Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Tja, Reformieren müsste man alles mal grundsätzlich.
Genauso, dass Arbeitnehmer das Sozialsystem finanzieren. Beamte, Selbstständige und Co. haben sich da schon längst von verabschiedet.
Das ist ja auch das Problem. Die Leute im Bundestag -- meist ja Anwälte, Selbstständige, Beamte -- entscheiden über Dinge, die sie gar nicht betreffen.
Man müsste also viel mehr als das Steuersystem reformieren.
Steuern auf Arbeit muss gesenkt werden. Steuern auf Kapitalertrag steigen.
Kindergartenplatz muss kostenfrei sein. Mehrwertsteuer auf lebenswichtige Dinge wie Energie, Nahrung, Wohnung, muss gering sein. Mehrwertsteuer auf andere Dinge kann erhöht werden.
 
Die Flüchtlingspolitik hat Deutschland bis auf Kommunalebene runter für mich noch überaschend gut umgesetzt bekommen. Und dass Merkel dort tatsächlich mal eine Meinung hatte hat mich auch eher positiv überascht. Und ,oh Wunder, auch hier wird sich wieder von dem einen Punkt distanziert der mich überzeugen könnte denjenigen zu wählen.

Tjo: Der Fakt, dass sie einmal in ihrer Karriere eine Meinung gehabt hat, ist heute der weit verbreiteste Kritikpunkt an ihrer Arbeit. => Zurück zu Teflon. Und Schulz liefert sich mit ihr ein fleißiges "Kein Konzept"-Duell, während Massen und Medien sich an beiden Personalien ergötzen, anstatt mal Fragen zur Sache zu stellen. (Vielleicht haben Extremisten doch recht und wir sollten das Parlament vorsorglich abschaffen. Da sich nur Lobbyisten und Unternehmer für Gesetzgebung und Staatslenkung interessieren, aber nicht die Mehrheit der Wähler, kann da ja gar nichts gutes bei rauskommen :schief:)

Mal sehen wie das offizielle Wahlprogramm hinter Schulz aussehen wird. Zur Zeit habe ich irgendwie das Gefühl, dass die FDP die einzige Partei ist welche tatsächlich stolz auf das ist was sie umgesetzt hat und auch relativ offen sagt was man in Zukunft ändern will. Nur blöd dass diese Pläne ansich Unsinn waren und sind.

Es gibt mittlerweile wieder erste Lichtblicke bei den Grünen: Angeblich soll daran gearbeitet werden, Trittin (Agrarwende, Atomausstieg - und zu Recht stolz drauf) an Özdemirs ("für die Doppel-Gelb-Ampel") Seite zu stellen (sicherlich sehr zur Freude des letzteren). Vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass man nach Veggi-Day und Kretschmann vielleicht noch mal so etwas wie fortschrittsorientere Politik machen möchte.


Die FDP steht allerdings für die Senkung der Unternehmenssteuern, nicht der Senkung von dem Arbeitnehmeranteil an der Lohnsteuer.
Wobei Deutschland bei den Steuern auch garnicht soo schlecht da steht. Die Lohnnebenkosten kommen vor allem von Rente und Krankenversicherung. Und die wiederum sind zu einem nicht unerheblichen Anteil anhaltende Kosten der Einheit.

Naja: Die Renten in den gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind bis auf weiteres nicht angeglichen (die Preise weitestgehend schon - besonders für Ostberliner kann da eine tolle Spreizung resultieren) und da beide Rentensysteme Umlage-finanziert sind (und die KVs sowieso), kann man auch nicht von Altlasten sprechen - es sei denn, man sieht alte Menschen als solche. Ein wichtigerer Faktor wäre da z.B. die Reduzierung des Arbeitnehmgeberanteils durch die FDP...


Tja, Reformieren müsste man alles mal grundsätzlich.
Genauso, dass Arbeitnehmer das Sozialsystem finanzieren. Beamte, Selbstständige und Co. haben sich da schon längst von verabschiedet.
Das ist ja auch das Problem. Die Leute im Bundestag -- meist ja Anwälte, Selbstständige, Beamte -- entscheiden über Dinge, die sie gar nicht betreffen.

Sowohl für Beamte als auch Selbstständige (welches Berufsverhältnis ist eigentlich "Anwalt"?) wurden da in den letzten Jahren immer wieder Verschlechterungen beschlossen. Beamte sind aber ohnehin nicht das Grundproblem, schließlich wird die Versorgung von Staatsbediensteten so oder so aus den Taschen der anderen finanziert - da ist es dann auch egal, ob es meine Sozialabgaben über die Kassen sind oder meien Lohnsteuer über das Gehalt der Beamten und deren Sozialabgaben. Fakt ist nun einmal, dass ein Staat nur verwaltet und Dienstleistungen am Bürger erbringt, so dass die Versorgung der Staatsdiener nur von diesen getragen werden kann. Ich persönlich würde die direkte Versorgung sogar eher noch ausweiten und dieses bescheuerte Konkurrenzsystem der Krankenkassen abschaffen. Ob man in diesem Zusammenhang das Versorungsniveau der Beamten absenken sollte oder eher das des Rests anheben muss, um vernünftige Zustände zu erreichen, sollte jeder mit auch nur einem kleinen Bisschen Einblick sehr schnell beantworten können.
Genauso sinnlos ist übrigens auch die Forderung nach einer Beteiligung von Selbstständigen. Die wäre zwar aus Fairnessgründen dringend nötig, aber Fakt ist einfach: Von unregelmäßigen Einkommen kann man nicht sinnvoll Gebühren erheben und mit Pauschalen macht man die Gründung kleiner Unternehmen quasi unmöglich, während sich die ohnehin vermögenden kaputt lachen. Das eigentliche Problem liegt ganz woanders, nämlich bei den Unternehmen selbst:
Während Arbeit in Deutschland mit hohen Abgaben belastet wird, haben Risikospekulationen, großmaßstäbliche Umweltzerstörung, Ressourcenvernichtung, internationale Ausbeutung sowie erpresserische oder teuschende Geschäftsmodelle (vor allem Immobilien) einen "take what you can"-Status.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja: Die Renten in den gar nicht mehr so neuen Bundesländern sind bis auf weiteres nicht angeglichen (die Preise weitestgehend schon - besonders für Ostberliner kann da eine tolle Spreizung resultieren) und da beide Rentensysteme Umlage-finanziert sind (und die KVs sowieso), kann man auch nicht von Altlasten sprechen - es sei denn, man sieht alte Menschen als solche.
Naja, es ist immer zu Teilen auch eine Rücklage, ausser halt ein Staat (lies DDR) geht pleite.
Ein wichtigerer Faktor wäre da z.B. die Reduzierung des Arbeitnehmeranteils durch die FDP...
Tippfehler oder hab ich was verpasst? Ich kenne in dem Zusammenhang nur das einfrieren des Arbeitgeberanteils.
 
Das eigentliche Problem liegt ganz woanders, nämlich bei den Unternehmen selbst:
Während Arbeit in Deutschland mit hohen Abgaben belastet wird, haben Risikospekulationen, großmaßstäbliche Umweltzerstörung, Ressourcenvernichtung, internationale Ausbeutung sowie erpresserische oder teuschende Geschäftsmodelle (vor allem Immobilien) einen "take what you can"-Status.

Dass man den Kapitalismus als solchen abschaffen bzw. deutlich verändern müsste, ist offensichtlich.
Nachhaltigkeit gibt es im Kapitalismus nicht.
Wer z.B. ein bedingungsloses Grundeinkommen will, muss das gesamte System auf der Welt verändern. Da reicht es nicht, das Steuersystem eines einzelnen Staates zu ändern.
Die Menschen müssen aufwachen und sich von dem Kokurrenzdenken lösen. Wenn das Überleben als solches gesichert ist, hat ganz andere Möglichkeit der individuellen Entfaltung als es heute ist.
 
Kein Konkurrenzdenken mehr, quatsch.
Individuelle Entfaltung ist auch so eine Sache, das ist nicht für jeden etwas. Manche Leute brauchen halt Orientierung.

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Kein Konkurrenzdenken mehr, quatsch.

Ausnahmsweise ( ;) ) gebe ich Threshold mal Recht. Kapitalismus ist ein System das durch Konkurenzdenken und das kaptialgedeckte Recht des stärkeren funktioniert, das muss die Menschheit überwinden und die Konkurenz durch speziesgemeinschaftlichen Ehrgeiz ersetzen. Zusammen kann die Menschheit Dinge vollbringen die einzelne Nationen die in direkter wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Konkurenz stehen nie erreichen werden können.
Konkurenz vergiftet nur das zusammenleben und den Fortschritt, Ehrgeiz das beste zum Wohle aller Menschen zu erreichen hingegen würde ihn nur beflügeln.

Wen wir es nicht in absehbarer Zukunft schaffen uns vom Konkurenzdenken und kleinstaatlichen Egoismus zu verabschieden gibt es für die Menschheit als Gesamtspezies keine langfristige Zukunft, weil wir uns aus Konkurenz gegenseitig auslöschen werden, oder vorher unseren Planeten unbewohnbar gemacht haben werden.
 
Was sind deine Belege für diese Annahme?
Die großen Erfolge der Menschheit sind die Folge von kämpfen oder der Vorbereitung auf Kämpfe.


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Die großen Erfolge der Menschheit sind die Folge von kämpfen oder der Vorbereitung auf Kämpfe.
Gegenfrage: Wo ist der Beleg für diese Annahme?:schief:
Außer neue und schrecklichere Tötungsgeräte ist bei Kämpfen und Kriegen nichts neues bei rausgekommen - außer, dass hinterher meist mindestens ein (das unterlegene) Volk in Trümmern zurückgelassen wurde.

Konkurrenzdenken ist nichts anderes als die Folge des steinzeitlichen Rudelverhaltens, welches der Mensch bis heute nie abgelegt hat.;)
 
Haber Bosch Verfahren
Vor dem ersten Weltkrieg entwickelt, aber durch ihn im großen Maße verbreitet ist heute die Grundlage für die Ernährung der Mehrheit der Weltbevölkerung.

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Das hat jetzt mit Konkurrenzdenken in wiefern was zu tun?

Die Atombombe entstand auch nicht aus Jux und Dollerei und was hat die uns heute gebracht? Sturmgewehre und Senfgas wurden garantiert auch nicht deshalb entwickelt, um Rotwild jagen zu können.:schief:
 
Ohne Konkurrenz kein Fortschritt.

Was die Atombombe uns gebracht hat? Frieden seit Jahrzehnten und Kernenergie.

Außerdem (Kriegs) Waffen werden nie mit der Intention gebaut möglichst viele Menschen zu töten. Eher das Gegenteil.

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Ohne Konkurrenz kein Fortschritt.
Weil durch Zusammenarbeit ja auch das Gegenteil der Fall wäre.;)

Was die Atombombe uns gebracht hat? Frieden seit Jahrzehnten und Kernenergie.
Wenn du nukleare Abschreckung als Frieden und Kernenergie als nachhaltig bezeichnest, könnte man das sogar tatsächlich als Fortschritt bezeichnen.
Erzähl das aber bloß nicht der Energielobby oder Kim jung un...
Außerdem (Kriegs) Waffen werden nie mit der Intention gebaut möglichst viele Menschen zu töten. Eher das Gegenteil.
Aha, aha ha ha ha aaa:lol:
:what:
Ha haa ha haah ha...:lol::haha::lol:
Sorry, aber ich glaub' ich geh' jetzt mal in den Keller, sonst weck' ich mit meinem Lachen noch die Nachbarn auf...:ugly:
 
Bin am Handy, deswegen keine Zitate.
1.
Nein, aber Konkurrenz ist stärker. Außerdem gibt es auch mit Konkurrenz Zusammenarbeit, es gibt ja mehr als 2 Parteien.

2.
Diese Waffe ist schrecklich und ich bin ein A-Waffen Gegner, aber im Endeffekt hat sie Kriege verhindert. Unbestreitbar.
Und Kernenergie war wichtig zur Überbrückung. Wie sähe die Welt wohl aus wenn wir nur Kohle und Gas verwendet hätten bis wir moderne regenerative Energien nutzen können wie heute?
Atomkraftwerke sind gefährlich, aber die Luft ist sauberer als bei Kohle.

Zu 3.
Wenn man nicht mal weiterdenken will...
Beispiel Giftgas, die Generale fanden es unsoldatisch, aber sie wurden von der Hoffnung getrieben, den Krieg schneller beenden zu können = weniger Tote.

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Bin am Handy, deswegen keine Zitate.
1.
Nein, aber Konkurrenz ist stärker. Außerdem gibt es auch mit Konkurrenz Zusammenarbeit, es gibt ja mehr als 2 Parteien.
Dass aber auch alle Parteien zusammenarbeiten könnten, kommt dir nicht in den Sinn?:schief:
Konkurrenz entsteht ja dadurch, wenn man auf eigene Vorteile bedacht ist, man will selber etwas besser als der andere machen/können. Arbeiten aber alle mit ihrem Wissen und Ideen auf ein gemeinsames Ziel hin, wieso sollte das nicht funktionieren?
Ich behaupte, dass es im Ursprung keine V2-Rakete mit der Absicht zur Zerstörung gebraucht hätte, um ein Objekt so stark zu beschleunigen, dass es des Fluchtgeschwindigkeit übersteigt und damit in den Orbit geschossen werden kann. Überstaatliche Zusammenarbeit hätte da auch gereicht...
2.
Diese Waffe ist schrecklich und ich bin ein A-Waffen Gegner, aber im Endeffekt hat sie Kriege verhindert. Unbestreitbar.
Und Kernenergie war wichtig zur Überbrückung. Wie sähe die Welt wohl aus wenn wir nur Kohle und Gas verwendet hätten bis wir moderne regenerative Energien nutzen können wie heute?
Atomkraftwerke sind gefährlich, aber die Luft ist sauberer als bei Kohle.
Atomkraftwerke haben dafür gesorgt, dass sich die Regierungen auf der Welt darauf - und damit meine ich teils marode Kraftwerke - ausruhen, anstelle wirklich nach neuen Lösungen zu forschen. Zwar gibt es eine überstaatiche Zusammenarbeit beim Fusionsreaktor, aber wenn die Regierungen da nicht genug mitmachen und die Atomlobby dazwischenfunkt, wird das nichts. Außerdem geht es nicht nur um die Luft, sondern auch um die Rückstände. Bis heute gibt es für den Atommüll kein Endlager.

Zu 3.
Wenn man nicht mal weiterdenken will...
Beispiel Giftgas, die Generale fanden es unsoldatisch, aber sie wurden von der Hoffnung getrieben, den Krieg schneller beenden zu können = weniger Tote.
Sag' das mal denen, die an dem Zeug verreckt sind...
Oder den tausenden Opfern jedes Jahr durch Kriegswaffen weltweit. Waffen sind ja nur dazu da, um Tote zu verhindern, ich glaub' ich krieg' nen Vogel.:wall::schief:
 
Zu 1.
Haben wir nicht noch vor kurzem darüber geredet wie wenig die Groko macht und das alles unter der Groko Stillstand ist. Soviel dazu, es muss Druck geben, damit die arbeiten.

2.
Ja ohne Atomkraft hätten wir auch früher gute Solarzellen gehabt...

3.
Krieg ist die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und das einzige Ziel des Krieges ist es dem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen.
Deswegen sollen Waffen einen Krieg möglichst schnell gewinnen, was in wenigen Toten resultiert.
Alles andere ist kein Krieg sondern Mord.

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Von Schulz zum Kapitalismus, zur Atombombe und zu Kriegsstrategien.
Kein Wunder dass es um den "damals" so einen Hype gab.

Die Diskussion sollte noch um die Toiletten-Diskriminierung von homosexuellen Transgender-Rollstuhlfahrern erweitert werden. :ugly:
 
Zu 1.
Haben wir nicht noch vor kurzem darüber geredet wie wenig die Groko macht und das alles unter der Groko Stillstand ist. Soviel dazu, es muss Druck geben, damit die arbeiten.
Die ersten acht Jahre unter Merkel waren auch überwiegend Stillstand, geneauso wie 14 Jahre Kohl.:schief:
2.
Ja ohne Atomkraft hätten wir auch früher gute Solarzellen gehabt...
Wo hast du überhaupt den Blödsinn her, dass es ohne A-Bombe keine A-Kraft geben würde? Die Kernspaltung wurde damals bei der Grundlagenforschung, nicht der Waffenforschung, entdeckt...

3.
Krieg ist die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und das einzige Ziel des Krieges ist es dem Gegner den eigenen Willen aufzuzwingen.
...und sowas ist notwendig, weil?..:schief:
Deswegen sollen Waffen einen Krieg möglichst schnell gewinnen, was in wenigen Toten resultiert.
Alles andere ist kein Krieg sondern Mord.
Ich belasse es jetzt an der Stelle und verweise auf die 65 Millionen Tote nach dem Zweiten Welktrieg.:schief:
 
Ich belasse es jetzt an der Stelle und verweise auf die 65 Millionen Tote nach dem Zweiten Welktrieg.:schief:

Der zweite Weltkrieg ist dafür ein denkbar schlechtes Beispiel da es primär ein idiologisch geführter Krieg war, in dem es nicht nur primär darum ging ein Land möglichst schnell zu besiegen, sondern auch idiologisch nicht konforme Menschen physisch zu vernichten.

Die Opferzahlen sind deshalb auch weit höher als sie in einem "normal" üblichen Krieg gewesen wären.
 
Der zweite Weltkrieg ist dafür ein denkbar schlechtes Beispiel da es primär ein idiologisch geführter Krieg war, in dem es nicht nur primär darum ging ein Land möglichst schnell zu besiegen, sondern auch idiologisch nicht konforme Menschen physisch zu vernichten.
Die 65 Millionen sind die, welche mutmaßlich direkt durch Kriegseinwirkung gestorben sind - der Holocaust ist da nicht miteinberechent.;)

I.A. kann ich doch wohl schlecht behaupten, Waffen dienen zur Verlustminimierung. Bestenfalls im eigenen Lager, aber lass' sämtliche Waffen weltweit (große wie kleine) einfach verschwinden, wie viele Tote weniger hätten wir allein in Ländern, in denen Bürgerkrieg herrscht?
 
Zu 2.
Das hab ich nicht gesagt, aber ein enormer Schub ist nicht abzustreiten. Wenn nicht sogar der Durchbruch dieser Technologie.

Zu 3
Es ist und bleibt Politik, wenn du deinen Willen nicht durchsetzen willst bist du da falsch.

Zu 4
Ich hab gesagt es ist das Ziel, nicht, dass es immer klappt. Wenn wir weiter gehen sieht es ja so aus, dass man nach einem Krieg was tun muss. Nämlich Frieden schaffen und nach Clausewitz gibt es auch hier 2 Wege. Völlige Vernichtung des Gegners oder sich den Gegner zum Freund zu machen. Jetzt musst du mir sagen, ob der Gegner den du Millionen Tote beschert hast eher dein Freund wird als der, der nur wenige Bürger im Krieg verloren hat.

Du musst bedenken, dass das Theorie ist, wie oft halten sich Politiker nicht an den Weg, der der beste wäre?

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