Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Und wie soll es weiter gehen?
Die Bauern werden sich doch hoffentlich erstmal in gepflegter Zurückhaltung üben, hoffe ich - auch wenn die Wahrscheinlichkeit gegen NuLL geht. Und auch wenn man mir dafür gleich wieder den Kopf abreißen wird:


Hier läuft definitiv so einiges gewaltig aus dem Ruder und die wirklich arbeitenden Teile der Regierung können einem von Herzen leid tun. Unser Heimatland ist in Gefahr.

habeck fähre.jpg

Foto: Blick von der Fähre beim Versuch anzulegen. Der Mann kommt mit seiner Familie aus dem Urlaub!
 
Perfektes Beispiel wie man seiner Sache nen Bärendienst aufbindet und zugleich, wie man es nicht machen sollte.

Wenn man schon "Protestaktionen" machen will, sollte man sich vorher genau überlegen wie und vor allen Dingen, an welche Stelle es gerichtet sein soll.
Ebenso ist es wichtig gute Argumente vorzubringen, mit solchen Aktionen erreicht man genau gar nichts.

Kann man nur mit dem Kopf schütteln.
 
Ist doch nix passiert...hier wird mal wieder maßlos übertrieben.

Eine Person kommt nicht von der Fähre=SKANDAL!!!
Hunderte kommen wegen Klimaklebern nicht durch=jo, das ist super.
 
Die Bauern werden sich doch hoffentlich erstmal in gepflegter Zurückhaltung üben
...
Mit "wie soll es weitergehen" meine ich den Anteil der Bauern an der Energiewende und dem notwendigen Zero Emission Ziel. Demonstrieren und sagen "wollen wir nicht" ist nicht die Lösung. Ich will auch keine Hitze im Sommer und Stürme ungeahnter Stärke.
 
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Wenn das vom Bauernverband initiiert wurde bzw seinen Mitgliedern wäre meiner Meinung zu prüfen in wie fern es sich um eine terroristischen Vereinigung handelt. Bei anderen Gruppen welche sich z.B. für die Umwelt einsetzen würden solche Forderungen ja sehr schnell gestellt.

Btw so unzufrieden einer auch sein mag, Angriffe auf Mandatsträger müssen Tabu sein. Wer das macht bzw versucht handelt wie ein ordinärer Terrorist.
Alle Beteiligten wegen versuchten Staatsstreich in Untersuchungshaft.
 
Bin ja mal gespannt ob man sich traut die rechten Bauern wie die tapferen Aktivst*innen der letzten Generation zu behandeln, wenn sie illegale Strassenblockierungen durchführen.
Ach was!
Es ist ja so, dass wenn die Straße durch stinkende Verbrenner Fahrzeuge blockiert wird eine gewisse Akzeptanz in der Bevölkerung vorhanden ist.
Merke ein Mofa stört auf der Straße nicht ein Fahrrad jedoch schon.
 
Ich bin allerdings nicht grundsätzlich gegen Subventionen. Die derzeitige Art und Weise der Subventionierung ist allerdings kontraproduktiv. Wenn wir schon höhere Standards in Tierhaltung pp. wollen, dann sollte man leistungsgebunden subventionieren. Gute Tierhaltung > Subventionen. Schlechte Tierhaltung > keine Subventionen. Hoher Dünger-/Chemikalienverbrauch/Hohe Belastung des Bodens > keine Subventionen. Schonende Bodennutzung > Subventionen. Elektrofahrzeuge > Subventionen. Hoher Dieselverbrauch > Keine Subventionen.
Das ist eine gute Idee. So macht das mehr Sinn.
Schade das Politiker da nicht selber drauf kommen oder das dementsprechend kommunizieren.
 
Mir wäre es da lieber, wenn Exporte gesetzlich beschränkt werden.
Ja, ein Drittel der Erzeugnisse geht in den Export. Davon 2/3 in die EU, und der Rest in die Welt. Wie sowas dann aussieht, dass habe ich mal auf Tobago erlebt. Da wollten wir im Supermarkt Huhn kaufen. Gab es nur als TK-Ware im 1 kg Block. Das waren Hühnerteile aller Art auf einen Haufen geworfen, gepresst, zusammengefroren und dann zersägt. Als ich wissen wollte, ob man nicht hier vor Ort ausgenommene, ganze Hühner gekauft bekäme, da schaute man mich nur fragend an.
 
Als ich wissen wollte, ob man nicht hier vor Ort ausgenommene, ganze Hühner gekauft bekäme, da schaute man mich nur fragend an.
Habt ihr keine Landwirte bei euch die Geflügel züchten? Oder Geflügelzüchter?
Dann ein Huhn kaufen und selber schlachten. :devil:
 
Zuletzt bearbeitet:
Habt ihr keine Landwirte bei euch die Geflügel züchten? Oder Geflügelzüchter?
Dann ein Huhn kaufen und selber schlachten. :devil:

Da laufen Hühner auch frei herum. Habe Fotos von einer Henne mit ihren Kücken auf dem Vorplatz des "Flughafens". Diese Hühner sind quasi "gemeinfrei". Wenn du es fangen kannst, dann kannste es auch kochen. ;)
 
Das ist ein Schmalspurschlepper für den Weinbau, ein Bauer kann damit nichts anfangen. Praxistauglich ist das Gerät auch nicht wirklich.
Woher soll jemand aus ner Großstadt das wissen? Traktor ist Traktor und das Essen kommt ausn Geschäft.

Die Bauetn sollen halt vorab die Preise erhöhen und Verträge machen...oder an Solarstromunternehmen für 10+ Jahre verpachten, soll sich finanziell eh mehr lohnen als Getreide usw.
 
Lohnt halt nicht wenn das subventioniert EU Huhn auf den Markt kommt. In Ländern Afrikas ist das auch so. Die EU macht lokale Märkte kaputt.
Alles dank der Subventionen.
Ja schon. Aber wenn man gutes Fleisch haben will, muß man halt etwas tiefer in die Tasche greifen.
Und es gibt ja auch Bio-Bauernhöfe.;)
 
Aber wenn man gutes Fleisch haben will, muß man halt etwas tiefer in die Tasche greifen.
Und es gibt ja auch Bio-Bauernhöfe.
Du unterliegst da einem Irrglauben. Was wir in Deutschland nicht essen mögen, das wird außerhalb der EU exportiert. Das ist dann das, was ich mit dem 1 kg Huhn-in-Eis zu kaufen bekam. Trotz des langen Transportes und eben auch wegen der Subventionen ist es immer noch um ein Vielfaches günstiger als dort heimisch aufgezogene Tiere. Dazu kommt, dass die Menschen vor Ort nicht das Geld haben, um sich unser Level von Fleischkonsum zu gönnen. Wenn man dort nicht in ein gutes und richtig teures Restaurant geht, wo du für ein 300 g Steak schon mal 50, 70 oder 100 € bezahlst, dann bekommst du nur sehniges, knorpeliges und mit kleinen Knochen gespicktes Fleisch gekauft. Es sei denn, du hältst dir ein Tier selber und schlachtest auch selber. Aber das machen hüben wie drüben und aus guten Gründen nur die Allerwenigsten.
 
Du unterliegst da einem Irrglauben. Was wir in Deutschland nicht essen mögen, das wird außerhalb der EU exportiert. Das ist dann das, was ich mit dem 1 kg Huhn-in-Eis zu kaufen bekam. Trotz des langen Transportes und eben auch wegen der Subventionen ist es immer noch um ein Vielfaches günstiger als dort heimisch aufgezogene Tiere. Dazu kommt, dass die Menschen vor Ort nicht das Geld haben, um sich unser Level von Fleischkonsum zu gönnen. Wenn man dort nicht in ein gutes und richtig teures Restaurant geht, wo du für ein 300 g Steak schon mal 50, 70 oder 100 € bezahlst, dann bekommst du nur sehniges, knorpeliges und mit kleinen Knochen gespicktes Fleisch gekauft. Es sei denn, du hältst dir ein Tier selber und schlachtest auch selber. Aber das machen hüben wie drüben und aus guten Gründen nur die Allerwenigsten.
Ich rede von hier. Und nicht von den Ländern wo Fleisch hin exportiert wird.

Wenn man hier Fleisch in guter Qualität kaufen will.
 
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