AW: GTX Titan X Umfrage: Nvidia schliddert am "Preis-Sweet-Spot" vorbei
NVIDIA hat halt keinerlei neue Technologien eingeführt.
Zudem dürfte das Teil in der Produktion kaum 300€ kosten.
Die extra Einheiten (mir fällt der Name nicht ein) sind mit bei der Titan X ebenfalls weggefallen weshalb sie jetzt quasie eine eine 980Ti mit viel Speicher ist.
Dann kann man lieber Fiji kaufen wo die 390 nur 700€ kostet mindestens genau so schnell ist weniger Strom frisst und dazu mit HBM noch eine komplette Neuentwicklung an board hat und mit dem 4000 Bit Interface auch ordentlich wums hat.
Dass die Fertigung weniger kostet, als das Endprodukt, liegt ja auf der Hand. Ich weiß nicht, wie viel die Fertigung anderer Grafikkarten kostet, aber da dürfte es wohl ähnlich aussehen.
Natürlich kann man sich den Fiji kaufen. Das würde ich wahrscheinlich auch eher tun, als die zu Titan kaufen. Aber darum geht es ja gar nicht. Mein Post bezieht sich eher darauf, warum alle anfangen, herumzuheulen oder sich zu beschweren, wenn sie den Preis der Titan-X sehen. Wie straft man ein Produkt ab? Nicht kaufen. Ergo sehe ich da kein Problem? Oder?
Die markierten Stellen sind Quatsch. GM200 kann nur 1/32 DP/SP. Und was daran soll seiner Zeit voraus sein? Fertigung, RAM, Kühlung - nichts daran ist irgendwie neu.
Ups - ich dachte, die DP/SP wären ähnlich, wie bei der alten Titan. Mein Fehler, hätte ich mich wohl besser informieren sollen.
Naja, die 12 GiB RAM sind beispielsweise ihrer Zeit voraus. Die Leistung ja auch (schließlich gibt es aktuell keine Karte, die der Titan-X in irgendeiner Weise gefährlich wird - Multi-GPU außen vorgelassen). Ich habe ja eingeräumt, dass das sich mit der Einführung von Fiji blitzartig ändern kann.
Der Preis ist relativ, jeder bestimmt doch selbst was es ihm Wert ist. Mir war es der Preis der GTX980 Wert und ich gebe so alle 2-3 Jahre so um die 600 € für eine neue Grafikkarte aus.
2011 hatte ich mir eine GTX680 mit 4 Gbyte RAM für 527,94 € gekauft und letztes Jahr die GTX980 für 557 €.
Nun schauen wir doch mal, wenn ich dem Trend bzw. der Empfehlung gefolgt wäre jedes Jahr eine Karte für sagen wir mal 185 € mit Start Ende 2011 gekauft hätte("Bedenkt ihr könnt euch jedes Jahr eine neue Karte leisten" ist in dem Zusammenhang ein oft gehörter/gelesener Satz"), wo ich von der Grafikleistung heute stehen würde:
Ende 2011: GTX 560 ti oder AMD HD6850 für ca. 185 €
Ende 2012: GTX 660 oder AMD HD7850 für ca. 185 €
Ende 2013: GTX760 oder AMD R270x für ca: 170 €
OH, GELD ZU ENDE.
Aber wir kaufen noch Ende 2014: GTX960 bzw. AMD R280
Also hätte ich den Level meiner vor 4 Jahren gekauften GTX680 grade mal erreicht, aber bei nVidia leider nicht den entsprechden Speicher und auch die AMD-Karte hätte grade mal 3 Gbyte. Außerdem hätte ich nur 197,76 € mehr bezahlt als ich für die GTX680 mit 4 GByte VRAM hingelegt habe.
Also auf die Zeit gesehen fahre ich mit meiner Methode sogar besser und kann die ganze Zeit immer auf sehr hohen Level spielen.
Alle die immer nur Mittelklassekarten kaufen, erreichen am Ende der 3 Jahre mit gut Glück (und finanziellen Mehraufwand) grade das Niveau, der Karte, die ich dann schon wieder abstoße um das nächste Spitzenmodell zu kaufen (LUXUSKARTEN wie die Titan mal außen vor).
Scheint sich ja für die Mittelklassekäufer echt zu lohnen so "wenig" Geld auszugeben. Ich hoffe mal, dass all die Preisnörgler mal anfangen nachzudenken.
"Teuer" muss nicht immer unbedingt die schlechtere Lösung sein.
Du machst es auch falsch

Wie schon gesagt wurde: die Mittelklasse-Aufrüststrategie geht nicht, indem man jedes Jahr aufs neue eine Grafikkarte kauft. Ich halte mich beispielsweise auch an diese Strategie. Mein rechner ist von 2011, zum Release habe ich ihm eine GTX 560 Ti für ~200€ eingepflanzt. Bis vor kurzem habe ich mit der Karte gespielt, erst Weihnachten kam eine GTX 970 (~300€) in den Rechner. Also habe ich circa 500€ gezahlt. Dafür hätte ich mir auch eine GTX 580 zu release kaufen können, habe mich aber aufgrund des besseren PLV für die Mittelklasse-Aufrüstlösung entschieden. Du kannst jetzt schwerlich abstreiten, dass es sich bei mir nicht gelohnt hat, auf diesen Zug aufzuspringen.
Diese Lösung lebt davon, dass man sich eben
nicht jedes Jahr neue Hardware kauft, sondern eben eine Weile wartet, bis man aufrüstet. Wenn man aber der Regel folgt, dass man die Oberklasseleistung nach circa 2 Jahren in der Mittelklasse hat (z.B. GTX 680 (2012) ~ R9 280X), kann sich das durchaus lohnen. Immerhin zahlt man für die Oberklasse nicht selten einen Preisaufschlag von 150% und mehr.
Allerdings machst auch du es richtig: du kaufst dir (fast) jede Generation eine neue High-End-Karte, den Leistungsvorteil kannst du natürlich mit Mittelklassehardware nicht herausfahren. Eine Daseinsberechtigung der Mittelklasse-Aufrüststrategie ist schließlich auch, dass es Leute gibt, die sich eben eine 500€-Karte kaufen und diese 6 Jahre im Rechner lassen. Dabei wäre es dann wirklich sinnvoller gewesen, zweigleisig zu fahren. Meine Faustregel ist: High-End lohnt sich nur, wenn man regelmäßig wieder auf High-End aufrüstet. Dass man nicht jedes Jahr eine neue Mittelklassekarte kauft, halte ich für selbstverständlich.
So, und nun entschuldigung für OT

gRU?; cAPS