Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich hatte tatsächlich auf eine persönliche Definition von dir gehofft.
Hab ich doch geschrieben, alles was nicht links, grün oder SPD wählt!?
Grundsätzlich interessierts mich aber auch nicht wirklich, rechte kriminelle gehören genauso bestraft wie linke Kriminelle und unparteiliche Kriminelle...ansonsten interessiert mich rechts, links, mitte wie auch immer nicht.
Allein mir fallen mindestens ein halbes Duzend verfassungsfeindliche rechtsextreme Parteien in Deutschland ein:
AfD
Dritter Weg
NPD
ProChemnitz
Die Rechte
Zentrumspartei

Bei Wikipedia sind noch deutlich mehr zu finden:
Da hat aber jemand viel Freizeit...um sich mit so nem Schwachsinn zu beschäftigen...
 
Hab ich doch geschrieben, alles was nicht links, grün oder SPD wählt!?
Grundsätzlich interessierts mich aber auch nicht wirklich, rechte kriminelle gehören genauso bestraft wie linke Kriminelle und unparteiliche Kriminelle...ansonsten interessiert mich rechts, links, mitte wie auch immer nicht.
[...]

Aber wie passt das zusammen mit deinem überwiegend AfD-wählenden Bekanntenkreis, worunter du aber keine Rechten findest?
 
@DKK007 : Wirtschaftspolitik meinte ich auch nicht. Das die FDP am liebsten den Markt entfesseln, also gar nicht regeln würde, dass wissen die Wenigsten von denen. Und was das für Konsequenzen hätte. Dann wäre alles wofür Sozialdemokraten und Gewerkschaften gekämpft haben umsonst. Wenn man die FDP alleine machen lassen würde.
Ohne staatliche Regelungen würde die Wirtschaft nur auf ihre maximalen Profite achten. Arbeitnehmerrechte, angemessene Löhne oder Umweltschutz würde dann keine Rolle spielen.
Dann würde es hier aussehen wie in manchen Teilen Asiens. Aber das verstehen viele nicht.
Den Markt zu entfesseln bedeutet nicht gar nichts zu regeln, es bedeutet den Rahmen zu definieren und die Umsetzung dem Markt zu überlassen.
 
Aber wie passt das zusammen mit deinem überwiegend AfD-wählenden Bekanntenkreis, worunter du aber keine Rechten findest?
Die sagen halt, wenn se rechts wären, würden se NPD wählen.^^
Weil ihm die Demokratie anscheinend scheißegal ist.
Wenns um Demokratie geht, hat in Thüringen nicht die AFD verkackt, sondern eher die Linken, mit ihrem geflenne bei der Ministerpräsidentenwahl.
Demokratie bedeutet, wer am lautesten rumheult.
 
Ich hatte zwar gehört das es über das Buch von Frau Wagenknecht eine große Diskussion gab, aber wusste bisher nicht was sie so schreibt.


Nun weiß ich es. :kotz: :kotz: :kotz:

Bei dem, dass sich der "Sozialismus mehr um den weißen, deutschen, hetero Arbeiter kümmern" soll, sollte sie vielleicht eine neue Partei gründen.
Wie wäre es mit "National Sozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)"?

Oder ist das der "linke Faschismus" von dem die AfD-Anhänger immer reden? Aber warum ist der ihnen dann so fremd?


Von den Machtspielchen mit denen junge Mitglieder von Verantwortungspostionen ferngehalten werden, weil Alte Angst um ihre Fleischtöpfe haben, statt eine Chance zu Verjüngungaq zu sehen, habe ich aber auch schon aus einem ostdeutschen Landesverband der Linken gehört.
 
Zuletzt bearbeitet:
Frau Wagenknecht hat mit ihrer Analyse Recht, Identitätspolitik ist nicht links, da sie den Egoismus fördert.
 
Sie sprach von Identitätspolitik, also die Haltung von Politik und Gesellschaft zu bestimmten Identitäten. Und da hat sich Recht, dass die soziale Frage der Gesellschaft völlig unabhängig von dem Thema der Identität ist. Linke Politik strebt Gleichheit an, Identitätspolitik fokusiert sich auf die Unterschiede.
 
Jeder hat das Recht auf seine eigene Identität.
Art. 2 Abs. 1 GG
Stellt die Wagenknecht ja auch nicht in Frage, zumindest soweit ich das weiß. Sie sagt letztendlich, wenn auch auf sehr ekelige Weise, dass die Beschäftigung mit solchen Themen in der Linkspartei zu viel Raum einnehme und von der eigentlichen, der sozialen Frage, die unabhängig von Hautfarbe, Sexualität usw. einen viel größeren Teil der Bevölkerung betrifft, ablenke. Und dass die Themen Vielfalt und Antidiskriminierung letztlich so weit entpolitisiert wurden, dass sich selbst der größte Dreckskonzern auf einmal von Linken feiern lassen kann, wenn er sich eine Queer-Fahne vor dem Firmensitz an den Fahnenmast hängt.
Das ist eine Kritik, bei der ich 100% mitgehen würde. Bei der herablassenden Sprech- bzw. Schreibweise von Wagenknecht, bei der gezielten Anbiederung an wenig fortschrittliche Klischees und Ressentiments eines Teils der Linken-Wählerschaft und bei der absichtlichen Anfeuerung von extrem unsolidarisch ausgetragenen Konflikten innerhalb der Linkspartei, gehe ich 0% mit.

Disclaimer: bin kein Linkspartei-Mitglied und habe das Buch auch noch nicht gelesen. Dementsprechend basiert das obige auch nur auf dem, was ich aus verschiedenen Rezensionen, Medienberichten und Gesprächen mit Leuten, die das Buch gelesen und unterschiedlich bewertet haben, für mich raus destilliert habe. Werde es mir aber vermutlich bei Gelegenheit mal gebraucht holen und dann selbst lesen.
 
Gleichheit und die Ablehnung von Vielfalt/Diversität ist doch das Markenzeichen rechter Politik.
Linke Politik meint Gleichheit im sozialen Sinne. Wenn soziale Gerechtigkeit herrscht, kann es dem Staat egal sein, was die Bürger*innen privat treiben. Schafft man die soziale Gerechtigkeit, stellt sich das Problem der Diskriminierung bestimmter Identitäten gar nicht mehr.
 
Am Beispiel der CO2-Neutralität. Die FDP will einen Deckel beim Ausstoß und entsprechende Zertifikate jährlich reduzieren. Ergo steigt der Preis für die Belastung des Klimas, wie dann aber CO2 gespart wird, wollen sie nicht vorgeben. Es ist dann egal ob es E-Autos sind oder Verbrenner mit E-Fuels.
 
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