du das JETZT, weil dich JETZT jemand davon überzeugt hast? Ich schätze mal nicht.
JETZT im Sinne von sofort nicht. Weil meine Bude noch nicht fertig ist. Aber ja, sobald die Bude fertig ist mach ich das sofort. Und ja, ich wurde davon überzeugt. Und zwar vor der blanken Realität was auf unserer Welt so vor sich geht.

Wer es bislang nicht eingesehen hat, wird es auch in Zukunft nicht einsehen, weil er sich entweder nicht darum kümmert, zu blöd ist es zu verstehen oder aber schlichtweg andere Prioritäten hat. Und das ändert man auch mit noch mehr Warten und Vorbeten nicht.
Mutige Aussage. Ich kann dir hier nicht zustimmen. Egal ob Firma oder privates Umfeld: Ein Umdenken findet gerade statt. Bei jedem so wie es sein Spielraum zulässt.

Aber wie kommst du darauf, dass der von dir verlinkte Artikel etwas über "kleine" und "große" Netze aussagt oder dass es überhaupt möglich wäre, so etwas zu haben? Im Artikel geht es nur über zentral oder dezentral. Ob man großräumig vernetzt oder mit nur lose verketteten Inseln arbeitet, ist ein ganz anderes Thema.
Kleine Netze sind nun mal die Stärke der dezentralen Stromversorgung. Vorallem wenn man betrachtet, wo die Stärken der dezentralen Stromversorgung liegen. Dezentral = kurze Wege. Dezentrale Stromversorgung ist daher ideal für kleine Netze. Vorallem Nieder- und Mittelspannungsnetze profitieren stark davon.

Wobei es natürlich drauf ankommt, wie man dezentrale Stromversorgung genau definiert. Und genau das meinte ich mit meiner Frage an dich nämlich.

Unter 2.2 des Artikels steht auch wie die Studie dezentrale Energieversorgung definiert:

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Damit war für mich klar, das man sich Nieder- und Mittelspannungssegment bewegt. Und dadurch kann man hier durchaus drauf schließen, ob es sich um große oder kleinere Netze handelt. Man könnte jetzt diskutieren, was genau die Definition von "groß" und "klein" ist. Aber bezugnehmend auf auf BMWi, kann man sich die Diskussion eigentlich sparen. :)

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So oder so: Egal ob du zentral oder dezentral fährst, die Stromnetze müssen weiterhin ausgebau werden. Daher soll der Netzausbau dem Ausbau der erneuerbaren Energien folgen.Um den Ausbau bzw. die Modernisierung der großen Übertragungsnetze wirst du trotzdem nicht herum kommen.


Du sprichst von einem Mehrparteienhaus und Einspeisung. Da wirst du wohl kaum unter 7 kWp bleiben, oder?
Das kommt auf die verfügbare Dachfläche an, und wieviel die Eigentümer in die Anlage investieren wollen. Viele Mehrfamilienhäuser in unserer Gegend haben nicht gerade die größten Dachflächen. Viele haben auch kein Satteldach, sondern Flachdächer oder andere krude Konstruktionen. Da bekommst du mit Glück bei einem 10 Parteienhaus ca. 60 kWp auf´s Dach. Eine 60 kWp-Anlage liegt preislich je nach verbauten Modulen schnell zwischen 80.000 - 100.000 €. Aber du hast schon Recht, es kann schnell passieren das man über 7 kWp liegt.
 
Wenn der "Freund" ein Arschl*ch ist, dass gerade bekanntgegeben hat, seine Vertretung bei der NATO zu schliessen, verzichte ich gerne auf seine "Freund"schaft und benenne die Dinge lieber beim Namen - Partner, wo eine Partnerschaft moeglich und sinnvoll scheint. Und das ist derzeit eher selten der Fall, weil der "Freund" wenig Gelegenheiten auslaesst, uns ans Bein zu pissen.
Es hat eben Konsequenzen, wenn man zwanghaft versucht, den Eisernen Vorhang neu zu errichten und Russland als Feindbild zu etablieren.
- in wie fern mangelt es in Russland an Demokratie?
- wo verletzt Russland internationales Recht?
- wie versucht Russland, den Westen auf unlautere Art und Weise zu beeinflussen?

Das sind die Fragen, die es erstmal glaubhaft zu beantworten gilt.
 
Ganz egal, was die AfD ist: Mit ihrem Erstarken entsteht ein Gegenpol zur grünen Übermacht. Und je stärker dieser ist, desto mehr Einfluss hat er auf die öffentliche Meinung. Ist doch klar.

Welches erstarken denn?
Alle Protestwähler sind bei der Bundestagswahl und der Landtagswahl in Berlin abgesprungen.
Übrig blieb nur der rechtsextreme Kern in Ostdeutschland.

- in wie fern mangelt es in Russland an Demokratie?
-> Verbot jeglicher Oppositionskanditaten/parteien
- wo verletzt Russland internationales Recht?
-> Schwere Menschenrechtsverletzungen gegen z.B. LGBT, vor allem in der Provinz Tschetschenien
 
Welches erstarken denn?
Alle Protestwähler sind bei der Bundestagswahl und der Landtagswahl in Berlin abgesprungen.
Übrig blieb nur der rechtsextreme Kern in Ostdeutschland.
Havariert ein Atomkraftwerk, erstarken die Grünen, kommen zig Flüchtlinge, erstarkt die AfD. Die AfD hat aber nicht viel verloren und deren Wähler sind auch nicht alle rechtsextrem. Auch die Linke ist fast nur im Osten stark.


-> Verbot jeglicher Oppositionskanditaten/parteien
Stimmt nicht. Absolut falsch sogar. Antreten darf nicht, wer vorbestraft ist. Und Nawalny z.B. ist in Rußland nur eine ganz kleine, rechtsradikale Leuchte, hat nichtmal ne Partei. Darf sogar aus seinem Knast twittern, daß er in Hungerstreik tritt. Wäre in Deutschland nicht erlaubt.


-> Schwere Menschenrechtsverletzungen gegen z.B. LGBT, vor allem in der Provinz Tschetschenien
Ich nehme an, solche sind nicht mit russischem Recht vereinbar. Auch hier liegst du wohl Desinformation auf, denn man kann nicht die Taten Einzelner dem Staat anlasten. Tschetschenien ist auch bekannt als Nährboden radikaler Islamisten. Die sind zuhauf nach Syrien. Da haben sich die Russen dann aber auch drum gekümmert.
 
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