News Geforce RTX 5000: Hotspot-Temperatur ist wieder auslesbar

Mein Einwand bezüglich des „Schätzens“ bezog sich vor allem darauf, dass moderne GPUs viele Sensorwerte (wie eben bestimmte Hotspots) nicht mehr rein analog-digital über dedizierte Dioden ausgeben, sondern intern über Algorithmen und mathematische Modelle der Firmware berechnen.
Im ASIC sind DTS an den neuralgischen Stellen verbaut, samt der dazugehörigen Leitungen - nur kostet das viel Platz. Da ich hier in meinem TTV auch einen speziellen ASIC nutzen kann, habe ich auch massenweise Vergleichswerte aus meinen Alterungstests. Ohne Interpolation geht hier auch nichts, denn der thermische Hotspot liegt selten auf einem physikalischen Sensor, sondern meist irgendwo zwischen den verschiedenen Sensoren. Das dann zu bewerten und hochzurechnen ist mehr als simple Schulmathematik. Jeder der Sensoren hat andere Kennlinien und ist separat kalbriert worden. Dazu habe ich morgen noch einen ausführlichen Artikel, denn man kann eigentlich nichts mehr als pauschalen Wert auslesen. Hotspots können auch "floating" sein, weil das TIM wandert und Warpage für unterschiedliche thermische Anbindung lokaler Positionen sorgen kann. Je nach Workload auch gern immer mal woanders.

Deshalb verweitere ich mich dem Begriff-Hotspot-Senser bisher, denn diese Dinge liegen leider nicht offen.
 
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