ruyven_macaran
Trockeneisprofi (m/w)
Steht doch drin:
Wenn der Bundestag binnen kurzer Frist einen neuen Kanzler wählt, sind Neuwahlen nicht nötig.
Bislang war es halt immer so, dass die Vertauensfrage aufkam, weil es Zoff innerhalb der Regierung und innerhalb der Mehrheitskoalition im Parlament gab. Wenn die richtig zerstritten sind, kann sich das Parlament halt auch nicht auf eine neue Regierung einigen und muss zwecks Neuwahlen aufgelöst werden. Aber sollte jetzt Scholz als Person durch die krummen Machenschaften in seiner eigenen Vergangenheit aus dem Amt fliegen, dann besteht die Zweckeehe "Ampel" ja weiter und kann sich was neues überlegen.
Ich würde das nicht einmal für einen großen Akt halten: Wenn der Kanzler zurücktritt, übernimmt automatisch der Vizekanzler seinen Job. Eigentlich nur provisorisch, aber Habeck ist aktuell ganz klar der Tongebende in der Ampel und Lindner würde zwar gerne über ihnen stehen, hat aber nicht den nötigen Stimmenanteil und würde somit seinerseits zur Nummer 2 aufrücken. Grüne und FDP wären sich bei der Neuernennung von Kanzler und Vizekanzler also einig und die ohne schwache SPD wäre in so einer Situation wohl kaum handlungsfähig und könnte es nach so einer Blamage keinesfalls auf eine öffentliche Konfrontation anlegen. Also gibt es nur zwei Möglichkeiten:
a) Die SPD hat einen guten Konsenzkandidaten zur Hand, den sie direkt vorschlägt und den FDP und Grüne auch gut finden. Klingt eher tricky.
b) Die SPD gibt klein bei und erhält im Gegenzug den frei werdenden Posten des Wirtschaftsministers oder, falls Lindner den will, den des Finanzminister. (Letzteres erscheint mir durchaus naheliegend, denn zwei Jahre vor anstehenden Wahlen will die FDP in aller Regel nicht mehr sparen, sondern Geschenke an ihre Lieblingslobbys verteilen, da passt das BMWK eigentlich ganz gut, auch wenn man das "K" dann endgültig streichen müsste.)
Von dieser Szene ging der Angriff gegen Habeck aus, über den Telegram-Kanal »Freie Schleswig-Holsteiner«. Das hat nichts mit Bauern zu tun und auch nicht mit Demonstrationen. Es geht einzig um destruktive Aktionen mit dem Ziel, den Staat als solches abzuschaffen.
Ausgangspunkte sind eine Sache. Man kann aber wohl nicht abstreiten, dass eine sehr große Masse von Landwirten auch begeistert mitgemacht hat. Oder waren die großräumigen Straßenblockaden und die "hängt Ampel"-Demonstranten der letzten Wochen alles Kellerkind-Faschos, die sich mal eben einen Traktor gemietet haben?
Da ist die Lösung so einfach. Das ist seit zehn Jahren ausgereift, nur umgesetzt wird es nicht
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Das E-Auto an der Laterne laden - wie jetzt? – Magazin für Elektromobilität
Auch wenn es keinen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen zwei Straßenlaternen gibt, ist es ein Fakt, dass selbst in den abgelegensten Dörfern praktisch vor jedem Haus eine Laterne steht. Was läge da näher, als die Laternen mit einer Zweitfunktion auszustatten und sie zum Laden für...www.energieloesung.de
Das hatten wir in anderen Threads doch schon zu genüge:
Deutsche Laternen stehen mehrheitlich auf der Grundstücksseite der Geh- und Radwege, sodass man von dort keine Ladekabel verlegen kann, und sie sind oft auch nur mit den paar 100 W angeschlossen, die für die alten Halogen/Naturium/Quecksilberlampen gebraucht wurden. Daraus eine Ladesäule zu machen ist genauso aufwendig, wie direkt eine aufzustellen. Außerdem bräuchte man für die 8-10 Parkplätze zwischen zwei Laternen sowieso eine andere Lösung.
Es gibt immer mehr Richter, die mich in den Wahnsinn treiben.
Und es gibt Leute mit körperlichen Einschränkungen, die mangelnde Rücksichtnahme zur Weißglut treiben.
Es hat seinen Grund, dass die dort angedachte Kabelverlegung nur in Ausnahmefällen/bei Baustellen genehmigt wird und nicht alle 5 m zum Regelfall auf deutschen Bürgersteigen gehört. 4,3 cm mit typischerweise 45° oder mindesten 30° Anschrägung kosten Kraft mit einem Rolli, rütteln einen Kinderwageninhalt durch und wenns mal kein Fuß, sondern auch ein Radweg ist, dann sollte man wenigstens auf Schrittgeschwindigkeit abbremsen.
Wegen Kabel.
Mich wundert wie die Argumentation bei den Wochen, Jahres und Weihnachtsmärkten aussieht. Da redet und kümmert sich keine Sau um die Rollatornutzer und ähnliche Individuen.
Und wo kein Kläger...hätte ja einfach mal machen können. Notfalls statt so einen 20-40cm breiten Kanal was über 2m Breite auslegen. Auch 4cm für ein Stromkabel ist schon etwas hoch. Da hätte man sicherlich was basteln können was weniger Impact auf die Gehwegnutzer hätte.
Oder wenn es ein Pflastergehweg wäre, einfach ein paar Pflaster hochnehmen und ein Leerrohr unterlegen. Bißchen Kreativität schadet nicht. Trotz des Risikos auf einen Rückbau manchmal Lohnenswert.
Oder ne Kabelbrücke oberhalb des Gehweges, als umgedrehtes U oder oder oder...
Solche Baumaßnahmen wären sicherlich eine Lösung, die man hätte beantragen können und die auch hätte genehmigt werden sollen. Aber der Kläger wollte halt eine um geschätzt den Faktor 1000 günstigere Lösung, wie sie zu Recht nur als vorübergehender Notbehelf in Sonderfällen üblich ist.
Steht da doch. Bei den inhabergeführten Betrieben liegt der Faktor bei 2.3 AK. Heißt also, dass man die rund 55.000 € / AK als Ackerbauer mal 2,3 nimmt. Das sind dann 126.500 € für Rücklagen, Investitionen und den Lebensbedarf des Landwirtes und seiner Familie, sofern die unentgeltlich mitarbeitet und kein eigenes Einkommen hat, im Jahr.
Es war von 1,4 familiären AK die Rede, also arbeitet der Landwirt meistens als einziger Familienangehöriger da, während alle anderen schon entlohnt wurden (oder es keine anderen gibt bei Kleinstbetrieben). Allerdings ist davon auszugehen, dass er den nicht-familiären Mitarbeitern keinen Gewinn ausschüttet. Man kann von den 126500 € pro 2,3 AK also rund 1,3 * 24000 € für entlohnte Arbeitskräfte (oder für faire Ansprüche von Familienmitglieder in gleicher Höhe) abziehen und die verbleibenden RUND 8000 € PRO MONAT sind dann das durschnittliche Einkommen eines durchschnittlichen deutschen Landwirts. (Unternehmersgewinn und/oder Eigentümerlohn, je nachdem wie er sich das selbst auszahlt)
Gut, einen Teil davon sollte er als guter Unternehmer noch investieren, um den Betrieb jenseits der (bereits verrechneten) laufenden Kosten voranzubringen und auf den Rest muss er natürlich noch Steuern zahlen, aber nach den Ärmsten der Armen, denen man dringends helfen muss und zu deren gunsten man lieber die HartzIV-Sätze noch weiter zusammenkürzt, wegen denen das Trinkwasser künftiger Generationen mit noch mehr Schadstoffen vergiftet werden muss und zu deren Gunsten fleißig Tiere gequält werden sollten, klingt das jetzt nicht gerade. Eher mal wieder nach einer deutschen Gruppe, die bereits zum oberen Viertel der Gesellschaft gehört, aber trotzdem nach Geschenken von der Mehrheit schreit.
Da haben wir doch gleich schon wieder eine Produktidee entwickelt. Ein Gummiband mit Anlaufphasen und integrierten einvulkanisierten Kabeln, zum Verlegen über Bürgersteine, dazu an beiden Enden ein Stecker, sollte man für 99,-€ verkaufen können und für 10-20,-€ herstellen. Gleich mal im Patentamt recherchieren, ist um die Ecke und die Freunde in der Fertigung bei Conti-Tech anfragen, was das kosten wird.
Sollte ich das als Patent anmelden, werde ich Euch, Stolpi und seahawk natürlich mit angeben. Das war ja eine Gemeinschaftsidee, dieses Problem zu lösen.
Denkt dran, dass das ganze auch rutschsicher sein muss (sowohl gegenüber dem Untergrund als auch für darauf laufende), wetter-, dreck- und lastfest (inklusive z.B. Rollsplit drunter, Straßenkehr-Multicar oben drauf) und im Winter auch mal jemand mit Spikes drübergeht. Und wenn es festfriert kratzt der Schneepflug den Gehweg entlang.
Aber richtig vorbereitet war das Land scheinbar nicht darauf. Zumindest haben das Hilfsorganisationen bemängelt.
Natürlich war man nicht 100% darauf vorbereitet. ("Nicht vorbereitet" halte ich dagegen über übertrieben. Ehrlich gesagt bin ich sehr positiv überrascht, was insbesonderes das THW die letzte Wochen aus dem Hut gezaubert hat)
Aber halt nicht weil es eine Ausnahmesituation ist, sondern weil man sich in Deutschland allgemein keine Gedanken über die Zukunft macht. Sondern solange behauptet, da würde schon nichts passieren und anderes ist erstmal wichtiger, bis etwas wichtiges passiert und dann will man die Kosten auf wen anders schieben.
Mangelnde Absicherung der Banken gegen Spekulationsrisiken? War kein Problem. Als es eins wurde, zahlte halt der zukünftige Steuerzahler.
Global ausbreitende Erkrankung der Atemwege? War kein Problem. Als es eins wurde, zahlte halt der zukünftige Steuerzahler.
Unterstützung für russische Imperialisten? War kein Problem. Als es eins wurde, zahlte halt der Steuerzahler.
Atommüll? War kein Problem. Als es eins wurde, zahlte halt der zukünftige Steuerzahler.
Trockener werdende Sommer? War kein Problem. Als es eins wurde, zahlte halt der Steuerzahler. Fortsetzen lässt sich das mit maroden Brücken, Nitrat im Grundwasser, diverse bauliche Großprojekte, nahezu alles was Bundeswehr im Namen trägt, sämtlichen Teilen der Außen- und Außenwirtschaftspolitik, die Bezug zu Fluchtgründen haben und natürlich in ganz besonderem Maße bei allen weiteren Folgen des Klimawandels inklusive Hochwassern. Waren absehbar, aber die Mehrheit wollte präventiv nichts dagegen unternehmen und jetzt sollen die schweineteuren Reaktionen wieder nicht von der heutigen Mehrheit, sondern bitte von zukünftigen Generationen bezahlt werden?
GENAU DAS zu verbieten ist der Hintergedanke der Schuldenbremse: Leben auf Kosten anderer soll nicht mehr der Regelfall sein. Und genau deswegen ist es falsch, jetzt die Schuldenbremse zu lockern. Sowas ist nur als Notinstrument für Situationen vorgesehen, die nicht vorhersehbar waren. Aber solche Situationen sind extrem selten, denn alles, was groß genug ist, um ganze Staaten in (Finanz-)Schieflage zu stürzen, wirft seine Schatten auch Jahre voraus. Rückblickend würde ich für dieses Jahrtausend vielleicht 9/11 gelten lassen und den arabischen Frühling. Aber sonst gar nichts. Und selbst bei denen waren Anlässe und Motivationen absehbar, es hätte nur niemand für wahrscheinlich gehalten, dass Umsetzung und Folgen dieses Ausmaß annehmen.
Die größte Gefahr bei der Erwärmung sind meines Wissens nach die Folgen, wie massenhaftes Aussterben von Tieren, weil deren Lebensraum unbewohnbar wird, und Katastrophen, wie Überschwemmungen, weil die Pole schmelzen und der Meeresspiegel ansteigt.
Da wir nur wenige Arten zum Überleben brauchen und die direkt kontrollieren (auch sowas wie Bienen können wir züchten), ist das Artensterben nur ein weiterer Aspekt von Naturzerstörung. Die ja allen egal ist, weil sie eben keine Gefahr darstellt.
Was die Menschheit tatsächlich direkt bedroht, sind die Verschiebung von Niederschlagsmustern. Ehemals fruchtbare Regionen werden austrocknen, aber ehemals trockene Wüsten werden erst Jahrhunderte später so etwas wie Humus aufgebaut haben. Ehemals durch Eis stabilisierter Boden wird bröckeln und versumpfen, aber ehe es in den ehemals mit Eis überdeckten Felsregionen was sinnvolles zu tun gibt, werden Jahrhunderte vergehen. Ehemals feste Erdregionen werden weggespült, aber ehemalige Sumpfgebiet erst in Jahrhunderten sicher bebaut werden. Etc. Etc. Und auf einem Zeithorizont von 100-300 Jahren wird dann der ansteigende Meeresspiegel sämtliche Küsten, insbesondere fast alle großen Küstenstädte und damit rund 10-20% des Gesamtvermögens der heutigen Menschheit, vernichten sowie weitere Gebiete mit weiteren 20-30% unserer Infrastruktur durch Versalzung und Rückstau nicht oder schlecht bewohnbar machen.
Gemessen an den Sachschäden und Hungersnöten, die ein zünftiger Krieg nach sich ziehen kann (also nicht solche Lapalien wie WW2, wo nur punktuell bombardiert wurde, sondern so richtig schön mittelalterlich mit brandschatzen sämtlicher Dörfer) sind diese direkten 50% Verlust immer noch überschaubar und wären, wo sie auftreten, vermutlich binnen 50-100 Jahren kompensierbar. Aber diese erste Auswirkungsebene des Versagens der Politik und Menschheit in der 2. Hälfte des 20. und 1. Hälfte des 21. Jhd. wird als Folgeebene enorme Wanderungsbestrebungen ausüben, wie man sie seit DER Völkerwanderung nicht mehr gesehen hat. Schon selbige hatte damals große Kriege, den Niedergang nahezu aller zuvor bestehenden Reiche und mehrere Jahrhunderte massiven zivilisatorischen Rückschritt in allen betroffenen Regionen zur Folge. Diesmal wird der gesamte Globus betroffen sein und getroffen werden Staaten, die schon rumjammern, wenn mal ein paar 100000 Flüchtlinge auftauchen. Die zu erwartenden Milliarden Flüchtlinge werden die komplette Weltordnung untergehen lassen und die übers 19./20. Jahrhundert entwickelte Zivilsation, wie wir sie kennen, beenden.
Und mittlerweile sind wir lange an dem Punkt vorbei, wo man diesen Prozess hätte stoppen können. Seit 10-20 Jahren geht es nur noch um steuern und darum hinterher sagen zu können "an uns lag es nicht, wir haben uns bemüht".


) denen pstiziede aber nix können.
) Dann sollten die "städter" vieleicht erstmal was praktikables entwickeln was dem einsatz auf einem feld auch stand hält!