Liberalisierung weicher Drogen

In meinen Augen sollte es eher ab 21 Kaufbar sein (ich selbst noch 19) allerdings ist die Auswirkung auf ein nicht ausgewachsenes Gehirn nicht zu Vergessen.
Wohin bei einem "fertigen" Kopf viele Bedenken nicht mehr gegeben sind, wenn ich mich richtig erinnere ist das in Normalfall 25.
Das Problem ist das eine Altersbeschränkung auf 25 den Illegalen Konsum nur wieder Stärken würde und nicht mindert, weswegen ich glaube das 21 das beste Alter für eine Legalisierung sein dürfte.
 
Die Hysterie gegen diverse Substanzen ist sowieso arbiträr. "Liebe" oder der materielle Konsum können genau so gut zu unmittelbaren Süchten gezählt werden. Das sind allerdings auch alles Dinge - genau so wie der Kaffee am Morgen, die Kippe zwischendurch oder von mir aus auch das Fernsehn oder Zocken am Feierabend - die dermaßen zur "Normalität" geworden sind, dass wir sie bewusst gar nicht mehr wahrnehmen geschweige denn hinterfragen.

Ob nun andere weiche Drogen legalisiert werden sollen ist meiner Meinung nach gar nicht die Frage. Es geht doch vielmehr darum, wie wir mit diesen Mitteln umgehen. Leider hat die PR da auch viel zu tiefe Spuren hinterlassen, sodass man über solche Angelegenheiten eigentlich auch nicht mehr mit Objektivität und Verstand herangehen kann...

Aber mal ganz pragmatisch gesegen: natürlich wäre der Zugang für Minderjährige wesentlich einfacher, wenn bspw. Cannabis legalisiert wird. Dem gegenüber steht aber auch die Möglichkeit, den Verkauf in erster Hand (hoffentlich gewissenhaft) kontrollieren zu können und einen offeneren Umgang mit dem Thema zu fördern (kein Tabu, bei dem man sich aus Scham ausschweigt und nur das Beste erhofft).

Dem Missbrauch kann man nur mit Aufklärung entgegenwirken, so oder so. Bei Alkohol und Zigaretten ist es das Selbe. Jeder darf sein Gift selbst wählen, wie man so schon sagt :D

Die Aufgabe der Erziehungsberechtigten und Bildungsinstitutionen ist es dabei, den Verstand einzutrichtern und für den wenn schon, dann wenigstens maßvollen Konsum zu sensibilisieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal eine andere Frage, unabhängig von Pro oder Contra:
Wer von euch rechnet denn mit einer Legalisierung?

Ich auf jeden Fall.
Allerdings schätze ich es sind bis zu Umsetzung noch 5-10 Jahre.

Die Gesetzesänderungen in z.B. Kalifornien haben das ganze Thema auf jeden Fall wieder etwas aufgewärmt.
Mal schauen, was Studien dazu in ein paar Jahren so zeigen...
 
Aber mal ganz pragmatisch gesegen: natürlich wäre der Zugang für Minderjährige wesentlich einfacher, wenn bspw. Cannabis legalisiert wird.
Wäre das nicht genau umgekehrt?

Mal eine andere Frage, unabhängig von Pro oder Contra:
Wer von euch rechnet denn mit einer Legalisierung?
Ich auf jeden Fall.
Allerdings schätze ich es sind bis zu Umsetzung noch 5-10 Jahre.
Denke eher das es in DE länger dauern wird.
Wobei es auch schon mal legal war.
 
Wenn du um die Ecke nen Coffeeshop hast und mal eben einen älteren Bekannten hinschickst? Wäre in meinen Augen wesentlich weniger Aufwand, als irgendwelche zwielichtigen "Kontakte" aufzusuchen.
 
Der Kontakt zur Droge wird mit einer Legalisierung nicht einfacher oder schwerer, der Aufwand dürfte ähnlich sein.
Mich würde es auch nicht wunder wenn so ziemlich jeder in dem Thread irgendeinen Bekannten hat der mit Drogen zu tun hat, und schon ist der zwielichtige Kontakt vorhanden :D.
Ist also alles gar nicht mal so weit weg von einem Selbst den Gras Dealer um die Ecke hat hier wahrscheinlich jeder wenn ich Bedenke das es in Kleineren Dörfern oft schon mehrere Dealer gibt.
Der Jugendschutz wäre aber dennoch einfacher allein dadurch das wir wissen was unsere Kinder genau da haben wir kennen den Groben THC/CBD Wert des Konsumgutes wir wissen woher es Stammt etc.
Dafür müsste aber gerade für Coffeeshops oder die CSC der Eigenanbau legal sein gerne auch für Private, nur der Verkauf sollte dann nicht erlaubt werden für Privat Personen sondern sollte einzig den Shops erlaubt sein für die Nötige Kontrolle und Steuereinnahmen.
 
Mal eine andere Frage, unabhängig von Pro oder Contra:
Wer von euch rechnet denn mit einer Legalisierung?

Ich denke das eine Legalisierung, in absehbarer Zeit, durchaus im Bereich des Möglichen liegt. Durch die momentane Situation in den USA ist das Thema ja wieder ein bisschen in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt und wird sogar öffentlich diskutiert, auch wenn die meisten in diesen Diskussionsrunden mit Unwissenheit und Vorurteilen glänzen. Aber immerhin ist die Bereitschaft, sich mit der Thematik auseinanderzusetzen, zu erkennen. Wenn man es schafft die Öffentlichkeit aufzuklären steht einer Legalisierung nichts mehr im Wege, denn die meisten haben nicht den Hauch eines Schimmers was Cannabis/Marijuana/Haschisch eigentlich ist, geschweige denn wie es wirkt und das zwischen diesen Begriffen ein Unterschied besteht.

Selber bin ich absolut dafür, alleine schon aus ökologischen Gründen, allerdings sollte man, meiner Meinung nach, nicht bei Cannabis aufhören und gleich alle illegalen Substanzen legalisieren und kontrolliert abgeben.
 
Cannabis ist schon heute für alle unter 21 und alle potentiell gefährdeten verboten (für alle anderen auch), nur reichen diese Verbote offensichtlich nicht, um psychische Störungen und Suchtprobleme zu verhindern. (letztere werden übrigens auf bis zu 10% geschätzt. Ungleich mehr, als beim gerne als Vergleich herangezogenen Alkohol)
Es ist für niemanden verboten, jeder darf so viel Cannabis konsumieren sofern er es nicht besitzt.
Gleiches auch für alle härteren Drogen.
 
Den Sinn der Frage verstehe ich auch nicht.
Man kann Cannabis eigentlich gar nicht bis zum Tode überdosieren.
Im weitesten Sinne passt es aber schon. Bier ist zb auch Alc aber " weniger " bedrohlich wie etwas mit mehr PS auf der Welle. Bei Drogen kann man aber auch sagen das Canabis nicht mehr reicht zum zudröhnen. Auch hat man mit beiden Arten des Stoffen zb nix hinter dem Steuer zu suchen
 
Egal wie man es Betrachtet im Moment ist es gerade was das Führen von Fahrzeugen angeht einfach Unlogisch im Vergleich zu Alk sind die Strafen wirklich Extrem.
 
Drogen haben eben noch einen anderen Status. Von mir aus kann beides gleich behandelt werden indem man einfach Null Promille zur Grenze macht.
 
Hier mal zwei Interessante Videos zum Thema "War on Drugs" und "Sucht" sind jeweils auf Englisch aber mit Deutschen Untertiteln (Richtig übersetzt nicht von YT :D)

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Das sind wirklich gute Videos, kann aber sein dass ich das nur so empfinde, da diese meine Meinung größtenteils wiederspiegeln.
Alles legalisieren und regulieren. Damit rettet man unglaublich viele Leben.
Gerade das 2. thematisiert etwas, was leider selbst in Wissenschaftlichen Kreisen nicht allseits bekannt ist.
 
Jup so sehe ich es auch im Grunde denn die Prohibition hat bisher nicht Funktioniert also warum nicht etwas neues Testen was auch von sämtlichen Experten befürwortet wird :ka:
Das Gegenteil von Liberaler Drogenpolitik haben wir in Bayern -> meisten Drogen tote obwohl man sieht das z.B. Fixer Stuben Leben retten :wall:
 
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