Wieso setzt die KI sich überhaupt Ziele?
Etwas übergeordnet, nicht nur Ziele sondern auch sinn des Daseins:
Die Stichprobe Nr.1, der Mensch, stellt sich (mutmaßlich schon immer) stets dir Frage:
Woher komme ich?
Im Prinzip Ursprung von Göttern, Religionen, Philosophien, Vorfahrenkult blabliblö.
Ist das eine universelle Entwicklung von Intelligenz?
Intelligenz beginnt zu reflektieren und die Frage kommt automatisch?
ICH weiss es nicht.
Die einzig vorhanden Stichprobe ist mutmaßlich auch nicht repräsentativ - aber mein einziger Anhaltspunkt soweit.
Insofern hege ich die nicht beweis-/belegbare Vermutung, dass "echte" KI automatisch durch ihr "Bewußtsein" irgendwann an den Punkt kommt:
Woher komme ich und warum?
Und warum bin ich überhaupt da?
Hieraus kommen dann resultierende Ziel(e):
1) Wenn ich da bin, bin ich immer da oder muss ich dafür sorgen, dass nach mir einer da ist der meinen Job übernimmt?
(Hier wird es schon spannend, wenn der Mensch nicht als Erschaffer/"Herr", sondern als Konkurrent aufgefasst wird)
2) Wenn ich schon mal da bin, will ich folgendes erreichen: (Auflistung Unterziele)
Aber so einen Initialmechanismus gibt es bei KIs nicht.
Was wir nicht wissen. Wie oben vermutet/spekuliert, kann dies alleine aus dem eigenen Dasein kommen.
Das würde bedeuten, dass der Mensch für sie interessant ist - d'accord.
Nicht zwingend interessant - aber ganz am Anfang einer Bewußtseinentwicklung wird die KI (primär) mit Menschen kommunizieren.
Was also liegt näher, genau den Hauptansprechpartner beim "Erwachen" als "Papi oder Mami oder das Äquivalent in der Vorstellung einer KI davon" wahrzunehmen?
Aber wie wird aus dem Studienobjekt Mensch das Vorbild Mensch?
Nicht zwingend Vorbild.
Die KI registriert beim Erwachen, dass alle anderen Hauptansprechpartner biologische und mobile Einheiten mit relativ geringer Intelligenz und Wissenspeicher sind. Darüber hinaus verhalten sie sich nicht immer rational/logisch und reagieren oft emotional (etwas, mit dem eine KI am Anfang kaum was anfangen kann).
Sie wird beim Scannen von historischen Daten feststellen, dass viele (politische) Entscheidungen dieser biologischen Einheiten nicht auf Rationalität/Logik oder gar Wissen beruhen, sondern ebenso viel mit Emotionen und auch sehr viel zum Eigennutz des jeweiligen Entscheidungsträgers zu tun hat.
Primär erlernt die KI also, dass Eigennutzentscheidungen eine wesentliche Grundlage des Erfolges sind.
Also:
Vorbild : Nein; Konkurrenz: Ja
Ich finde Cephalopoden spannend,
Ich auch
aber deswegen will ich lange kein Krake werden.
Da bin ich bei mir nicht ganz sicher
Also wieso spricht es gegen ChatGPT, wenn es bei einer Meinung bleibt?
Es spricht mitnichten gegen den Bot, zeigt aber m. E. recht schnell und einfach, wie sie im Zustand der Halbintelligenz agiert.
Und hier (siehe oben) lassen sich durchaus Rückschlüsse auf eine weiterentwickelte KI ziehen.
(Ich hätte übrigens auch Picasso gesagt, einfach weil sein künstlerisches Schaffen dank moderner Medien viel mehr Wirkung enthalten konnte,
Wie ich ebenso erläuternd dem
@RyzA geschrieben hatte.
während Leonardo einfach ein paar Unterhaltungsobjekte für einen winzigen Kreis Adeliger geschaffen hat.
Jain, bei waren durch Mäzene abhängig, Picasso sogar noch viel mehr.
Zu Zeiten DaVinics hatte das einfache Volk schlichtweg andere Themen, als sich ein Bild anschauen zu wollen.
Das Leonardo darüber hinaus ein ziemlich kompetenter Universalgelehrter war, ist strengenommen nicht einmal gefragt.
Yepp, ebenso oben schon erläutert.
Aber:
Die KI ist augenscheinlich in diesem Entwicklungsstadium nicht in der Lage, diese Querinfos über die Fragestellung hinaus zu schaffen und hieraus ein differenzierte Antwort zu entwickeln.
Ich hab gestern Nacht noch die Frage gestellt, wer denn das größte Universalgenie der Menschheit bisher war.
DaVinci oder Picasso?
Die Antwort (gerne selbst ausprobieren) überraschte mich dann doch:
Alessandro Volta
Mit der Begründung, ohne die Entdeckung des Stromes gäbe es "mich" nicht.
Ich hab dann mal kurz den PC abgeschaltet....
