News Gen Z und Künstliche Intelligenz: Freund, Kollege - oder Sicherheitsrisiko?

PCGH-Redaktion

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Künstliche Intelligenz ist für viele Menschen der Generation Z längst Alltag - im Beruf, in Beziehungen und beim Umgang mit Gefühlen. Eine neue Umfrage gibt Einblick in das veränderte Verhältnis zur Technologie.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Gen Z und Künstliche Intelligenz: Freund, Kollege - oder Sicherheitsrisiko?

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Würde mich interessieren wie die gleichen Statistiken bei boomern, millenials und co. aussehen. Generell wird Gen Z und insbesondere Gen Alpha die Marschrichtung für KI angeben, da sie die größten Nutzer sein werden als auch die Personen, die größtenteils in Berufsfeldern rund um KI arbeiten werden.
 
Als Admin muss ich sagen das es durchaus schneller geht mal kurz die KI zu Fragen mir ein Programmcode zu schreiben für eine obskure Problemlösung als mich selbst erstmal wieder in .NET einzulesen. Ich lese mir den Code durchaus vorher noch durch und mache Anpassungen (neben der Tatsache das man Fake-Daten nimmt), aber ansonsten ist das schon ganz ok.

Auch die Deepsearch-Funktionen der Tools finde ich ok und mit Quellenangabe auch gut nachvollziehbar.
 
Die Ki kann schon sehr hilfreich sein.

Fragt mal die KI nach den Geheimrezepten aller Art.
Weiß das die KI eben nicht.

Als Beispiel wie man Atomwaffen herstellt, Geiheimrezept von Coca Cola, Chicken-Nuggets von MCD und und und.
Gen Zu? Hausübungen, Seminararbeit ein und Schummeleien
Ich habe noch zu Zeiten "Bibliothek anfahren, Buch ausleihen, lernen, Buch wieder abgeben" gelebt.

Wenn ich mir die frei zugängliche Online Fach-Literatur betrachte,
finde ich die Printausgabe viel detailreicher und tiefsinniger.
Diese KI´s sind nach meinen Beobachtungen wirklich nur gut für eben schnell.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich nutze bei der Arbeit beinahe täglich KI und privat nur wenn nötig. Dabei behandle ich sie als das, was sie ist: Ein Tool! Sie ist nicht fehlerfrei und wie überall, sollte man Fakten prüfen. Inzwischen kann ich abschätzen wo ich einen Double-Check machen sollte und wo die Grenzen liegen. Es ist aber insgesamt beeindruckend wie die KI reagiert und was sie kann. In einigen Bereichen verkürzt sie die Such- und Eingabezeit erheblich. Für Lernaufgaben hilft sie nur, wenn man wirklich irgendwo mal hängen bleibt und es einfacher erklärt haben möchte.
 
Wenn ich mir die frei zugängliche Online Fach-Literatur betrachte,
finde ich die Printausgabe viel detailreicher und tiefsinniger.
Ich glaub, dass gerade das "frei zugängliche" der Punkt ist. Die meiste Fachliteratur, die ich fürs Studium brauchte, hat es sowohl digital als auch im Print gegeben. Das waren eins zu eins dieselben Inhalte.
 
Ich glaub, dass gerade das "frei zugängliche" der Punkt ist. Die meiste Fachliteratur, die ich fürs Studium brauchte, hat es sowohl digital als auch im Print gegeben. Das waren eins zu eins dieselben Inhalte.

Ich ziehe mein Studium aus den Jahre von 2004 bis 2008 zum Vergleich.
Ja, meistens werden / wurden eben diese Bücher eingescannt.
Da gab es ein Paar Seiten zum schnuppern gratis, danach musste man sich diese E-Books kaufen.
Neue Printausgaben gibts mit Sicherheit direkt parallel auch in digitaler Form.

Ki ist ja wieder anders.
Vielleicht kannst Du ja mal irgendwas Spezielles (also nix allgemeines), KI vs Fachbuch mal vergleichen? ^^
In Fachbüchern haben wir viele Zeichnungen und Bilder gehabt, kann das eine KI auch?
Also gekoppelt zum Fachthema, Bilder generieren?
 
Vielleicht kannst Du ja mal irgendwas Spezielles (also nix allgemeines), KI vs Fachbuch mal vergleichen? ^^
In Fachbüchern haben wir viele Zeichnungen und Bilder gehabt, kann das eine KI auch?
Also gekoppelt zum Fachthema, Bilder generieren?
Da hast du tatsächlich genau den Punkt getroffen, den KI nich sonderlich gut kann. Aus eigener Erfahrung würde ich aber sagen, dass man KI nich als einzige Lerngrundlage nehmen sollte. Was die aber in der Regel sehr gut kann: Das, was man an Material hat, für einen aufbereiten und das nach eigenen Wünschen. Je nach Lerntyp kann das sehr effektiv sein. Dafür müsste man allerdings auch erstmal wissen, was man für n Lerntyp is.
 
Als Admin muss ich sagen das es durchaus schneller geht mal kurz die KI zu Fragen mir ein Programmcode zu schreiben für eine obskure Problemlösung als mich selbst erstmal wieder in .NET einzulesen. Ich lese mir den Code durchaus vorher noch durch und mache Anpassungen (neben der Tatsache das man Fake-Daten nimmt), aber ansonsten ist das schon ganz ok.

Auch die Deepsearch-Funktionen der Tools finde ich ok und mit Quellenangabe auch gut nachvollziehbar.

Als Admin hat mir die KI immer nur oberflächliches Wissen mitgeteilt. Gut, um einen kleinen Überblick zu bekommen. Nicht gut, um spezifische Probleme zu lösen.

Hatte es die letzten zwei Tage erst beim Thema VMware. Erst das eigenständige Studieren mehrerer (nicht-KI) Quellen verhalf mir zu einer ausreichend guten Einsicht über die Thematik.

Leider fehlt der angesprochenen Generation genau die Kompetenz, Dinge zu recherchieren, sodass es am Ende für dein Anwendungsgebiet auch Sinn ergibt. Und das empfinde ich als äußerst bedenklich. Dass einzige, was ich von unserem jungen Kollegen höre, ist, "ChatGPT hat das so und so gesagt" oder "ich hab doch keine Ahnung".

Bevor einer kommt und meint, bei der vorigen Generation war es halt Google, Nein! Die KI hat, meiner Erfahrung nach, null didaktischen Effekt, nicht mal wenn's um Fragestellungen geht.
ICh musste auch noch in die Stadtbibliothek rennen, um für die Schule ein Projekt zu erarbeiten. Dann kam im Hause irgendwann der obligatorische Brockhaus. Irgendwann wurde es die Windows Enzyklopädie oder wie das hieß und dann Google. Aber immer musste man recherchieren.

Was die Bildung angeht, ist die KI völlig für den Poppes...
 
Natürlich ist das alles abhängig von dem was man Wissen will. Für eine grobe Übersicht und gerade dem aktuellen Lizenzthema bei VMware bekommt man bei der KI genug mit, ein Deepdive zur Einarbeitung eher weniger, aber da würde -ich- eh mir klassisch eine Schulung ins Haus holen (dann auch direkt passend zum Einsatzfeld).

Für meine Schwerpunktarbeit brauche die KI nicht fragen, ich habe noch keine gefunden die die Programmiersprachen kann (oder aus 15 Jahre alten öffentlichen Dokus rezitieret die nicht mehr aktuell sind). Aber ist für mich dann auch der Unterschied zwischen C# oder irgendwas abstraktes. Dass muss der Anwender der KI am Ende immer noch entscheiden wie brauchbar die Infos sind.

Ich denke da gibt es schon Generationsunterschiede, aber ich glaube das hat eher grundsätzliche Ursachen. GenZ ist ja generell eine -für meine Meinung- zu lange Zeitspanne bei der aktuellen Entwicklung um Gruppen zu definieren. Wir reden hier von 13-30 Jahre alten Personen, da gibt es schon große Unterschiede. Ich zähle nun nicht dazu, denke aber nicht das ich mich groß von 30 jährigen unterscheide (trotz verschiedener "Generationen"). Der 19 jährige Azubi den wir hatten war da ein anderes Kaliber, welches schon eher in die benannte Kerbe schlägt.
 
ICh musste auch noch in die Stadtbibliothek rennen, um für die Schule ein Projekt zu erarbeiten. Dann kam im Hause irgendwann der obligatorische Brockhaus.
Und wo is da der didaktische Effekt. Ich kann dir sagen, dass ChatGPT und vergleichbares durchaus didaktisches Potenzial haben kann. Es is wie mit dem Brockhaus, Google, Wikipedia usw: Es is ein Tool, bei dem es darauf ankommt, wie man es nutzt. Ich mein, der Brockhaus hat auch keinen didaktischen Effekt, wenn man da ab und an mal reinschaut oder einfach nur rumstehen hat.
Und nein, der angesprochenen Generation fehlt es nicht an der Fähigkeit zu recherchieren. Ist Lerninhalt in fast alles Schulformen, allerdings variiert Umfang und Schulstufe je nach Schulformen und Bundesland. Die Behauptung mit ChatGPT zu begründen ergibt auch nur bedingt Sinn, wenn man bedenkt, wie jung die Entwicklung ist.
 
Und deswegen nutzt Gen Z übergreifend KI für Mogeleien? Weil man mit 28 noch studieren kann?
Kommt drauf an was man als Mogeleien sieht.
Die KI das Recherchieren und Denken übernehmen lassen? Wenn ja dann: jap, das machen alle unsere Studenten inzwischen.
Ist ein bisschen wie bei der Tour de France, weil es eh fast alle machen und nur noch wenige selbst sich die Arbeit antun könnte man es auch gleich gar nicht mehr als Schummeln bezeichnen.

Solange es klar erkenntlich ist, dass KI das gemacht hat solls mir recht sein, wir verblöden eh auch ohne KI schon als Gesellschaft.

Und nein, keiner meiner Beiträge in diesem Thread ist 100% ernst gemeint, quasi "überspitzt" (nach Manfred Spitzer) und generalisiert.
 
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