Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Müssen wir jetzt wirklich diskutieren wie die Springerpresse drauf ist?
Es ist sehr bezeichnend, dass du nun diese verlinkst!

Nun ist auch mir bewusst, dass Zeitungen nie neutral sind, aber wie gesagt, sehr bezeichnend wie sich
die Springer Presse verhält, wie zähnefletschend man auf die Grünen losgeht.
Ich will nun gar nicht die Publikationen vorbringen die man mit meiner politischen Ansicht liest (und nein die TAZ ist es nicht, die Zeit ist beispielsweise gemeint).
Aber, dass du nichtmals mehr die Klasse hast Blätter wie die FAZ zu verlinken lässt tief blicken.
Geht es eigentlich?
Meinst du ernsthaft ich habe 3-4 Abbos laufen?
Ich kann reichlich wenig dafür, wenn bei den "Anderen" die momentanen Artikel zu den Grünen hinter einer Paywall stecken und sie im Moment bei Welt Online frei sind. Dazu habe ich die TAZ zum Parteitag im Saarland angeführt.

Es gab in jeder großen Online Ausgabe (FAZ, Zeit, Spiegel, Süddeutsche) Berichte zu den "Plagiatsvorwürfen" des Buches und zig Artikel zu den mehrfach abgeänderten Lebensläufen!
 
Meinst du ernsthaft ich habe 3-4 Abbos laufen?
Ich hab gar keins, und?
Es gab in jeder großen Online Ausgabe (FAZ, Zeit, Spiegel, Süddeutsche) Berichte zu den "Plagiatsvorwürfen" des Buches und zig Artikel zu den mehrfach abgeänderten Lebensläufen!
Hat man deiner Generation nicht beigebracht, dass der Ton die Musik macht?
Die einen nennen Fakten ohne was zu implizieren und Springerpresse? Naja denk mal drüber nach
 
Was ihr alle immer (ob absichtlich oder unabsichtlich) nicht erwähnt:
ja, man kann elektrischen Strom speichern.
Nein, wirklich, das geht?
Ja ist halt doof, dass Photovoltaik im Winter weniger effektiv ist und genau aus diesem Grund in Bayern entweder mehr auf Erd- bzw. Biogas oder Windenergie gesetzt werden sollte. Pläne für neue Gaskraftwerke liegen vor, in Leipheim soll eines gebaut werden.

Nur ist das eben wieder Stromerzeugung durch Verbrennung und nicht Nutzung nachhaltiger Energiegewinnung. Es bringt auch nix wenn Don immer wieder dumpf auf BaWü und den Grünen dort rumprügelt, aber (mal wieder) die Realität nicht erkennt. In BaWü stehen Kohlekraftwerke, dank des Kohleausstiegsdatums der Bundesregierung bestenfalls irgendwann 2030 laufen diese, anders als die AkW in Bayern & BaWü noch auf absehbare Zeit weiter.

Unter dem Aspekt isses schon fast ein schlechter Scherz, dass ein Bundesland, das 100% größer ist, weniger dicht besiedelt, grad mal 20% mehr aus erneuerbaren Energien produziert und statt neuer Windanlagen auf Gaskraftwerke setzt UND dabei den Ausbau der Windenergie massiv stocken lässt. BaWü hat soviele neue Windanlagen in 2020 gebaut wie Bayern in den letzten 4 Jahren - und auch in BaWü wird geklagt, gibt es Bürgerinitiativen und und und. Nur halt keine 10h Regel - außer, es ginge nach der CDU: https://www.swr.de/swraktuell/baden...cdu-fordert-abstand-windkraftanlagen-100.html

Meanwhile in Bayern:
Bis zum Jahr 2020 wurde deutlich, dass die 10H-Regelung den Neubau von Windkraftanlagen in Bayern nahezu zum Erliegen gebracht hat. Zwar können Kommunen über die Bauleitplanung auch Windparks innerhalb der 10H-Grenzen ermöglichen, doch scheitert das in der Praxis meist an erheblichen Widerständen von Bürgerinitiativen oder Nachbargemeinden

Fakt bleibt: Bayern hat mit der 10h Regel dem Ausbau der Windenergie massiv den Riegel vorgeschoben. Statt ernsthaft in erneuerbare Energien zu investieren wird auf Verbrennung (Gas) und Import gesetzt und das, während man Potential für saubere Energie direkt im eigenen Bundesland vollkommen ungenutzt lässt.

Führt dann zu solchen grandiosen Ideen von Maggus dem I.
 
Unter dem Aspekt isses schon fast ein schlechter Scherz, dass ein Bundesland, das 100% größer ist, weniger dicht besiedelt, grad mal 20% mehr aus erneuerbaren Energien produziert und statt neuer Windanlagen auf Gaskraftwerke setzt UND dabei den Ausbau der Windenergie massiv stocken lässt.
So geschrieben, sind das falsche Tatsachen!
Der Grünstromanteil liegt in Bayern bei 52,1%, genauso wie der in Hessen und Rheinland-Pfalz!
Der Grünstromanteil in BW liegt trotz über 10 Jähriger Regierungsverantwortung der Grünen bei 31,2%.
Bei deiner These wäre dann zu Fragen, warum das Hessen und Rheinland -Pfalz auch hinbekommen.
Du hast einen Punkt bei der Bevölkerungsdichte, aber auch nur sehr geringfügig.
Denn Hessen hat eine Bevölkerungsdichte von 298 Einwohnern pro km² und BW 311 pro km², sowie Rheinland Pfalz von 206 pro km² und Bayern von 186 pro km². Also da so extrem mit dem Finger nach Bayern zu zeigen und BW in Schutz zu nehmen ist faktisch nicht wirklich korrekt.
 
Laut TAZ ist das nicht eindeutig, sondern strittig!
Und deswegen soll der Wahlprozess ja überprüft werden. Ganz ehrlich sehe ich das Problem nicht, in keinem Fall ist das für die Grünen gut. Aber es ist richtig die Einwendungen aus der Basis zu würdigen und den Prozess zu prüfen und aufzuklären.
 
Ja man muss sich dann halt so fragen was sich der gute Winfried und seine BW Grünen denken, wenn sie nach mehr als 10 Jahren Regierung, um mehr als 20% bei der Grünstromerzeugung hinter den Bayern hinterher hinken.
Ob der Winfried immer weiss, woher der Wind weht?
Einmal davon abgesehen, dass Kretschmann bei vielen Wählern eher als grün umlackierter Unionsmann wahrgenommen wird, ist es schier unmöglich, in zehn Jahren Regierungsbeteiligung komplett das Ruder herumzureißen, wenn die Vorgängerregierungen erneuerbaren Energien regelrecht feindlich gegenüberstanden.

Im Übrigen basiert der Vorsprung erneuerbarer Energien in Bayern zum großen Teil auf Wasserkraft (60% aller deutschen Wasserkraftanlagen liegen dort) und hat rein gar nichts mit der Energiewende zu tun, da die Großanlagen deutlich älter sind und - nebenbei bemerkt - etliche Anlagen aus ökologischer Sicht schon immer umstritten waren. Das gilt auch für die boomenden Kleinwasserkraftanlagen, die von vorne und hinten gefördert werden, obwohl sie anteilig nur wenig Strom erzeugen, aber massive Auswirkungen auf Wasserbiotope haben. Aber nahezu jeder, der ein Stück Land besitzt, durch das sich Wasser bewegt, tritt nun bei der CSU die Diele blank, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen.

Und wenn man Wasserkraft und das gleichermaßen als Geschenk für die bayerische Agrarlobby ohne Sinn und Verstand - auch mit Bundesmitteln - geförderte Biogas (ohne Abfallverwertung) abzieht, wird der ach so große bayerische Vorsprung sehr schnell sehr klein.
 
Bei deiner These wäre dann zu Fragen, warum das Hessen und Rheinland -Pfalz auch hinbekommen.
Du hast einen Punkt bei der Bevölkerungsdichte, aber auch nur sehr geringfügig.
Denn Hessen hat eine Bevölkerungsdichte von 298 Einwohnern pro km² und BW 311 pro km², sowie Rheinland Pfalz von 206 pro km² und Bayern von 186 pro km². Also da so extrem mit dem Finger nach Bayern zu zeigen und BW in Schutz zu nehmen ist faktisch nicht wirklich korrekt.

1.) Du hast BaWü ins Spiel gebracht, dabei verkennst du leider, dass die Grünen dort nicht als absolute Mehrheit regieren, anders als die CSU in Bayern es in der Vergangenheit immer wieder tun konnte. Zudem sind die Grünen in BaWü mit der CDU in einer Koalition, in der zweiten Legislaturperiode hintereinander - lustigerweise hat genau diese CDU bei der letzten Landtagswahl damit Wahlkampf gemacht, den Ausbau der Windenergie in BaWü einzudämmen.
Du kannst also nicht nur auf die Grünen in BaWü zeigen und sagen "warum läuft es da nicht".

2.) Siehe https://www.destatis.de/DE/Themen/B...ng/Tabellen/bruttostromerzeugung-laender.html

Hessen &RP tun sich relativ einfach einen großen Anteil seiner Stromproduktion aus erneuerbaren Energien zu gewinnen wenn man kaum Strom durch Kohle oder Atomstrom erzeugt. Bayern ist hier in einer ähnlichen Position.
BaWü hat am Rhein, dank der Verschiffung der Kohle, eben in der Vergangenheit stark auf Kohleverstromung gesetzt, dank dem Kohleausstieg bis irgendwann 203X wird das auch so bleiben.
Auch hier, das kann man den Grünen kaum ankreiden, die haben die Kohlebomber nicht bauen lassen und abschalten kann Kretschmann die auch nicht alleine - zumal Kohleausstieg nicht vor 2030 im BaWü Koalitionsvertrag (mit der CDU...) verankert wurde.

Absolut produziert Hessen immer noch deutlich weniger Strom aus erneuerbaren als BaWü, nur in Relation zu den anderen Stromerzeugern im Bundesland halt anteilig mehr als BaWü, eben weil hier noch AKW & Kohle Strom erzeugen.

Es ist also recht einfach für Bundesländer ohne AKW & Kohlekraftwerke recht hohe Anteile bei den erneuerbaren Energien anzuzeigen, das hilft halt nur niemandem weiter. Und vor allem ist das nur eine Ablenkung dessen, dass Bayern Windenergie massiv blockiert & die CDU dieses Blockademodell gerne exportieren würde, was aber kaum zukunftsfähig ist,

Wir brauchen deutlich! mehr aus erneuerbaren Energien und zwar im gesamten Bundesgebiet. Das Modell Stromimport verlagert das Problem doch nur, wir schalten die AkW ab, kaufen aber französischen Atomstrom. Das ist sinnlos. Hier hilft es aber nicht die Grünen zu verteufeln, sondern man muss den Widerstand gegen die Energiewende in Deutschland überwinden. Endlich Stromtrassen fertigstellen die den Strom von der Küste in den Süden liefern. Endlich überall mehr regenerative Energiequellen schaffen.
 
Das kann man so sehen, aber man muss auch Fragen ob die Bürger die Kosten oder die Windräder wollen und das muss man wenn überhaupt vor Ort fragen.
Die CDU wird in Bayern gewählt, also ist die Mehrheit mit der CDU zufrieden...du kannst ja umziehen, wenns Dir dort nicht passt...ist ja eh immer das totschlagargument.^^
 
Die CDU wird in Bayern gewählt, also ist die Mehrheit mit der CDU zufrieden...du kannst ja umziehen, wenns Dir dort nicht passt...ist ja eh immer das totschlagargument.^^
Wenn man denn die CDU in Bayern wählen könnte. ;)
Blöd ist halt, dass wenn man im Bund die CDU wählt, bekommt man die Verweigerer in Bayern immer gratis dazu. :ugly:
 
Ich warte immer noch auf die Antwort von Don warum die Staatsregierung das Recht haben sollte soweit in die Gemeinden reinzugreifen. Also rein von seiner Meinung her ohne rechtliche Begründung.
Tja aber er weigert sich das ja zu beantworten.
 
Und die Union lernt grade wie man Wahlkampf auf Trump Niveau macht.
Hier noch für dich, um zu zeigen, welcher wirklicher Unsinn dein Kommentar ist.

Der Herr Kuzmany ist ja wie wir alle wissen voll mit der Union verheiratet....

Lieber Sparanus, die Presse berichtet und schreibt insbesondere Anna Lena Baerbock "nieder", die Union musste dazu gar nichts tun, bei Welt Online gibt es sogar einen Artikel, mit der Frage, warum die Union so passiv ist gegenüber den "Fehlern" von Frau Baerbock.
Du kannst jetzt natürlich weiterhin ausrasten und der Springer Presse oder der Union die Schuld geben, weisst aber sehr genau, wer die eigentlichen Urheber dieser Fehler sind.

Um mal meine Meinung kund zu tun, die Grünen haben sich mit der Person Baerbock genauso in die Nesseln gesetzt, wie die Union mit Laschet, beide sind jedenfalls m.A. nach nicht die besten oder geeignetesten Kandidaten. Ich habe nie verstanden, warum eine Baerbock, einer Göring-Eckart so schnell den Rang ablaufen konnte, aber wie man nun sieht ist hipp und nassforsch, dann doch nicht immer die bessere Wahl, als seriös und zuverlässig.
Ein Duo Habeck oder Özdimir mit einer Göring Eckardt hätte jedenfalls nach meiner Ansicht weit besssere Chancen, als das jetzige Duo, das gleiche gilt für Söder versus Laschet. Wer Söder Unions Kandidat wäre die Wahl schon gelaufen, weil die Union nicht bei 30% sondern mind. 35% liegen würde und mit diesen ganzen bescheuerten Fehler der Grünen wahrscheinlich auf die 40% zuhalten würde.
Eigentlich hält nur noch Laschets Schwäche die Grünen im Spiel, ´nach jetzt 2 Monaten permanent Fettnäpfchen und die scheinen sich fortzusetzen.

Tja ich warte immer noch auf die Antwort von Don warum die Staatsregierung das Recht haben sollte soweit in die Gemeinden reinzugreifen. Also rein von seiner Meinung her ohne rechtliche Begründung.aber er weigert sich das ja zu beantworten.
Nein ich weigere mich nicht, aber seit meinem Jura Studium sehe ich politische Dinge halt anders als viele andere Menschen. Bebauungspläne und Planfestellungsverfahren sind Landesrecht, das ist ein Fakt! Da kann ich hundertmal eine andere Meinung haben, das ist völlig irrelevant, weil sich diese Meinung niemals durchsetzen lässt.

Ein anderes und meiner Meinung schwerwiegenderes Beispiel, impliziert aber sehr ähnliches, musste ich schon häufiger diskutieren. Warum können Asyslbewerber immer wieder oder überhaupt gegen einen ablehnenden Bescheid klagen?
Weil wir in einem Rechsstaat für alle leben und Verwaltungsentscheidungen unter Gerichtsvorbehalt stehen (Punkt).
Da gibt es nichts zu diskutieren und ich will das auch überhaupt nicht ändern, obwohl mir natürlich auch die Ineffizienz des Systems teilweise bei bestimmten Leuten gegen den Strich geht, aber ich lasse mich auf solche Diskussionen nicht mehr ein, weil sie Zeitverschwendung sind. Wir sind ein Rechtsstaat und diesen möchte ich so behalten und nicht in so etwas wie Australien in diesem Punkt abgleiten.

Wenn man nun Bebauungspläne die lokal schon eingermaßen offen sind, völlig für Kommunen öffnet, sehe ich hier eine ganze Menge Gefahren.
Es geht doch z.B. bei Windrädern um das allgemeine Nachbarschaftsrecht und wenn das jede Gemeinde anderes hält, hast du entsprechende Klagen die entschieden werden müssen, was zwangsläufig dazu führt, das das so weit eskaliert, das es irgendwann ein Landesverwaltungsgerichtshof endgültig entscheidet, wahrscheinlich nach hunderten von Klagen.
Ich muss dir doch jetzt nicht den Rattenschwanz erklären was passiert, wenn in München der Nachbar seine Gartenhütte bis 1m zum Nachbarzaun bauen darf (mit Baugenehmigung), in Dachau darf erim Garten bauen wie er will auch ohne Genehmigung und in Starnberg darf er nur 3m an den Zaun bauen und auch nur mit Genehmigung.
Das gleiche kannst du völlig analog mit Windrädern für dich ableiten!
Das führt zwangsläufig irgendwann zu Chaos.
 
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