Ich freue mich aber über das relativ schwache Ergebnis der AFD hier auf der "feuchten Wiese". Knapp drinnen aber das geht auch schnell wieder nach draussen, siehe Piraten!
Und zu Schulz fällt mir eigentlich nix gescheites ein. Ich hielt ihn für zu unerfahren und zu unbekannt als das er es gegen Angie aufnehmen könnte. Ich vermisse diese wirklich charismatischen Politiker, von denen man sich noch gerne hat belügen lassen. Evtl. braucht man auch hier mal einen Macron, vom alter her. Der ist ja noch ziemlich Jung.
In 5 Jahren ist die Afd in SH auch wieder weg vom Fenster.
Im Norden haben nicht mal die Linken eine Chance. Hier wird echt eine menge Mitte gewählt.
Hier gibt es auch einen Lindner. Sogar seine politischen Ziele decken sich zu 90% mit denen von Macron. Nur hat man halt in Deutschland schon oft genug die FDP an der Macht gehabt um auch das Ergebnis der Umsetzung zu kennen.
Die FDP steht wie keine andere Partei für Klientelpolitik. Jeder, der sie wählt, kriegt das.
Und Lindner schwingt ja die gleichen Reden wie Westerwelle und Co.
Kleiner Staat, mehr Eigenverantwortung, weniger Steuern, weniger Regulierung.
Die Banken haben mit weniger Regulierung die Karre schwer gegen die Wand gefahren, aber die Politik zieht daraus einfach keine Lehren.
AFD klein ist schön und gut, AFD drin ist aber auch gleichzeitig einer der Hauptgründe warum man quasi nur noch mit großen Koalitionen eine sichere Mehrheit bekommt. "Das sollten sich die Protestwähler auch mal überlegen"[ich glaube der CDU Mensch sagte das Gestern]
War in Berlin gut zu sehen. Wer dort AFd gewählt hat, hat jetzt eine linke Regierung bekommen.
Was natürlich daran liegt, dass die Linke im Osten eben deutlich stärker ist als im Westen.
Der Schulz Hype hat doch gezeigt, dass Merkel ansich angreifbar ist, aber leider steckt hinter Schulz nicht wirklich viel dahinter.
Hinter dem dünnen Siggi steckt auch nichts hinter.
Der hat letztens wieder einen Unsinn gelabert, dass mir das Brötchen vom Vortag wieder hoch kam.
Die SPD hat schlicht niemanden, der wirklich mal die Sache wieder in die Hand nimmt. Endlich mal weg von der Einheitspolitik, die sie seit Jahren als Stiefelputzer von Merkel machen.
Solange sie ihre Politik nicht grundlegend ändern und sich mehr von der CDU differenzieren, wird das einfach nichts mehr.
Naja, sein vergleichseweise junges Alter gleicht Macron ja mit seiner Frau wieder aus, die ist ja dafür "jugendliche" 65 Jahre.
Dafür treibt sie ihn aber auch an.
Also, ich wäre vermutlich nach ein paar Minuten mit ihr reif für ein Sauerstoffzelt.
Bei Macron gilt: Ex Top-Banker, FDP-liberale Wirtschaftsansichten, gleich finde den Fehler...

Ich denke in den kommenden Jahren wird sich auch bei seinen Wählern Ernüchterung über seine Politik einstellen, weil der Politiker des durchschnittlichen Franzosen, als der er sich gibt ist er im Grunde nicht.
Frankreich wird den gleichen Weg durchlaufen, wie Deutschland unter Schröder. Staatsausgaben massiv kürzen, mehr Eigenverantwortung, weniger Wohlfahrtstaat.
Das übliche Gefasel von der Wettbewerbsfähigkeit eben. Kennt man ja.
Sorry, aber das ist Blödsinn um Wähler dazu zu bewegen doch weider CDU zu wählen.
Natürlich machen Protestwähler es schwieriger Regierungen zu bilden, aber es ist schlicht politische Faulheit, Bequemlichkeit und mangelnde Kompromissberietschaft eine große Koalition zu bilden, statt eine Ampel-, Jamaika-, oder was auch immer Regierung zu bilden.
Ist halt einfacher eine Regierung aus SPD / CDU zu machen und beide Seiten sind vor allem glücklich weil beide regieren dürfen.
Du brauchst ja auch Inhalte. Und mit der FDP ist es immer schwer, gemeinsame Inhalte zu finden.