Kernphysik&Schwarze Löcher

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Was die Zerfallskonstante aussagt, ist mir vollkommen klar. Was ich nicht verstehe, ist deine Behauptung, dass man sie bei langsam zerfallenden Elementen "misst".
Ich kenne es -für alle Elemente- so, dass man den Zerfallsprozess über einen gewissen Zeitraum beobachtet ("10^1 von 10^100 Teilchen in 10 Tagen zerfallen") und dann, unter Annahme einer zufälligen Verteilung der Zerfälle, die Zerfallskonstante berechnet. Wie man sie direkt ermitteln soll, ist mir vollkommen schleierhaft - dazu müsste man direkt dem Zerfall vorrangehenden Kernmechanismen messen.

Von dieser Methode ausgehend frage ich mich aber, ob sie bei extrem seltenen Zerfallsprozessen überhaupt anwendbar ist. Kann man noch von einer Zufallsverteilung im Jetzt ausgehen, wenn die durchschnittliche Lebensdauer wesentlich größer ist, als das Universum?

"Messen" ist auch der falsche Ausdruck, du berechnest sie letztendlich.
Wenn die Zerfallskonstante klein ist, ist die Halbwertszeit groß und eben anders rum.
Bringst du also diese Definition der Halbwertszeit in das Zerfallsgesetz ein, sieht es folgendermaßen aus:

Nt = e − λt

Die Definition der Halbwertszeit war dann noch mal das hier:

Nt=N0/2 und zwar wenn t=t1/2 ist

Formst du das nun um zum radioaktiven Zerfallsgesetzt um und ersetzt Nt und t, sieht es so aus:

N0/2=N0 x e − λt1/2

Daraus folgt dann:
1/2=e − λt1/2

Rechnest du das dann aus, kommt raus (ich hab da jetzt mal ein paar Wege übersprungen):
λ=0,693/t1/2

Da du nun die Beziehung zwischen Halbwertszeit und Zerfallskonstante hast, kannst du die Zerfallskonstante ausrechnen.
Anhand der Zerfallskonstante kannst du berechnen, bei welcher auftretenden Strahlung du wie viele Kerne brauchst, um diese Strahlung zu erreichen.

Als ich das letzte mal geguckt habe, war niemand in der Lage, die gesamte Welt zu erklären ;)

Ich muss erst noch ausholen. :D
 
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Meine Vermutung, dass beim Tunneln Teilchen kurzzeitig durch eine andere Dimension reisen hast du aber geschickt umgangen :schief:
 
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Und welche Dimension soll das sein?
Alles was über 4 hinaus geht ist so stark gekrümmt, dass wir sie nicht sehen können, also wirklich stark gekrümmt, auch für ein Hadron wie das Proton zu stark gekrümmt.
 
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Es muss ja keine Dimension sein, wie wir sie kennen, oder müsste man sie zwingend sehen können, falls sie nicht gekrümmt ist?
 
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Da du nun die Beziehung zwischen Halbwertszeit und Zerfallskonstante hast, kannst du die Zerfallskonstante ausrechnen.

Es nützt mir aber arg wenig, wenn ich Halbwertszeit in Zerfallskonstante umrechnen kann und umgekehrt, wenn ich mangels Zerfallsbeobachtungen weder die eine noch die andere kenne...


Und welche Dimension soll das sein?
Alles was über 4 hinaus geht ist so stark gekrümmt, dass wir sie nicht sehen können, also wirklich stark gekrümmt, auch für ein Hadron wie das Proton zu stark gekrümmt.

Bereits die vierte Dimension - nachweislich recht gerade - ist für uns nicht sichtbar.
 
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Es muss ja keine Dimension sein, wie wir sie kennen, oder müsste man sie zwingend sehen können, falls sie nicht gekrümmt ist?

Was soll es denn sonst sein?

Es nützt mir aber arg wenig, wenn ich Halbwertszeit in Zerfallskonstante umrechnen kann und umgekehrt, wenn ich mangels Zerfallsbeobachtungen weder die eine noch die andere kenne...

Doch, du kennst ja das Zerfallsgesetz. :daumen:
(Menno, dir muss man aber auch erst mal die Grundzüge beibringen.... :P .... Also... vor 2500 Jahren in Griechenland, Pythagoras wird geboren.... :D:D .. er wird als Begründer der Mathematik angesehen.... :hail: ...)

Bereits die vierte Dimension - nachweislich recht gerade - ist für uns nicht sichtbar.

Doch, du kannst sie sichtbar machen, das ist ja der Kniff, wenn du zwei Atomuhren laufen hast, eine auf Meereshöhe und eine auf dem Mount Everest. Die auf dem Everest läuft schneller.
 
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Genauso gut kann es weitere Dimensionen geben die gerade sind und für uns nur mit geeigneten Hilfsmitteln sichtbar wären. :devil:
 
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Doch, du kennst ja das Zerfallsgesetz. :daumen:
(Menno, dir muss man aber auch erst mal die Grundzüge beibringen.... :P .... Also... vor 2500 Jahren in Griechenland, Pythagoras wird geboren.... :D:D .. er wird als Begründer der Mathematik angesehen.... :hail: ...)

Also weder ich noch Wikipedia kennen das Zerfallsgesetz in irgendeiner Form, die ohne die stoffspezifische Zerfallskonstante (die ja eben gesucht ist) vollständig wäre.

Doch, du kannst sie sichtbar machen, das ist ja der Kniff, wenn du zwei Atomuhren laufen hast, eine auf Meereshöhe und eine auf dem Mount Everest. Die auf dem Everest läuft schneller.

Das ist nicht "sehen", das ist ein beleg für einen Messunterschied zwischen zwei Uhren. Daraus kann man Rückschlüsse über die Natur der Zeit ableiten - aber man sieht sie nicht. Entscheidender Unterschied: Der Mensch hat ettliche Jahrzehntausende gebraucht, von dem Gedanken "es gibt Zeit" über so aberwitzige Theorien wie "und Zeit ist nicht überall gleich" auf die Idee zu kommen, dieses Experiment durchzuführen.
Wenn wir kein Konzept haben, was eine fünfte, markosskopische Dimension sein könnte, die von unseren Sinnesorganen nicht wahrgenommen wird, dann können wir dazu auch nichts sagen. Uns fehlt schlicht das Konzept "überZeit" und wenn wir das haben, vergehen nochmal die Jahrtausende Entwicklung ;)
 
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