Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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In ihrem Wahlprogramm steht, dass sie jährlich 400K neue Wohnungen schaffen wollen, wovon 100K öffentlich gefördert werden.
Und genau da liegt ein weiteres Problem: Der Platz ist physikalisch begrenzt, die Großstädte sind weitestgehend bebaut.
Durch Mietendeckel, Enteignungsphantasien & Co schreckt man Immobilienunternehmen ab, dort ggf. weitere zu bauen, wo es geht, bzw. diese überhaupt zu vermieten. Werden dann einfach Eigentumswohnungen oder Büroräume. Man meint aber bei bestimmten Parteien, dass mit Zwang alles geht, was man sich so vorstellt.
 
Und genau da liegt ein weiteres Problem: Der Platz ist physikalisch begrenzt, die Großstädte sind weitestgehend bebaut.
Durch Mietendeckel, Enteignungsphantasien & Co schreckt man Immobilienunternehmen ab, dort ggf. weitere zu bauen, wo es geht, bzw. diese überhaupt zu vermieten. Werden dann einfach Eigentumswohnungen oder Büroräume. Man meint aber bei bestimmten Parteien, dass mit Zwang alles geht, was man sich so vorstellt.
Dann nenne doch mal bessere Lösungen.
 
Dann nenne doch mal bessere Lösungen.
Gibt keine politische Lösung für das Problem, die Leute müssen einsehen, dass eben nicht so viele Leute in Großstädten leben können. Wenn dann der Andrang kleiner wird, sinken auch automatisch die Preise, denn das ist ein Effekt des Marktes.
 
Die schöpfen das Wasser aus dem Keller, wenn die Leitung ein Leck hat, statt die Leitung zu reparieren.
Du weißt schon, dass die Substanz kaputt geht wenn du das Wasser nicht ablässt oder? Also nur das Loch stopfen reicht nicht.
Der Platz ist physikalisch begrenzt, die Großstädte sind weitestgehend bebaut.
Guck mal wie hoch Gebäude in Deutschland sind, da ist noch sehr viel möglich, bei mir um die Ecke haben sie bei mehreren Häusern das Dach abgenommen, ne weitere Etage drauf und wieder das Dach drauf.
Durch Mietendeckel, Enteignungsphantasien & Co schreckt man Immobilienunternehmen ab, dort ggf. weitere zu bauen, wo es geht, bzw. diese überhaupt zu vermieten.
Nein damit schreckt man keine Unternehmen ab, damit schreckt man Geier ab.
Wichtiger als die Rendite ist die Sicherheit, zumindest derzeit.
 
Guck mal wie hoch Gebäude in Deutschland sind, da ist noch sehr viel möglich, bei mir um die Ecke haben sie bei mehreren Häusern das Dach abgenommen, ne weitere Etage drauf und wieder das Dach drauf.
Nur müssen das die Bauherren selbst entscheiden, wenn wir irgendwo noch die Selbstbestimmung über unsere Immobilien haben wollen und nicht wie die SED alles vom Staat kontrolliert haben will.
Nein damit schreckt man keine Unternehmen ab, damit schreckt man Geier ab.
Wichtiger als die Rendite ist die Sicherheit, zumindest derzeit.
Falsch, denn Vermieter werden vom Gesetz eh schon wie Dreck behandelt. Mietnomaden haben es in Deutschland extrem leicht und Vermieter bleiben auf dem Schaden sitzen. Sucht man sich Mieter mit viel Einkommen aus und hat hochpreisige Wohnungen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Nichtzahler erwischt, geringer.

Für ein Unternehmen ist in erster Linie die Rendite relevant, der Bau/Kauf muss sich finanziell lohnen.
 
Falsch, denn Vermieter werden vom Gesetz eh schon wie Dreck behandelt. Mietnomaden haben es in Deutschland extrem leicht und Vermieter bleiben auf dem Schaden sitzen. Sucht man sich Mieter mit viel Einkommen aus und hat hochpreisige Wohnungen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass man Nichtzahler erwischt, geringer.
Mietnomaden stellen eine kleine Minderheit da. Kann man gar nicht pauschalisieren.
Außerdem braucht man mehr Sozialwohnungen.
Es kann ja nicht sein das nur Besserverdiener sich in den Städten noch Wohnungen leisten können.
 
Mietnomaden stellen eine kleine Minderheit da. Kann man gar nicht pauschalisieren.
Sind aber gerade für private Vermieter ein extrme hohe Risiko, daher gibt es den Trend, die Wohnung eher an Gesellschaften zu verkaufen, weil die sowas besser verkraften.
Außerdem braucht man mehr Sozialwohnungen.
Es kann ja nicht sein das nur Besserverdiener sich in den Städten noch Wohnungen leisten können.
Es kann nicht sein, dass sich nur Besserverdiener einen Porsche kaufen können. Wäre ähnlich sinnvoll. Die müssen damit leben, dass es keinen Anspruch gibt an jedem Ort in Deutschland eine billige Wohnung zu finden und dann eben woanders hinziehen.
 
Dein Vergleich hinkt und grenzt an Diskriminierung.
Inwiefern wird denn jemand diskriminiert?
Es ist völlig nromal, dass sich Leute nicht alles leisten können. Ich kann mir keinen Villa am See kaufen. Ich sehe da jetzt keine Diskriminierung, sondern einfach einen Fakt. Diskriminierung wäre, wenn man jemandem z.B. aufgrund des Aussehens diese nicht verkauft, aber nicht, weil der es nicht zahlen kann.
 
Inwiefern wird denn jemand diskriminiert?
Es ist völlig nromal, dass sich Leute nicht alles leisten können. Ich kann mir keinen Villa am See kaufen. Ich sehe da jetzt keine Diskriminierung, sondern einfach einen Fakt.
Es geht nicht um Schicki-Micki-Bonzenviertel, sondern ganz normale Stadtgebiete. Da muß Wohnraum bezahlbar sein.

Diskriminierung wäre, wenn man jemandem z.B. aufgrund des Aussehens diese nicht verkauft, aber nicht, weil der es nicht zahlen kann.
Eine Ausgrenzung, weil nicht genug Geld für eine Wohnung da ist, ist auch eine Art Diskriminierung.

Man kann Menschen nicht rausschmeissen oder anderen, die gerne in der Stadt arbeiten würden, den Zutritt verwehren.
 
Es kann nicht sein, dass sich nur Besserverdiener einen Porsche kaufen können. Wäre ähnlich sinnvoll. Die müssen damit leben, dass es keinen Anspruch gibt an jedem Ort in Deutschland eine billige Wohnung zu finden und dann eben woanders hinziehen.

Die Krankenschwester befolgen schon lange deinem Rat.
 
Für ein Unternehmen ist in erster Linie die Rendite relevant, der Bau/Kauf muss sich finanziell lohnen.
Für das Unternehmen, aber für die Investoren nicht.
Erklär mir mal warum deutsche Staatsanleihen sonst so beliebt sind obwohl man weniger Geld zurück bekommt als man eingezahlt hat.
Es kann nicht sein, dass sich nur Besserverdiener einen Porsche kaufen können.
Du verstehst den Kern nicht, würdest Du sagen ein Auto ja, aber doch nicht so spezifizieren.

Nein nicht jeder muss in der Stadt wohnen, aber jeder sollte in annehmbarer Entfernung zur Arbeitsstelle wohnen können.
 
Die kapieren nicht, dass einfach nicht genügend Wohnungen da sind (und das auch nicht geht, weil der Platz eben begrenzt ist) und daher hohe Preise verlangt werden können, weil es Leute gibt, die bereit sind, das dafür zu bezahlen.
Falsch!
Wir haben Überkapazitäten an Wohnraum, das ist faktisch belegt.
Während in Ballungsgebieten Wohnraum fehlt, gibt es auf dem Land haufenweise Leerstand und es sterben in Deutschland immer noch jede Menge Gemeinden.

Aber bei unseren neuen Grünen Hippstern ist ja genau das gewollt, das Leben von Menschen soll nur noch in Mega Städten und Urbanen Zentren statt finden, die wie Sparanus so schön geschrieben hat, noch massiv in die Höhe wachsen sollen, damit alle schön zu Fuss gehen können, das Land überlässt man dann am besten nur noch den Bauern, weil irgendjemand muss ja noch Nahrung produzieren! Dem Rest, dem man utopische Preise für Individualverkehr und Streichung der Pendlerpauschale auferlegen will, zwingt man man in die Städte, um den Wohnraummangel noch zu verschärfen. Das ist die Politik der Linken urbanen Hippster!
Schöne neue Welt, die krachend scheitern wird, es wird nicht mehr lange Dauern, bis es zum Clash kommet, zwischen Landbevölkerung und Hippstern.

Tja da die Welt nicht Schwarzt und Weiß ist und den Leuten im Moment und auch in Zukunft ihr Portemonnaie und wohl auch ihre Lebensqualität näher ist, als der Klimawandel, wird man trotz aller moralischen Zeigefinger und Verbotsversuchen, eher eine Mischung finden müssen, die auch weiterhin ein Leben auf dem Lande oder sogar eher ein Leben auf dem Lande ermöglicht. Andernfalls wird dieses Land ziemlich schnell vor die Hunde gehen!
 
Falsch!
Wir haben Überkapazitäten an Wohnraum, das ist faktisch belegt.
Während in Ballungsgebieten Wohnraum fehlt, gibt es auf dem Land haufenweise Leerstand und es sterben in Deutschland immer noch jede Menge Gemeinden.
Vollkommen richtig, aber meines Ausssage war (wenn auch nicht explizit genannt) auf die Ballungszentren beschränkt, auf dem Land gibt es reichlich günstigen Wohnraum, aber der ist so günstig, weil es da geringe Nachfrage gibt.
 
Die Krankenschwester befolgen schon lange deinem Rat.
Und die logische Folge nach rein kapitalistischer Lehre wäre in den entsprechenden Krankenhäusern den Pflegern mehr zu bezahlen als auf dem Land.
So total dumm fände ich den Ansatz jetzt nicht.

In der freien Wirtschaft kenne ich den Spruch von vielen ehemaligen Mitschülern die nun in München wohnen: Im Endeffekt zahlt die Firma in München das mehr was München mehr kostet.
 
In der freien Wirtschaft kenne ich den Spruch von vielen ehemaligen Mitschülern die nun in München wohnen: Im Endeffekt zahlt die Firma in München das mehr was München mehr kostet.
In München verdient man ja auch im Schnitt mehr als woanders.
Natürlich wird das irgendwo angepasst.
Aber das funktioniert nicht überall gleich gut. Und betrifft hauptsächlich qualifizierte Arbeitskräfte.
 
Dann nenne doch mal bessere Lösungen.
Ein Gesetz, das ziemlich klar regelt, ab wann ein Arbeitnehmer das Recht hat auf einen Homeoffice Arbeitsplatz hat und oder ab welcher Voraussetzung ein Arbeitsplatz zwangsweise ein Homeoffice Arbeitsplatz sein muss, gepaart mit dem masiven Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Meiner Ansicht nach der geringst mögliche Eingriff in "Grundrechte", da es mittlerweile auch mit digitalen Homeoffice Arbeitsplätzen für den Arbeitgeber möglich ist, die Arbeit seiner Angestellten zu monitoren und zu bewerten.
 
Ein Gesetz, das ziemlich klar regelt, ab wann ein Arbeitnehmer das Recht hat auf einen Homeoffice Arbeitsplatz hat und oder ab welcher Voraussetzung ein Arbeitsplatz zwangsweise ein Homeoffice Arbeitsplatz sein muss, gepaart mit dem masiven Ausbau der digitalen Infrastruktur.
Meiner Ansicht nach der geringst mögliche Eingriff in "Grundrechte", da es mittlerweile auch mit digitalen Homeoffice Arbeitsplätzen für den Arbeitgeber möglich ist, die Arbeit seiner Angestellten zu monitoren und zu bewerten.
Dadurch wird doch das Wohnungsproblem nicht gelöst.
Klar, ein paar Leute ziehen dann vielleicht nicht in die Städte.
Aber das sind ja nicht alles Menschen aus dem kaufmännischen Bereich.
Produktionsarbeiter oder Pfleger z.B können kein Home-Office machen.
 
Produktionsarbeiter oder Pfleger z.B können kein Home-Office machen.
Richtig, aber dann ist es in der Stadt eben teurer, denn da wollen ja alle hin. Auf dem Land ist es billiger, aber man muss dann eben Auto/OPNV bezahlen und mit der Fahrzeit leben. Oder sich woanders einen Job suchen.
 
Streichung der Pendlerpauschale
Als ob die Pendlerpauschale der große Wurf ist. Personen die kaum oder gar keine Steuern zahlen, bekommen durch sie schon seit eh und je nichts zurück. Dahingegen werden Personen, die ohnehin schon viel verdienen, durch sie übermäßig bevorzugt. Also ein Paradebeispiel für eine Steuer- und Sozialpolitik nach dem Matthäus-Prinzip und ein Mittel zur Gentrifizierung des ländlichen Raums.
 
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