Hm, ein Atlohn 64 FX-60 hat bei Erscheinen (Anfang 2006) 1031€ (!) gekostet das Intel Pendant namens Pentium XE 955 bzw später 965 hat zur gleichen Zeit ebenfalls 999€ gekostet und waren auch etwa gleich schnell. (sorry, für Fremverlinkung, Quelle:
CB)
Im Mai 2006 hat ein Pentium D 960 knapp 500€ gekostet, der etwa gleich schnelle Athlon 64 X2 4600+ hat damals genauso viel gekostet, für den damals neuen Sockel AM2 sogar noch 40€ mehr.
Zur gleichen zeit gabs nen Pentium D 940 für etwa 225€ wohingegen der gleichschnelle X2 3800+ für 255€ (939) bzw 290€ (AM2) über den Ladentisch ging.
Das war zur Hochzeit der Athlon 64, als AMD also klar die bessere Architektur hatte. (Quelle:
CB)
Auch zu XP Zeiten hat ein Athlon XP immer genauso viel gekostet wie ein Pentium 4. Also der 2600+ so viel wie der P4 mit 2,6GHz der 3000+ so viel wie der mit 3GHz... Und das obwohl die P4 meistens eben doch etwas die Nase vorn hatten. (Quelle:
CB)
Wo hat AMD hier bessere Preise für gleiche Leistung angeboten? Nirgends, richtig! Nach der 64-Ära kam der Core 2 und damit auch der bis heute anhaltende Preissturz von AMD.
Das einzige was man Intel in der Hinsicht vorwerfen könnte, ist dass sie nie in die Verlegenheit kamen, mal kein entsprechend schnelles Pendant bieten zu können. Meist haben sie mit brachialer Gewalt schon kurze Zeit nach AMD einen Prozessor rausgebracht, der mindestens genauso schnell ist. Aufgrund des großen Vermögens von Intel war das halt nie ein Problem. AMD hat halt (leider) nicht diese Möglichkeiten.
Ich würde es natürlich AMD auch gönnen, wieder die gleichen Preise einzufordern wie zu früheren Zeiten. Zur Zeit ist das aber nicht drin. Vor allem ist es doch erstaunlich, was für gute CPUs es heutzutage für unter 200€ gibt, im Vergleich zu früher. Damals gabs dafür gerade mal Mid-Range. Nen i5-2500K würde ich schon als High-End zählen von der reinen Leistung her.