Grafikkarten-Dauertest Teil 2: Radeon R9 290X und GTX 1060 im Leistungsvergleich

Die Karte im Test taktet herunter. Das ist der Grund. Der Overhead sorgt i.d.R. nicht für Mikroruckler, sondern nur für generell sinkende fps, die aber nach wie vor relativ gleichmäßig ausgegeben werden (wobei Vulkan/DX12 hier schon nochmal eine Verbesserung zu aalglatten Frametimes bringen können, aber solche Spikes wie im Test haben eine andere Ursache).

94 Grad ist die Throttle.Temp. des Hawaii Chips. Die müllige Asus Karte würde noch viel heißer werden, wenn das Bios nicht abriegeln würde - und genau die durch das Abriegeln entstehenden Taktsprünge verursachen die Mikroruckler.


...ein Redakteur, der durch diesen Artikel sichtlich inkompetent wirkt. Nix für ungut, aber mal ehrlich... :(

wissen kannst auch du das nicht sicher. Fakt ist, dass die frametimes in vielen Spielen sehr schlecht sind wenn man im cpu limit hängt. Ob da der Overhead nun drann schuld ist oder nicht. Kann mir das bei viel KI mit nem fx schon vorstellen. Bei nvidia ist der effekt ja wie gesagt bei weitem nicht so schlimm. Und da man das ja immer dazu sagen muss, ich will nvidia hier keineswegs über amd stellen oder etwas dergleichen...
 
Sinnvollerweise hätte man ja im 2. Teil des "Dauertests" dem Kollegen eine RX 480 in die Hand drücken können. Wäre ein passender Vergleich innerhalb des Portfolios gewesen und hätte hier locker 4 Seiten Forum gespart. :D

Meine Schuld ;) Erstens habe ich mir die RX 480 gekrallt, um sie mit 1.400 MHz gegen eine mit gleichen Taktraten laufende GTX 980 zu stellen, zweites haben Stephan und ich in der PCGH 10/2016 festgestellt, dass die Asus GTX 1060 in kleinen Gehäusen und selbst mit eigentlich eher nicht so praller Kühlung schnell, leise und kühl läuft. Die Asus R9 290X vom Spieleonkel habe ich selbst mal kurz im Privatrechner gehabt (der Spieleonkel hat darauf meine Sapphire R9 290X Tri-X OC bekommen – die lief im Übrigen deutlich besser, selbst in seinem gläsernen Gewächs-Gehäuse), aber die lief selbst mit voll aufgerotzten Kühlern in meinem System nicht stabil, deshalb hat er sie zurück bekommen ;) Und den Tipp von mir, beim Dauertest mal die GTX 1060 zu probieren...

Gruß,
Phil
 

Also ich habe den Artikel nur ganz grob überflogen, also nicht hauen wenn ich was übersehen habe, aber wie kommt man als Spieleonkel dazu ein R9 290X Modell mit einem wirklich schlechten Ruf zu kaufen und dann auch noch in ein so schlecht belüftetes Gehäuse zu stecken? :ugly:

Da kann ich mich nur wiederholen. Was ist da schief gelaufen? Unterbewusste Suche nach einem Härtetest für Gehäusekühlung? :ugly:
 
Eben, die Wahl der 290X (die 94°C Asus) und des Gehäuses sind auch noch ziemlich unglücklich. 92mm hinten...sehr ungewöhnlich. Dazu noch die Überschriften:
"Geforce GTX 1060: Ein kühler Kamerad"
"Geräuschkulisse halbiert"
"Investiert und Strom gespart"
"Flüssiger und schneller Spielen"

Die Leute, die sich jetzt nicht unbedingt super auskennen und den Artikel einfach schnell überfliegen, lesen nur die alten Vorurteile: AMD ist heiß, stromhungrig, laut und langsamer! Merke: besser Nvidia kaufen.

Auf die ewigen AMD vs Nvidia Fanboyschlachten habe ich auch keinen Bock, aber mit diesem Artikel provoziert man diese regelrecht.

In den letzten Jahren war es auch immer so...

AMD verbraucht mehr, wird wärmer und ist langsamer.

So traurig das klingt, ist aber so.

Ich finde den Test schön neutral geschrieben und finde es gut, das die Vorteile einer neuen Generation hervorgehoben werden. Der "Test" ist keineswegs pro Nvidia.
 
Artikel ist schön geschrieben nur entzieht sich mir der Sinn. Von dem wohl schlechtesten Modell der 290x ohne Undervolting und Kühlertausch aus dem Jahr 2013 auf die GTX1060 zu wechseln also von 28 nm High End auf 16 nm Mittelklasse um sich über Soundkulisse und Stromverbrauch zu wundern? Das sollte jeder halbwegs eingelesen Mensch auf PCGH wissen dafür braucht man quasi keinen Artikel.
Ich verstehe sowieso nicht warum man, wenn man nicht übertakten möchte, zu einer Lightning oder Matrix greift weil genau dafür sind die Modelle gemacht ich kann mir kaum vorstellen das der Spieleonkel am Wochenende Stickstoff Sessions gemacht hat, natürlich mit eingeschalteter Vram Heizung, dafür hat man schließlich einen Aufpreis gezahlt :ugly: die Matrix mit Stock Kühler zu verwenden ist mehr als traurig.
 
Wäre vielleicht sinnvoll das im Artikel zu erwähnen, um die Ehre von euch Redakteuren zu retten
Das denke ich nicht. Wenn jemand so vermessen ist, dass er von einem privaten System auf die Kompetenz des Besitzers schließt, ist er selbst schuld. Meine Güte, es kann unzählige Gründe haben, warum jemand bestimmte Komponenten in seinem System hat, auch wenn sie nicht ideal sind. Vielleicht hat er das System komplett and gebraucht als Schnäppchen erstanden. Vielleicht war es ein Geburtstagsgeschenk. Vielleicht gab's das Gehäuse umsonst, sodass man den Hitzestau halt in Kauf nimmt. So ein System sagt doch quasi nichts über seinen Besitzer aus. Wer meint, er müsse hier ungefragt ein Urteil fällen, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
 
Meine Schuld ;) Erstens habe ich mir die RX 480 gekrallt, um sie mit 1.400 MHz gegen eine mit gleichen Taktraten laufende GTX 980 zu stellen, zweites haben Stephan und ich in der PCGH 10/2016 festgestellt, dass die Asus GTX 1060 in kleinen Gehäusen und selbst mit eigentlich eher nicht so praller Kühlung schnell, leise und kühl läuft. Die Asus R9 290X vom Spieleonkel habe ich selbst mal kurz im Privatrechner gehabt (der Spieleonkel hat darauf meine Sapphire R9 290X Tri-X OC bekommen – die lief im Übrigen deutlich besser, selbst in seinem gläsernen Gewächs-Gehäuse), aber die lief selbst mit voll aufgerotzten Kühlern in meinem System nicht stabil, deshalb hat er sie zurück bekommen ;) Und den Tipp von mir, beim Dauertest mal die GTX 1060 zu probieren...

Gruß,
Phil

Also nur das ich das richtig verstehe: ein sowieso schon schlechter Vertreter der Hawaii Generation, mit offensichtlichen Herstellungsfehlern (also Grafikartefakte @Stock zähle ich darunter) von 2013 wird hier gegen eine Nvidia Karte von 2016 getestet, um dann fest zu stellen, dass die AMD Karte irgendwie blöd war? Right....

Sorry aber das hat so gar nichts mit Journalismus zu tun, sondern ich muss ich wirklich Fragen, ob ihr eigentlich wirklich was von Hardware versteht?
 
Ach wie ich dieses in die Tasche luegen so liebe ! :)
Energiebewusst ist der wo eine Karte vom kauf bis zum schrott so lange nuzt wie moeglich , die Energie wo bei der Herstellung einer Grafikkarte anfallen hollst du in 100 Jahren am Verbrauch nicht mehr rein !
Der rest mag ja stimmen , aber wer eine Karte austauscht die Leistungstechnisch so nahe beinander liegt ist eine Umwelt Drecksau erster Klasse und der wo die alte benuzt bis zum Exodus und stattdessen auf denn kauf einer neuen verzichtet steht da wesentlich besser da ...
Übrigens ist es damit unterm Strich heutzutage (wo ja LowEnd und HighEnd ziemlich die gleiche Effizienz im Betrieb aufweisen) ein Argument dafür tendentiell stärkere Karten zu kaufen. Neben der höheren Einsatzdauer im Erstrechner können die nachher bedeutend länger im Gebrauchtmarkt rumgurken. (ein Phänomen, dass es außerhalb der Hardwarebranche in derart ausgeprägter Form eher selten gibt, weshalb sich viele damit schwertun... :( )
 
Also nur das ich das richtig verstehe:
Nein, das verstehst Du nicht richtig. Überhaupt nicht. Und für den Fall, dass sich das jemandem aus dem Artikel nicht erschließt, hat die Redaktion hier schon Stellung genommen und explizit Deiner Schlussfolgerung widersprochen. Der Sinn des Artikels wurde hier sehr schlüssig dargestellt, der Artikel wurde von mehreren Nutzern als hilfreich befunden. Ich verstehe Dein Problem nicht. Und wenn Du schon an der Kompetenz der Redaktion zweifelst, was wie schon vorher geschrieben eine Unverschämtheit ist, so sei es mir auch gestattet, hier an Deiner Lesekompetenz zu zweifeln. Die geht, was diesen Artikel und den Thread angeht, nämlich gleich null.
 
Das denke ich nicht. Wenn jemand so vermessen ist, dass er von einem privaten System auf die Kompetenz des Besitzers schließt, ist er selbst schuld. Meine Güte, es kann unzählige Gründe haben, warum jemand bestimmte Komponenten in seinem System hat, auch wenn sie nicht ideal sind. Vielleicht hat er das System komplett and gebraucht als Schnäppchen erstanden. Vielleicht war es ein Geburtstagsgeschenk. Vielleicht gab's das Gehäuse umsonst, sodass man den Hitzestau halt in Kauf nimmt. So ein System sagt doch quasi nichts über seinen Besitzer aus. Wer meint, er müsse hier ungefragt ein Urteil fällen, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.
Man geht aber davon aus, das man die Hardware selbst kauft. Und wenn ein Hardware-Redakteur das mit Abstand schlechteste Modell kauft spricht das nicht gerade FÜR seine Kompetenz. Ich meine wir sprechen von untragbaren Eigenschaften, wie laut, heiß, sie kann den Takt nicht halten und lt. Phil ist sie instabil!

Nebenbei ist der Artikel sehr eigenartig geschrieben/aufgebaut. Das schlechteste was AMD Partner rausbringen, gegen eine durchschnitts Karte:nene:
Da hilft der Umstand wenig, das das alles aus dem Privatresourt von einem Redakteur kommt, wenns wie Werbung auf der Seite klingt.
 
Das denke ich nicht.

Da muss ich dir für meinen Teil auch widersprechen. Auf manche Schnäppchen kann man auch gut verzichten, egal wie stark der Drang ist was Neues zu kaufen (es sei denn ein Wechsel des Kühlers ist geplant). Die Asus ist mit die schlechteste Custom r9-290x die man bekommen konnte.
Der Spiele-Onkel testet zwar keine Grafikkarten, aber in der Redaktion laufen ein paar erfahrene Mannen rum die ihn davor hätten warnen können zu viel Geld für was schlechtes aus zu geben. Dazu kommt noch das die AMD für so ein Gehäuse ohne ausreichende Belüftung nicht gedacht ist.

@topic:
Nichtsdestotrotz verstehe ich den Gedankengang hinter dem Test. Solche Specials sind eigentlich immer gut, vorallem da ich sowas eher im Heft erwarten würde! Danke dafür:daumen:
 
Ich hatte vorher auch eine R9 290X, bin aber auf die RX 480 gewechselt. Stock 34°C und übertaktet gerade mal 42°C. Das ist mit Kompakt-Wakü, aber trotzdem ein Riesen-Unterschied zu den 85°C der 290X :)
 
Man geht aber davon aus, das man die Hardware selbst kauft.
Da liegt der Knackpunkt: woher weiß man das? Und selbst wenn jemand die Hardware selbst kauft, mag er gute Gründe dafür haben, unter anderem den Preis, den wir nicht kennen. Ich würd mir auch nen Golf kaufen, dessen Motor nicht mit der Schaltung harmoniert, wenn ich den Wagen weit unter Wert bekomme. Jedenfalls ist es gewagt und vermessen, vom Privatbesitz eines Menschen auf seine Kompetenz hinsichtlich eines Themas zu schließen.
[Und ja, ich mag Autovergleiche und stehe dazu]
 
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