Kein Erdöl wie weiter?

AW: Kein Erdöl wie weiter?

Ach, die Menschheit braucht nur einen Plan zum Umschwenken auf andere Ressourcen. Als Bezinersatz gibts Wasserstoff, als Plastikersatz gibts sicher auch was (zur Not nehmen wir wieder Blech und Holz wie früher) usw.

Ist ja nicht so, dass der Mensch hoffnungslos vom Erdöl abhängig ist. Die Industrie muss irgendwann zumindest teilweise auf andere Ressourcen umstellen, thats all.
 
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Ist nur alles teurer und arbeitsintensiver. Wird sich lohnen, sobald Öl einen gewissen Preis überschreitet. Aber so viel wie heute werden wir uns dann nicht mehr lsiesten können.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Wenn es kein Erdöl mehr gäbe wie würde es weiter gehen?
Wie viele Menschen müssten sich Weltweit eine neue Arbeit suchen? 1/2 Million? 1Million? 5Millionen? Mehr?

Eher 2 Milliarden, ggf. 3.
Das Problem wären aber nicht die Produkte aus Erdöl. Nicht nur, dass es da für fast alles schon heute eine Alternative gibt. Entweder, in dem man auf biologische Ausgangsmaterialien zurückgreift oder in dem man schlichtweg wieder Metall oder Glas nimmt. Vor allem aber ist Anteil des Öls am Preis eines Kunststoffes im Vergleich zur Verarbeitung auch relativ klein. D.h. ehe Kunststoffe aus Öl unangenehm teu(r)er werden, vergehen Jahrzehnte - in denen man die Alternativen aus der Nische zur Optimallösung entwickeln kann.

Das ganz große Problem wäre Energie, für die westliche Welt primär mobile Energie (in einigen Regionen der Welt aber auch die Stromerzeugung). Wir haben keine mobile Energiequelle, die auch nur annähernd konkurrenzfähig zum Diesel/Benzin/Schwerölmotor/Kerosinturbine ist. Auf der Straße wird man einen Teil der Mobilität noch über Erdgas abwickeln können, aber schon die Luftfahrt müsste auf synthetische Treibstoffe ausweichen - und würde dadurch vielfach teurer werden. Ganz schwarz sehe ich aber für die moderne Seefahrt.
Ergebnis des zunehmenden Ölverknappung sind somit explodierende Kosten für großräumige Transporte - und das führt umgekehrt zum Zusammenbruch der globalisierten Wirtschaft, von der wir derzeit leben. Davon sind mittelfristig quasi alle Arbeitsplätze außerhalb der Primärproduktion betroffen. Gerade für Deutschland wird das auch nicht nur eine Umstrukturierung sein, sondern eine drastische Schrumpfung von Wirtschaftsleistung und Wohlstandsniveau.


Da du gerade Wasserstoff erwähnst, habe gehört es gibt ein Passagierflugzeug oder wird es geben, das beim start Kerosin braucht in der Luft aber Wasserstoff.
dieBrennstoffzelle.de - Wasserstoffflugzeug Cryoplane

Diese Pläne gibt es seit mindestens 1,5 Jahrzehnten (und davor gab es recht ähnliche mit Erdgas) und wie man unschwer an dem Bild erkennen kann (d.h. am Flugzeug von der Größe ~eines A380 und der Kapazität ~eines A330), stellen sie einen deutlichen Rückschritt gegenüber dem heutigen Flugverkehr dar.


Im Idealfall ziehen wir dann um 11:55 die Notbremse und stellen auf Alternativen um, was natürlich riesige Opfer abverlangen wird, natürlich weniger im Sinne von Menschenopfern,
sondern eher im Bezug auf Verzicht von, im heutigen Alltag noch vorhandenen, Luxusgütern.

Es ist 11:59, die Leute, die ein fünf-vor-zwölf-Umlenken forderten, wurden in den 80ern als Ökospinner abgetan und ein Zusammenbruch der Weltwirtschaft wird in Ländern mit schlechterem Sozialsystem sehr wohl menschliche Opfer kosten. Die Umstellung eines winzigen Teils des Ölverbrauchs westlicher Länder auf Biokraftstoffe fordert bereits heute Hungertote.

Ich muss gerade ein wenig schmunzeln, habe ich doch das Bild von einem Kollegen im Kopf welcher mir ständig sagt:
"Du Depp, wie kannst du nur E-Autos mögen? Ich werd mir sowas nie kaufen, hat ja keinen g'scheiten Motorsound..."

Gerade Autos sind, global betrachtet, die letzte Stelle, an der man was tun muss bzw. sollte. Zum einen bietet ein PKW mit die schlechtesten Vorraussetzungen, um eine andere Energiequelle ohne Leistungsverlust einzubauen (nur Flugzeuge sind noch schlechter geeignet - aber genau deswegen wird es da sowieso effektiver sein, den Treibstoff statt des Triebwerkes auszutauschen), zum anderen ist Individualverkehr ein Luxus, der bei generellem Energiemangel als einer der ersten aufgegeben werden muss.


Ja nee, is klar. Schonmal was von künstlicher Angebotsverknappung gehört? Oder warum wurden in diesem Jahr ganz "zufällig" zwei der größten Ölfunde der letzten 30 Jahre gemacht? Und einer davon ist quasi vor unserer Haustür in der Nordsee.

"Der größten" ist nicht sonderlich schwer, wenn man bedenkt, dass die meisten großen Ölfelder schon Mitte des letzten Jahrhunderts bekannt waren und es allgemein nicht viele wirklich große zu finden gibt. Davon abgesehen muss man unterscheiden zwischen "größtes Ölvorkommen gefunden" und "neues, großes Ölvorkommen" gefunden. Der Fund, mit dem z.B. Statoil kürzlich in den Medien war, war eine Verbindung zwischen zwei längst bekannten Ölfeldern. Das Ergebnis ist zwar die Entdeckung "eines" Ölfeldes, das eines der größten der letzten Jahrzehnte ist, aber ein Teil des Öls in diesem Vorkommen war schon längst bekannt und eingerechnet. Und selbst die höchsten Schätzungen zum Gesamtinhalt liegen im Bereich von einem Promill der als sicher geltenden Weltressourcen. Soviel zur Größenordnung und Bedeutung von "größten Funden" der letzten Jahrzehnte.

Ein Bekannter von mir arbeitet in der Ölexploration, und bei einer Sache könnt Ihr Euch ganz gepflegt sicher sein: Es gibt wesentlich mehr bekannte und auch sehr große Vorkommen, als von Firmenseite zugegeben wird. Denn wenn plötzlich der Weltvorrat über 50% größer angegeben würde, wären die jetzigen Preise nicht mehr zu rechtfertigen. Dieses Verhalten ist zwar eine totale Sauerei, aber auch sehr verständlich.

Die Vorkommen einiger Länder sind komplett Staatsgeheimnis. Das es vielerorts mehr gibt, als angeben, ist klar (und in den Hochrechnungen so gut wie möglich berücksichtigt), ändert aber nichts daran, dass es eine endliche Ressource ist.


Bei Galilieo gab es einen Beitarg in der Snedung Heute auf Pro7, angeblich will man etwas daran ändern das soviele Lebensmittel weggeworfen werden.

Solche Lippenbekenntnisse gibt es schon lange, aber sie ändern nichts an den Umsetzungsproblemen. Solange der deutsche Verbraucher erwartet, dass alles immer und überall in den Läden und bei sich zu Hause vorrätig ist, lässt sich Verschwendung nicht vermeiden. Viele Lebensmittel haben nunmal eine Haltbarkeit von <2-3 Wochen. Wenn die dann nur gekauft werden, solange sie noch mindestens eine Woche gut sind (genauer: So gut, dass man sie nicht nur essen kann, sondern dass der Durchschnittsdeutsche sie gerne essen möchte...), dann bleibt eben kaum noch Zeit für den Weg ins Regal und das anschließende bereitliegen darin.


Wer redet denn von den Hochbausiedlungen? mir ging es einzig um den Ruß, der in der Luft war, das war in China so und daher erinnerte mich das an die DDR.
Hab ich nie gesehen, aber meine Eltern erzählten es halt, also sie in den 80ern da waren (da war ich mit, aber ich war da 3 oder so :D), war der Wagen nach einer Woche mit einer feinen Rußschicht bedeckt und der Vetter meines Vaters erklärte mir dann, dass die ganzen Fabriken keine Filteranlagen haben oder sonst was, da wurde der Ruß eben so rausgefeuert und legte sich überall hin, auf die Felder, Straßen, Autos, Häuser.

Da musst du nichtmal bis in die 80er zurück oder in die Industriegebiete. Die "Berliner Luft" hatte bis in die 90er hinein ihr ganz eigenes Aroma und die Gegend ihre entsprechende Färbung. Kohleheizung...
 
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Ich fahre lieber ein reines Elektroauto als eins mit Brennstoffzelle.

Das ist Dir ja unbenommen, aber wie lange willst Du unterwegs sein, wenn jeder Tankstopp 3 bis 15 Stunden dauert? Das ist für mich schon aus beruflichen Gründen zum Beispiel völlig unbrauchbar.

Aber ich bin gegen die Einwegflaschen, wie du sie überall beim Discounter bekommst.
Die PET Flasche sollte immer Mehrweg sein, Einweg ist der größte Blödsinn, den es gibt.
Und wieso hat es sich trotzdem durchgesetzt? Wie immer, weils billiger ist.

Erstens sind auch die Einwegflaschen mittlerweile Mehrwegflaschen, weil sie eingeschmolzen und neu verwertet werden (und ich durch sie wesentlich mehr Weg zurücklege :P), zweitens sollte das dem Umweltschutz dienen. Frage doch mal bei Herrn Trittin im Büro nach. Der hat uns damit doch zwangsbeglückt. Ohne die Grünen gäbe es auch diese zugegeben unsinnigen Einwegpfandflaschen nicht.

Die Leute kaufen nicht mal Dosen, wenn sie eine Delle haben (da gabs mal einen Versuch zu, fand ich sehr geil, eine Dose mit Erbsen im Regal, das eine Delle hat, und vier Tage lang stand sie immer vorne, doch niemand hat sie gekauft).

Mache ich auch nicht mehr. Wenn ich eine Dose kaufe, will ich die auch ohne Probleme öffnen können. Bei verbeulten Dosen habe ich da zu viele unangenehme Erfahrungen gemacht.

Tu uns allen doch bitte mal den Gefallen und dreh deinen Kopf einmal nach links und dann vielleicht noch nach rechts bevor du blindlinks über die Straße stürzt,
das haben wir alle gern, wenn uns Fußgänger ins Auto rennen und wir dann noch die Schuld dafür tragen...

Es heißt "blindlinGs". Es hat nichts mit "links" und "rechts" zu tun, auch wenn man - wie Du ganz pfiffig erkannt hast - beim Überqueren der Straße zuerst nach links schauen sollte.
Und ich kann mir auch nicht vorstellen, wo Du so rumfährst. Mir laufen nie Fußgänger ins Auto. Das sind immer nur Fahrradfahrer. Aber die versuchen mich auch als Fußgänger immer über den Haufen zu fahren. Asis...

Mir scheint das bei Manchen nicht nur der primitivste, sondern auch der einfallsloseste Part des Denkorgans am werkeln ist...

Das denke ich mir auch immer, wenn ich sowas wie von Dir lese. :schief:
Ach so, aus diesem Anlaß noch ein Hinweis, damit Dir nicht irgendwann schlimmes zustößt: In England solltest Du an der Straße erst mal nach rechts schauen. ;)

Der sieht einfach nur s..... aus, ist nichts weiter als eine Mogelpackung und verkauft ein Gefühl von Umweltfreundlichkeit.
Kein geläufiger Autokonzern hat auch nur ein Interesse daran, ein Elektroauto/Hybrid im Sortiment zu haben.
Das ist einfach nur ein Werbebanner.

Ich frage mich auch immer, wer auf diese Augenwischerei reinfällt. Jeder Prius ist wesentlich schädlicher für die Umwelt als ein konventionelles Fahrzeug. Und das liegt schon am Nickelabbau und der folgenden Akkuherstellung, was beides ziemlich unappetitlich ist. Vom Energieaufwand für die Herstellung will ich da gar nicht reden. Den kann so ein Fahrzeug ohnehin erst nach einer Laufleistung wieder einsparen, die die allermeisten Autos niemals erreichen.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Ich fahre lieber ein reines Elektroauto als eins mit Brennstoffzelle.

Möglicherweise trübt meine Erinnerung, aber soweit ich weiß sind - Bevölkerungswachstum nicht mitberechnet - gerade einmal 2 Kilogramm pro Kopf Lithium auf dem Planeten vorhanden. Ein Elektroauto braucht aber über 20 Kilo davon. Ist also nur wieder was für einige wenige Wohlstandsoasen. Der Rest fährt halt Fahrrad -oder muss wohl oder übel doch Brennstoffzellen oder dergleichen nutzen ;) Wobei die Chinesen gerade drauf und dran sind, Methanhydrat von ihren Kontinentalhängen abzutragen. Wenn etwas ein Klimakiller ist, dann das :P
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Wobei die Chinesen gerade drauf und dran sind, Methanhydrat von ihren Kontinentalhängen abzutragen. Wenn etwas ein Klimakiller ist, dann das :P
Würde ich so nicht einmal sehen. Besser, man fackelt es ab, als daß es einfach so ausgast und als Methan in die Atmosphäre gelangt.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Das ist Dir ja unbenommen, aber wie lange willst Du unterwegs sein, wenn jeder Tankstopp 3 bis 15 Stunden dauert? Das ist für mich schon aus beruflichen Gründen zum Beispiel völlig unbrauchbar.

Wieso dauert das bis 15 Stunden?
Die neuen französischen Modelle sind in 1-3 Stunden wieder voll aufgeladen, mit Drehstrom.
Du kannst aber auch mehr Akkus einbauen, dann ist die Reichweite größer oder die Oberfläche ist mit Solarfolien bedeckt.

Erstens sind auch die Einwegflaschen mittlerweile Mehrwegflaschen, weil sie eingeschmolzen und neu verwertet werden (und ich durch sie wesentlich mehr Weg zurücklege :P), zweitens sollte das dem Umweltschutz dienen. Frage doch mal bei Herrn Trittin im Büro nach. Der hat uns damit doch zwangsbeglückt. Ohne die Grünen gäbe es auch diese zugegeben unsinnigen Einwegpfandflaschen nicht.

Nein, es sind eben keine Mehrwegflaschen, denn Mehrweg heißt ja, dass man sie mehr als nur einmal benutzen kann, ist aber nicht der Fall, denn wenn du sie in den Automaten steckst, kannst du hören, wie sie darin geschreddert werden.
Die Kunststoffreste müssen dann wieder gereinigt, getrennt und eingeschmolzen werden, das ist sehr aufwändig und teuer, sinnvoller ist es die Flaschen zu lagern und dann wieder in dein Kreislauf zu lassen.
Aber Lagerung und Transport ist eben teurer als schreddern und einschmelzen (noch ist es dann, aber das wird sich schon ändern).
Umweltbewusst sind Einwegflaschen aber keines Falls.

Mache ich auch nicht mehr. Wenn ich eine Dose kaufe, will ich die auch ohne Probleme öffnen können. Bei verbeulten Dosen habe ich da zu viele unangenehme Erfahrungen gemacht.

Was denn?
Wenn die Dose runterfällt und verbeult, hat das keinen Einfluss auf den Inhalt, die Erbsen oder Möhren schmecken immer noch genauso gut, ebenso wie die Pilze.

Ich frage mich auch immer, wer auf diese Augenwischerei reinfällt. Jeder Prius ist wesentlich schädlicher für die Umwelt als ein konventionelles Fahrzeug. Und das liegt schon am Nickelabbau und der folgenden Akkuherstellung, was beides ziemlich unappetitlich ist. Vom Energieaufwand für die Herstellung will ich da gar nicht reden. Den kann so ein Fahrzeug ohnehin erst nach einer Laufleistung wieder einsparen, die die allermeisten Autos niemals erreichen.

Komisch, den Kram hört man von jedem Hybrid Gegner, ist immer das gleiche. Verteidigen aber weiterhin ihre Flotte von Geländewagen, die man heute als SUV verkauft, die noch überflüssiger als ein Kernkraftwerk sind.
Der Verbrennungsmotor hat sich nur deswegen durchgesetzt, weil die Leute damit mehr Geld verdienen konnten als mit Elektroantrieben, denn die gab es auch schon vor 100 Jahren.
Außerdem gibts eine Menge Nickel, die Erde besteht aus sehr viel Nickel, bei jedem Vulkanausbruch wird eine Menge Nickel nach oben "gebracht". Der Abbau ist deutlich einfacher als z.B. in der Tiefsee nach Öl zu bohren. Und was passiert, wenn es beim Tiefseebohren einen Unfall gibt, hat man erst vor kurzem sehr gut sehen können.

Das Erdöl reicht nicht mehr für alle, das ist Fakt, jetzt muss man umdenken, nicht erst dann, wenns zu spät ist.
 
Naja, wenn es zu warm wird, dann schon. Und entweder man unterstellt, es wird auf der Erde immer wärmer, was zu notwendigem Ausgasen führen würde, in welchem Fall man es besser kontrolliert fördert und verbrennt, oder wir müssen uns darum jetzt eh keine Gedanken machen. Dann können wir es auch in Ruhe lassen. Man kann aber nicht beide Argumentationslinien gleichzeitig verfolgen.

Wieso dauert das bis 15 Stunden?
Die neuen französischen Modelle sind in 1-3 Stunden wieder voll aufgeladen, mit Drehstrom.
Du kannst aber auch mehr Akkus einbauen, dann ist die Reichweite größer oder die Oberfläche ist mit Solarfolien bedeckt.

1.) Würde ich im Leben nicht freiwillig ein ausländisches Fahrzeug (außer vielleicht Aston oder Ferrari) fahren,
2.) sind selbst 3 Stunden viel zu lang. Nach München zu fahren, dauert etwa 6 Stunden. Mit zwei Aufladestopps würden daraus 12. Was für ein widersinniger Zeitfresser wäre das denn?

Nein, es sind eben keine Mehrwegflaschen, denn Mehrweg heißt ja, dass man sie mehr als nur einmal benutzen kann, ist aber nicht der Fall, denn wenn du sie in den Automaten steckst, kannst du hören, wie sie darin geschreddert werden.
Du hast meinen Witz nicht so ganz verstanden, oder? ;)

Was denn?
Wenn die Dose runterfällt und verbeult, hat das keinen Einfluss auf den Inhalt, die Erbsen oder Möhren schmecken immer noch genauso gut, ebenso wie die Pilze.

Ja. Aber wie soll ich gescheit den Dosenöffner ansetzen, wenn der Rand im Sack ist?

Komisch, den Kram hört man von jedem Hybrid Gegner, ist immer das gleiche. Verteidigen aber weiterhin ihre Flotte von Geländewagen, die man heute als SUV verkauft, die noch überflüssiger als ein Kernkraftwerk sind.
Ich finde SUVs auch Mist, weil sie einem unnötig die Sicht nehmen. Glaube mir, ich habe keinen, werde mir nie einen zulegen (nicht sportlich genug) und könnte gut damit leben, wenn sie aus dem Straßenbild wieder verschwänden.

Der Verbrennungsmotor hat sich nur deswegen durchgesetzt, weil die Leute damit mehr Geld verdienen konnten als mit Elektroantrieben, denn die gab es auch schon vor 100 Jahren.
Außerdem gibts eine Menge Nickel, die Erde besteht aus sehr viel Nickel, bei jedem Vulkanausbruch wird eine Menge Nickel nach oben "gebracht". Der Abbau ist deutlich einfacher als z.B. in der Tiefsee nach Öl zu bohren. Und was passiert, wenn es beim Tiefseebohren einen Unfall gibt, hat man erst vor kurzem sehr gut sehen können.

Das Erdöl reicht nicht mehr für alle, das ist Fakt, jetzt muss man umdenken, nicht erst dann, wenns zu spät ist.
Und Nickelabbau hinterläßt unwirtliche Mondlandschaften von gigantischem Ausmaß. Das kann's ja wohl nicht sein.
 
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AW: Kein Erdöl wie weiter?

1.) Würde ich im Leben nicht freiwillig ein ausländisches Fahrzeug (außer vielleicht Aston oder Ferrari) fahren,
2.) sind selbst 3 Stunden viel zu lang. Nach München zu fahren, dauert etwa 6 Stunden. Mit zwei Aufladestopps würden daraus 12. Was für ein widersinniger Zeitfresser wäre das denn?

Öhm.. wie wäre es mit dem Zug zu fahren und dann am Bahnhof ein Elektrofahrzeug zu mieten?
Das dann wieder am Bahnhof abstellen und mit dem Zug nach Hause fahren. Ist eh entspannender und man kann während der Zugfahrt noch seine Akten sortieren.

Ja. Aber wie soll ich gescheit den Dosenöffner ansetzen, wenn der Rand im Sack ist?

Dose umdrehen?
Spielt doch keine Rolle, wenn man den Aufkleber nicht mehr lesen kann ohne den Kopf zudrehen.

Und Nickelabbau hinterläßt unwirtliche Mondlandschaften von gigantischem Ausmaß. Das kann's ja wohl nicht sein.

Das haben wir heute schon, schau dir das Ruhrgebiet an, dort versinken inzwischen halbe Städte.
Aber dem kann man entgegenwirken, das ist nicht das Problem, man muss nur wollen und wenn nicht freiwillig, muss das eben von der Politik verordnet werden.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Öhm.. wie wäre es mit dem Zug zu fahren und dann am Bahnhof ein Elektrofahrzeug zu mieten?
Das dann wieder am Bahnhof abstellen und mit dem Zug nach Hause fahren. Ist eh entspannender und man kann während der Zugfahrt noch seine Akten sortieren.

Ja, super Idee. Mag für manche Menschen vielleicht sogar funktionieren, aber ich kenne keine Reisemethode, die mich so erschöpft wie Zugfahren. Abgesehen davon ist es sauteuer. Warum in drei Teufels Namen sollte ich in einen Zug steigen, wenn ich ein Auto habe? Dann zahle ich ja zweimal. Dafür ist Zugfahren einfach nicht billig, schnell oder komfortabel genug.

Wenn ich mir das gerade mal auf Seiten der Bahn anschaue, kostet mich z.B. die Fahrt Bonn - München mit dem Zug hin und zurück rund € 230. Und dabei muß ich auch noch umsteigen!
1200 km kosten mich mit meinem Auto € 135. Und ich bin schneller, bequemer und muß nicht umsteigen. Es ist ja wohl völlig klar, was ich da mache. Und wenn ich unbedingt will, kann ich sogar noch jemanden bspw. von der Mitfahrzentrale mitnehmen und meine Kosten noch weiter drücken.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Wieso dauert das bis 15 Stunden?
Die neuen französischen Modelle sind in 1-3 Stunden wieder voll aufgeladen, mit Drehstrom.
Du kannst aber auch mehr Akkus einbauen, dann ist die Reichweite größer oder die Oberfläche ist mit Solarfolien bedeckt.

Elektroautos sind zu schwer, als du auf ihrer Oberfläche nenneswert Strom im Vergleich zum Verbrauch erzeugen kannst. Und auch eine Ladezeit von 1-3 Stunden erzwingt eine Verabschiedung von heutigen Nutzungsmustern (=50% von dem, wofür man E-Autos überhaupt nutzen kann, sollte eigentlich dem ÖPNV überlassen bleiben) und erfordert wesentlich mehr Investitionen in ein System von Ladestationen, als eine Ausrüstung von Tankstellen mit Säulen für alternative Brennstoffe erfordern würde.

Der Verbrennungsmotor hat sich nur deswegen durchgesetzt, weil die Leute damit mehr Geld verdienen konnten als mit Elektroantrieben, denn die gab es auch schon vor 100 Jahren.

Und er stand damals vor dem gleichen Problem, wie heute: Es hat findet sich einfach keine chemische Reaktion, aus der man auch nur annähernd soviel elektrische Energie pro kg Reaktionsmaterial erzeugen kann, wie bei der Reaktion von Sauerstoff mit C/H(/O) Verbindungen frei wird.


Naja, wenn es zu warm wird, dann schon. Und entweder man unterstellt, es wird auf der Erde immer wärmer,

Man unterstellt, dass die Athmosphäre immer wärmer wird. Methandhydrate lagern weit unterhalb der Meerestiefen, die in direktem Austausch mit selbiger stehen. Warmes Meerwasser ist nun einmal leichter als kaltes.


Ja. Aber wie soll ich gescheit den Dosenöffner ansetzen, wenn der Rand im Sack ist?

90% der Dosen, die hier im Laden stehen, haben eine Lasche zum aufreißen. (und die restlichen sind mitlerweile aus so dünnem Blech, dass der einzige Dosenöffner, der bei mir zuverlässig funktioniert, die Campingvariante mit einstechen von oben ist - und die kümmert sich auch nicht um Dellen)
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Elektroautos sind zu schwer, als du auf ihrer Oberfläche nenneswert Strom im Vergleich zum Verbrauch erzeugen kannst. Und auch eine Ladezeit von 1-3 Stunden erzwingt eine Verabschiedung von heutigen Nutzungsmustern (=50% von dem, wofür man E-Autos überhaupt nutzen kann, sollte eigentlich dem ÖPNV überlassen bleiben) und erfordert wesentlich mehr Investitionen in ein System von Ladestationen, als eine Ausrüstung von Tankstellen mit Säulen für alternative Brennstoffe erfordern würde.

Das Elektroauto ist in erster Linie auf für den nahen Individualverkehr gedacht, für lange Strecken ist der Zug die effektivste Lösung.
Der örtliche Nahverkehr wird dann zur Diskussion stehen, wenn der Literpreis eben die 10€ überschritten hat, doch wie immer wird das erst dann angegriffen, wenn es tatsächlich so weit ist. Die Politik unternimmt nie vorher was, sieht man ja gut am Rentensystem.
Und Tankstellen muss man nicht umrüsten, Stromleitungen gibs überall, hier Ladestation zu bauen, ist das geringste Problem, geringer als Wasserstoffstankstellen zu bauen.

Und er stand damals vor dem gleichen Problem, wie heute: Es hat findet sich einfach keine chemische Reaktion, aus der man auch nur annähernd soviel elektrische Energie pro kg Reaktionsmaterial erzeugen kann, wie bei der Reaktion von Sauerstoff mit C/H(/O) Verbindungen frei wird.

Eine Redoxreaktion erzeugt meist mehr Energie als z.B. eine photochemische Reaktion, aber eben auf Kosten von Endprodukten, die nicht willkommen sind.
Die Brennstoffzelle steht noch mieser da, was Effizienz angeht.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Jeden Parkplatz mit einer Ladestation auszurüsten soll nicht aufwendig sein? Das wage ich zu bezweifeln. E-Autos mögen für Hausbesitzer interessant sein, die eh über Nacht auf eigenem Grundstück stehen. Aber die Mehrheit der Leute parkt an der Straße und immer an einer anderen Stelle. Gäste sowieso. Denen eine Lademöglichkeit zu bieten, wird schwierig. Sowohl technisch als auch in der Umsetzung als solche, denn irgendwer muss die Ladestationen bauen, irgendwer muss sie warten, irgendwer muss die Leitungen dafür haben, irgendwie muss die Abrechnung laufen. Nicht zu vergessen, dass wir hier von Stromstärken reden, die deutlich über dem liegen, was heutzutage für den Normalverbraucher als Handhabbar angesehen wird.


20-30% höhere Effizienz nützt einem nichts, wenn sie mit 20-30% Mehrverbraucher aus Gewichtsgründen und 10% höherem Energieverbrauch in der Herstellung einhergeht.
Davon abgesehen bin ich bekanntermaßen auch keine Freund von Brennstoffzellenkonzepten und sehe für die nächsten 30-40 Jahre weder für die einen noch für die anderen einen ökologischen oder ökonomischen Bedarf. Solange irgendwo in Reichweite unserer Stromnetzte noch ein Tropfen Mineralöl, Pflanzenöl, biogener Alkohol oder Methan/Ethan/Propan/Butan beliebiger Quelle verstromt wird, solange gibt es Verbrauchspunkte, die leichter, sinnvoller und effizienter auf alternative Techniken umgestellt werden können, als KFZ. Ein System zur Spitzenlast-Kompensation hat nunmal keine Gewichtsbeschränkung, ein Auto schon.
Und selbst wenn der Zeitpunkt gekommen ist, den Verkehr umzustellen, wären private PKW ganz unten auf der Liste. ÖPNV-Busse kommen alle 2-5 Minuten an einer potentiellen Ladestation vorbei. Die meisten lokal eingesetzten Firmenwagen, LKW,... stehen über Nacht auf dem Betriebshof. Langstrecken LKW Transporte lassen sich wesentlich leichter auf die Schiene verlegen, als der Personenindividualverkehr.
Elektroautos sind dagegen für einige Jahrzehnte nichts weiter, als eine Möglichkeit der Autoindustrie, Verantwortung abzugeben und Staatsgeschenke in Milliardenhöhe abzukassieren, anstelle sich z.B. mal auf eine Senckung des Energiebedarfs zu konzentrieren. Es lebe der Lobbyismus.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Elektroautos sind dagegen für einige Jahrzehnte nichts weiter, als eine Möglichkeit der Autoindustrie, Verantwortung abzugeben und Staatsgeschenke in Milliardenhöhe abzukassieren, anstelle sich z.B. mal auf eine Senckung des Energiebedarfs zu konzentrieren. Es lebe der Lobbyismus.

Das liegt ja nur wieder an der Politik.
Die Autokonzerne machen Rekordgewinne, lassen sich aber die Entwicklung von Elektroautos trotzdem vom Staat subventionieren, hier sollte man den Riegel ansetzen.
Die Autos, die viel verbrauchen, bzw. viel CO² ausstoßen, muss man mit Strafsteuern belegen, dann wird die Entwicklung automatisch kommen, aber die Autolobby ist so stark, dass das so nie passieren wird, sieht man ja schon an der jetzigen Regelung, wo ein Porsche Cayenne eher noch belohnt wird.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Das Elektroauto ist in erster Linie auf für den nahen Individualverkehr gedacht, für lange Strecken ist der Zug die effektivste Lösung.
Der örtliche Nahverkehr wird dann zur Diskussion stehen, wenn der Literpreis eben die 10€ überschritten hat, doch wie immer wird das erst dann angegriffen, wenn es tatsächlich so weit ist.

Da deutlich über 50% des Benzinpreises durch die Steuer verursacht werden, sehe ich die €10/Liter erstmal noch nicht kommen. Sobald der Rohölpreis unerträglich steigt, können wir immer noch die Steuern senken. Gleichzeitig können sich dann ärmere Länder nicht einmal das Rohöl leisten. Dadurch bleibt wiederum mehr für uns. Aus diesen Überlegungen heraus sehe ich das Ende des Benzins noch lange nicht gekommen.

Abgesehen davon hat man uns in der Grundschule erzählt, das Öl würde weltweit noch für 40 Jahre reichen. Dann wäre Schluß. Das war vor 25 Jahren. Jetzt soll es noch 40 bis 50 Jahre reichen, und das bei gestiegenem Verbrauch weltweit. Wer soll da eigentlich verarscht werden?

Jeden Parkplatz mit einer Ladestation auszurüsten soll nicht aufwendig sein? Das wage ich zu bezweifeln. E-Autos mögen für Hausbesitzer interessant sein, die eh über Nacht auf eigenem Grundstück stehen. Aber die Mehrheit der Leute parkt an der Straße und immer an einer anderen Stelle. Gäste sowieso. Denen eine Lademöglichkeit zu bieten, wird schwierig. Sowohl technisch als auch in der Umsetzung als solche, denn irgendwer muss die Ladestationen bauen, irgendwer muss sie warten, irgendwer muss die Leitungen dafür haben, irgendwie muss die Abrechnung laufen.

Einmal das, zweitens sehe ich da immer noch die Gefahr von Vandalismus. Wenn wir überall Ladestationen verteilen, glaube ich nicht, daß davon ein nennenswerter Prozentsatz wahnsinnig lange intakt bleibt. Früher gab es auch an jeder Straßenecke Telefonzellen, aber wieviele davon hatten schon einen Hörer oder keinen Kaugummi im Münzschlitz?
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Elektroautos machen keinen Sinn, wenn die Akkus nicht austauschbar sind.
Solange man nicht einfach an eine beliebige Tankstelle fahren kann und den leeren Akku rausnehmen (lassen) und nen vollen reinstecken (lassen) kann wird die Mehrheit sich nicht mal mit dem Thema beschäftigen.

An jeder Raststätte/Ecke ne Ladestation hinzustellen, ist in meinen Augen eh der falsche Ansatz.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Da deutlich über 50% des Benzinpreises durch die Steuer verursacht werden, sehe ich die €10/Liter erstmal noch nicht kommen. Sobald der Rohölpreis unerträglich steigt, können wir immer noch die Steuern senken. Gleichzeitig können sich dann ärmere Länder nicht einmal das Rohöl leisten. Dadurch bleibt wiederum mehr für uns. Aus diesen Überlegungen heraus sehe ich das Ende des Benzins noch lange nicht gekommen.

Wenn das Benzin 10€ kostet, wird dann aber nicht mehr 50% Steuern drin sein, denn die sind seit Jahren nicht gestiegen, der Preis trotzdem.

Abgesehen davon hat man uns in der Grundschule erzählt, das Öl würde weltweit noch für 40 Jahre reichen. Dann wäre Schluß. Das war vor 25 Jahren. Jetzt soll es noch 40 bis 50 Jahre reichen, und das bei gestiegenem Verbrauch weltweit. Wer soll da eigentlich verarscht werden?

Inzwischen gibts bessere Technologien, die effizientere Förderungen zulassen, ändert aber nichts daran, dass die Menge an Öl, die gebraucht wird, immer weiter steigt, während das Angebot in Zukunft sinken wird.
 
AW: Kein Erdöl wie weiter?

Schon alleine durch die Ökosteuer steigt der Steueranteil bei Benzin jedes Jahr. Dazu kommt, daß die Mehrwertsteuer ja nun ohnehin prozentual berechnet wird und übrigens in die Berechnungsgrundlage auch die anderen Steuern miteinbezieht. Das heißt, wir zahlen Mehrwertsteuer auf die Ökosteuer. Schon verrückt...
 
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