So wie ich den Absatz jetzt verstehe hast du generell ein Problem mit der sog. Elite die es immer und überall in fast jeglicher Kultur gibt und gegeben hat.
Prinzipiell ja, weil ich es anmaßend finde, anderen Menschen zu beherrschen, im Einzelfall überhaupt nicht, da ich selber dazugehöre und weiß, wie man mit dieser, in der Regel kultivierten Gruppe Mensch, umzugehen habe. Von diesen Menschen droht mir persönlich keine Gefahr, nichts desto trotz halte ich sie für gefährlich.
Da halte ich aber die Wortwahl für mehr als fragwürdig weil es strenggenommen rassistisch bleibt. [...] Generell immer wenn verallgemeinernd von "dem Weißen", "dem Juden", "dem Muslim", "dem Araber", "dem Schwarzen" "dem Chinesen" gesprochen wird. [...]
Ja, natürlich, es ist pauschalisierend. Und es kommt daraugf an, mit wem man redet und wie. Je höher die intellektuellen Kreise, umso eher versteht jede, dass Pauschalisierungen natürlich immer nur auf eine Gruppe und nur auf Einzelpersonen anwendbat ist. Ohne zusammenfassende Gruppenbezeichnungen ist keine sinnvolle Diskussion möglich. Redet man mit eher ungebildeten Menschen, sollte man tunlichst anders formulieren und immer wieder betonen, dass von einem Gruppenverhalten nicht auf Einzelpersonen geschlossen werden kann.
Es reicht ja oft ein zusätzliches Wort, z.B. "Frauen sind durchschnittlich schwächer als Männer". das hilft, ist aber so umständlich
Als ich in einer anderen Diskussion unsere Rolle im Irakkrieg kritisiert habe war das im Prinzip dein "böser weißer Mann". Da warst du aber auf einmal ganz leise...
Nichts zu sagen, bedeutet nicht automatisch, dafür zu sein. Und ja, der Irakkrieg war für mich eine Katastrophe. Nicht, das Hussein in irgend einer Weise menschlicher Staatenführer war, ich bin nur der festen Meinung, dass man sich in Staaten nicht von außen einzumischen hat. Es ging nur darum, den nahen Osten zu destabiliseren. Dabei war es doch so praktisch, den Iran und den Irak für gutes Geld aufzurüsten und zuzuschauen, wie sioch die Kindsköppe immer wieder selber die Zukunft zerschossen haben
Doch hast du...wurde sogar sofort als Argument verwendet um mich in die gewünschte Schublade zu schieben.
Wenn das so rüber kam, entschuldige ich mich.
Nein, es ist nicht die Regel das grundsätzlich Mädchen in der Familie missbraucht werden. Genausowenig wie es die Regel ist das Jungs innerhalb der Familie missbraucht werden..
In der "Regel" bedeutet in diesem Zusammenhang nicht, dass es die Regel ist, in der Familie missbraucht zu werden, sondern das die ca. 15% missbrauchten Kinder und Jugendlichen in der direkten Famile (25%) oder der weitläufigen Familiesowie Frauen und Bekannten (50%) geschändet werden. Es ist eben nicht der Unbekannte hinter dem Busch
https://beauftragter-missbrauch.de/...ber/6_Fact_Sheet_Zahlen_Ausmaß_sex_Gewalt.pdf
Ansonsten ist ein "Sehe ich andererseits die Quote der missbrauchten Mädchen unter meinen Nachhilfeschülerinnen" sehr unglücklich formuliert. Ich spreche in dem Zusammenhang von missbrauchten Kindern...oder ist es weniger schlimm wenn ein Junge missbraucht wird?
Ja, natürlich betrifft es alle Kinder, laut obigem Link sind unter den Opfern 75% Mädchen und 25% Jungen, ich habe aber immer schon fast nur Mädchen geholfen und diese sind auch redseliger. Missbrauchte Jungen reden trotz engem Verhältnis weniger über so etwas. Ich frage niemals direkt nach, nur wenn Du merkst, dass Kinder verstört sind und man fragt, obn etwas passiert ist, reden einige von sich aus. Und oft sind es ganz weit zurückliegende Ereignisse, die wieder hoch kommen.
Ganz ehrlich macht mich das gerade etwas "grantig" was du versucht für ein Männerbild zu kreieren da es sich absolut nicht mit meiner Realität deckt.
Die Erfahrungen von uns allen sind sehr unterschiedlich. Und daraus entspringen auch unterschiedliche Beurteilungen. Und neiun, ich verurteile natürlich nmicht alle Männer, dafür baue ich verbal auch genug Brücken, wir sollten trotzdem akzeptieren, dass die Kriminalstatistik ein eindeutiges Wort spricht und über 90% der Straften mit schwerer Körperverletzung von Männern ausgehen. Und in diesem Anteil sind auch Verkehrsopfer, die häufigste Anzeigeart gegen Frauen im Zusammenhang mit schwerer Körperverletzung.
Als wenn wirklich von 100 Männern 20 nix anderes als Gewalt und Vergewaltigung im Schädel hätten...
Bei einer Quote von 15% missbrauchten Kindern stehen auch entsprechende Täterzahlen gegenüber. Und nein, nicht 30% der Männer ziehen als ständig raubende, plkündernde Vergewaltiger durch die Land, na gut, im dreißig jährigem Krieg war das wohl so, aber eine nicht unerheblich Gruppe der Männer hat Gewalt durchaus als Lösungskonzept für Probleme verinnerlicht.
Und du wirst lachen die meisten Männer zeigen deinen sog. Spaltern die rote Karte.
Das wäre sehr erfreulich. In meiner Generation war das anders, und vielleicht hat sich ja in den letzten Jahrzehnten doch mehr geändert, als ich wahrnehme und die Frucht der "linksgrünversifften" ging im positiven Sinne auf.
Und bitte, sieh meine Texte nicht als generellen Angriff gegen Männer.
Die meisten Gewalttäter/Verbrecher/Vergewaltiger laufen aber leider nicht durch die Gegend und posaunen das raus.
Ich kenne es nur vom Hören-Sagen. Was aber z.B. in Männerduschen unter Fussballern passieren soll, zu zumindest die wenigen Aussagen die ich hörte, gehen durchaus in die Richtung, das sexuelle Übergriffe verharmlost werden. Ich kenne natürlich nur Einzelfälle und würde daraus nicht auf alle schließen. Denke ich nur an meinen ersten Chef, mit dem ich sehr vertraut war und der mir auf Dienstreisen die Bilder und Tonaufnahmen aller seiner Geliebten zeigte, obwohl er wußte, dass ich mit seiner Frau eng befreundet war, wirkte das auf mich sehr befremdlich. Eine Geliebt sind noch keine Vergewaltigung, ja, natürlich, es ist aber der Anfang eines durchaus übergriffigen Dasein. Aber auch das würde hier jetzt zu weit führen, es dezidiert zu betrachten.
Ganz ehrlich geht es mir auf meinen männlichen Sack den ich biologisch nunmal habe das ständig mehr oder weniger allgemein von "toxischer Männlichkeit" ansich gesprochen wird. Grad in den USA groß in Mode..
Beziehe es nicht auf Dich, sondern erkenne die Aussagen der Kriminalstatistik. Es sind nicht Ausländer, oder Flüchtlinge, es sind Männer, die herausstechen.
Genauso könnte ich jetzt gemein fragen wieso ihr Frauen nicht gegen die Spalter*innen geschlossen auftretet ...
Weil es immer noch problematisch ist. Wenn ein Mädchen Anzeige erstattet, wird es von der Familie zu hören bekommen "Warum willst Du die Familie zerstören. Papa geht dann ins Gefängnis, Willst Du das?" Ganz selten gibt esd für die Kinder, so mein Eindruck, auf breiter Basis Unterstützung. Aber auch da scheint es einen Wandel zu geben, was sehr erfreulich ist