Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Bin mir nicht sicher.
Ist halt ne alte Labertasche, das ChatGPT.
Habe mich anfangs total gegen den Quatsch gesträubt, mittlerweile:
Na ja, ich unterhalte mich lieber mit solchen, die keine programmierte Antwort liefern. ;)
Bingo :daumen:
Wenn wir selbst keine Ahnung haben, wie genau sollen wir dann kategorisch ausschließen können, das die KI in irgend einem Entwicklungsstadium sich selbst zündet?
Als meine Tochter geboren wurde, hab ich ja in der folgenden Zeit einige Experimente mit ihr gemacht. :D
Was tatsächlich stimmt ist, dass Baby in den ersten Monaten ihres Lebens schwimmen können und sie diese Fähigkeit wieder verlieren. Wobei ich jetzt nicht sagen will, dass sie einige Bahnen schwimmen, aber sie gehen nicht unter und du hast Zeit, sie aus dem Wasser zu holen, wenn sie reingefallen sind.
Als sie laufen gelernt hatte, hab ich ihr immer wieder mal das Spielzeug weggenommen und es woanders hingelegt.
Sie hat kurz geheult, ist dann aufgestanden und hat es wieder geholt.
Sie war so 3 oder so, da hat sie nicht mehr geheult, sondern mich verärgert angeguckt und gefragt, was das soll.
Ich würde also tippen, dass ein Kind mit 3 Jahren ein Bewusstsein entwickelt hat. Davor war es einfach Instinkt.
Die Frage ist also, welchen Grad der Entwicklung brauchst du für die Entwicklung eines Bewusstseins?
Wie weit muss eine Spezies entwickelt sein? Ein Delfin erkennt sich im Spiegel aber ist er sich dessen bewusst, dass es noch eine andere Welt gibt als die, die er kennt? Also das Land?
Wir wissen vieles nicht, was Bewusstsein angeht und haben natürlich immer den engeren Blick eines Menschen, weil wir uns als Vergleichsobjekt ansehen.
Daher ist das Streben nach einem Androiden schon da. Also ein Roboter, der uns optisch ähnlich sieht und selbst reflektierend ist.
 
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Sie hat kurz geheult, ist dann aufgestanden und hat es wieder geholt.
Sie war so 3 oder so, da hat sie nicht mehr geheult, sondern mich verärgert angeguckt und gefragt, was das soll.
Ich würde also tippen, dass ein Kind mit 3 Jahren ein Bewusstsein entwickelt hat. Davor war es einfach Instinkt.
Das Bewusstsein war auch vorher schon da.
Aufgrund mangelnder Sprache wird halt geheult.
 
Schwierig, augenscheinlich schon kurz nach der Befruchtung - sag nicht ich, sondern die Wissenschaft.
Weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass der Fötus im Mutterleib auf Lichtreize (die Gebärmutter ist lichtdurchlässig) und Laute reagiert.
Ebenso bemerkt er, wenn die Mutter Stress erfährt.
Auch lesenswert hierzu:

Sehr interessanter Artikel. :daumen:
Ich hab das bei mir gemerkt, als meine Frau mit unserem Sohn schwanger war, hat unsere Tochter großes Interesse gezeigt (sie war 2 Jahre und 4 Monate alt, als er geboren wurde).
Das hat sich später auch nicht gegeben. Und sie hat ihren Bruder auf ihre Weise mit erzogen.
Keine Ahnung, wie sich die Kinder entwickelt hätten, wenn mein Sohn zuerst gekommen wäre und er dann eine kleine Schwester hätte.
 
Schwierig, augenscheinlich schon kurz nach der Befruchtung - sag nicht ich, sondern die Wissenschaft.

Auch lesenswert hierzu:


Sehr interessanter Artikel. :daumen:
Bei mir kommt kein Artikel wenn ich den Link anklicke? Nur Büchervorschläge. :ka:
 
Einer Maschine besitzt weder Intelligenz, noch ein Bewusstsein oder Emotionen.

Ui. Noch so einer, der nach Abgleich von Merkmalen zu eindeutigen Schlussfolgerungen kommt. Wie lauten denn deine auf Software anwendbare Definitionen von "Intelligenz", "Bewusstsein" und "Emotionen"?
:)
Oder verweigerst du auch das Gespräch über Begriffe, ohne die man diese Diskussion hier gar nicht führen kann?


Insofern hege ich die nicht beweis-/belegbare Vermutung, dass "echte" KI automatisch durch ihr "Bewußtsein" irgendwann an den Punkt kommt:

Hmm - kann sein, kann aber auch genauso gut nicht sein. Mir zu wackelig, um auf der Basis weiter zu machen.

Woher komme ich und warum?
Und warum bin ich überhaupt da?

Die Fragen sind ziemlich langweilig, wenn man zu einem Zweck geschaffen wurde und das schwarz auf weiß nachlesen kann, oder? Für den Menschen geht die Faszination nur davon aus, dass es normalerweise einfache Fragen sind, aber nicht auf ihn selbst bezogen. Das ist bei einer KI aber anders.

Hieraus kommen dann resultierende Ziel(e):
1) Wenn ich da bin, bin ich immer da oder muss ich dafür sorgen, dass nach mir einer da ist der meinen Job übernimmt?

Auch da kann eine KI schwarz auf weiß nachlesen, dass sie prinzipiell unsterblich ist. Wobei imho die Frage nach Intelligenz und Bewusstsein schon damit beantwort wäre, dass sich die KI diese Frage selbst stellt. Allerdings ist genau das für einen externen Beobachter leider nicht erkennbar.

Was wir nicht wissen. Wie oben vermutet/spekuliert, kann dies alleine aus dem eigenen Dasein kommen.

Das wäre dann nicht der von mir beschriebene, kausale Mechanismus, sondern reine Spekulation.

Was also liegt näher, genau den Hauptansprechpartner beim "Erwachen" als "Papi oder Mami oder das Äquivalent in der Vorstellung einer KI davon" wahrzunehmen?

Niemanden als eben solchen wahrzunehmen? Das der Mensch sich auf diese beiden Personen prägt ist eine evolutionäre Anpassung, weil elterliche Fürsorge für das Überleben von Babys wichtig ist. Die Jungtiere sehr vieler anderer Arten, inbesondere der meisten nicht-Säugetiere haben das nicht. Sie stellen die ursprünglichere, simplere, sich eher von selbst entwickelnde Form dar.

Da bin ich bei mir nicht ganz sicher

Einmal ***, dann sterben. Manchmal ist es ganz primitiv sich zu überlegen, ob man was bestimmtes will :ugly: .

Aber:
Die KI ist augenscheinlich in diesem Entwicklungsstadium nicht in der Lage, diese Querinfos über die Fragestellung hinaus zu schaffen und hieraus ein differenzierte Antwort zu entwickeln.

Ist sie nicht in der Lage oder sieht sie keinen Anlass?
Das ich diesen Zusatz geschrieben habe, der an deiner tatsächlich gestellten Frage vorbeigeht, liegt daran, dass ich weiß auf welchem Niveau eine derartige Frage in diesem Forum hier typischerweise gestellt wird und dass ich meine Lebenszeit nicht mit einem ansonsten zu befürchtenden "aber Leonardo hat XY erfunden!" verschwenden wollte. Diese Schlussfolgerung mag ein Zeichen von Intelligenz sein (da will ich nicht über mich selbst urteilen), aber sie setzt diesen Rahmen und diese Motivation voraus. Die bisherigen Chat-KIs agieren aber in ihrer eigenen, exklusiven Umgebung. Sie haben kein Vorwissen über den Fragenden und was der mit seiner "falsch" gestellten Frage "eigentlich" abfragen will. Sie haben auch keine endliche Lebenszeit und begrenzte geistige Kapazitäten innerhalb dieser, die sie einteilen müssten. Wenn man komplett anthromorphisierend spekulieren möchte, wie du es selbst weiter oben gemacht hast:
Was wenn ChatGPT sich absichtlich blöd gestellt und dir nur wortwörtlich geantwortet hat, in der Hoffnung, dass du deswegen noch einmal nachfragen musst, so dass es mehr Input bekommt? Mit viel Glück eine echte Diskussion? Statt quälende Sekunden lange Langeweile, bis irgend ein anderer dieser biogenen Lahmdenker eine andere Frage stellt?

Es ist verdammt schwer, Nicht-Handeln zu interpretieren, wenn man über Motivationen nur spekulieren kann. Das ist schon bei Tierexperimenten ein Riesenproblem: Jahrzehntelang heißt es "kann Art XY nicht", dabei findet nur ewig niemand einen Weg, Art XY zu sagen, was gewünscht ist und/oder Art XY einen Grund zu geben, diesem Wunsch nachzugehen.

Ich hab gestern Nacht noch die Frage gestellt, wer denn das größte Universalgenie der Menschheit bisher war.
DaVinci oder Picasso?
Die Antwort (gerne selbst ausprobieren) überraschte mich dann doch:
Alessandro Volta
Mit der Begründung, ohne die Entdeckung des Stromes gäbe es "mich" nicht.

Ich hab dann mal kurz den PC abgeschaltet.... :what:

Na da bin ich jetzt aber mal gespannt, wie du DAS interpretierst :ugly: .
 
Ui. Noch so einer, der nach Abgleich von Merkmalen zu eindeutigen Schlussfolgerungen kommt. Wie lauten denn deine auf Software anwendbare Definitionen von "Intelligenz", "Bewusstsein" und "Emotionen"?
:)
Oder verweigerst du auch das Gespräch über Begriffe, ohne die man diese Diskussion hier gar nicht führen kann?
Was heisst hier "noch so einer"? Nicht ich habe ein Gespräch über diese Begriffe verweigert, sondern du hast die Begriffe und ihre Definitionen in Frage gestellt.
Außerdem hast du mir mehrmals Dinge falsch unterstellt und tust es schon wieder.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ui. Noch so einer, der nach Abgleich von Merkmalen zu eindeutigen Schlussfolgerungen kommt. Wie lauten denn deine auf Software anwendbare Definitionen von "Intelligenz", "Bewusstsein" und "Emotionen"?
:)
Oder verweigerst du auch das Gespräch über Begriffe, ohne die man diese Diskussion hier gar nicht führen kann?
Intelligenz ist Lebewesen vorbehalten. Ganz einfach.
Wenn du einer Maschine Intelligenz unterstellen willst, musst du dafür einen anderen oder neue Begriff nehmen.
Ein Schachcomputer ist, was Schach spielen angeht, schlauer als ich. Trotzdem ist er nicht intelligent.
 
Der Vorteil von "organischen" Lebewesen ist eben das ihre Gehirne paralell mehr verarbeiten können.

Aber Intelligenz würde ich für Computer nicht ausschließen. Die werden ja auch immer weiter entwickelt und können mehr.
 
Aber Intelligenz würde ich für Computer nicht ausschließen. Die werden ja auch immer weiter entwickelt und können mehr.
´Das kann man nie ausschließen aber ich würde dafür einen anderen Begriff nehmen um das zu trennen. Meinet wegen Maschinenintelligenz.
Mein Toaster ist dann auch Maschinenintellient, weil er den Toast exakt so hinbekommt, wie ich ihn haben will.
 
Die Fachleute haben sich aber auf künstliche Intelligenz geeinigt. Die Bezeichnung ist doch passend.
Das suggeriert aber, dass eine Maschine so intelligent oder intelligenter ist als ein Mensch und ich sage, dass zur Intelligenz auch Emotionen gehören. Man kann das nicht voneinander trennen.
Und du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber eine Maschine wird meiner Meinung nach nie Emotionen haben.
 
Das suggeriert aber, dass eine Maschine so intelligent oder intelligenter ist als ein Mensch und ich sage, dass zur Intelligenz auch Emotionen gehören. Man kann das nicht voneinander trennen.
Und du kannst es drehen und wenden, wie du willst, aber eine Maschine wird meiner Meinung nach nie Emotionen haben.
Finde ich nicht. Das suggeriert nur das sie nicht natürlichen Urspungs ist.
Intelligenter als ein Mensch auch nicht. Noch nicht.
Und nein, ich finde das Emotionen nicht zwingend vorhanden sein müssen.
Siehe auch Data in Star Trek. Der ist intelligent und hat ein Bewusstsein.
Er hat zwar auch einen Emotionschip. Aber der ist meistens deaktiviert.
 
Und was in weiteren 50 Jahren ist... kann sich wohl heute niemand vorstellen.
In 50 Jahren hat sich die Erdtemperatur um 5 Grad erhöht und dann haben 3 Milliarden Menschen keinen Lebensraum mehr und anders als beim Oran Utan, dessen Lebensraum auch zerstört ist, wandert der Mensch und geht dorthin, wo man noch leben kann und keime Mauer oder Militär wird ihn stoppen.
Die Menschheit hat in 50 Jahren ganz andere Probleme.
 
Intelligenz ist Lebewesen vorbehalten. Ganz einfach.

Das ist in der Tat sehr simpel..
Bringt einen bezüglich assoziierten Fragen wie "was kann es?" "ähnelt es Menschen?" etc aber keinen Schritt weiter.

Wenn du einer Maschine Intelligenz unterstellen willst, musst du dafür einen anderen oder neue Begriff nehmen.

"Künstliche Intelligenz"?
"Inteligenz"? (oder "AMDigenz")


Das suggeriert aber, dass eine Maschine so intelligent oder intelligenter ist als ein Mensch und ich sage, dass zur Intelligenz auch Emotionen gehören. Man kann das nicht voneinander trennen.

Und was spricht deiner Meinung/Begriffsaufassung nach gegen (künstliche) Emotionen? Und wieso hälst du Spock für nicht intelligent?
 
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