Metro Exodus: Mutmaßlicher Entwickler warnt vor Konsolen-Exklusivität bei Misserfolg

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Seht es doch mal so. Nach den stündlich aufschlagenden News ohne Inhalt aber Metro Exodus im Titel, muss die Redaktion das Game auch spielen. Sozusagen zur Belohnung. :D
sry aber nervt langsam... schaded euch nur (imho)
 
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Bist du jetzt die moralische Instanz im Internet was MAN unterstützen darf und was nicht? Warum darf ICH nicht unterstützen was ich möchte? Mir passt die Entscheidung es EXKLUSIV im Epic Store anzubieten aus Wettbewerbsgründen auch nicht, aber es ist für mich kein Grund für einen Boykott, zumal ich eh einen Epic Account habe und den Launcher sogar installiert.
Du darfst natürlich gerne boykottieren was du willst, aber beschwer dich dann nicht wenn du demnächst noch ne passende Konsole brauchst um überhaupt irgendein Singleplayer Spiel zu spielen. Wie sagte jemand im Thread hier so schön: "Single Player ist immer kostenlos". Freies Zitat ohne Namen zu nennen.
Die Spieler haben schon weit größere ******* hingenommen, hallo @Half-Life 2 und danke fürs Einführen dieses genialen Systems, welches - ähnlich wie der Epic Store - dem Kunden kaum Vorteile brachte, aber ihm jegliche Freiheit genommen hat.

Es brachte also keine Vorteile drum fördern wir gleich das nächste System das genauso keine Vorteile bietet. Geile Logik.

Ich hoffe es kommt die Zeit wieder, wo gewisse Spiele nur auf gewissem GPUs liefen, damit dann auch der letzte Spoeler endlich kapiert hat, wie schlecht Exklusivität ist
 
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...ganz ehrlich...
...was mich am meisten an der Aussage ankotzt...sorry für die Deutlichkeit... ;)

Was glaubt dieser Hanswurst eigentlich wer er ist...ein Spielentwickler für Videogames...Punkt.
Wenn sich das Spiel nicht gut verkauft oder wir zu viel Kritik ernten, dann erscheint das nächste Projekt nicht mehr für den PC...

Hey, Du Vollidiot ich habe da noch eine viel bessere Idee...behaltet Euer Sche...spiel schon jetzt...
...denn mich interessiert es 1. überhaupt nicht. 2. wird es auch kein Meilenstein der Geschichte sein. und viel wichtiger 3.

...wenn irgendein Spielentwickler, Publisher oder "wer auch immer" meint er könnte uns PC Spieler erpressen, nur weil Kritik geäußert wird, da das Spiel zunächst nur exklusiv über ein Plattform angeboten wird, brauchen sie besser gar nicht erst mit einen neuen Projekt beginnen...
Denn was sagt diese Kritik eigentlich aus: Das die Entwickler von Metro: Exodus käuflich sind, denn anders hätten sie diese Exklusivität nicht abgegeben. So einfach ist es doch eigentlich. Solange der Epic Store seine Zahlen nicht offen legt, können die wiederum alles mögliche behaupten was die Margen betrifft...

...und ob uns das Spiel gefallen wird, entscheiden wir alle gemeinsam und jeder für sich...
 
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Für mich ist keiner der von dir genannten Gründe es Wert wieder mal einen Shitstorm vom Zaun zu brechen

Du hast doch nicht mal einen Gaming PC, also wozu sollte es Dich stören einen Launcher und ein Spiel zu installieren.

Wie man nur so offensichtlich es Unverständnis an den Tag legen kann und auf seiner Meinung beharrt. Argumentfrei.


(
 
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Ich kauf mir Metro bestimmt nicht für 60€, schon gar nicht, wenn das Spiel exklusiv auf so einer armseligen Plattform vertrieben wird.

Wenn das nur im Epic Store angeboten wird und der Preis nicht schnell rasant fallen sollte, warte ich eben, bis das Spiel dann in einem Jahr mal auf Steam für 20€ oder weniger zu haben ist. Da hab ich kein Problem mit. GTA konnte man ja auf dem PC auch erst sehr viel zocken und es hat trotzdem noch Spaß gemacht. Und 60€ habe ich dafür auch nicht gezahlt.

Da merkt man, dass du absolut keine Ahnung von der Materie hast. Gerade solche Spiele wie die God of War Reihe sind wahre Millionenseller, wo von viele, möglicherweise du nicht, auf dem PC nur träumen können. Sollte so ein Mist, was im Moment eine kleine Minderheit von sich gibt zum Standard werden, ja Minderheiten sind manchmal sehr laut, schadet es der Plattform PC. Mit der Folge, dass Publisher sich zehnmal überlegen, ob sie gewisse Games überhaupt auf dem PC veröffentlichen. GTA 5 wurde erst nach langer Zeit auf dem PC veröffentlicht. Von Red Death Redemption fehlt jede Spur, um nur einige Beispiele zu nennen. Verliert die Plattform Spiele, wandern noch mehr Spieler zu den Konsolen, wodurch die Plattform PC an Attraktivität verliert. Mit der Folge auch weniger Spiele dafür entwickelt werden.
Sorry, aber das ist Blödsinn. Dass Spiele wie God of War nicht auf dem PC verkauft werden, liegt nicht etwa daran, dass es auf dem PC keine zahlende Kundschaft dafür geben würde. Das liegt einzig und alleine daran, dass die Entwickler Sony gehören bzw. einen Vertrag mit Sony unterschrieben haben, der es ihnen verbietet, das Spiel auch auf den PC zu bringen. Alleine auf das Spiel bezogen macht das wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn. Das ist ja auch nicht der Grund dafür. Sony geht es primär darum, Spieler die eigene Hardware zu verkaufen und an den eigenen Store zu binden. Für den Konsumenten ist da erst mal überhaupt nichts gut dran.

Publisher, die nicht zu Sony oder Nintendo gehören, werden nach wie vor kaum auf den PC verzichten, weil man eben in der Wirtschaft in der Regeln nicht einfach so auf Umsatz verzichten, den man vergleichsweise mit wenig Aufwand abgreifen kann. Was denkst du wohl, warum Ubisoft und EA nebst anderen immer noch brav alle Spiele auf den heimischen Rechenknecht bringen, obwohl es fast bei jedem neuen Release harte Töne aus der PC-Spielerschaft bezüglich Optimierung, Launchern, Serverproblemen usw gibt? Sicherlich nicht, weil der Publisher die PC-Spielerschaft abgöttisch liebt. Natürlich nicht. Das liegt daran, weil man hier Geld verdienen kann.

Ein Publisher müsste auch mehr als bescheuert sein, wenn er tatsächlich annehmen sollte, dass auf dem PC plötzlich keine Ego-Shooter mehr verkauft werden können. Wenn das eigene Spiel da nicht so gut läuft, liegt das entweder daran, dass das Spiel schlicht schlecht ist, oder man halt sonst irgendwelche bescheuerten Entscheidungen getroffen hat, die die eigenen Verkäufe gefährden (wie jetzt etwa bei Metro im Epic Store).

Es ist auch lustig, dass manche Leute hier offenbar annehmen, dass Steams 30% Marge daran Schuld sein sollte, dass sich auf dem PC nichts verdienen lasse. Was glaubt ihr denn, was Microsoft und Sony nehmen, damit Spiele von fremden Publishern in deren Konsolenshops angeboten werden dürfen? Ein Kasten Bier und zwei Käsestullen??? Dass der Steamstore jetzt plötzlich zu teuer sein soll, um auf dem PC ordentliche Umsätze zu machen, ist gerade vor dem Hintergrund, dass der Store und der Launcher allen anderen Launchern - inklusive denen auf den Konsolen - wirklich weit voraus ist, ziemlich lächerlich. Wenn man sich also entscheidet, jetzt plötzlich von diesem Launcher, der quasi der Standard ist auf dem PC, nichts mehr wissen zu wollen, dann muss man sich nicht wundern, wenn die Kundschaft auf dem PC verärgert ist. Das Problem hat man sich dann selbst eingebrockt. Den schwarzen Peter dann den möglichen Kunden zuzuschieben, zeugt da nur von einer völlig falsch verstandenen Beziehung zwischen Anbieter und Kunde und generell von wenig Ahnung von Märkten und Marketing.

Warum GTA V erst längere Zeit später auf dem PC veröffentlicht wurde, lässt sich nur spekulieren. Nicht wenige behaupten, dass Rockstar damit clever die Gewinne maximieren wollte. Fakt ist aber auch, DASS GTA V auf dem PC verkauft wurde - und das obwohl man eigentlich davon hätte ausgehen sollen, dass sich schon jeder interessierte Spieler das Ding bereits gekauft hatte. Wie es sich aber herausstellte, konnte Rockstar auf dem PC noch viele weitere Millionen Kopien absetzen und sehr viel Geld verdienen. Von mangelnder Attraktivität der Spieleplattform PC ist hier also absolut gar nichts zu sehen.
 
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Die getroffenen Aussagen welche von einem Mitarbeiter des 4A Games Entwicklerteams getroffen wurden spiegeln nicht Deep Silvers oder 4A Games Sicht auf die die Zukunft des Franchise wieder. Sie spiegeln die Verletzung und Entäuschung einer leidenschaftlichen Einzelperson wieder, welche gesehen hat wie das was bis dahin nur gute Wille war durch eine Geschäftsentscheidung, auf die er keinen Einfluss hat, zu einer Kontroverse wurde.

Ich kann den Mitarbeiter voll und ganz verstehen. Wenn man mit Herzblut viele Stunden in ein Projekt investiert und wird dann mit Boykottaufrufen konfrontiert und mit Shitstorms überhäuft, nur weil kurzfristig entschieden wurde das Spiel exklusiv in einem einzigen Store zu vertreiben, dann ist das sicherlich nicht schön. Das ist ja das Miese an der heutigen Shitstorm Mentalität: Es wird nur zu gerne vergessen, dass es auch immer um Menschen geht.
 
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Ich kann den Mitarbeiter voll und ganz verstehen. Wenn man mit Herzblut viele Stunden in ein Projekt investiert und wird dann mit Boykottaufrufen konfrontiert und mit Shitstorms überhäuft, nur weil kurzfristig entschieden wurde das Spiel exklusiv in einem einzigen Store zu vertreiben, dann ist das sicherlich nicht schön. Das ist ja das Miese an der heutigen Shitstorm Mentalität: Es wird nur zu gerne vergessen, dass es auch immer um Menschen geht.
Ich finde es eher befremdlich, dass im Gaming-Business immer so getan wird, als wären hier besondere Menschen am Werk, denen es anders gehen sollte als allen anderen. Nirgendwo sonst bekommt man ein Fleißsternchen bzw. seinen Gehaltszettel für die reine Anstrengung. Überall sonst verdienen Mitarbeiter nur dann was, wenn sich das gut verkauft, was man herstellt. So funktioniert unser System. Wenn ich mich anstrenge und mein Herzblut investiere, sich das Produkt, das ich herstelle, aber nicht verkauft, dann ist das mein Problem. Dann habe ich entweder Pech gehabt oder eben die falschen Entscheidungen getroffen. In beiden Fällen kann ich mir für die Anstrengung nichts kaufen.

Wenn der Entwickler auf jemanden wütend sein sollte, dann auf das eigene Management, das dem Spiele diese negative Publicity so kurz vor Release eingebrockt hat. Niemand hat Deep Silver dazu gezwungen, das Spiel exklusiv auf einem minderwertigen Launcher zu verkaufen. Das Problem ist zu 100% hausgemacht. Wenn das jetzt zu verminderten Verkäufen auf dem PC führt, dann ist man da zu 100% selbst dran schuld, weil man auf schäbige Art und Weise die PC Spieler noch ein wenig mehr abschröpfen wollte.
 
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Ich finde es eher befremdlich, dass im Gaming-Business immer so getan wird, als wären hier besondere Menschen am Werk, denen es anders gehen sollte als allen anderen. Nirgendwo sonst bekommt man ein Fleißsternchen bzw. seinen Gehaltszettel für die reine Anstrengung. Überall sonst verdienen Mitarbeiter nur dann was, wenn sich das gut verkauft, was man herstellt. So funktioniert unser System. Wenn ich mich anstrenge und mein Herzblut investiere, sich das Produkt, das ich herstelle, aber nicht verkauft, dann ist das mein Problem. Dann habe ich entweder Pech gehabt oder eben die falschen Entscheidungen getroffen. In beiden Fällen kann ich mir für die Anstrengung nichts kaufen.

Ich, der selbstständiger Dienstleister ist, finde es immer wieder befremdlich, wie wenig gute Arbeit heutzutage gewürdigt wird. Die Leute sind zunehmend damit beschäftigt das kleinste Haar in der Suppe zu finden, um daraus einen riesigen Aufstand zu machen, anstatt zufrieden zu sein, wenn sie gute Arbeit oder ein gutes Produkt erhalten.

Wenn der Entwickler auf jemanden wütend sein sollte, dann auf das eigene Management, das dem Spiele diese negative Publicity so kurz vor Release eingebrockt hat. Niemand hat Deep Silver dazu gezwungen, das Spiel exklusiv auf einem minderwertigen Launcher zu verkaufen. Das Problem ist zu 100% hausgemacht. Wenn das jetzt zu verminderten Verkäufen auf dem PC führt, dann ist man da zu 100% selbst dran schuld, weil man auf schäbige Art und Weise die PC Spieler noch ein wenig mehr abschröpfen wollte.

Die Enttäuschung über die Kunden, für die man das Spiel schließlich macht, kann ich genauso nachvollziehen. Denn schließlich sollte es um das Spiel gehen und nicht darum, wo dieses vertrieben wird.
 
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Es brachte also keine Vorteile drum fördern wir gleich das nächste System das genauso keine Vorteile bietet. Geile Logik

Falsch, es brachte keine Vorteile also mir egal was an dem Scheiß dran steht. Von welchem System ich mich verarschen lasse macht doch im Endeffekt keinen Unterschied. Warum soll ich Steam bevorzugen wenn die Features mir nichts bringen? Wo ist da die bestechende Logik? Hast du damals auch jedes Spiel mit einer eigenen .exe Datei boykottiert?
Mein Traum ist immernoch jedes Spiel bei GOG, da kann ich aber noch lange von träumen. Und nochmal, ohne Epic ist quasi jedes AAA Spiel das nicht von Ubisoft kommt "exklusiv" in irgendeinem Store. Wieviele Dritterhersteller AAA Games gibts denn bei Uplay oder Origin? GOG ist auch bei neuen AAA Titeln eher eine Nische.
 
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Ich, der selbstständiger Dienstleister ist, finde es immer wieder befremdlich, wie wenig gute Arbeit heutzutage gewürdigt wird. Die Leute sind zunehmend damit beschäftigt das kleinste Haar in der Suppe zu finden, um daraus einen riesigen Aufstand zu machen, anstatt zufrieden zu sein, wenn sie gute Arbeit oder ein gutes Produkt erhalten.
Der Kunde hat nicht zufrieden zu sein. Der Anbieter kann vielmehr froh sein, dass es überhaupt Kunden gibt, die das eigene Produkt gut genug finden, um dafür Geld auszugeben. Gerade als Dienstleister sollte man auf keinem hohen Ross sitzen und denken, dass die Kunden einen für die eigene Leistung geradezu anhimmeln müssten. Gute Arbeit wird übrigens meistens auch wert geschätzt, aber nur dann, wenn der Kunde daraus wirkliche Vorteile zieht bzw. seine Bedürfnisse auch wirklich erfüllt werden. Wenn das nicht der Fall ist, dann hat man nicht gut genug gearbeitet oder man hat schlicht Pech gehabt, weil es eben nicht so gelaufen ist, wie man es sich gedacht hat. Klingt hart, ist aber so.

Die Enttäuschung über die Kunden, für die man das Spiel schließlich macht, kann ich genauso nachvollziehen. Denn schließlich sollte es um das Spiel gehen und nicht darum, wo dieses vertrieben wird.
Richtig. Umso unverständlicher ist es ja auch, dass der Vertriebsweg kundenunfreundlicher gestaltet wird. Daran schuld ist aber - wie bereits erwähnt - ausschließlich das eigene Management. Daher sollte sich der Zorn der Entwickler eben gegen jenes Management richten, das mit einer schäbigen Entscheidungen den eigentlichen Wert des Produkts in den Hintergrund gerückt hat. Das ist wirklich schade - aber die Schuld dafür liegt eben nicht beim potenziellen Kunden, dessen gutes Recht es ist, ein Produkt auch nicht zu kaufen, wenn man nicht zu 100% mit den Bedingungen zufrieden ist, zu denen es verkauft wird.
 
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Ich, der selbstständiger Dienstleister ist, finde es immer wieder befremdlich, wie wenig gute Arbeit heutzutage gewürdigt wird. Die Leute sind zunehmend damit beschäftigt das kleinste Haar in der Suppe zu finden, um daraus einen riesigen Aufstand zu machen, anstatt zufrieden zu sein, wenn sie gute Arbeit oder ein gutes Produkt erhalten.

Ja ja, das kenn ich auch. Man macht 100 mal was für den Kunden, 99 mal geht alles glatt, keine Reaktion, einmal was falsch, und das Geschrei geht los. Dann war alles immer und von Anfang an shice. So läuft das. :ugly:
 
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Ja ja, das kenn ich auch. Man macht 100 mal was für den Kunden, 99 mal geht alles glatt, keine Reaktion, einmal was falsch, und das Geschrei geht los. Dann war alles immer und von Anfang an shice. So läuft das. :ugly:

Ich sehe, du weißt was ich meine ;)
 
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Der Kunde hat nicht zufrieden zu sein. Der Anbieter kann vielmehr froh sein, dass es überhaupt Kunden gibt, die das eigene Produkt gut genug finden, um dafür Geld auszugeben.

Auweia...Gott sei Dank treffe ich auch immer wieder Menschen, die das anders sehen. Kunden, die zufrieden mit der geleisteten Arbeit sind, die auch mal etwas Kulanz aufbringen, wenn mal etwas nicht ganz so gut funktioniert hat, und wo ich zufrieden bin weil der Kunde zufrieden ist. Würde es nur so sein wie du es beschreibst, würde ich lieber Hartzer sein :D
Na ja, belassen wir es dabei...
 
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Auweia...Gott sei Dank treffe ich auch immer wieder Menschen, die das anders sehen. Kunden, die zufrieden mit der geleisteten Arbeit sind, die auch mal etwas Kulanz aufbringen, wenn mal etwas nicht ganz so gut funktioniert hat, und wo ich zufrieden bin weil der Kunde zufrieden ist. Würde es nur so sein wie du es beschreibst, würde ich lieber Hartzer sein :D
Na ja, belassen wir es dabei...
Es geht um die Einstellung als Anbieter. Natürlich gibt es Kunden, die auch Kulanz zeigen, wenn etwas mal schief läuft. Ich freue mich immer, wenn der Kunde sich verständig zeigt, wenn die Dinge nicht ganz so laufen, wie sich der Kunde das vorgestellt hat. Aber als Anbieter kann ich nicht erwarten, dass alle mir meine Arbeit mit Handkuss abnehmen, nur weil ich mich angestrengt habe. Im Endeffekt gibt der Kunde sein sauer verdientes Geld mit gewissen Erwartungen aus, die er erfüllt sehen möchte. Als Anbieter muss ich das verstehen. Und ich muss auch verstehen, dass es Umstände und Entscheidungen gibt, die diese Erwartungen schmälern und die beim Kunden nicht gut ankommen, auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge und mein Produkt vielleicht noch so gut ist. Manchmal reicht das eben nicht, weil dem Kunde manchmal auch Dinge wichtig sind, die man selbst nur als Nebensächlichkeiten erachtet. Die Prioritäten sind halt verschieden. Man muss halt einfach akzeptieren, dass man nicht alle glücklich machen kann - aber trotzdem weiterhin sein Bestes geben. Anders rum darf man sich auch nicht wundern, wenn die Kunden verärgert sind, wenn man Randbedingungen zum potenziellen Nachteil der Kunden verändert. Das liegt dann in der eigenen Verantwortung.

Ich bin übrigens auch Dienstleister, nur am Rande. Ich weiß also auch sehr wohl, worüber ich spreche. ;)

Um aber auf Metro Exodus zurück zu kommen: Das Schlimmste an der Geschichte ist doch letztlich, dass Deep Silver hier eine Entscheidung getroffen hat, die für den Endkunden keinerlei Vorteil bietet. Der Endkunde hat überhaupt nichts davon, dass das Spiel jetzt nur noch im Epic Store zu kaufen ist. Im Durchschnitt kommt der Kunde einfach schlechter weg als vorher. Vielleicht gibt es Kunden, die das gar nicht stört, die bleiben auf genau demselben Level. Andere Kunden stört es aber vielleicht, dass sie geschätzte Steamfeatures nun nicht mehr nutzen können. Andere stört es vielleicht auch gewaltig, dass sie nun mehr bezahlen müssen, weil es bei Epic kein Regional Pricing, kein Family Sharing, keine Reseller-Shops und auch keine richtige Refund-Policy gibt. Über alle Spieler bzw. potenziellen Kunden hinweg hat sich die Situation also verschlechtert. Und dafür soll man dem Publisher nun dankbar sein?

Nein, es ist völlig richtig, dass man Deep Silver klar und deutlich sagt, was man von dieser Entscheidung und dieser schäbigen Timed-Exclusive Geschichte hält. Dass die Entwickler von Metro dafür nichts können, ist klar. Aber wie gesagt, Schuld an der gesamten Geschichte trägt nicht der Konsument, sondern einzig und alleine Deep Silver, die ihren Gewinn vergrößern wollten ohne den Kunden irgendeinen Mehrwert zu bieten. DAS ist das Problem hier.
 
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Nein, es ist völlig richtig, dass man Deep Silver klar und deutlich sagt, was man von dieser Entscheidung und dieser schäbigen Timed-Exclusive Geschichte hält. Dass die Entwickler von Metro dafür nichts können, ist klar. Aber wie gesagt, Schuld an der gesamten Geschichte trägt nicht der Konsument, sondern einzig und alleine Deep Silver, die ihren Gewinn vergrößern wollten ohne den Kunden irgendeinen Mehrwert zu bieten. DAS ist das Problem hier.

Das sehe ich komplett anders. Wenn das Spiel gut ist, dann sollte es vollkommen egal sein wo und wie es vertrieben wird. Denn schließlich geht es beim Gaming um Spiele, nicht um Vertriebswege. Mir käme es jedenfalls niemals in dem Sinn ein Spiel wegen sowas zu boykottieren. Für mich gäbe es nur einen triftigen Boykottgrund für ein Spiel: Pay2Win.
 
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Alleine auf das Spiel bezogen macht das wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn.
Kingdom Hearts 3 gibt es zB nicht auf dem PC, sondern nur auf Xbox und PS.
Älteres Beispiele ist RDR.
Gibt also schon Spiele unabhängiger Entwickler die nicht für den PC kommen.
 
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Haha auch ne Art Werbung zu machen, das Spiel ist in aller Munde unterdessen und verkauft sich sicher besser, als bei dem zuerst angekündigten Steamrelease.
Mir letztendlich egal, da ich eh erst ne Goty oder das Bundle im Sale kaufen werde. Das ganze Seasonpass ect. Geschwür wird konsequent abgeblockt.
 
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Hab es kurz vor Schluss noch auf Steam gekauft. Warum? Weil ich es für ein Meisterwerk halte. Hätte es auch über Epic bezogen. Warum? Siehe oben.
 
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Hahaha die wissen wie man die Community besänftigt.
Zuerst lässt man mich das Spiel nicht auf der Plattform meiner Wahl kaufen (Kunde = hat gefälligst dort zu kaufen wo die das wollen)
Dann sagt man mir, wenn du es nicht kaufst, wundere dich nicht wenn zukünftige Ableger nicht mehr für PC erscheinen.

Meine Antwort: DANN GEHT DOCH STERBEN :daumen2:

Wenn die so weitermachen überlege ich mir noch, ob ich das Spiel überhaupt in 1 Jahr noch auf Steam haben will.
So unsympathische Aussagen kommen sonst nur von EA.
 
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Womit mal wieder der Beweis vorgelegt wird dass wir PCler in mancher Entwickler-Augen nur Spieler zweiter Klasse sind - an denen man aber trotzdem noch verdienen möchte.

Ganz ehrlich: Was für eine desaströse Kommunikation mit der Spieler- bzw Fan-Base ist das denn? Wenn das keine Nachwehen nach sich zieht... Zwar bin ich kein Anhänger der Metro-Spiele (daher kann es mir eigentlich schnuppe sein), aber WÄRE ich es würde ich dem Sauhaufen auf provokanteste Art und Weise ein Paar Geldscheine vor der Nase wedeln, diese wieder einstecken und mich mit zwei Mittelfingern verabschieden.
 
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