Monitor-Pixeldichte: Wo ist die Schmerzgrenze?

Ich habe da Tool jetzt gerade mal ausprobiert. Was ist der Unterschied zwischen
"Ideal Viewing Range" und "Ideal Viewing Distance" ?
 
Ich habe ungefähr 95% des Nutzens der 4K Auflösung in diesen Bereichen. Beim Zocken kann man auch mit der Auflösung runtergehen. Nur weil man einen 4K Monitor hat, muß man noch lange nicht in 4K zocken, wenn die Leistung nicht reicht.



5K Monitore gibt es für den PC schon länger, wenn ich mich nicht irre, dann waren die sogar noch vor Apple da und sind sogar deutlich günstiger. Ich stand 2018 vor der Wahl, ob ich 5K für etwas unter 800€ oder 4K für 450€ nehme. Der 5K Monitor hatte 80% mehr Pixel, allerdings gab es den nur in 27", deshalb wurden es "nur" 4K.

Also Monitore mit mehr als 200dpi sind echt rar: https://geizhals.de/?cat=monlcd19wide&xf=12018_200

5k für unter 800€ in 27" ??? Hab ich pers. noch nie gesehen. Wie heißt das Modell?
 
in zweifelsfall mal bei google nach "ppi rechner" suchen. da gibst du alles ein und er spuckt dir das ergebnis aus.

Der Im Artikel verlinkte Rechner berechnet die ppi auch mit.

Ich bin auf 5K (5120x2880) @ 32" gespannt. Sollte aber natürlich FreeSync und DP2.0 haben.

Zum Arbeiten dann einfach die 200% Skalierung aktivieren.
 
PCGH schrieb:
Die Tabelle verrät uns, dass die Pixeldichte von WQHD auf 32 Zoll (92 ppi) gleich einer Full-HD-Auflösung auf 24 Zoll (82 ppi) ist. Der Wert kann daher bei der Entscheidung helfen, ob einem das Pixelraster feinmaschig genug ist, wenn ein Monitor-Upgrade geplant ist.
Ist halt die Frage, ob man dann 32" auch im gleichen Abstand wie den 24" betrachtet.
Ich würde sagen: Nö, der kommt oftmals etwas weiter weg.
So hat man beim Umstieg also ein wesentlich besseres Bild

Was den Sitz- oder Blickabstand vs. Pixeldichte angeht, habe ich ja mal einen Beitrag gemacht:

Was den "optimalen" Sitzabstand angeht, ist das immer so ne Sache.
Ich finde hier kann man PC/Gaming/Arbeiten nicht mit Kino/Film vergleichen, sondern dieser fällt in unserem Fall oftmals geringer aus und ist sehr individuell.

Beim Film nervt ein zu geringer Abstand, da man immer den Kopf oder zumindest (viel) die Augen bewegen müssen,
Film schauen soll aber entspannt sein, gleichzeitig möchte man aber auch "eintauchen".
Wobei ich es da wichtiger Finde kein "Geruschel" drumherum oder helle Wände zu haben, also Licht aus, Wände schwarz und ein Leinwandrahmen der das Licht wegfrisst, samt genau eingestellter Größe/Bild/Rand. (Das ist wichtiger als +-50cm Abstand)
Hier gibt's diverse Rechner in einschlägigen Beamer/Kino-Foren oder -Seiten, am besten ist hier wenn man sich
das ganze selbst ausrechnet mit der Methode "Gefaltetes Papier unter die Nase, Striche machen -> Winkel messen -> Abstand ausrechnen"

Beim PC kann man aber denke ich so einen groben Blickabstand Bereich angeben, welcher aber wesentlich größer als beim Film ausfallen wird.
Wobei man diesen in Film/Gaming/Arbeiten unterteilen könnte ;)
Wenn ich CAD anhabe, geh ich z.B. wesentlich näher dran, als wenn ich zocke und bei Video lehne ich mich dann noch viel weiter zurück.

Die wichtigste Angabe ist hier meines Erachtens also der Mindestabstand, ab wann man keine Pixel/Gitter mehr erkennen kann.
Der Rest bleibt schwer von eigener Vorliebe als auch Art der Inhalte abhängig.



Zum verlinkten Tool:
Der verlinkte Rechner funkt soweit aber recht gut,
ich kam bei meinen 120" auf gute 3,55 Meter Abstand, das Tool spuckt als optimal 3,62m aus. Das passt.
Was den Mindestabstand angeht, spuckt dieser aber viel zu kleine Werte aus.
Hier geht der Rechner nur nach der Schärfe und Bildgröße, nicht ab wann man Pixel erkennt,
bei 100" landet man rein rechnerisch bei einem Mindestabstand von 3,4 Meter in FullHD, das Tool spuckt aber wesentlich weniger aus.
Kurzum: Das Tool ist nur sinnvoll für die reine Leinwandgröße versus Sitzabstand meines Erachtens.
Bezüglich Auflösung ist das einzige was das Tool ausspuckt "Window Effekt Quality: Good/VeryGood/Bad....", sonst wird die Auflösung überhaupt nicht beachtet!

Zusammenfassung:
Das verlinkte Tool ist rein für TV/Leinwand, bzw. Filme schauen interessant und hier auch nur für den optimalen Blickabstand versus Diagonale. Sonst für garnix. Für unseren Fall hier also völlig unbrauchbar!
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich spiele seit 10 Jahren auf nen 32LD450 von LG, der geht einfach nicht kaputt. 32 Zoll bei 80cm Abstand find ich akzeptabel. Mein 49 UHD Fernseher ist schon schärfer, aber mit einer RX 580 und Ryzen 3600 + 32 GB Ram müsste ich zumindestens die Grafikkarte upgraden. Deshalb warte ich auf einen 32 Zoll/4K/120FPS/IPS Monitor und eine dazu passende Grafikkarte.
 
Also ich habe nicht direket einen 5k monitor, sondern einen 5k2k modell. PS341WU von MSI fürs FPS Gaming zwar nicht geeignet, aber für schöne Spiele (mit adaptiver Auflösung) und Gafikschwache wie LoL .
 
Ab 110 ppi bin ich mit der Pixeldichte zufrieden, da liebt bei mir das Optimum aus Pixel-nicht-mehr-erkennen und Schrift-nicht-mehr-erkennen. Das waren umgerechnet auf meinen WQHD-Monitor 27 Zoll und sind jetzt bei meinem UHD-Monitor 40 Zoll. Mein Augenabstand zur Pixel"wand" beträgt etwa 75-80cm
 
Die Lösung für Schrift, bzw. arbeiten allgemein liegt bei hohen DPI in der Skalierung auf 150% oder 200%.
200% hat natürlich den Vorteil, dass es mit ganzen Pixeln arbeiten kann.
 
Ich würde sagen: Nö, der kommt oftmals etwas weiter weg.
So hat man beim Umstieg also ein wesentlich besseres Bild
Wieso sollte das so sein? Die meisten haben einen Schreibtisch und auf den kommt der dann halt drauf anstelle des alten bei gleichem Abstand, sonst kommt man ja nicht mehr an die Tastatur und die Maus, die ja auf der gleihen Stelle bleiben.
 
Wieso sollte das so sein? Die meisten haben einen Schreibtisch und auf den kommt der dann halt drauf anstelle des alten bei gleichem Abstand, sonst kommt man ja nicht mehr an die Tastatur und die Maus, die ja auf der gleihen Stelle bleiben.
Also bei mir ist das so (außer im Büro), aber ich habe auch wohl tiefere Schreibtische :D
Aber klar, es gibt natürlich auch diejenigen, welche einfach größeres Bild bei gleichem Abstand möchten,
da haste natürlich Recht und ich hab das direkt mal ignoriert.
 
ich hab vor kurzen meinen monitor gewechselt und stand dan auch vor dem problem welche auflösung man denn nun nimmt.
es sollte von 24" zu 27" gewechselt werden.
der alte ist ein 1080p mit 60hz.
der neue sollte freesync bekommen, für wenn die fps mal in den keller gehen.
mehr als 60hz max sollten auch sein.
dann bliebe noch die auflösung:
da 27" ja gröser ist, fragte ich mich ob ich da nicht ehr auf wqhd gehe, allerdings sind auch die 1080p bei 24" fein genug -man muss mit der lupe ran um wirklich einzelne pixel zu sehen, bzw in einen abstand zum monitor der eh nie real so genutzt würde -unter 30cm.
und dann sieht man zwar die einzelnen pixel, wenn man sich anstrengt, aber insgesamt ist es doch so fein, das das bei spielen, wo man auf anderes achtet, nicht drauf an kommt.
also wurde es wieder ein 1080p und die 'körnung' wurde dabei nicht so grob das es stören würde.
wenn so einige spiele die auflösunge des mintors wirklich nutzen würde, bei der berechnung, würde man noch lange kein 4 oder gar 8k brauchen.

bestes beispiel:
dieses unsägliche DLSS, wo in gröberer auflösung das spiel gerendert wird und dann quasie 4k 'drübergepappt' wird.
dann lieber kleinere auflösungen und das spiel berechnet das dann auch wirklich intern
und skalliert nicht irgendwie dann auf die schirmauflösung, davon hat man dann nämlich garnix.
nebenbei hab ich dadurch auch den vorteil, ich brauche keine riesen-high-end-grafikkarte für hohe fps zu kaufen sondern eine mittelklasse reicht dafür.
 
Hab einen 27Zoll WQHD 144Hz Monitor. Bei meinem Sitabstand ist es für mich gerade so auflösend genug. Wären 32 Zoll 4k 144hz günstiger möglich, würde ich auf jeden Fall umsteigen.
 
Aber für den Casual Gamer der mehr Wert auf Bildqualität und Immersion legt müssen es ja nicht zwingend 144 HZ oder mehr sein. Denke da würden 100 auch schon reichen um eine merkliche Verbesserung bei der Bewegung zu haben. Mir sind z.B. ein sattes Schwarz und insgesamt eine gute Bildqualität wichtiger, als extreme FPS Werte. Mehr als 60 wären nice to have, Aber alle die nicht im E-Sports Bereich wirklich jedes Frame brauchen können damit sicher gut leben.

@ geist4711
Das Problem bei der Sache ist generell wie bei einem Auto und dessen Leistung. Man gewöhnt sich extrem schnell daran.
Ich würde z. B nicht mehr unter 27 Zoll gehen, sondern visiere die 32 UHD an. Gerade beim produktiven Arbeiten ist das ein großer Gewinn.
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]
dann bliebe noch die auflösung:
da 27" ja gröser ist, fragte ich mich ob ich da nicht ehr auf wqhd gehe, allerdings sind auch die 1080p bei 24" fein genug -man muss mit der lupe ran um wirklich einzelne pixel zu sehen, bzw in einen abstand zum monitor der eh nie real so genutzt würde -unter 30cm.
und dann sieht man zwar die einzelnen pixel, wenn man sich anstrengt, aber insgesamt ist es doch so fein, das das bei spielen, wo man auf anderes achtet, nicht drauf an kommt.
also wurde es wieder ein 1080p und die 'körnung' wurde dabei nicht so grob das es stören würde.
wenn so einige spiele die auflösunge des mintors wirklich nutzen würde, bei der berechnung, würde man noch lange kein 4 oder gar 8k brauchen.

bestes beispiel:
dieses unsägliche DLSS, wo in gröberer auflösung das spiel gerendert wird und dann quasie 4k 'drübergepappt' wird.
dann lieber kleinere auflösungen und das spiel berechnet das dann auch wirklich intern
und skalliert nicht irgendwie dann auf die schirmauflösung, davon hat man dann nämlich garnix.
nebenbei hab ich dadurch auch den vorteil, ich brauche keine riesen-high-end-grafikkarte für hohe fps zu kaufen sondern eine mittelklasse reicht dafür.

Eieieiei.

So viel Text und so viel objektiv falsches...

Es geht bei Auflösungen nicht darum, Pixel mit dem Auge auflösen zu können. Der Gesamteindruck eines Bildes wird deutlich "krisper", mit höherer Auflösung, auch weit über die "Auflösungsmöglichkeit" des Auges hinaus.

Ich muss da selbst immer wieder staunen, ich hatte nämlich genau Deine Meinung, und bin aber jetzt, wo ich 4k Monitore habe, jedesmal verblüfft, wie sehr 4k Movies auffallen. Ich sehe es auf den ersten Blick, ob ein Video 4k ist. Es ist so brutal offensichtlich und das auf meinem 27" Monitor. Selbst der Unterschied zwischen WQHD und UHD ist absolut sofort zu sehen.

Und, wie gesagt, ich selbst habe lange behauptet "niemand braucht mehr als WQHD am Desktop!".


Und was Du zu DLSS geschrieben hast, ist schlicht und einfach falsch. Du denkst immer noch, DLSS wäre einfaches Hochskalieren. Du kannst Dich einfach nicht dazu durchringen, eine Technologie vorurteilsfrei zu beurteilen, wenn sie Dir nicht in den Kram passt.
 
Hast du Native 4K Videos oder welche von YouTube?
Auch der Codec und die Unterabtastung entscheidet über die Bildqualität.
 
2017 von 27 Zoll (Full-HD) auf 27 Zoll (WQHD; 60Hz) aufgerüstet. War der erste wah-Faktor.
2020 auf 27 Zoll (WQHD; 144Hz) aufgerüstet, der zweite wah-Faktor.

Aber UHD empfand ich bei Bekannten nicht als neuen wah-Faktor, der mich wieder aufrüsten lässt.

Sowas nimmt jeder anders war, bei dem einen muß aufgerüstet werden, der andere sagt solange es ohne Zusatzkosten kommen würde, würde ich es nehmen...

Vernunftbasiert: Ich gehe auf (mindestens) 4k, wenn die Bildschirme auf 1/3 des bisherigen Preises gefallen sind und die Grafikkarten bis/unter 500€ annehmbare Frame-Rates liefern
 
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