Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Einige der geplanten und vorgeschlagenen werden sicher gebaut. Von tot kann jedenfalls keine Rede sein. Die Atomenergie ist billig und emissionsfrei. Für die Abfälle wird es Lösungen geben. Närrisch, diese Technologie zu ignorieren, zumal, wenn man bedenkt, daß allein schon durch die Produktion von Wasserkraft mehr Leute zu Tode kommen.
Vielleicht war ich nicht deutlich genug. In Deutschland ist die Atomenergie tot, die kommt nie mehr zurück. -du wirst weder politisch noch gesellschaftlich eine Mehrheit für ein neues Atomkraftwerk finden.
Dass anderswo auf der Welt Atomkraftwerke geplant sind, mag durchaus stimmen, aber ich bezweifle stark, dass davon wirklich alle umgesetzt werden.
Die Folgekosten scheint ja auch niemand mit einzurechnen. Den Atommüll wirst du nicht los, der muss irgendwo hin und zwar für Hunderttausende von Jahren.
Es ist ein irrglaube, das rechtsüberholen noch in jedem Fall Strafbar ist..
Das ist eben genau geregelt, wann man rechts überholen darf und darfst nicht mit 129 an einem vorbei fahren, der 120 fährt.
 
Ich bin eher für Tempolimit für Fahrräder in Städten auf 15km/h. Und Rotlichtverstoß mit Fahrrad wird das Rad für nen Monat eingezogen.

Merkst selber ne...was einen selber nicht/kaum betrifft...das verbietet/fodert man das Verbot mit Leichtigkeit.

Genauso wie ein Großteil der grünen Heuchler, welche nach allen möglichen Verboten schreien aber dann erstmal in die Herbstferien fliegen. Hab ich selbst im Arbeitskollegenkreis, wählen grün und fliegen 3 Mal im Jahr in den Urlaub, jedes Jahr. Wettern aber massiv gegen Autofahrer und äußern sich abwertend darüber, dass man die 20km Arbeitsweg mit dem Auto fährt und nicht mit dem Fahrrad.
Das Auto ist ein Krebsgeschwür, dass die Luft verpasstet, die Städte vernichtet und Menschen gefährdet.
 
Genauso wie ein Großteil der grünen Heuchler, welche nach allen möglichen Verboten schreien aber dann erstmal in die Herbstferien fliegen. Hab ich selbst im Arbeitskollegenkreis, wählen grün und fliegen 3 Mal im Jahr in den Urlaub, jedes Jahr.

Manchmal reicht grün wählen halt fürs gute Gewissen aus. :D
 
Das kann man sicher besser machen. Ein Verzicht auf fossile Energieträger bringt aber fraglos einen Mehrbedarf an Strom mit sich. Fahren nun alle elektrisch und heizen elektrisch, steigt der Bedarf sehr stark an. Dafür muß es eine Lösung geben und da drucksen die Grünen rum und man wird darauf verwiesen, daß erneuerbare Energien im Kommen sind - das ganze aber bei aktuellem Stromverbrauch und nicht bei jenem, der zu erwarten wäre, wenn die fossilen Energieträger ersetzt wurden. Da bleibt am Ende nur ein Strommix mit viel Atomstrom als alternativlos. Da gibts nichts zu verhandeln.
Der Anstieg des Strombedarf über die kommenden Jahrzehnte ist bekannt, ebenso die Ausbaugeschwindigkeit. Das sind zwei sehr flache Kurven, die selbst angesichts der Bummelei unter der Großen Koalition deckungsgleich übereinanderliegen.

Je nachdem, ob die kommende Regierung es schneller machen will, wäre das technisch und logistisch durchaus machbar. Eine recht aktuelle Studie der Energy Watch Group geht davon aus, dass es - den politischen Willen vorausgesetzt - sogar möglich wäre, bis 2030, also in weniger als zehn Jahren, auf 100% erneuerbare Energie für den zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Bedarf zu kommen. Ab diesem Punkt müsste dann nicht mehr aufgeholt, sondern lediglich gemäß des wachsenden Bedarfs hinzugebaut werden.

Hingegen finde ich für deine Behauptung, dass am Ende ein Strommix mit viel Kernkraft "alternativlos" wäre, keinerlei Grundlage. Ist das nur so eine gefühlte Tatsache deinerseits, oder gibt es irgend etwas, das deine Ansicht untermauern würde?

Baerbock hat im Wahlkampf Russland als Regime bezeichnet, mit dem man keinen Handel betreiben sollte.
Beziehst du deine Informationen immer noch von hauptsächlich von RT Deutschland? Du folgst da nämlich im Wesentlichen der programmatischen Deutung des Kreml: Wer uns kritisiert, will mit uns nicht mehr. Würde man den gleichen Maßstab hierzulande anlegen, müsste man behaupten, Russland wolle mit uns nicht mehr handeln, schon allein angesichts der ständigen Schmutzkampagnen.

Tatsächlich hat die Baerbock übrigens unter anderem bemängelt, dass Russland beispielsweise seinen Lieferverpflichtungen für Erdgas zuletzt nur zögerlich nachkam und die amtierende Bundesregierung aufgefordert, da gefälligst Druck zu machen - nicht aber, den Handel mit Russland einzustellen. Das ist eher das genaue Gegenteil: Handel ja, aber nicht zu den Bedingungen einer Seite.

Und die Russen sagen, den Amerikanern gehts nicht darum, uns ihr Gas zu verkaufen, sondern solchen Handel in Dollar abwickeln zu lassen. Das hinge damit zusammen, daß jede Menge Dollar überall im Umlauf sein müssen, da sonst die Inflation der US-Wirtschaft schaden zufügen würde.
Aber mit Biden haben die USA die neue Pipeline ja akzeptiert.
Die USA unter Biden haben beschlossen, die Pipeline - im Gegensatz zu Trump - zu tolerieren. Das ist ein feiner, aber wesentlicher Unterschied. Dass damit die USA Russland stillschweigend ein Monopol eingeräumt hätten, ist übrigens erneut verdächtig deckungsgleich mit der Lesart des Kreml und von RT Deutschland. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

Nein, die USA möchten immer noch gerne Gas an uns verkaufen. Und das durchaus mit Währungspolitik zu tun, jedoch vordergründig und hauptsächlich mit Handelspolitik. Die US-Rohstoffwirtschaft braucht jeden Anschub und Währungsstabilisierung ist dabei ebenso ein Nebeninteresse wie beispielsweise der Umstand, wo die Unternehmen sitzen, die das Gas für den Transport nach Europa verflüssigen und welche Reedereien den eigentlichen Transport bewerkstelligen.

Das ist mir zu einfach, denn so ein Entwurf kommt ja nicht von ungefähr.
Natürlich nicht. Der kommt daher, wenn ein CDU-geführtes Ministerium auf die Experten von Lobbygruppen hört, die ihnen Flöhe ins Ohr setzen.

Sicherlich ist es nie falsch, Notfallpläne zu haben und die gab es dementsprechend schon immer, egal wie Energie erzeugt wird. Seit es in Deutschland ein gesteuertes Stromnetz gibt, existieren auch Konzepte, bei Bedarf nichtkritische Verbraucher vom Netz zu trennen, um selbiges zu stabilisieren.
Bedeutet das jetzt für dich etwas auch, dass Deutschland schon seit über 60 Jahren ein ständiges Problem mit der Stromversorgung hat?

Da geht der Fanatismus der Grünen mit ihnen durch, denn die simpelste aller Gleichungen greift dort einfach nicht: Mehr E-Autos = höherer Stromverbrauch.
Vorweg: Du bist ein wenig hinter der Zeit zurück, denn die Notwendigkeit für Elektromobilität ist schon längst kein Anliegen der Grünen mehr, sondern weitestgehender Konsens in der bundesdeutschen Parteienlandschaft.

Und wenn du es dir so einfach machst, könntest du auch rechnen: Weniger Raffinerien und Tankstellen = geringerer Stromverbrauch.
Die wirkliche Welt ist aber ein wenig komplexer und Milchmädchenrechnungen helfen in aller Regel nicht weiter. Das geht schon damit los, dass du so tust, als würden auf Schlag alle Bundesbürger elektrisch fahren und elektrisch heizen. Tatsächlich soll es frühestens 2030 einen Stopp der Neuzulassungen für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben und selbst dann steigen noch nicht alle um, sondern Etliche holen sich schnell noch mal den letzten Verbrenner ihres Lebens, den sie dann noch mindestens zehn Jahre fahren. Sprich, man wird frühestens in 20 Jahren damit rechnen müssen, dass alle bundesdeutschen Autofahrer elektrisch unterwegs sind. Darunter ist dann allerdings eine ganze Generation, die mit einem etwas anderen Blick auf Individualmobilität aufgewachsen ist, derzeit bestehende Netze wurden modernisiert, derzeitige Verbraucher arbeiten stromsparender und die derzeitige Kapazität erneuerbarer Erzeuger wurde - sogar ausgehend von der jetzigen Bummelausbaugeschwindigkeit - beträchtlich erhöht.

Schon heute würde das deutsche Stromnetz von der Kapazität her 45 Millionen Elektroautos verkraften, davon sechs Millionen allein mit unserem Stromexportüberschuss. Das Problem ist weniger die Kapazität, sondern die Qualität lokaler Netze und die Steuerung des Ganzen. Selbst bei RWE/Innogy geht man davon aus, dass - ein modernisiertes Netz vorausgesetzt, welches die Ströme überall verkraftet und bei intelligent gesteuerter Abnahme - bereits heute jeder Haushalt 1,1 Elektroautos laden könnte.

Was bisher fehlte bzw. gebremst war, ist der politische Wille. Aber wie du vielleicht bemerkt hast, steht ein Regierungswechsel an - mit Parteien, die zwar in Details der Umsetzung (und der Verteilung der Kosten) abweichende Ansichten haben, aber deutlicher hinter der Energiewende und technologischem Fortschritt stehen.
Also, wenn's langsam allen Dafürhaltens schon klappen müsste, warum sollte es dann nicht funktionieren, wenn's sogar schneller geht?
 
Und ein Auto hält heute viele Jahre. Man kann also auch 2050 noch einen Verbrenner gebraucht kaufen, wenn es bis dahin keine Fahrverbote gibt.
 
Wir brauchen aber funktionierende Konzepte.
Und hier die Fakten:
Reaktoren im Betrieb: 445
Reaktoren im Bau: 50
Geplante Reaktoren: 100
Vorgeschlagene Reaktoren: 300
@ruyven_macaran hat es ja schon ausführlich dargelegt, es geht im Prinzip aber noch einfacher:

Derzeitiger Anteil von Kernkraft an der weltweiten Stromversorgung: 10% nach 70 Jahren etabliertem Betrieb.
Derzeitiger Anteil von Windkraft an der weltweiten Stromversorgung: 6% nach 20 Jahren etabliertem Betrieb.

Sagt eigentlich schon alles.
 
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@ruyven_macaran hat es ja schon ausführlich dargelegt, es geht im Prinzip aber noch einfacher:

Derzeitiger Anteil von Kernkraft an der weltweiten Stromversorgung: 10% nach 70 Jahren etabliertem Betrieb.
Derzeitiger Anteil von Windkraft an der weltweiten Stromversorgung: 6% nach 20 Jahren etabliertem Betrieb.

Sagt eigentlich schon alles.
Kernkraft macht nur 10 % der weltweiten Stromversorgung aus? Krass. Wieder etwas dazu gelernt. ;)
 
@ruyven_macaran hat es ja schon ausführlich dargelegt, es geht im Prinzip aber noch einfacher:

Derzeitiger Anteil von Kernkraft an der weltweiten Stromversorgung: 10% nach 70 Jahren etabliertem Betrieb.
Derzeitiger Anteil von Windkraft an der weltweiten Stromversorgung: 6% nach 20 Jahren etabliertem Betrieb.

Sagt eigentlich schon alles.
Das hier liest sich nur so völlig anders und ist ein Artikel von Heute, ohne das ich jetzt meine, der Artikel ist der heilige Gral, ist er komplett konträr zu dem, was einige hier im Forum propagieren.
Letztendlich wird sich in einigen Jahren (5-10 Jahren)entscheiden, wer die niedrigeren Strompreise bei welchem CO2 Ausstoss hat und das wird Konsequenzen auf Wahlen haben.

Mit Frankreich werden wir (Deutsche Regierung(en)) so oder so in den nächsten Jahren einen "heiden Spaß" haben.

Leider ist der Artikel schon wieder hinter einer Paywall, zusammenfassend geht es aber darum, das Migration anscheinend das zentrale Thema des französischen Präsidenschaftswahlkampf wird und gleich mehrere Kandidaten (z.B. Michel Barnier) neben Anderen (Le Pen etc.) eine wesentlich regiedere EU Migrationspolitik fordern, mittlerweile inklusive Macron, der seine alte Haltung aufgegeben hat und nun auch hier Druck auf Deutschland machen will.
Macron will bei seiner kommenden EU Präsidentschaft hier für sich und seinen Präsidenschaftswahlkampf Fakten schaffen und sich Vorteile sichern, das dürfte einer der ersten großen EU politischen Herausforderungen der neuen Ampel werden.
 
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Leider ist der Artikel schon wieder hinter einer Paywall, zusammenfassend geht es aber darum, das Migration anscheinend das zentrale Thema des französischen Präsidenschaftswahlkampf wird und gleich mehrere Kandidaten (z.B. Michel Barnier) neben Anderen (Le Pen etc.) eine wesentlich regiedere EU Migrationspolitik fordern, mittlerweile inklusive Macron, der seine alte Haltung aufgegeben hat und nun auch hier Druck auf Deutschland machen will.

Wobei du ja den Text einfach mal rauskopieren kannst, wenn du da Zugriff hast.

Für die Kernenergie brauchst du Ingenieure, damits läuft.
Für Kohlekraftwerke reichen ein paar Schimpansen. :D
Fusionsenergie benötigt dann Genies. :ugly:

Und Solar läuft wenn es steht von alleine.
 
Letztendlich wird sich in einigen Jahren (5-10 Jahren)entscheiden, wer die niedrigeren Strompreise bei welchem CO2 Ausstoss hat und das wird Konsequenzen auf Wahlen haben.
Ach der liebe Fokus, der erwähnt ja auch das neue AKW in Großbritannien. Aber was erwähnt der Focus nicht?
Der Bau wird damit fast doppelt so viel kosten wie bei den ersten Planungen 2008 geschätzt und die Stromerzeugung fast ein Jahrzehnt später beginnen als damals geplant. Der Starttermin sollte ursprünglich 2017 sein. Das Projekt kann trotz der hohen Kosten nur realisiert werden, weil der britische Staat für 35 Jahre Laufzeit eine Einspeisevergütung von umgerechnet 10,5 Cent pro Kilowattstunde garantiert, die deutlich höher als die Vergütung etwa für Offshore-Windkraft liegt.

Autsch!

Atomkraft ist nur das aufschieben von anderen Problemen.
 
Ach der liebe Fokus, der erwähnt ja auch das neue AKW in Großbritannien. Aber was erwähnt der Focus nicht?


Autsch!

Atomkraft ist nur das aufschieben von anderen Problemen.
Ich widerspreche dem gar nicht, mir sind die Probleme mit der Atomkraft durchaus bewusst, aber das ist hier auch nicht wirklich entscheidend, sondern was alle anderen Nachbarn um uns herum machen und die EU.
Ich habe hier 2 Felder mit Artikeln belegt (Fakten), wo Deutschland und Frankreich komplett andere Wege gehen, gehen wollen und sowohl bei der Atomfrage als auch der Migrationsfrage, wird das zu massiven Auseinandersetzungen in der EU führen und im Moment sieht es so aus, als wenn die Mehrheit der anderen EU Staaten in beiden Fällen, eher hinter Frankreich steht, bei der Migrationsfrage eindeutig.
Insoweit wird das die nächsten Jahre kein Zuckerschlecken auf EU Ebene und wie die jetzige Ampel dem deutschen Wähler und vor allen dingen SPD und Grüne ihren eigenen Wählern verklickern wollen, das eventuell recht viel deutsches Geld auf EU Ebene, in Atomkraft und eine scharfe Migrations oder Anti-Migrationspolitik fließt, kann ganz spannend werden.
Es braut sich da ziemliches Ungemach zusammen.
 
Ich widerspreche dem gar nicht,mir sind die Problememit der Atomkraft durchaus bewusst,aber das ist hier auch nicht wirklich entscheidend, sondern was alleanderen Nachbarn um uns herum machen und die EU.
Atomkraft ist, abgesehen von Störungsmeldungen, ein nationales Problem.
Wenn es aber deutlich über 10 Jahre dauert ein neues AKW zu bauen dann gute Nacht schnelle
CO2 Neutralität. Für mich ist das Atomkraftthema daher ein nationales Problem,
ich meine wann hatten wir deswegen Probleme mit unseren Nachbarn wenn es um
AKWs im störungsfreien Betrieb geht?

Zum Thema Migration, nun Frankreich hat schon enorme Probleme mit der Einwanderung aus den ehemaligen Kolonien. Dagegen sind unsere Probleme mit ehemaligen Gastarbeitern eine Kleinigkeit.
 
Einige der geplanten und vorgeschlagenen werden sicher gebaut. Von tot kann jedenfalls keine Rede sein. Die Atomenergie ist billig und emissionsfrei.
Sicher. :haha:
Und der Weihnachtsmann wohnt am Nordpol wo die Elfen Spielzeug in einer unsichtbaren Stadt bauen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt .

Weshalb haben die Kernkraftwerke dann so hohe Schornsteine?
Schon mal was von Krypton 85 gehört?

Der Anstieg des Strombedarf über die kommenden Jahrzehnte ist bekannt, ebenso die Ausbaugeschwindigkeit. Das sind zwei sehr flache Kurven, die selbst angesichts der Bummelei unter der Großen Koalition deckungsgleich übereinanderliegen.

Je nachdem, ob die kommende Regierung es schneller machen will, wäre das technisch und logistisch durchaus machbar. Eine recht aktuelle Studie der Energy Watch Group geht davon aus, dass es - den politischen Willen vorausgesetzt - sogar möglich wäre, bis 2030, also in weniger als zehn Jahren, auf 100% erneuerbare Energie für den zu diesem Zeitpunkt erforderlichen Bedarf zu kommen. Ab diesem Punkt müsste dann nicht mehr aufgeholt, sondern lediglich gemäß des wachsenden Bedarfs hinzugebaut werden.
Mit Zahlen und Fakten gegen die Atombefürworter zu kämpfen - also ich bitte Dich.
Wie kann man mit Wissenschaft den wissenschaftlichen Unsinn bekämpfen wollen?

Hingegen finde ich für deine Behauptung, dass am Ende ein Strommix mit viel Kernkraft "alternativlos" wäre, keinerlei Grundlage. Ist das nur so eine gefühlte Tatsache deinerseits, oder gibt es irgend etwas, das deine Ansicht untermauern würde?
Meist ist das ... da gibt es wieder Punkte.
 
ich meine wann hatten wir deswegen Probleme mit unseren Nachbarn wenn es um
AKWs im störungsfreien Betrieb geht?
Da spielt die Vergangenheit überhaupt keine Rolle, denn in der Vergangenheit gab es keine EU - Klimapolitik und auch keine gemeinsamen EU-Klimaziele, jetzt gibt es das schon und dafür will die EU auch eine Menge Geld locker machen, das nunmal zum großen Teil aus Deutschland kommt.
Du willst mir doch nicht erzählen das es politisch nicht interessiert oder zu Konflikten kommt, wenn Deutschland isoliert einen völlig anderen Weg in der Klimapolitik geht, als eventuell viele andere EU Staaten.
Was ist wenn sich die Atomkraft innerhalb der EU durchsetzt und das teilweise mit einem erheblichen Anteil an deutschen Geld finanziert wird?!
Ich würde mal nicht die Augen vor diesen Problemen verschließen, da steckt eine Menge Brisanz drinne und es ist allgemein nicht wirklich gut für den Zustand der EU, wenn sich Deutschland und Frankreich auf elemtaren Politikfeldern auf EU Ebene "bekriegen" und völlig konträre Ansichten vertreten.

Die Migrationsthematik hat sogar noch mehr politische Brisanz gerade für jede deutsche Regierung, wenn eine EU Lösung sich eventuell völlig konträr zur deutschen Linie und Asylgesetzgebung entwickelt, wie sollen das hier SPD und Grüne, aber auch die FDP, ihren Wählern verkaufen?
In Frankreich zeichnet sich eine sehr harte Linie ab, die eine gemeinsame EU Migrationspolitik in sehr weite Ferne rücken lässt für die deutsche Politik.
 
Was ist wenn sich die Atomkraft innerhalb der EU durchsetzt und das teilweise mit einem erheblichen Anteil an deutschen Geld finanziert wird?!
Dann muss man eine Gegenleistung raushandeln. Abschaltung der maroden AKWs in Grenznähe für neue AKWs als Beispiel.
wenn sich Deutschland und Frankreich auf elemtaren Politikfeldern auf EU Ebene "bekriegen" und völlig konträre Ansichten vertreten.
Beim Thema AKWs gilt das doch seit Jahrzehnten.
wie sollen das hier SPD und Grüne, aber auch die FDP, ihren Wählern verkaufen?
Man sagt halt, dass das bestehen der Union wichtiger ist.
 
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