Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?

Und was spricht deiner Meinung/Begriffsaufassung nach gegen (künstliche) Emotionen? Und wieso hälst du Spock für nicht intelligent?
Du auch mit einem fiktiven Charakter? ;)
Spock hat natürlich Emotionen. Er hat sich geopfert um die Mannschaft zu retten. Das kannst du nur mit Emotionen.
Und in einer anderen Zeitlinie ist Spock in Uhura verknallt.

Und wo sollen künstliche Emotionen herkommen?
 
Das suggeriert aber, dass eine Maschine so intelligent oder intelligenter ist als ein Mensch und ich sage, dass zur Intelligenz auch Emotionen gehören. Man kann das nicht voneinander trennen.
Das ist ein Punkt wo ich nicht unbedingt übereinstimme.
Wenn eine künstliche Intelligenz eine rein analytische Intelligenz hat, bar jeder Emotionen, würde ich trotzdem von einem analytischen Bewußtsein reden.

Es gibt ja auch Menschen (z.B. mit Hirnschaden), die Emotionen nicht wirklich begreifen können. Trotzdem sind sie oft analytisch hochintelligent, nur die emotionale Intelligenz geht gegen null...
 
Es gibt ja auch Menschen (z.B. mit Hirnschaden), die Emotionen nicht wirklich begreifen können. Trotzdem sind sie oft analytisch hochintelligent, nur die emotionale Intelligenz geht gegen null...
Autisten haben auch oft soziale Kontaktprobleme. Aber es gibt richtig Intelligente unter ihnen welche in bestimmten Bereichen hochbegabt sind.

Das Kontakt- und Kommunikationsverhalten von Personen mit Asperger-Autismus kann dadurch merkwürdig und ungeschickt erscheinen. Da ihre Intelligenz in den meisten Fällen normal ausgeprägt ist, werden sie von ihrer Umwelt leicht als wunderlich wahrgenommen. Gelegentlich fällt das Asperger-Syndrom mit einer Hoch- oder Inselbegabung zusammen.
Quelle: Asperger-Syndrom
 
Hier mal eine Betrachtung des zukünftigen Arbeitsmarktes und die Auswirkungen darauf durch K.I.s /Automatisierungsprozesse:

Die Künstliche Intelligenz hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht: ChatGPT und andere Anwendungen können in Sekundenschnelle Aufgaben erledigen, die wir mit dieser Effizienz und in dieser kurzen Zeit wohl nicht geschafft hätten. Werden in Zukunft viele Jobs wegfallen, weil Maschinen die Arbeit schneller erledigen können? Brauchen wir weiterhin Rechtsanwälte, Steuerfachangestellte, Journalisten, Automechaniker oder Metzger?

KI kann viele Arbeitsprozesse erleichtern

Im Interview mit dem SWR sieht der Ökonom Jens Südekum nicht die Gefahr einer drohenden Massenarbeitslosigkeit durch die weitere Verbreitung Künstlicher Intelligenz. Veränderungen werde es auf jeden Fall geben, denn die KI sei breit einsetzbar. Einige Berufsfelder seien tatsächlich durch Tätigkeiten geprägt, die durch Technologien ganz gut ersetzt werden können.

Zu diesen Tätigkeiten zählen nach Südekum "administrative Routinetätigkeiten, wie das Ausfüllen von Excel-Dateien, aber auch das Schreiben von Standardtexten, die sich immer stärker wiederholen, Recherchen und das Zusammenstellen von Informationen." Das seien alles Dinge, die KI in letzter Konsequenz effizienter erledigen könnte.

Aber das heiße nicht, so Südekum, dass die Menschen, die diese Tätigkeit momentan noch ausführen, deswegen arbeitslos werden. Eher, dass Beschäftigte künftig von lästigen Aufgaben entlastet werden und deshalb mehr Zeit für Tätigkeiten haben, die Menschen unverzichtbar machen.

Risiko-Index für bestimmte Berufsgruppen

Ein Team von Forschenden aus der Schweiz um den KI-Experten Dario Floreano hat untersucht, welche Berufe besonders durch die KI gefährdet sind. Maschinen besitzen heute schon Fingerfertigkeit und physische Stärke - aber überraschenderweise haben sie auch ein Problembewusstsein, denn sie erkennen, wenn etwas nicht nach Plan läuft.

Was den Apparaten fehlt, sind Originalität, Koordination oder die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Mit diesem Wissen haben die Forschenden für jeden Beruf einen Automatisierungs-Risiko-Index berechnet.

Beruf des Metzgers am stärksten gefährdet

Der Beruf des Metzgers hat demnach einen Automatisierungs-Risiko-Index von 78 Prozent. Das heißt: 78 Prozent der notwendigen Fähigkeiten bringen Roboter heute schon mit. Am anderen Ende des Spektrums sind Physiker. Ihr Risiko-Index liegt bei 43 Prozent. Maschinen beherrschen heute also schon fast die Hälfte der Fähigkeiten, die den mutmaßlich sichersten Beruf ausmachen.

Ingenieure, Chirurgen und Piloten relativ sicher

Jobs wie Ingenieure, Piloten, Fluglotsen und die meisten Ärzte-Berufe sind laut Risiko-Index sicher. Ausnahmen sind Fachärzte für Radiologie. Sie bewegen sich bereits im Mittelfeld, weil die KI Teile der Arbeit in der Diagnostik erledigen kann. Hier zeigt sich allerdings eine Schwäche der Studie: Die Datenbank listet 18 notwendige Fähigkeiten für Hausärzte auf - Einfühlungsvermögen ist nicht darunter.

Der Forscher Rafael Lalive sagt dazu im SWR, dass sie sich auf grundlegende körperliche und geistige Fähigkeiten konzentriert haben. Damit hätten sie nicht die komplette Realität des Berufes eingefangen, aber zumindest einen sehr großen Teil.

Models könnten Probleme bekommen

Im unteren Mittelfeld der Skala finden sich Barkeeper und persönliche Pflegekräfte. Nochmals deutlich unsicherer sind die Jobs von Kassierern, Tellerwäschern, Taxifahrern oder Models, die mittlerweile auch schon durch virtuelle Abbilder (Avatare) ersetzt werden können.

Forschende des Start-up-Unternehmens OpenAI (die Entwickler von Chat GPT) der University of Pennsylvania hingegen kommen teilweise zu anderen Prognosen als die Forschenden aus der Schweiz. Deren Studie zufolge sollten sich Menschen in diesen Berufen darauf einstellen, dass die KI zumindest einen Teil ihrer bisherigen Aufgaben übernehmen kann: Programmierer, Mathematiker, Buchhalter, Dolmetscher, Schriftsteller, Journalisten.
Quelle: So verändert KI die Arbeitswelt

Ich frage mich warum gerade der Metzgerberuf am stärksten gefährdet sein soll und ob die Forscher überhaupt wissen was der alles macht? Welche Roboter kann den jetzt schon ersetzen? Ich kenne keinen. Und so schnell wird das auch nicht geschehen. Im Schlachthof Tiere zerlegen, da könnte ich mir einen Roboter vorstellen. Aber nicht bei der Weiterverarbeitung von Fleisch - und Wurstwaren und schon gar nicht im Verkauf. :ugly:
 
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Ich frage mich warum gerade der Metzgerberuf am stärksten gefährdet sein soll und ob die Forscher überhaupt wissen was der alles macht?
Weil die Forscher Idioten sind.
Der Metzger verübt standardisierte Aufgaben. Er macht letztendlich immer das gleiche und immer das gleiche machen ist perfekt für eine KI.
Man müsste den Vorgang eben ´weiter automatisieren wie in der Autoindustrie, mit Robotern, die dann von einer KI gesteuert werden.
Das macht aber niemand, weil menschliche Arbeitskraft dafür schlicht zu günstig ist.
 
Der Metzger verübt standardisierte Aufgaben. Er macht letztendlich immer das gleiche und immer das gleiche machen ist perfekt für eine KI.
Er macht eben nicht immer das gleiche. Höchstens wenn er im Schlachthof Tiere zerlegt.
Aber ein richtiger gelernter Metzger macht viel mehr.
 
Er macht eben nicht immer das gleiche. Höchstens wenn er im Schlachthof Tiere zerlegt.
Aber ein richtiger gelernter Metzger macht viel mehr.
Es geht um die Rumänen, die in den Schlachthöfen arbeiten, nicht um deinen Wurstmacher im Familienbetrieb.
Bei Brabus wird auch nie ein Roboter den Sattler ersetzen, der die schicken Nappaledersitze in den Rocket einbaut.
 
Dann ist die Berufsbezeichnung "Metzger" für einen Schlachthofarbeiter aber nicht richtig.

Die korrekte deutsche Bezeichnung wäre "Fleischer", aber der Forscher ist Schweizer und der von dir verlinkte Sender auch Süddeutsch, da nennen die den gleichen Beruf (laut Wiki) "Metzger".

Und dieser Beruf umfasst alles vom Schlachten bis zum Wurstmachen. Aber letzteres ist schon heute hochgradig automatisiert (und den Verkauf übernimmt ohnehin der "Fleischwarenfachverkäufer" bzw. in großer Mehrheit die SB-Kühltheke). Was weiterhin komplett manuell erfolgt: Aus "Tier" sortenreine Haufen diverser Sorten "Fleisch" zu machen. Roboterarme könnten zwar die nötigen Bewegungen machen. Aber bislang waren Maschinen nicht in der Lage, die richtige Stelle für die nötigen Schnitte zu erkennen oder auch nur die verschiedenen Teile in eine Haufen Biomasse zu finden. (Wer schonmal einmal ein Tier zerlegt hat, aber nicht hunderte Male, wird das nachvollziehen können.)

Ich habe mir bis eben nie drüber Gedanken gemacht, aber es ist tatsächlich naheliegend da mit KI nachzuhelfen. Das Problem besteht fast nur aus Bildauswertung zu einem kleineren Teil in der Handhabung eines flexibel rumflabbernden Materials. Zwei Teilaufgaben, bei dem maschinelles Lernen bereits seine Tauglichkeit bewiesen hat. (Für letzteres bei der Ansteuerung weicher, pneumatischer Greifer.)

Und kommerziell dürfte es extrem attraktiv sein, diesen Beruf zu ersetzen: Es ist reine Akordarbeit, die haben Maschinen schon in sehr vielen Branchen billiger erledigen können. Passende Arbeiter billig genug zu bekommen wird zunehmend schwerer, Maschinen kann man einfach bestellen. Die Branche ist stark zentralisiert und hat eine sehr konstante Abnahmemenge, selbst sehr große, komplexe Anlagen (falls überhaupt nötig) ließen sich also auslasten. Die Arbeitsbedingungen sind bereits jetzt so schlecht, dass es negative Presse hagelt, sie zu verbessern preislich kaum drin, Maschinen darf man aber "quälen". Und vor allem:
Der Mensch als solcher ist ein störendes Problem im ganzen Prozess. Er braucht Wärme, er braucht Sauerstoff, er schleppt Keime rein, er will Pausen und Wochenenden (die die angelieferten Tiere auch nicht kennen). Ein Roboter könnte nicht nur 24/7 durcharbeiten und dabei regelmäßig sterlisiert werden, sondern er könnte das alles unter Schutzgasathmosphäre machen.

Ich bin kein Lebensmitteltechniker, aber wenn man sich anguckt welche Verbesserungen teilgeschützte Verarbeitung schon mit sich gebracht hat, könnte allein der letzte Punkt die Haltbarkeit der resultierenden Produkte um 50 bis 100% verbessern. => mehr Flexibilität, weniger Abfall. Win-Win-Win-Win-Situation. (Außer für die Rumänen, die dann statt für 3 € bei Tönies für 0 € zu Hause sitzen. Aber das interessiert keinen der Beteiligten, nicht einmal die Verbraucher werden wegen den Wegfall von explizit als schlecht verschrienen Arbeitsplätzen meckern.)
 
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Die korrekte deutsche Bezeichnung wäre "Fleischer", aber der Forscher ist Schweizer und der von dir verlinkte Sender auch Süddeutsch, da nennen die den gleichen Beruf (laut Wiki) "Metzger".

Und dieser Beruf umfasst alles vom Schlachten bis zum Wurstmachen. Aber letzteres ist schon heute hochgradig automatisiert (und den Verkauf übernimmt ohnehin der "Fleischwarenfachverkäufer" bzw. in großer Mehrheit die SB-Kühltheke). Was weiterhin komplett manuell erfolgt: Aus "Tier" sortenreine Haufen diverser Sorten "Fleisch" zu machen. Roboterarme könnten zwar die nötigen Bewegungen machen. Aber bislang waren Maschinen nicht in der Lage, die richtige Stelle für die nötigen Schnitte zu erkennen oder auch nur die verschiedenen Teile in eine Haufen Biomasse zu finden. (Wer schonmal einmal ein Tier zerlegt hat, aber nicht hunderte Male, wird das nachvollziehen können.)

Ich habe mir bis eben nie drüber Gedanken gemacht, aber es ist tatsächlich naheliegend da mit KI nachzuhelfen. Das Problem besteht fast nur aus Bildauswertung zu einem kleineren Teil in der Handhabung eines flexibel rumflabbernden Materials. Zwei Teilaufgaben, bei dem maschinelles Lernen bereits seine Tauglichkeit bewiesen hat. (Für letzteres bei der Ansteuerung weicher, pneumatischer Greifer.)

Und kommerziell dürfte es extrem attraktiv sein, diesen Beruf zu ersetzen: Es ist reine Akordarbeit, die haben Maschinen schon in sehr vielen Branchen billiger erledigen können. Passende Arbeiter billig genug zu bekommen wird zunehmend schwerer, Maschinen kann man einfach bestellen. Die Branche ist stark zentralisiert und hat eine sehr konstante Abnahmemenge, selbst sehr große, komplexe Anlagen (falls überhaupt nötig) ließen sich also auslasten. Die Arbeitsbedingungen sind bereits jetzt so schlecht, dass es negative Presse hagelt, sie zu verbessern preislich kaum drin, Maschinen darf man aber "quälen". Und vor allem:
Der Mensch als solcher ist ein störendes Problem im ganzen Prozess. Er braucht Wärme, er braucht Sauerstoff, er schleppt Keime rein, er will Pausen und Wochenenden (die die angelieferten Tiere auch nicht kennen). Ein Roboter könnte nicht nur 24/7 durcharbeiten und dabei regelmäßig sterlisiert werden, sondern er könnte das alles unter Schutzgasathmosphäre machen.

Ich bin kein Lebensmitteltechniker, aber wenn man sich anguckt welche Verbesserungen teilgeschützte Verarbeitung schon mit sich gebracht hat, könnte allein der letzte Punkt die Haltbarkeit der resultierenden Produkte um 50 bis 100% verbessern. => mehr Flexibilität, weniger Abfall. Win-Win-Win-Win-Situation. (Außer für die Rumänen, die dann statt für 3 € bei Tönies für 0 € zu Hause sitzen. Aber das interessiert keinen der Beteiligten, nicht einmal die Verbraucher werden wegen den Wegfall von explizit als schlecht verschrienen Arbeitsplätzen meckern.)

Konkret dauert das Schlachten eines Schweines, Wurstmachen, Kochen, Filetieren, Ausbeinen usw. vom Ansetzen des Bolzenschussgerätes bis zum Restaufwischen der "Schweinerei" in der Schlachtung zu Dritt ca. 12 h nonstop.
Mach ich 1x im Jahr zusammen mit dem Schwager und dem Schlachter des Vertrauens.
 
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