AW: Klimawandel/Klimakatastrophe, wie denkt ihr über die Zukunft unseres Planeten?
aber wer badet es letztendlich aus der bürger
durch zu hohe strom preise aus alternativen energiegewinnung
den ganzen ökos die demonstrieren und dem steuerzahler noch geld kosten durch die einsätze den sollte man alle den strom abstellen einerseids demonstrieren aber selber den strom verbraten oder auto fahren eigentlich müßten die übertrieben gesagt nackt durch die gegend laufen weil in fast allem was der alltag so bring co2 ausstoß mit drin steckt
Oh mann, wenn ich sowas wieder lesen muss ...
Geh mit gutem Beispiel voran und höre komplett auf zu atmen und zu leben, damit kannst du die Methanausstoßbilanz regulieren.
Zu den hohen Strompreisen empfehle ich mal etwas objektive Lektüre. Die Rolle
und vor allem der Einfluss unserer Energielobby-gesteuerten (z.B. vom RWI) Massenmedien wird hier wieder mal sehr deutlich.
Aber es gibt ja glücklicherweise öffentliche Quellen (bspw. das BMU:
BMU - Herzlich willkommen auf der Internetseite des Bundesumweltministeriums!) ein paar Ausnahmen in der ferngesteuerten Medienlandschaft und die Argumente der "Gegenseite":
Erneuerbare-Energien-Gesetz ? Wikipedia
http://www.ier.uni-stuttgart.de/publikationen/arbeitsberichte/Arbeitsbericht_04.pdf
http://de.wikipedia.org/wiki/Merit-Order
http://www.wind-energie.de/fileadmin/dokumente/Themen_A-Z/Kosten/HWWA_EEG_drueckt_Strompreis.pdf
http://www.ewi.uni-koeln.de/fileadmin/user/WPs/ewiwp0703.pdf
Die Macht der Konzerne - auslandsjournal - ZDFmediathek - ZDF Mediathek
und hier mal das Ganze als Folien:
http://data.bi-unterelbe.net/Daten/pdf/Merit-Order-Effekt-080409-150dpi.pdf
http://www.sfv.de/pdf/MeritOrder_Effekt_040409pdf.pdf
So, und wenn du mit dem Einstieg durch bist, können wir das noch mal im Detail anhand der Zahlen des Bundesumweltministeriums durchgehen.
BMU-Auswertung zum EEG 2007 schrieb:
Gemäß den Angaben des Bundesumweltministeriums betrugen im Jahr 2007 die so genannten Differenzkosten 4,3 Milliarden Euro und im Jahr 2008 4,5 Milliarden Euro (das sind 1,1 Cent je kWh, bzw. ca. 5 % der Kosten je kWh) und werden nach dem Leitszenario 2008 des BMUs voraussichtlich bis 2010 auf 8,5 Milliarden Euro ansteigen, um danach voraussichtlich wieder zu sinken und 2022 etwa bei Null zu liegen.
Erneuerbare Energien - Downloads: Erneuerbare-Energien-Gesetz, EEG 2009
Erneuerbare Energien - Downloads - BMU-Stellungnahme zur erneuten RWI-Kritik am EEG: Altbekannt und längst widerlegt
http://www.erneuerbare-energien.de/...s/application/pdf/broschuere_ee_zahlen_bf.pdf
Die Gesamtzusatzbelastung durch das EEG liegt also bei 15 Jahren (2007-2022) mit durchschnittlich 6,5 Mrd. EUR/Jahr, also rund 100 Mrd. EUR ....
Ich will mir gar nicht ausmalen, welche Summen in dieser (und der folgenden!) Zeit durch den Betrieb, Nichtbetrieb, Sicherung, Beseitigung und Begrenzung von Betriebsfolgen der Atom- oder Fossilstromnutzung sowie durch Gewinn"optimierungen" der Stromkonzerne auf die Bürger zukommen.
Auf diese Kosten-Leistungs-Rechnung bin ich aber mal gespannt. Da sind 100 Mrd.
Peanuts.
Außerdem ist die obige Kostenaufstellung sogar
ohne Gegenrechnung von
vermiedenen Netzentgelten,
Umwelt- und Gesundheitsschutzmaßnahmen sowie auch die im Wiki-Artikel behandelten
Arbeitsmarkteffekte nur eine Milchmädchenrechnung. Zieht man diese ganzen Effekte noch mit hinzu, ändert sich die Bilanz zu Gunsten der "erneuerbaren Energien" schon innerhalb der nächsten 10 Jahre.
Quintessenz ist doch, dass komischerweise nur Wenigen die zweistelligen jährlichen Milliardengewinne der Stromkonzerne gegen den Strich gehen, aber wenn sie persönlich 1,30 EUR monatlich (jährlich sinkend) dafür zahlen sollen, dass ihre Kinder nicht verstrahlt und chemisch verseucht aufwachsen müssen, dann gehen sie auf die Barrikaden....



