Ivy Bridge soll 20 Prozent schneller als Sandy Bridge sein

man bekommt von AMD für 180 euro einen 6 kerner, schaue dir mal die preise bei intel an. ist mir klar, dass Intel schneller ist.
die preise stehen aber in keinem verhältnis.

stimmt. kurze anmerkung: die AMD-Preise sind in letzter Zeit etwas gepurzelt. den kleinsten 6er gibts bei einigen anbietern bereits ab 135 Euro und AMDs Topmodell auch schon ab 190 Euro
 
man bekommt von AMD für 180 euro einen 6 kerner, schaue dir mal die preise bei intel an. ist mir klar, dass Intel schneller ist.
die preise stehen aber in keinem verhältnis.

Warum? 180€ für nen AMD-Sechskerner, also redest Du vom 1100er. Von Intel kostet der 2500k (Quad-Core) auch nur ~170€, und der schlägt den (6-Kern) 1100er quasi überall (Leistung sowie Verbrauch). Wo also stehen die Preise von Intel in keinem Verhältnis? :what:

für mich ist preisleistung sehr wichtig, da ist AMD nun mal kaum zu schlagen.
Von welcher Preisklasse redest Du?
 
Der Vergleich in den News zwischen Nehalem<->SandyBridge und SandyBridge<->IvyBridge hängt ganz schön.

Ivy Bridge ist nur ein Refresh der Sandy Bridge Generation, während Sandy Bridger gegenüber Nehalem eine neue CPU-Architektur darstellt. Bei einer neuen Architektur sind gewöhnlich wesentlich mehr Leistungssteigerungen zu erwarten als durch einen einfachen Refresh. Wenn, dann hätte man Nehalem und Westmere (Der Refresh der Nehalem-Architektur) miteinander vergleichen sollen.
So ist die Aussage allerdings nur Kokolores. :schief:
 
Ich gehe auch mal von aus, dass ein Großteil der Mehrleistung durch höheren Takt oder eben mehr Cache zustande kommt, wenn die Architektur sich nicht ändert. Ist ja beides zu bewerkstelligen, ohne die TDP anzuheben bei einer kleineren Strukturbreite.

Jetzt deswegen aber noch über ein halbes Jahr auf Ivy zu warten und nicht bei Sandy zuzuschlagen, wäre aber imho unsinnig, zumindest wenn man sich ans Übertakten wagt. Klar mit Ivy könnte man dann wahrscheinlich noch mehr Takt rausholen, aber aktuell ist ein übertakteter Sandy eh so schnell, dass meistens die Graka limitiert. Einzig mehr Kerne wären ein gutes Argument noch auf Ivy zu warten. Und in ein 2-3 Jahren, wenn man die Leistung braucht, könnte man ja immer noch auf Ivy aufrüsten, bzw, bis dann wirds wohl eh schon wieder nen neuen Sockel geben^^.

Aber eins muss man Intel lassen. Durch solche Informationshäppchen halten sie sich (zukünftige) Kunden warm. Die Infos bzgl AMDs neuer Architektur hören sich zwar auch gut an, aber es sickert eben kaum was handfestes zur Performance durch. Also entweder ist das ein Marketing-Fail oder AMD weiß schon, dass sie keinen Angriff auf die Leistungskrone schaffen. Kann man nur hoffen, dass am Ende doch was gescheites bei rumkommt. Aber wie es aussieht, bleibt Intel aus Perfromancesicht dieses Jahr wohl auch die Nummer 1. Vor allem sind sie dann schon wieder eine Architekturbreite voraus.

Bin gespannt, wer die schnellste Mainboard/CPU Kombi für 250€ anbieten wird (wär so mein Preisrahmen) :).
 
Inu.id


ich meinte, dass 6 kerner bei AMD weniger kosten und bei Intel der gulftown so teuer ist.
man sollte gleiche kernzahl gegenüberstellen. in spielen werden kaum 6 kerne unterstützt, nach heutiger sicht.
 
ich meinte, dass 6 kerner bei AMD weniger kosten und bei Intel der gulftown so teuer ist..
Naja der Vergleich hinkt "etwas". AMD muss seine CPUs ja zum Spottpreis verscherbeln, da sie sonst keine Chance haben. Wenn man bedenkt, dass ein Sandy Bridge pro Kern und Takt etwa 30-50% mehr Leistung hat als ein Phenom II, reichen auch in 6-Kern-Anwendungen schon die 4 Kerne eines Sandy Bridge aus, um mit einem X6 gleichzuziehen. Ein i5-2500K hat also auch in 6-Kernanwendungen locker die gleiche Preis/Leistung wie ein Phenom II X6 1090T. In Anwendungen, die weniger Kerne nutzen, ist die Preis/Leistung um so höher. Auch 50€ Aufpreis gegenüber einem 955 X4 sind gerechtfertigt, wenn man dafür bis zu 50% mehr Leistung bekommt.

Und dass die Intel Extreme Editions schon seit jeher komplett überteuert waren, ist kein Geheimnis. Das hatte AMD zu Zeiten der Athlon FX Reihe auch. Der Aufpreis rechnet sich nicht mal annähernd durch die Mehrleistung und kann daher nicht als Preis/Leistungs-Vergleich herangzogen werden.

Einzig die Mainboards von AMD haben noch eine bessere P/L als die von Intel, da kann man nix gegen sagen. Muss man aber wissen, ob es einem nicht wert ist für 30€ mehr auch eine im Schnitt deutlich schnellere CPU zu holen. (Bin btw kein Intel-Fanboy, siehe sysprofile ;))
 
cuthbert

schön erklärt. der abstand zwischen Intel und AMD vergrößert sich immer weiter. hoffe nur, dass AMD nicht irgendwann weg ist.
die sollten mal aus den roten zahlen raus kommen. mag sein, dass Intel CPUs schneller sind bei gleichem takt. mit einem Phenom II kann man genauso gut spielen.

Intel lässt sich auch gut bezahlen, weil die cpus eine höhere leistung haben. hoffe mal dass der bulldozer von AMD gut wird.
 
mit einem Phenom II kann man genauso gut spielen.
Liegt im Auge des Betrachters ;). 50% mehr Leistung lassen sich nun mal nicht mehr kleinreden. Klar kann man so gut wie alle Spiele auch noch mit nem X4 Spielen, sagt ja niemand was anderes. Gleiches gilt aber auch für einen 5 Jahre alten und übertakteten Q6600.

Der Vorteil vom Sandy Bridge ist halt, dass man ihn länger benutzen kann, da er eben so schnell ist, dass er auch bei zukünftigen Spielen problemlos mithält (wie eben genannter Q6600 heute auch noch reicht).

Wer heute schon profitiert, sind halt auch Leute die sehr CPU-lastige Anwendungen nutzen (z.B. Videobearbeitung), aber auch Spieler mit einer (oder gar mehreren) sehr schnellen Grafikkarte(n).
Intel lässt sich auch gut bezahlen, weil die cpus eine höhere leistung haben. hoffe mal dass der bulldozer von AMD gut wird.
Es mag gut sein, dass Intel die CPUs schon recht teuer verkauft, wenn man den reinen Materialpreis nimmt. So braucht ein Phenom II X6 eine DIE-Fläche von 346 mm² (bei 45nm) der i7-2600K/i5-2500K braucht im Vergleich gerade mal 216 mm² (32nm). Ich weiß nicht, ob man das so rechnen kann, aber ich nehm mal an, dass die DIE-Fläche das teuerste an ner CPU ist.

Aber wie gesagt, so lange die Preis/Leistung stimmt und ein i5 mit nem X6 mithält, können sie eben auch so viel Geld verlangen. Klar machen sie damit wahrscheinlich deutlich mehr Gewinn als AMD, aber Intel ist ja nun mal nicht der Samariter, der alles zu "fairen" Preisen verkauft (aus Materialsicht).
Und das ist auch gut so! Stell dir mal vor, ein i5-2500K würde nur noch 80€ kosten, was soll dann AMD machen? Die müssten ihre CPUs dann ja quasi verschenken, um sie noch loszuwerden, denn am Ende zählt eben nur die reine Leistung und nicht die Chipfläche. Außerdem bringt es Intel in die Position, dass sie locker auch nen Preiskampf mit Gewinnen überstehen.

AMD würde umgedreht garantiert genauso handeln.

Die Topmodelle einer Reihe sind natürlich immer erst recht überteuert, von Preis/Leistung ist da keine Spur mehr. Leute die High(est)-End haben wollen, müssen eben immer draufzahlen, egal bei welchem Produkt.
 
Zuletzt bearbeitet:
AMD würde umgedreht garantiert genauso handeln.

Eben nicht. Das hat die Vergangeheit gezeigt. Wenn man die Zeit bis zum Athlon FX62 nimmt. Da war AMD besser und günstiger als Intel. Ich kenne keine CPU von AMD die jemals für ihre Leistung teurer war als das Intel gegenstück wenn man es so nennen will. Den Phenom 2 955BE kann man mit einen Q9550 und einem i5 750 vergleichen. Beide Intel sind immer deutlich teurer gewesen.

Bei den 6 Kern Prozessoren muss ich Westcoast zustimmen, dass man einen 4 Kerner nicht mit einem 6 Kerner vergleichen kann. Ich gehe auch nicht zum Autohändler und vergleiche einen 4 Zylinder Motor mit einem V6 oder V8 im verbrauch und Leistung.
 
20% mehr als Sandy Bridge klingt schon mal gut in meinen Ohren. Aktuell reicht mein 920iger noch absolut aus, aber Iviy Bridge ist dann schon wieder auf nem Level wo es sich in meinen Augen lohnt umzusteigen.
 
Eben nicht. Das hat die Vergangeheit gezeigt. Wenn man die Zeit bis zum Athlon FX62 nimmt. Da war AMD besser und günstiger als Intel.
Hm, ein Atlohn 64 FX-60 hat bei Erscheinen (Anfang 2006) 1031€ (!) gekostet das Intel Pendant namens Pentium XE 955 bzw später 965 hat zur gleichen Zeit ebenfalls 999€ gekostet und waren auch etwa gleich schnell. (sorry, für Fremverlinkung, Quelle: CB)

Im Mai 2006 hat ein Pentium D 960 knapp 500€ gekostet, der etwa gleich schnelle Athlon 64 X2 4600+ hat damals genauso viel gekostet, für den damals neuen Sockel AM2 sogar noch 40€ mehr.

Zur gleichen zeit gabs nen Pentium D 940 für etwa 225€ wohingegen der gleichschnelle X2 3800+ für 255€ (939) bzw 290€ (AM2) über den Ladentisch ging.
Das war zur Hochzeit der Athlon 64, als AMD also klar die bessere Architektur hatte. (Quelle: CB)

Auch zu XP Zeiten hat ein Athlon XP immer genauso viel gekostet wie ein Pentium 4. Also der 2600+ so viel wie der P4 mit 2,6GHz der 3000+ so viel wie der mit 3GHz... Und das obwohl die P4 meistens eben doch etwas die Nase vorn hatten. (Quelle: CB)

Wo hat AMD hier bessere Preise für gleiche Leistung angeboten? Nirgends, richtig! Nach der 64-Ära kam der Core 2 und damit auch der bis heute anhaltende Preissturz von AMD.

Das einzige was man Intel in der Hinsicht vorwerfen könnte, ist dass sie nie in die Verlegenheit kamen, mal kein entsprechend schnelles Pendant bieten zu können. Meist haben sie mit brachialer Gewalt schon kurze Zeit nach AMD einen Prozessor rausgebracht, der mindestens genauso schnell ist. Aufgrund des großen Vermögens von Intel war das halt nie ein Problem. AMD hat halt (leider) nicht diese Möglichkeiten.

Ich würde es natürlich AMD auch gönnen, wieder die gleichen Preise einzufordern wie zu früheren Zeiten. Zur Zeit ist das aber nicht drin. Vor allem ist es doch erstaunlich, was für gute CPUs es heutzutage für unter 200€ gibt, im Vergleich zu früher. Damals gabs dafür gerade mal Mid-Range. Nen i5-2500K würde ich schon als High-End zählen von der reinen Leistung her.
 
Hm, ein Atlohn 64 FX-60 hat bei Erscheinen (Anfang 2006) 1031€ (!) gekostet das Intel Pendant namens Pentium XE 955 bzw später 965 hat zur gleichen Zeit ebenfalls 999€ gekostet und waren auch etwa gleich schnell. (sorry, für Fremverlinkung, Quelle: CB)

Im Mai 2006 hat ein Pentium D 960 knapp 500€ gekostet, der etwa gleich schnelle Athlon 64 X2 4600+ hat damals genauso viel gekostet, für den damals neuen Sockel AM2 sogar noch 40€ mehr.

Zur gleichen zeit gabs nen Pentium D 940 für etwa 225€ wohingegen der gleichschnelle X2 3800+ für 255€ (939) bzw 290€ (AM2) über den Ladentisch ging.
Das war zur Hochzeit der Athlon 64, als AMD also klar die bessere Architektur hatte. (Quelle: CB)

Auch zu XP Zeiten hat ein Athlon XP immer genauso viel gekostet wie ein Pentium 4. Also der 2600+ so viel wie der P4 mit 2,6GHz der 3000+ so viel wie der mit 3GHz... Und das obwohl die P4 meistens eben doch etwas die Nase vorn hatten. (Quelle: CB)

Wo hat AMD hier bessere Preise für gleiche Leistung angeboten? Nirgends, richtig! Nach der 64-Ära kam der Core 2 und damit auch der bis heute anhaltende Preissturz von AMD.

Das einzige was man Intel in der Hinsicht vorwerfen könnte, ist dass sie nie in die Verlegenheit kamen, mal kein entsprechend schnelles Pendant bieten zu können. Meist haben sie mit brachialer Gewalt schon kurze Zeit nach AMD einen Prozessor rausgebracht, der mindestens genauso schnell ist. Aufgrund des großen Vermögens von Intel war das halt nie ein Problem. AMD hat halt (leider) nicht diese Möglichkeiten.

Ich würde es natürlich AMD auch gönnen, wieder die gleichen Preise einzufordern wie zu früheren Zeiten. Zur Zeit ist das aber nicht drin. Vor allem ist es doch erstaunlich, was für gute CPUs es heutzutage für unter 200€ gibt, im Vergleich zu früher. Damals gabs dafür gerade mal Mid-Range. Nen i5-2500K würde ich schon als High-End zählen von der reinen Leistung her.

Dem ist nichts hinzu zu fügen :daumen:

Dann ist es wohl geklärt das AMD auch nur ein Konzern ist der gewinne machen will ;) und nicht wie von AMD Fanboys gerne "Publiziert" ein Günstiger Samariterverein ist :P
 
Dann ist es wohl geklärt das AMD auch nur ein Konzern ist der gewinne machen will ;) und nicht wie von AMD Fanboys gerne "Publiziert" ein Günstiger Samariterverein ist :P

Im Gegensatz zu Intel wünsche ich AMD aber mal wieder mehr Gewinne, da sie eben sehr viel kleiner sind und mir somit eigentlich auch sympathischer. Konkurrenz und so :). Daher hoffe ich immer noch, dass Bulldozer einschlägt wie ne Bombe, auch wenns derzeit leider noch nicht so aussieht. (Die Hoffnung stirbt zuletzt :D).

EDIT: Im Eifer des "Gefechts" überlesen:
Jan565 schrieb:
Bei den 6 Kern Prozessoren muss ich Westcoast zustimmen, dass man einen 4 Kerner nicht mit einem 6 Kerner vergleichen kann. Ich gehe auch nicht zum Autohändler und vergleiche einen 4 Zylinder Motor mit einem V6 oder V8 im verbrauch und Leistung.
Naja wenn du einen modernen und hochgezüchteten 4-Zylinder mit 200 PS nimmst und gegen einen Oldtimer mit 6-Zylindern und 100 PS antreten lässt, was denkst du wohl, wer das Ampelrennen gewinnt? Wie gesagt es ist komplett egal, wie viel Kerne ein Prozessor hat, wenn er am Ende dadurch nicht mehr Leistung hat als ein Modell mit weniger Kernen.

Zeig mir ne 6-Kern-Anwendung, wo ein X6 nen i5 mit ähnlichem Takt deutlich abzieht? Das einzige, was ich gerade gefunden habe, ist BC2 und Cinbench wo ein 1090T vernachlässigbare 5% schneller rechnet als ein 2500K, in allen anderen Anwendungen hat soweit ich sehe der 2500K die Nase vorn. Was bringen die 6 Kerne also für einen Vorteil gegenüber einem Sandy mit nur 4 Kernen, der in allen Nicht-6-Kern Anwendungen deutlich schneller ist und bei 6-Kern-Anwendung praktisch gleich schnell?
 
Zuletzt bearbeitet:
Das musst du mir noch mal erklären. :what:

Ist es wirklich schon so spät ? :D

lies dir nochmal durch was ich geschrieben hab. vielleicht verstehst du es dann.

"20% mehrleistung bei gleicher kernzahl => problemlos

20% mehrleistung bei gleichem takt und gleicher Kernzahl nur durch einen Shrink (eventuell durch mehr Cache) => glaub ich nicht"

bei der oberen Zeile hab ich "bei gleichem Takt" weggelassen. dass heißt, dass man mit gleicher Kernzahl und mehr Takt sicherlich problemlos 20% mehr schafft.
 
Eben nicht. Das hat die Vergangeheit gezeigt. Wenn man die Zeit bis zum Athlon FX62 nimmt. Da war AMD besser und günstiger als Intel. Ich kenne keine CPU von AMD die jemals für ihre Leistung teurer war als das Intel gegenstück wenn man es so nennen will.

Athlon XP 3200+ war im Sommer 2003 z.T. deutlich teurer, als der Northwood C 3,0.
Ansonsten hast du Recht: AMD hat beim direkten Zweikampf immer versucht, Intel zu unterbieten - aber immer möglichst knapp. Das ändert also nichts daran, dass auch AMDs High-End-CPUs ein miserables P/L-Verhältniss hatten, auch weitaus schlechter als z.B. Intels Oberklasse.

Bei den 6 Kern Prozessoren muss ich Westcoast zustimmen, dass man einen 4 Kerner nicht mit einem 6 Kerner vergleichen kann. Ich gehe auch nicht zum Autohändler und vergleiche einen 4 Zylinder Motor mit einem V6 oder V8 im verbrauch und Leistung.

In dem Fall müsst ihr euch den Vergleich ganz sparen (wäre auch dem Thema dieses Threads zuträglich), denn es gibt von Intel schlichtweg keinen vergleichbar lahmen Hexacore.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück