Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und Frankreich ist wunderbar per Bahn von Deutschland aus zu bereisen und dann spart man sich auch die Autobahnmaut die komischerweise funktionieren kann und nicht ein teurer Fail war ;)
 
"Zu billig" oder "zu teuer" bezieht sich rein auf den Marktpreis.

Eine Zahl für sich ist einfach nur eine Zahl, für eine Bewertung braucht es zusätzlich einen Maßstab. Und bei fossilen Energieträgern ist der Maßstab ganz klar: Wird mehr oder weniger verbraucht als akzeptabel ist? Wird mehr verbraucht, ist es offensichtlich noch zu billig.

Das die Leute bei höheren Spritpreisen weniger fahren ist Blödsinn.


Was du Blödsinn nennst, ist schlicht die Wahrheit. Wir leben im Kapitalismus und jeder muss auf seine Ausgaben achten. Goldbarren-Jenga, Tontaubenschießen mit Ming-Porzellan und Supersportwagen-Crash-Derby sind eher seltene Beschäftigungen, Briefmarken sammeln, Joggen und Netflixgucken häufige. Weil die einen teuer und die anderen billig sind.


Wenn du es so betrachten willst, was durchaus legitim ist, sieht die Rechnung allerdings ganz anders aus:

Bis 2000 betrug der Anteil erneuerbarer Stromerzeugung bei rund 6%.
Bis 2010 betrug der Anteil bei rund 17%.
Bis 2020 bei 46%.

Das ist konstant alle zehn Jahre eine Verdreifachung,

7% 2000. Das Dreifache davon sind 21, das Dreifache sind 63 Prozentpunkte. Also fehlten 2020 35% auf deine Hochrechnung. Und 2020 ist bereits stark geschönt, weil der Verbrauch fossiler Energien durch Corona stark eingebrochen ist. 2019 lagen wir bei 42%. Guckt man sich dagegen einfach den absoluten Ausbau an, sieht man recht deutlich eine lineare Entwicklung über die letzen 10 Jahre und die beinhaltet bereits die langsame Besinnung der CDU auf ""Energiewende"", nachdem Merkel (mit dankbarer Unterstützung der SPD und der FDP) die ersten Jahre ja konsequent den Ausbau erneuerbarer gegenüber der Vorlage von Rot-Grün erschwert hat. Auf das Urteil des BvG kamen bislang auch nur Absichtserklärungen, in denen zudem Subventionen für die Auto- und Chemieindustrie eine größere Rolle als der EE-Ausbau spielten. Das heißt für die nächsten Jahre ist kein gesteigertes Wachstum der Maßnahmen zu erwarten und bislang skalierten die mit viel Brusttrommelei präsentierten Verbesserungen eben gerade so mit den weniger offen geschaffenen Erschwernissen. Die absolute Ausbaugeschwindigkeit wird daher auch in naher Zukunft erst einmal gleich bleiben, wenn keine politische Wende kommt. Und in mittlerer Zukunft wird sich das Problem des abnehmenden Grenzertrags/der vergebenen guten Standorte/der bislang nicht benötigten aber auch nicht vorhandenen Speicher bemerkbar machen und den Zuwachs lange vor 100% Grünstrom deutlich abbremsen.

Und egal, wer demnächst in welcher Konstellation regiert, irgendwie haben inzwischen alle potenziell Regierenden ihren inneren Öko entdeckt.

Also bei den meisten (einschließlich zunehmend mehr Grüner) sehe ich nur einen äußeren Öko, der gerne ein paar populäre Lippenbekenntnisse fallen lässt, aber wenn es um konkrete Maßnahmen geht andere, zum Teil sogar gegenteilige Themen wichtiger findet. Weder Scholz noch Laschet haben, obwohl sie in geeigneten Positionen sitzen, bislang irgendwo mit Klimaschutz von sich reden gemacht, dafür aber reichlich mit Industrieförderung. Und selbst Baerbock widmet, im Vergleich mit früheren grünen Spitzenkandidaten einen viel größeren Teil ihrer Zeit den Themen Frauen, Gender und Flüchtlinge. Batterieautos gelten den Grünen mittlerweile als Klimaschutz, nur wenig bringendes generelles Tempo 130 als wichtigstes/meist genanntes Verkehrsprojekt. Kurz: Auch die einzige Partei, die tatsächlich aus Selbstüberzeugung heraus Klimapolitik macht, wird in Koalitionsverhandlungen viel Pulver in Richtungen verschießen, die dem Klima reichlich wenig bringen.

Für den kompletten energetischen Umstieg gibt es dementsprechend auch noch keine Zeitplan. Dafür wiederum sind 115 Jahre aber womöglich gar nicht so unrealistisch. :ugly:

Das ist aber der einzige Rahmen, der zählt. Dem Klima ist es vollkommen egal, wofür CO2 ausgestoßen wird und wer sich allein auf die Stromerzeugung konzentriert, landet nur bei populistischen, ineffizienten Lösungen wie Batterieautos und Wasserstoffstahl, während er leichte Maßnahmen wie z.B. die Abschaffung von elektrischen Durchlauferhitzern, Außenheizung, etc. links liegen lässt.


Söder erklärt ja, dass in Bayern kein wind weht

Wo Söder ist, wird doch eigentlich immer jede Menge heiße Luft bewegt...


Mit Problemen wie Klagen und Bürgerinitiativen gegen Windkraftanlagen haben ALLE Bundesländer zu kämpfen. In Bayern wird aber durch die regierende Partei die verfügbare Fläche künstlich minimal klein gehalten. DAS ist der Unterschied.

Die CSU braucht halt ein Argument, warum der Bund statt günstiger, auch/gerade im Winter gut verfügbarer, schnell ausbaubarer Windenergie Milliarden in Photovoltaikförderung versenken soll, wovon dann vor allem die in Bayern zahlreichen Häuslebauer profitieren...


Und du hast schlicht keine Ahnung.
Söder blockiert die Energiewende, wo er nur kann. Das ist Fakt.
Wann wurden denn die Wasserkraftwerke in Bayern gebaut? in den letzten 5 Jahren?. Die sind alle schon sehr alt. In den letzten Jahren, seit Söder an der Macht ist, ist absolut nichts passiert. Ganz im Gegenteil. Es wurde blockiert, was ging.

Mittlerweile importiert Bayern einfach den Strom aus Deutschland:

So kann man seinen Energieverbrauch natürlich auch schönrechnen: Dreckigen Strom einfach vom bösen, bösen, CO2-produzierenden Nachbarn beziehen und zu Hause die wegen Gegenmaßnahmen nur langsam wachsende EE-Menge aufhübschen, in dem man die Vergleichsgröße schrumpfen lässt. (Immerhin: Das ist effektiv Klimaschutz. Allerdings Schleswig-Holsteinischer.)


Hätte man die Forschung nicht mit "entsorgt" wären die Forschungsansätze aus Deutschland 1. rein zivil und 2. weiter voran getrieben wurde.

So wie in Frankreich? Wo sie weder kerntechnisch funktionieren, noch sichere Reaktortypen existieren, obwohl man seit Jahrzehnten daran weiterforscht? Und "rein zivil" gibt es bei Atomkraft nie. Plutonium bleibt Plutonium und nur weil man gerade keine Bomben draus baut, ist es noch lange kein ziviler Stoff, sondern immer ein Problem. Siehe Israel, Indien, Pakistan, Nordkorea, bald auch Iran und natürlich die großen Atommächte sowieso.

Wenn ich mich recht erinnere, gab es mal einen Anlauf in Belgien eine Versuchsanlage zu bauen, aber da hat man mal schnell die Förderung gestrichen... und aus die Maus...

Frankreich hat zwei gebaut, China und Japan je mindestens eine, Russland müsste zwei bis drei Transmutationstaugliche Brüter haben, USA weiß ich gerade nicht und selbst Deutschland hat einen hingepflanzt - dann aber sofort wieder demontiert.
Was damit im letzten halben Jahrhundert niemand hat: Das Problem Atommüll auch nur um ein Gramm reduziert. Im Gegenteil, die Versuchsanlagen haben noch zusätzlichen Abfall hinterlassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hing der höhere Anteil von Photovoltaik in Bayern nicht auch damit zusammen: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e8/SolarGIS-Solar-map-Germany-de.png ?

Skala beachtet? Das sind nicht einmal 20% Ertragsunterschied zwischen den großen Bereichen.


Und Du denkst wirklich, daß die Dich reinlassen mit der Frisur?
Nicht aus dem Zusammenhang reißen, bitte.

Für Leute, die nicht diskutieren wollen, gibt es oben recht eine "abmelden"-Funktion zum Verlassen dieses Diskussionsforums.

Was ist das für eine komische Tabelle?

Wenn man die Beschriftung lesen möchte, findet man dort die Angaben "Tabelle" der "Durchschnittsverbräuche" "aller Marken" und "aller Modelle". Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Scheint Dich nicht sehr zu kratzen ... .
Warst Du schon mal da?
...

Na dann verkaufe das mal den Rentnern, die da wohnen.

Verkauft sich von ganz alleine, wenn 2-Tonnen-SUV-fahren zu teuer wird.


Das ist natürlich auch nicht schön. Aber hat ja mit dem Mindestlohn nichts zu tun.

Da haben wir, wie bereits festgestellt gegenteilige Erfahrungen. Meine werden von den Statistiken gestützt....

"mindestlohnbedingte Rückgänge in der Einstellungsbereitschaft"
"Erhebliche Auswirkung hat die Mindestregelung bekanntlich auch auf Praktikanten. Für sie wird es immer schwerer, eine Stelle zu finden"

Selbst wo in der Überschrift schöngeredet wird, sprechen die Zahlen eine klare Sprache:
"11 Prozent der befragten Unternehmen [planen] Stellen abzubauen"
"13 Prozent reduzieren die Arbeitsstunden"
"15 Prozent der Befragten gaben außerdem an, das Mitarbeiter:innen der Mindestlohn vorenthalten werde"


Übrigens:
"...betroffen ... 11,3 Prozent an allen Beschäftigungsverhältnissen"
"...Zuwachs beim Stundenlohn von insgesamt 21,8 Prozent."
"Arbeitszeit in gleichem Umfang zurückgeht,... Bei geringfügig Beschäftigten beträgt der Anstieg der Monatslöhne hingegen knapp die Hälfte des Anstiegs bei den Stundenlöhnen." (also 11%)
"Der durchschnittliche Anstieg für alle Beschäftigten lag in diesen Jahren bei 11,4 Prozent"
=> Nicht mal die, die ihn bekommen, stehen durch den Mindestlohn deutlich besser dar. Sie haben einfach nur weniger Stunden auf dem Gehaltszettel stehen. Aber da gibt es ja ohne Ende Beispiele, dass das eben nur auf dem Papier der Fall ist und die Leute genauso viel arbeiten wie vorher. Passend dazu
"Im Hinblick auf die Armutsgefährdung zeigt sich ein ähnliches Muster. Auch hier ist der Mindestlohn nur begrenzt geeignet, dem Problem entgegenzuwirken."

Habe ich das irgendwo geschrieben? Aber die Arbeitslosigkeit ist scheinbar durch dessen Einführung nicht angestiegen. Zumindest konntest du mir noch keinen Beleg dafür liefern.

Meine Aussage war: Der Mindestlohn hat allgemein kaum etwas bewirkt, weil er viel zu viele Lücken hat. Das heißt er hat wenig Arbeitsplätze gekostet (siehe oben), was bei der bis 2019 guten Konjunktur nicht übermäßig aufgefallen ist, aber er hat auch wenigen Leuten ein besseres Leben ermöglicht. Eine gute Maßnahme wäre er erst, wenn die Zahl letzterer viel größer als die Zahl ersterer ist, konkret also die Zahl der Auftstocker drastisch abgenommen hätte. Hat sie aber nicht. Die meisten Leute leben genauso schlecht wie vor dem Mindestlohn, nur die Arbeitszeiterfassung hat sich bei vielen geändert.

Wieso 1700 Euro? Rechne doch mal 160*10. Bei mir kommt da 1600 raus.

Wieso 160*10? 4,3 Wochen pro Monat im Schnitt und 40 pro Woche ergibt 172 und geforderte 12 €/h ergeben dann 2050 €. (2085,71 € ohne Rundungen)

Dann bekommen die auch zu wenig und werden ausgebeutet.

Soweit kein Widerspruch. Aber was willst du da jetzt machen? Einen verpflichtenden etwas-mehr-als-Mindestlohn einführen?

Ich kann ehrlich gesagt deine Position nicht richtig einordnen. Einerseits sagst du das ist die freie Marktwirtschaft, da kann man nichts gegen machen.

Jedenfalls nicht mit derart primitiven Methoden. Unser gesamtes Lohngefüge ist fürn Arsch, aber es ist eben auch ein zentraler Bestandteil unserer Wirtschaftsform. Da ich keine realistischen Möglichkeiten sehe, letzteres zu ändern, muss man sich auch mit ersterem arrangieren. Der Mindestlohn so, wie er ist, funktioniert nicht und so, wie ihn sich einige wünschen, würde er kaum etwas am großen Problem ändern aber für reichlich Reibungsverluste in einem ohnehin schon problematischen Bereich sorgen.

Auf der andere Seite der Staat müsse eingreifen. Und bessere Lösungen habe ich von dir auch noch nicht gehört um Menschen aus der Armut zu bekommen.

Wie gesagt: Ich bin für deutlich empfängerfreundlichere Aufstockersysteme, die dauerhaft ein annehmbares Leben ermöglichen. Finanziert über Unternehmer und Spitzenverdiener. Wer eine Dienstleistungsgesellschaft und freien Markt will, bekommt eine klaffende Bruttolohnschere. Aber die muss sich ja nicht 1:1 aufs Netto durchschlagen.


Die Linke muss sich endlich mal darüber einig werden, was sie von Putin und Konsorten hält.

Die Linke mag Unterdrückung, Ausbeutung, Rechtsbruch und Menschenrechtsverletzungen, solange sie von Russen begangen werden. Ganz einfach.


Was ich halt richtig krass aktuell finde ist was für eine Kampagne da gegen Baerbock und Grüne seit Wochen gefahren wird von Focus( Burda) und Bild (Springer).
Jeden Tag irgendwelche angeblichen Skandale und Enthüllungen. Das wirkt schon krass gesteuert.

Wette da wird fleissig von der Wirtschaftslobby gesteuert, die Angst haben ihren Einfluss auf die kommende Regierung schwinden zu sehen. Bestätigt nicht gerade das Vertrauen in neutralen Journalismus.

Wenns wenigstens Skandale wären. Korrkter muss man sagen: Da wird jeden Tag irgendwas skandalisiert.


Naja, das sind ja keine wirklichen Alternativen weil sie keine Heilwirkung haben. Gesünder? Ja, ist ja auch keinerlei pharmazeutischer Wirkstoff enthalten. :ugly:
Ich sehe das wie Threshold: dann sollen die dafür komplett selber aus eigener Tasche bezahlen.

Die Ausgaben der Krankenkassen für homöopathische Mittel sind lächerlich gering im Vergleich zu den Summen, die an die Pharmakonzerne fließen. Iirc keine 100 Millionen im Jahr. Ich finde es zwar auch unsympathisch, Lügnern und Abzockern mein Geld zu geben, aber man könnte es auch "Vermittlungsgebühr" für die "Überredung zur Therapie mit nebenwirkungsfreien Placebos" betrachten. Die deutschen bestehen halt leider darauf IRGENDWAS zu Schlucken, um gesund zu werden und ehe auf Drängen des Patienten weiter Antibiotika gegen Grippe verschrieben werden, zahlt man denen lieber Zuckerkügelchen.

Was aber gar nicht geht: Wenn das von (grünen) Politikern als Medizin oder förderungswürdiges Wissen dargestellt wird.
 
Wem der Lohn nicht reicht, soll sich ne andere Arbeit suchen...wenn die Unternehmen ohne Arbeiter da stehen, werden sie sich schon was überlegen...
 
Verkauft sich von ganz alleine, wenn 2-Tonnen-SUV-fahren zu teuer wird.
Du redest Unsinn, und Du weißt es.
Ein 1.4er Tiguan hat keine großartig anderen Unterhaltskosten, als ein 1.4 er Golf.
Bis auf die Reifen, aber da kann man auch beim Golf zuschlagen.

Unser gesamtes Lohngefüge ist fürn Arsch,

Das ist der zentrale Punkt.

Aber Du faselst ja irgendwas vom Mindestlohn und seinen phösen Folgen

Die Linke mag Unterdrückung, Ausbeutung, Rechtsbruch und Menschenrechtsverletzungen, solange sie von Russen begangen werden. Ganz einfach.
Die Linke lügt und die Hucke voll seit über 100 Jahren.
Wehe, wenn sie die absolute Macht haben!

Was da rauskommt, hat uns Towarisch Stalin ganz deutlich gezeigt und seine Kumpane Mao und Ceaușescu und wie die Verbrecher alle hießen.

Tote, Hungersnöte, Schwerverletzte und Betriebsleiter, die sich aufhängen.
Ich hab alleine drei Generaldirektoren überlebt im WKS in drei Jahren.
Nerventerror bis zur totalen Zerstörung der Persönlichkeit des Menschen war da täglich angesagt.
Die Lügen und irrealen Anforderungen, die überhaupt nicht zu realisieren sind, hält ein gebildeter Mensch nicht lange aus.

Wenns wenigstens Skandale wären. Korrkter muss man sagen: Da wird jeden Tag irgendwas skandalisiert.
Gib mal ein paar Tausender Einkünfte nicht an, beim Finanzamt.
Dann wirst Du sehen, was die da als "Skandal" bezeichnen.

Das kommt davon, wenn man im Leben noch nicht richtig gearbeitet, sondern nur Phrasen von sich gegeben hat.
Dann weiß man nicht so richtig, was man denn nun in die Steuererklärung reinschreiben lassen soll, wenn man sie noch nie gesehen hat.

Und dann kann man auch mal ein paar Sachen aus dem Lebenslauf vergessen, das ist ja lange her.

In USA hätte man aus der Frau im Wahlkampf für die Präsidentschaftskandidatur schon hyperdünne Salamischeibchen mit Remoulade gemacht mit solchen Gedächtnislücken.

Die Ausgaben der Krankenkassen für homöopathische Mittel sind lächerlich gering im Vergleich zu den Summen, die an die Pharmakonzerne fließen. Iirc keine 100 Millionen im Jahr. Ich finde es zwar auch unsympathisch, Lügnern und Abzockern mein Geld zu geben, aber man könnte es auch "Vermittlungsgebühr" für die "Überredung zur Therapie mit nebenwirkungsfreien Placebos" betrachten.
Rauskomplementieren ist billiger.

Die deutschen bestehen halt leider darauf IRGENDWAS zu Schlucken, um gesund zu werden und ehe auf Drängen des Patienten weiter Antibiotika gegen Grippe verschrieben werden, zahlt man denen lieber Zuckerkügelchen.
Die ganz Bildungsfernen sollen zahlen und viel.

Was aber gar nicht geht: Wenn das von (grünen) Politikern als Medizin oder förderungswürdiges Wissen dargestellt wird.
Nepper, Schlepper, Bauernfänger.
Die Grünen haben eben nicht das fehlerfreie "Hypermenschenverhalten" (Ich hätte beinahe etwas anderes geschrieben), das sie von anderen einfordern.

Wenn man die Beschriftung lesen möchte, findet man dort die Angaben "Tabelle" der "Durchschnittsverbräuche" "aller Marken" und "aller Modelle". Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

Eine Tabelle, wo der Durchschnittsverbrauch eines Diesels mit 792l /100km angegeben wird, hat die Glaubwürdigkeit von Wahlversprechen.
Das verbraucht kein Leo.

Mein T-55 im Winter vielleicht.
Ja MEINER.

Und ich hab den Schwachmaten gelesen, der den Quatsch da reingeschrieben hat.

Für Leute, die nicht diskutieren wollen, gibt es oben recht eine "abmelden"-Funktion zum Verlassen dieses Diskussionsforums.
Stimmt.
Bei dem Niveau bin ich hier raus.

P.S.:
Irgendwelche Rechtschreibefehler sind zum größten Teil dem Tastaturadapter meiner PS/2-Tastatur zuzuschreiben, der einfach nicht meiner Schreibgeschwindigkeit hinterher kommt.
 
Eine Diskussion lohnt auch nicht. Es geht darum die moralische Inadäqunaz des kapitalistisch, patriarchalen Weltbildes der Bourgeoisie in der BRD aufzuzeigen.
 
Ich falle gerade vom Stuhl.....
Du lebst aber ganz gut davon oder leidest du?
Welches Matriachat kannst du uns denn, nach 16 Jahren Angela Merkel, dieser männliche Ausgeburt von weißer Bourgeoisie, empfehlen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie schlecht ging es der BRD unter SPD Regierung?
Die SPD ist sozialdemokratisch und staatstragend, schon immer seit Ebert gewesen, nicht sozialistisch, ein ziemlich eklatanter Unterschied zur Linken im Allgemeinen!
Da du geschichtlich einigermaßen bewandert bist, sollte dir aufgefallen sein, das Kommunismus und Sozialismus in Deutschland, außer in Form von Diktatur, nie wirklich auch nur ansatzweise mehr als 17-18% der Wahlbevölkerung auf sich vereinen konnte, also nie auch nur ansatzweise mehrheitsfähig war.
Die SPD war seit Ebert eine Partei, links der Mitte, aber nie wirklich LINKS, obwohl sie natürlich auch mit so etwas wie der USPD, oder heutzutage mit Esken, Walter-Borjans, Kühnert und Mützenich sehr zu kämpfen hat, insoweit überrascht das schwache Abschneiden in den Umfragen nicht.
Helmut Schmidt dreht sich wahrscheinlich, vor lauter Scham, bei der oben genannten Riege, jeden Tag mehrmals im Grabe herum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die SPD ist sozialdemokratisch und staatstragend, schon immer seit Ebert gewesen, nicht sozialistisch, ein ziemlich eklatanter Unterschied zur Linken im Allgemeinen!
Wenn wir den Halbkreis der Politik in der Mitte teilen ist die SPD Links und die CDU Rechts.
Und diese simple Feststellung ist keine Abwertung.

Außerdem hat die SPD wie auch die Union lange Zeit Menschen vertreten die heute von anderen Parteien repräsentiert werden.
 
Die SPD hat einen linken Flügel aber insgesamt hat sie Schnittmengen mit der CDU und das ist die Mitte.
Sonst würde auch gar nicht solange eine GroKo funktionieren.
Der rechte Flügel der SPD war übrigens u.a. Sarrazin.
 
Du betrachtest alleine heute, das war aber nicht immer so.
Wir hatten sehr lange nur 3 Fraktionen im Parlament und die parlamentarischen Vertreter der Linken war ausschließlich die SPD.
 
Wir hatten sehr lange nur 3 Fraktionen im Parlament und die parlamentarischen Vertreter der Linken war ausschließlich die SPD.
Heute gibt es eben Parteien, die das linke und das rechte Spektrum abdecken. Dazu braucht es die SPD nicht mehr. Das gilt auch für die Union.
Daher haben diese Parteien auch keine 40% plus sondern liegen bei 30% bzw. weiter darunter.
Dazu kommt noch die 5% Hürde.
Schau dir die Niederlande an. Da sitzen 17 Parteien im Parlament.
 
Du betrachtest alleine heute, das war aber nicht immer so.
Wir hatten sehr lange nur 3 Fraktionen im Parlament und die parlamentarischen Vertreter der Linken war ausschließlich die SPD.
Das hatte doch aber nicht wirklich etwas mit "linker" Politik zu tun!
Spätestens mit dem Godesberger Program/Beschlüssen wurde die SPD der Nachkriegszeit von einer eher linken Partei zu einer Volkspartei. Spätestens mit Helmut Schmidt kann man dann so gut wie gar nicht mehr von "links" sprechen. Wie war das doch gleich? : "Wer Visionen hat, sollte dringengst zum Arzt gehen".
 
Spätestens mit dem Godesberger Program/Beschlüssen wurde die SPD der Nachkriegszeit von einer eher linken Partei zu einer Volkspartei.
Don, Links ist ein relativer Begriff kein absoluter. Genau so wie Rechts und Mitte.
Wenn du sagst, dass die SPD keine sozialistische Partei mehr war dann müsste man dir allerdings Recht geben.
 
Ist diese Lösung/Forderung nicht genauso unrealistisch ?
Letztendlich bleibt wieder alles auf dem Staat sitzen.

Dafür ist der Staat halt auch da. Wenn man Sozialabgaben und Mehrwertssteuer,... mit den eigentlichen Kosten diverser Produkte und Dienstleistungen, dann läuft bei der Mehrheit der Verbraucher ohnehin schon >50% des wirtschaftlichen Lebens über den Staat, ein sinnvoller Ausgleich der Lohnschieflage im Kapitalismus wäre da kein großer Schritt mehr. Und im Gegensatz zu lohnangleichenden Maßnahmen auf alle Ebenen ist so etwas juristisch sauber umsetzbar, mit unserer Verfassung kompatibel und ohne Grenzeffekte und Schlupflöcher umsetzbar, ohne dass Ausweichbewegungen möglich sind. Mein Favorit wäre weiterhin eine Anhebung des HartzIV-Regelsatzes, eine deutlich humanere Fassung der Zumutbarkeitsgrenzen und drastisch weiter gefächerte Aufstockerregelungen und Bürokratieoverhead und Zwangsmaßnahmen. sodass am Ende die unteren 10-20% der Gesellschaft davon profitieren können und das unter Bedingungen, die auch dauerhaft keine Belastung darstellen. Zur Gegenfinanzierung kann man die aus klimapolitischer Sicht ohnehin erforderliche drastische Erhöhung und Ausweitung von CO2-Abgaben neben, denn einen hohen Energieverbrauch haben überwiegend Unternehmen und Vermögende => fertig ist eine saubere Umverteilung von oben nach unten. Ein Mindestlohn scheitert dagegen schon an den hinteren beiden der genannten Kriterien und Vorschriften oberhalb desselben sind wegen der ersten beiden komplett unmöglich.

Wem der Lohn nicht reicht, soll sich ne andere Arbeit suchen...wenn die Unternehmen ohne Arbeiter da stehen, werden sie sich schon was überlegen...

Die überlegen sich "China ist auch ein schönes Land" oder "Ich kann mein Geld auch in was ohne Arbeitskräfte investieren". Die deutsche Weigerung einzugestehen, dass die Mehrheit der zu erledigenden Aufgaben im modernen Kapitalismus Niedriglohntätigkeiten sind, hat bereits dazu geführt, dass entsprechende Arbeitsplätze in der Produktion abgewandert sind, bei personenfernen Dienstleistungen ist man gerade dabei (oder stellt auf Computer um, Stichwort Call-Center) und in nahezu allen personennahen Dienstleistungen haben wir einen akuten Mangel. Aber es will halt in die Köpfe der Leute nicht rein, dass es in der Realität mehr als zwei Möglichkeiten gibt und in dem Fall führt "schlecht bezahlte Arbeitsplätze verbieten" beziehungsweise die Beobachtung "es gibt weniger schlecht bezahlte Arbeitsplätze" eben nicht zu dem eigentlich gewünschten Ziel "mehr gut bezahlte Arbeitsplätze" respektive "den Menschen geht es besser", sondern eben nur zu "weniger Arbeitsplätze".

Die SPD hat einen linken Flügel aber insgesamt hat sie Schnittmengen mit der CDU und das ist die Mitte.
Sonst würde auch gar nicht solange eine GroKo funktionieren.
Der rechte Flügel der SPD war übrigens u.a. Sarrazin.

Der linke Flügel der SPD hat es irgendwann nicht mehr ausgehalten und über den Zwischenschritt WASG die Linke gegründet...
 
Die deutsche Weigerung einzugestehen, dass die Mehrheit der zu erledigenden Aufgaben im modernen Kapitalismus Niedriglohntätigkeiten sind, hat bereits dazu geführt, dass entsprechende Arbeitsplätze in der Produktion abgewandert sind,
Ich halte auch weiterhin nichts von der Behauptung, dass die Löhne und Lohnnebenkosten in Deutschland angeblich zu hoch seien, dass man selbst einfache Produktionstätigkeiten nicht angemessen entlohnen kann und man ja angeblich gezwungen sei, diese ins Ausland zu verlagern. Denn es bleibt die Frage, warum sich z.B. Trigema bis heute halten kann, obwohl von Weberei über Färberei bis hin zu Näherei alles in Deutschland erfolgt und, wenn die Angaben stimmen, selbst die Näherin dort nicht nur mehr als den Mindestlohn bekommt, sondern einen Lohn in der Höhe, dass sie später auch von der Rente leben kann. Und wenn man die Preise dann mit denen von irgendwelchen Marken (oder solchen die vorgeben eine zu sein) vergleicht, die in Fernost unter teils zweifelhaften Bedingungen produzieren lassen, so sind sie nicht teurer sondern häufig sogar günstiger.

Ich bin mir sicher, denn Corona hat gezeigt, was alles verzichtbar ist.
Da wäre ich mir nicht so sicher. Was ich derzeit beobachte: Kaum wird Homeoffice aufgehoben, schon ist der Anwesenheitsfetisch wieder zurück.

Die Linke lügt und die Hucke voll seit über 100 Jahren.
Wehe, wenn sie die absolute Macht haben!
Wenn ich das schon wieder höre. Beide bekannten Versuche eines demokratischen Sozialismus wurden vom Militär beendet. Einmal direkt durch das Militär der "Bruder"staaten und einmal durch das Militär des Landes, mit vielfältigster Unterstützung des "großen Bruders".
 
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