Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Wie gesagt, ich meine auch nicht Spiele. für mich ist der 3900X das rundere Paket.
Du hast eine hohe Spieleleistung. Nicht die beste, aber bist nicht weit weg.
Machst du aber mal abseits von Spielen was, hast du eben spürbar mehr Leistung, weil du 4 Kerne mehr hast.
Daher kritisiere ich auch den Preis des 9900k -- und den des 9900KS sowieso. Für 400€ kann man den 9900k problemlos empfehlen. Für 500€ ist er mir schicht zu teuer.
Nicht nur dir. Sonst stimme ich dir in sämtlichen Belangen zu, lieber Thresh:kuss::D

Gruß
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Ein sinnfreies Produkt, denn Gaming-PC sind überwiegend GPU limitiert, während die CPU in Anwendungen von Ryzen vernichtet wird. Eine CPU für die 720p Pros! :lol:

Dann ist der 3900X genauso sinnfrei. :D Mit dem neuen COD habe ich nicht mal mit 360p ein CPU-Limit hinbekommen. Wobei mein RAM auch 10-15% über 3200er XMP rangiert.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Die Spiele Leistung des 9900k seht auch außer Frage.
Schade nur, dass Intel die Anwenderleistung mit viel Leistungsaufnahme erkauft.
Da hoffe ich, dass die kommende Architektur wieder besser wird. Gerne in 7nm, da 10nm ja offenbar nicht klappt.



Wie gesagt, ich meine auch nicht Spiele. für mich ist der 3900X das rundere Paket.
Du hast eine hohe Spieleleistung. Nicht die beste, aber bist nicht weit weg.
Machst du aber mal abseits von Spielen was, hast du eben spürbar mehr Leistung, weil du 4 Kerne mehr hast.
Daher kritisiere ich auch den Preis des 9900k -- und den des 9900KS sowieso. Für 400€ kann man den 9900k problemlos empfehlen. Für 500€ ist er mir schicht zu teuer.

Das hängt ja eben an den Anwendungen, ich denke pauschal zu sagen der 3900X ist der bessere Allrounder ist nicht ganz richtig. Sondern hängt dann tatsache von den möglichen Einsatzszenarien ab.

Ich spreche jetzt nicht von nur 5 GHz ... :D
NVIDIA GeForce RTX 2080 video card benchmark result - Intel Core i9-9900K Processor,ASUSTeK COMPUTER INC. ROG MAXIMUS XI HERO

Oder: 3DMark Fire Strike 9900K 5,4 GHz + GPU OC | YouTube

Denn für 5 GHz habe ich im Bios 1,250v anliegen was unter Last 1,225v (Spiele) ergibt.

WOW KRass ;)

Nein, ist er nicht. In "meinem" Szenario und auch in deinem nicht ausser du zockst wirklich in 720p od. 1080 low Detail.
Pauschal zu behaupten das der 9900k(s) 20% mehr "Spieleleistung" hat zeugt doch von einer gewissen Unkenntnis...

Jupp, so schon, aber man kann schon erahnen, was er meint ;)

In Spielen, gibt es immer mal ein Worstcase Level, oder gar nur eine Szene, die diese ganzen Benchmarks nicht abdecken! Genau in diesen Situation freut sich der mit 20% mehr Power.
Den meisten ist das aber egal, denn 95% des Spiels laufen schon mehr als schnell genug!
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Allein das sollte einem genügend Informationen liefern.
Auszug aus dem PCGH Test:

FPS pro Watt pro Euro.png

Vor dem Hintergrund, dass unsere GPUs deutlich zu schwach sind in der Regel, natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, also falls jmd mit einem 240Hz Monitor und low Settings zockt etc, aber das sind halt Ausnahmen.
Sowohl Zen2 als auch CoffeeLake und selbst noch ältere CPUs sind noch gut genug, vor allem wenn man etwas Hand anlegt, da stelle ich mir die Frage, warum man so viel ausgeben sollte zum Zocken?
Hinzu kommen ja noch die weiteren Aspekte, wie Verbrauch etc pp, was gern unter den Tisch gekehrt wird.
Der KS braucht auch einen anständigen Kühler, was den Preis weiter hoch treibt, im Vgl dazu gibts bei AMD Kühler die ausreichend sind kostenlos dazu (ich sage ausreichend, nicht gute)^^
Klar gibt es einem ein ruhigeres Gewissen, wenn man weiß man hat den längsten Balken, nur in der Realität kommt meist nix an davon^^
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Ein sinnfreies Produkt, denn Gaming-PC sind überwiegend GPU limitiert, während die CPU in Anwendungen von Ryzen vernichtet wird.


Oh, da sind sie wieder, die Aussagen, die zu einer sachlichen Diskussion beitragen, ohne Übertreibungen und Provokationen. ;)
Schön hier. :)

Eine gaming CPU, die in Anwendungen(wer zockt denn "Anwendungen" ? :D ) "vernichtet" wird. Per Subraumorbitalzerstörungskanone ?

Hm ... ich will auch was, von dem, was du hattest ! ;)


edit:

da stelle ich mir die Frage, warum man so viel ausgeben sollte zum Zocken?

Weil man's kann ! ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Also das kann man doch getrost ausschließen. Eine CPU kann nicht von einem alten 9900K, der zudem noch auf 95 Watt limitiert ist, mit deutlich geringerem Takt überholt werden.
Wieder keine Zusatzwerte mit ordentlichem RAM, schade, dabei wäre das hier informativ gewesen.



Langsam wird eure Testerei mit DDR4 2667 ohne mal Zusatzwerte mit ordentlichem RAM zu liefern, ganz schön albern.
Und wieder sind Fehlmessungen mit dabei, die dem 9900KS eine geringere Leistung als dem 9900K attestieren, auch wenn das nur in einem Test aus mehreren ist, klappt nicht.



Na, wir wissen es doch nicht, da man die schnellste verfügbare Gaming CPU jetzt erneut mit Gammelram getestet hat und man hat es erneut geschafft nicht mal Zusatzwerte dazu zu liefern.
Kein Mensch kauft sich den 9900KS mit der enormen Leistungsaufnahme und verbaut sich DDR4 2667, was für ein lächerliches Testsetup.

Der Test lief für AMD wie Intel mit Herstellerangaben durch, das ist doch vernünftig und für "Jeden" reproduzierbar. Wo ist das Problem? Man kann doch nicht jede Unsinnigkeits-OC-Einstellung die die Leute so anlegen und die vielleicht mal bei 1-2 Anwendungen stabil sind benchen und hier veröffentlichen ;).
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Allein das sollte einem genügend Informationen liefern.
Auszug aus dem PCGH Test:

Anhang anzeigen 1067050

Vor dem Hintergrund, dass unsere GPUs deutlich zu schwach sind in der Regel, natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, also falls jmd mit einem 240Hz Monitor und low Settings zockt etc, aber das sind halt Ausnahmen.
Sowohl Zen2 als auch CoffeeLake und selbst noch ältere CPUs sind noch gut genug, vor allem wenn man etwas Hand anlegt, da stelle ich mir die Frage, warum man so viel ausgeben sollte zum Zocken?
Hinzu kommen ja noch die weiteren Aspekte, wie Verbrauch etc pp, was gern unter den Tisch gekehrt wird.
Der KS braucht auch einen anständigen Kühler, was den Preis weiter hoch treibt, im Vgl dazu gibts bei AMD Kühler die ausreichend sind kostenlos dazu (ich sage ausreichend, nicht gute)^^
Klar gibt es einem ein ruhigeres Gewissen, wenn man weiß man hat den längsten Balken, nur in der Realität kommt meist nix an davon^^

Hobby und vernunft ist schwierig, ich bin noch nichtmal den Rest der Zeit vernünftig ;)
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Vor dem Hintergrund, dass unsere GPUs deutlich zu schwach sind in der Regel, natürlich bestätigen Ausnahmen die Regel, also falls jmd mit einem 240Hz Monitor und low Settings zockt etc, aber das sind halt Ausnahmen.
Sowohl Zen2 als auch CoffeeLake und selbst noch ältere CPUs sind noch gut genug, vor allem wenn man etwas Hand anlegt, da stelle ich mir die Frage, warum man so viel ausgeben sollte zum Zocken?
Ich kenn da einen (Mist, der Name fällt mir grade nicht ein:D), der hat mit seiner älteren CPU auch in aktuellen Games noch sehr viel Spaß am daddeln...

Gruß
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Der Test lief für AMD wie Intel mit Herstellerangaben durch, das ist doch vernünftig und für "Jeden" reproduzierbar. Wo ist das Problem? Man kann doch nicht jede Unsinnigkeits-OC-Einstellung die die Leute so anlegen und die vielleicht mal bei 1-2 Anwendungen stabil sind benchen und hier veröffentlichen ;).

Unsinnig ist relativ, aber man könnte schon etablierte Ram Geshwindigkeiten testen, die auch problemlos stabil betreibar sind.

Wir sind hier bei PCGH nicht bei der Computer Bild. Hier würde ich mich schon spezial Benchs wünschen.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Duvar, du gibst doch selber mehr Geld aus, als du müsstest zum Zocken. Also lass doch anderen auch den Spaß.

Oder wer kauft sich einen gut rennenden 8700k, der locker 5,2+GHz allcore geht, verkauft den dann und holt sich n r5 3600, um dann über die verschwenderischen Intels zu meckern !? ;)


Also ... jeder wie er/sie/es mag. Habt Spaß ! :daumen:
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Unsinnig ist relativ, aber man könnte schon etablierte Ram Geshwindigkeiten testen, die auch problemlos stabil betreibar sind.

Wir sind hier bei PCGH nicht bei der Computer Bild. Hier würde ich mich schon spezial Benchs wünschen.

Etabliert weil läuft auf 50 oder von mir aus 70% der Mainboards? Es soll ja für Alle gelten.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Das habe ich sehr wohl verstanden. Deswegen habe ich das auch genau so geschrieben :)

Selbst-Zertifizierung ist ziemlich üblich. Auch bei Boing z.B.. Das kann manchmal üble Folgen haben, ohne Zweifel. Aber es von vorneherein als Bullocks abzustempeln ist auch wieder nicht richtig.

Was ich geschrieben habe, war eine THESE. Man kann sie gerne widerlegen, aber dann bitte mit klaren Fakten. Ich behaupte weiterhin, dass der IMC nicht das Problem ist, wenn ein XMP Profil nicht funktioniert.

Gerade bei Zulassung von Fahr- und Flugzeugen ist Selbst-Zertifizierung sowas von unüblich...
Sonst gäb es keine so intensiven Abnahmen.

Das Problem mit deiner "These" ist, dass du Gegenargumente nicht als solche akzeptierst.
z.B. möchte ich von dir wissen, inwiefern der IMC nicht selbst übertakten muss, wenn der RAM Takt hochgezogen wird.
Der MC kann nicht asynchron zum RAM takten Wenn der MC auf 1333 MHz läuft (aka DDR4 2666), muss er höher takten, um bei allen RAM Geschwindigkeiten darüber mitzuhalten.
Sonst ist auch nichts mit höheren RAM Taktraten. Man kann den Bus zwischen den Modulen und dem IMC nicht mit 2 unterschiedlichen Geschwindigkeiten betreiben.

Intel garantiert für die CPUs dann eben nur eine Taktrate von 1333 MHz.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Oder wer kauft sich einen gut rennenden 8700k, der locker 5,2+GHz allcore geht, verkauft den dann und holt sich n r5 3600, um dann über die verschwenderischen Intels zu meckern !? ;)
Habe ich im Forum selten gesehen, aber dafür um so öfters von einem AMD Zen1 und Zen+ zu einem Zen2.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

100% der Mainboards. Was bei bestimmten RAM Klassen durchaus der Fall ist.

OK dann brauchst du aber diese DIE,SS z.B. B DIEs SS Riegel. Wenn im Artikel 4000er läuft steht werden die Leser meinen das alle möglichen RAM das mitmachen. Ist immer schwierig.
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Ich finde das man bei den Tests den vom Hersteller empfohlene RAM Geschwindigkeiten nehmen sollte, da der Hersteller wohl auch Gründe hat, diesen anzugeben, statt schnelleren/anderen RAM
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Etabliert weil läuft auf 50 oder von mir aus 70% der Mainboards? Es soll ja für Alle gelten.

3200MHz läuft doch auf 90% der Boards ;)
Wir reden hier vom Test eines 9900KS, nicht von einem I3. Also ja! Ein CPU Test soll die Möglichkeiten der CPU zeigen und nicht durch anderes limitiert sein.

OK dann brauchst du aber diese DIE,SS z.B. B DIEs SS Riegel. Wenn im Artikel 4000er läuft steht werden die Leser meinen das alle möglichen RAM das mitmachen. ist immer schwierig.

Das fehlende Verständnis der Leser, sollte den Artikel / Test technisch nicht negativ beeinflussen. Deswegen wird auch weiter in 720p gebencht. Das wollen auch viele nicht verstehen.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Das Problem mit deiner "These" ist, dass du Gegenargumente nicht als solche akzeptierst.
z.B. möchte ich von dir wissen, inwiefern der IMC nicht selbst übertakten muss, wenn der RAM Takt hochgezogen wird.
Der MC kann nicht asynchron zum RAM takten Wenn der MC auf 1333 MHz läuft (aka DDR4 2666), muss er höher takten, um bei allen RAM Geschwindigkeiten darüber mitzuhalten.
Sonst ist auch nichts mit höheren RAM Taktraten. Man kann den Bus zwischen den Modulen und dem IMC nicht mit 2 unterschiedlichen Geschwindigkeiten betreiben.

Weil das von Dir eben das ERSTE Argument ist, also das erste Mal, dass sich zu diesem Thema endlich mal jemand auf ein Argument von mir einlässt, sich damit beschäftigt und damit eine Basis für eine Diskussion entsteht.

Wir wissen z.B. dass beim Ryzen 3000 die IF bis 3733 linear taktet und dann eine Ratio von 1:2 - und später noch höhere Teiler - benutzt. D.h. der MC muss dann eben NICHT höher takten (zumindest verstehe ich das so).

Ich muss zugeben, dass ich nicht genau weiß, was bei Intel im IMC im Detail passiert, wenn man den Speichertakt-Faktor hochsetzt. Was ich aber weiß, und das bestätigen alle OC Guides immer wieder, dass nicht der Prozessor und der darin verbaute IMC das limitierende Element ist. Die Spannung, die notwendig ist, damit das RAM die Frequenz halten kann(!), ist z.B. sehr kritisch, weil ein zu hoher Wert den IMC schädigen kann, und auch wie gut das MB mit der Spannungsversorgung und auch der Leitungsführung zu den DRAMs designed ist.

Meine These ist schlicht, dass es für einen modernen Sub-Prozessor (und das ist der IMC letztlich) gar kein Problem ist, mit der Taktrate und Datenmenge klarzukommen. Die CPU selbst hat da mit den Caches ganz andere Werte. Das Problem sind physische Probleme, die Daten über die Leitung zu bekommen und auch in den RAM-Bausteinen selbst zuverlässig und störungsfrei in der Geschwindigkeit bereitzustellen.

Wie gesagt, eine These, aber eine, die für zumindest nicht unwahrscheinlich halte und die auch meinen Erfahrungswerten entspricht. Und allem, was ich im Netz gelesen habe. Und ich warte immer noch auf einen Gegenbeweis, also Fälle, wo die CPU das limitierende Element ist, und nicht das MB oder das RAM selbst.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Ist beim 9900ks bekannt, ob es einen Performance Tuning Protection Plan gibt? Auf der Intelseite gibt es diesen für den normalen Preis von 19,99$ zu kaufen. Im Netz habe ich aber auch Aussagen gefunden, dass es keinen geben wird.

Ich schwanke derzeit zwischen dem k und ks - die Garantie beim KS ist mir eigentlich ein bisschen zu mau.

Offizielle Angaben dazu kenne ich nicht, würde aber auf "nein" tippen. Die limitierte Verfügbarkeit geht schon mit einer reduzierten Garantie einher, weil Intel nach 12 Monaten einfach nicht mehr gewährleisten will, dass Austauschexemplare in Garantiefällen vorrätig sind. Da wäre allenfalls ein stark verkürzter Protection Plan möglich.


Laut CB kannst du auch den i3-8100 einbauen. Der ist unter 4k schneller als der 9900K ;-)

CBlöd oder CB? Bei letzteren finde ich keinen i3-8100 im Test, sondern minimal einen i5-9400F und i7-7700K, die in UHD 2 Prozent hinter dem 9900KS liegen. (Und vor allen AMD-Angeboten, zumindest in AVG. Wobei auch in P99 der 7700K nur 7 Prozent langsamer als ein 3900X ist, was im Rahmen der üblichen "was interessieren 720p-Messungen?" ja typischerweise als "gleichschnell" interpretiert wird.)



Ich finde bei Phoronix spontan keine Angabe, aber vermutlich vergleichen sie mit einem 9900K-Launch-Sample, also P0-Stepping. Seit circa dem ersten Quartal sollten aber alle Neuauslieferungen R0 sein, inklusive der erweiterten Sicherheitsfixes. Das betrifft 9900KS und aktuelle 9900K-ohne-S, aber wenn man alte mit neuen CPUs vergleicht, ergibt sich natürlich ein Unterschied*.

*: Wie quasi immer nur in Szenarien mit sehr vielen Context-Switches und Anwendungen mit Spectra-Schutzbedarf. Also deutlich messbar in der extrem I/O-lastigen Benchmark-Suite von Phoronix, aber (quasi?) gar nicht in Spielen und Desktop-Anwendungen.


Aus der GPU-Fachredakteurssicht kommentiert: Ich muss immer leise kichern, wenn im aktuellen Kontext von unglaublich versoffenen CPUs die Rede ist. Dann sehe ich da eine 1 als Anfangszahl. Okay, dreistellig. Aber eine 1. Und eine tiefe noch dazu. Für jemanden, der gerade eine ~350-Watt-Grafikkarte zum Spielen verwendet, wirkt das asketisch, geradezu putzig. Die eine Komponente wird für ihr Kölsch-Faible kritisiert, während die andere längst Maßkrüge bechert. :ugly: Man kann ergo auf jeden Fall die Ineffizienz kritisieren (Mehrverbrauch vs. Mehrleistung), das absolute Niveau ist jedoch - meiner Meinung nach – verschmerzbar und außerdem gewiss mittels Undervolting Richtung 100 Watt zu bekommen.

MfG,
Raff

Problem erkannt: "GPU-Tester sind seit Jahren zu unkritisch"
Lösung?
:-D


Mein i7-4770k ist vorletzter...:heul: i9-9900KS samt VERDAMMT fixem RAM, komm unter meinen Weihnachtsbaum. Scheiß auf Verbrauch, scheiß auf Hitze. Ich will wieder den längsten...Balken:D

Gruß

"Scheiß auf Verbrauch" könnte ein 9900KS da weiterhelfen. Aber da in dem verlinkten Benchmark kein Hinweis auf die verwendeten TDP-Settings steht, dürfte er massive Unterschiede im Verbrauch haben. Einige Mainboards werden den 9900KS sicherlich wieder mit >>200 W befeuern, während 4770K out of the box irgendwo im mittleren zweistelligen Bereich unterwegs sind.
 
AW: Intel Core i9-9900KS im Benchmark-Test: Ein Spiele-König besteigt den Thron

Weil das von Dir eben das ERSTE Argument ist, also das erste Mal, dass sich zu diesem Thema endlich mal jemand auf ein Argument von mir einlässt, sich damit beschäftigt und damit eine Basis für eine Diskussion entsteht.

Wir wissen z.B. dass beim Ryzen 3000 die IF bis 3733 linear taktet und dann eine Ratio von 1:2 - und später noch höhere Teiler - benutzt. D.h. der MC muss dann eben NICHT höher takten (zumindest verstehe ich das so).

Moment...
Das IF ist NICHT der IMC.
Das IF ist für die Kommunikation zwischen den CCX und dem IO die zuständig und muss bei höheren RAM Taktraten eigentlich auch höher takten.
Das macht der IF intern aber eben nur bis 1800 MHz mit und danach erreicht er das vom Hersteller gesetzte Limit.
Deshalb bricht auch die RAM Performance oberhalb von 3600 deutlich ein (nicht alle Ryzen 3000 CPUs machen wirklich 3733 RAM Geschwindigkeit mit).
Der MC auf dem IO Die taktet höher, aber es entsteht ein Datenstau zwischen MC und den Kernen, weil der IF die Steigerung eben nicht mitgeht.
Deshalb sinkt die reale RAM Performance auch so sehr ein, sobald der IF den Modus umstellt.

Das ist genauso, wie wenn du Daheim eine 1 Gbit Internetleitung hast, aber im Haus nur Switches mit 10 Mbit. Da wird auch alles auf die langsamen 10 Mbit eingebremst, auch wenn am Hausanschluss deutlich mehr Übertragungsrate zur Verfügung steht.
 
Zurück