Intel Xeon E7: Modelle auf Ivy-Bridge-EX-Basis mit bis zu 15 Kernen und 37,5 MiByte Cache

Man muss doch ganz Klar sagen, das diese CPUs nicht für den Consumer-Markt gedacht sind. So schön die Vorstellung wäre eine Workstation zu bauen die mit einer Dualsockelplatine unfassbare 60 Threads gleichzeitig abarbeiten kann. Ein Rendertraum würde Wahr werden. :hail:

Wird er aber bei den Preisen sicher nicht. :heul:

H.264 rendern wäre damit einfach nur ein traum, das gleiche gilt auch fürs auchzeichnen in 4K oder höher einfach nur geil.
 
uch hier gibt es zwei kleinere Modelle mit 6 und 10 Kernen, ansonsten besitzen alle Prozessoren dieser Reihe 15 CPU-Kerne

mhh ich se da aber noch 2 mit jeweils 12 Kernen
 
H.264 rendern wäre damit einfach nur ein traum, das gleiche gilt auch fürs auchzeichnen in 4K oder höher einfach nur geil.

Ach dafür wäre die Leistung schon wieder zu Hoch. Wenn man aber viele Effekte in seine Filme einbaut und diese Komprimieren möchte, dann ja. Wobei dort wohl eher der weg zur GPU seitigen Encodierung hin gehen wird. :)
 
Ja - solche Aufgaben werden dann der GPU übergeben. Bei so großen Systemen brauch man erst mal Programme, die so ne hohe Thread-aufteilung überhaupt erlauben. Die meisten Programmierer denken nicht dran, dass ein User mehr als vllt. 32 Cores zur Verfügung hat.
Bei tatsächlich rechenaufwendigen Problemen geht man bei guter Parallelisierbarkeit auch schnell den Weg über ein kleines Cluster - in dem Fall dann sogar billiger als ein 8S-Monstersystem.
 
Manchmal habe ich ja echt Probleme mit korrektem Rechnen aber 120 Kerne auf einem einzelnen Board? ^^ Und dann das Ganze mit SMT, sprich weitere 120 virtuelle Kerne dazu. DAS ist beeindruckend und garantiert nichts für uns kleine Möchtegern-Superuser... Videoumwandlung xD
Ich berechne jetzt mein eigenes Wetter!
 
Ach dafür wäre die Leistung schon wieder zu Hoch. Wenn man aber viele Effekte in seine Filme einbaut und diese Komprimieren möchte, dann ja. Wobei dort wohl eher der weg zur GPU seitigen Encodierung hin gehen wird. :)

Wenn du aber Live Rendern musst da du das Bild Streamen willst brauchst du viel CPU Power und da sind 15 Echte Kerne schon eine geile sache.
 
Derartige Systeme nutzt man vor allem wegen dem großen gemeinsamen Speicher. Für alles andere nimmt man lieber nen cluster.
 
Man darf ja nicht vergessen, dass es nicht nur Leute wie uns gibt die ihren kleinen Spiele- und Videoschnittrechner bauen sondern auch Firmen, die soviel Rechenleistung wie möglich auf kleinem Raum wollen. Und dafür sind die 8-Sockler wohl genau richtig :D
 
Kann mir mal einer erklären, worin sich die E7-2000 von den E5-2000 unterscheiden?
Und: Ich will endlich wissen, wie Intel die Interconnects löst. 4 Wege mit 2 QPI ist ja schon fragwürdig, aber 8 Wege einfach undenkbar. Wie schaffen die mehr? Zumal im gleichen Sockel?
PCIe soll ja, nach einstimmiger Ansicht des einen Forumsexperten zum Thema, für verteilte Berechnungen viel zu hohe Latenzen haben und käme somit nicht in Frage. Aber So2011 hat nur 2xQPI, 4xDDR und 44xPCIe.
 
Man darf ja nicht vergessen, dass es nicht nur Leute wie uns gibt die ihren kleinen Spiele- und Videoschnittrechner bauen sondern auch Firmen, die soviel Rechenleistung wie möglich auf kleinem Raum wollen. Und dafür sind die 8-Sockler wohl genau richtig :D
Ähm... nein...

Das wäre totaler Schwachsinn. Wenn du viel Rechenleistung haben willst fürs Geld, kaufste dir nen schicken kleinen Cluster mit nem potenten Interconnect. ;)

Die 8 Sockel-Maschinen gibts eh kaum noch. Du spielst da eigentlich nur noch in der Liga von IBMs Z-Machine oder den SPARCs von Fujitsu und Oracle, wobei das Intel Ding da schon fast die "Spar-/Billigversion" ist :ugly:
Du nimmst so Dinger echt nur, wenn du halt wirklich so extrem viel globalen Adressraum brauchst. Da macht es dann halt wirklich Sinn. Also z.B. für Banken usw. IB-EX soll, wenn ich das richtig in Erinnerung habe, auch einiges an RAS-Features von Itanium erben.

@Ruyven:
Ja, PCI-E macht bei so nem System echt keinen Sinn. Da bekommst nämlich schonmal keinen cohärenten Adressspace vernünftig aufgesetzt ;)

So Dinger kauft man sich wirklich NUR, wenn man muss. Das macht keiner freiwillig...

@QPI:
Ja, da bin ich auch SEHR gespannt, was die da machen. Gerade die neuen SPARCs sind einfach "Holy SHIT!". Intel hat in dem Marktsegment, das eigentlich auf 8-Sockel-Server abziehlt nicht mehr wirklich viel zu sagen in meinen Augen. Spontan würde ich da halt "nur" x86 und eben ihr "günstiger" Preis nennen. Son Ding kauft man sich halt, wenn man sich keine Z-Machine oder SPARC leisten kann :ugly:
 
Absolut korrekt, 8 Sockel x86 bleibt eine Sparvariante um in der klassischen SPARC UNIX Umgebung zu wildern. Sonst halt noch Hochverfügbarkeit und Erweiterbarkeit. Interessant auch für HyperV, XEN, VMWare Landschaften.

Im Falle von Fujitsu sprechen wir von einer Primergy RX900 S2 oder z.B. zwei Primequest 1800E2 im Clusterverbund. Wobei die M10-4 und M10-4S schon fette Teile sind, da hält x86 einfach nicht mit :D

Bezüglich QPI: Ivy-Bridge-EX auf Sockel 1567 hat 3x QPI mit bis zu 8.0GT/s und geht mit bis zu 8 Sockeln. Sockel 2011 dagegen hat maximal 4 Sockel und hier gibt es dann auch die Unterscheidung zwischen E5 v2 (2x QPI) und E7 v2 (3x QPI). So habe ich es zumindest verstanden. Beckton und Westmere-EX hatten noch 4x QPI.
 
@Skysnake:
Die 8S-Systeme bieten den Vorteil, dass du den I/O-Overhead verhinderst, den du bei nem Cluster erzeugen würdest.
Über QPI hast du einfach geringere Latenzen und weniger Probleme bei Cachecohärenzen als bei nem Interconnect - und sei es Infiniband mit 1 bis 2 ms Latenz.
Häufige Nutzer sind auch Wissenschaftler deren Software auf x86 ausgelegt ist - und eine Clusterverwaltung/Queueing/Scheduling zu aufwändig wäre. Die maximale Leistung erhälst du dann halt mit nem 8S-System.
 
@Skysnake:
Die 8S-Systeme bieten den Vorteil, dass du den I/O-Overhead verhinderst, den du bei nem Cluster erzeugen würdest.
Über QPI hast du einfach geringere Latenzen und weniger Probleme bei Cachecohärenzen als bei nem Interconnect - und sei es Infiniband mit 1 bis 2 ms Latenz.
Aehm du bist da eher im Bereich von 1-4microSekunden und nicht ms. Das ist ja maximal GBit Ethernet :ugly:

Häufige Nutzer sind auch Wissenschaftler deren Software auf x86 ausgelegt ist - und eine Clusterverwaltung/Queueing/Scheduling zu aufwändig wäre. Die maximale Leistung erhälst du dann halt mit nem 8S-System.
Aehm eigentlich nicht. Gerade im wissenschaftlichen Umfeld nimmste nen cluster, denn da kommts auf den BAEMM/BUGS Faktor an ;)

So 8S Systeme kenne ich nur aus grossen Warehouse/Datenbanksystemen mit alter Software, die nicht skaliert, bzw halt nicht MPI tauglich ist. Das wars eigentlich.
 
@Skysnake:
Seltsam, gerade aus dem wissenschaftlichen Sektor (vor allem Mathematik) haben wir einige Kunden, die solche Maschinen rechnen lassen. Wahrscheinlich erzeugen deren Jobs so viel Interprozess-kommunikation, dass die Latenz bei MPI deutlich höher liegen würde...
Stimmt Mikrosekunden :klatsch: passt eher.
Wir hatten auch schon Kunden, wo die Software pro System lizenziert wird, die Sockel aber egal sind - die Lizenz aber deutlich teurer als das System war - da hat sich das 8er auch gelohnt.
 
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