Geforce RTX 4090 in Brand: Reddit-Nutzer zeigt verschmorte 12VHPWR-Anschlüsse

Solche Lockerungen an den Ecken haben wir bisher nicht beobachten können, aber das könnte es erklären. Das Perfide beim beigelegten Nvidia-Adapter wäre aber das stabilisierende Band, das explizit solche Fälle verdeckt. Das Ende extra aufzuschneiden, um auf Verdacht vorher zu prüfen, kann eigentlich keine Lösung für die Massen sein. Ich bleibe trotz allem noch recht entspannt und würde mir keine großen Sorgen bei einer eigenen RTX 4090 machen, sofern ich mit Gefühl beim Anstecken rangehe.

Mal sehen, wie viele andere Buchsen noch auf Reddit und Co. auftauchen. Nvidia und Board-Partner werden gerade vermutlich an einer Mitteilung arbeiten. Oder sie schweigen es tot, man darf gespannt bleiben.

Die Adern eng zu bündeln kann solche Fehler auch wirkungsvoll verhindern. Bei Lüfterkabeln respektive 4-Pin-Molex-Anschlüssen an diversem Kühlungskrempel kommt es nach einigen Steckzyklen auch immer mal wieder vor, dass die Arretierungsnasen im Stecker brechen und der Pin nur noch lose drin steckt. Aber wenn das Kabel bis zum Ansatz straff gesleevt ist, kann er auch nicht hinten rausrutschen, solange sich nicht der gesamte Sleeve respektive sämtliche Adern aus dem Steckgehäuse bewegen. Der Pin wird dann einfach die Steifheit seines Kabels statt durch das Steckergehäuse auf den Kontakt geschoben. Ist nicht "as intendet", sonder Pfusch, funktioniert aber wesentlich besser als ein los rumbaumelnder Kontakt, den 80 Prozent der Nutzer vermutlich auch ohne Umhüllung nicht bemerken würden.
 
Ich knacke die 450W @stock nicht, egal was ich mache.
Ich hab keine, deswegen kann ich dir das nicht bestätigen. Hast du auch vier Stecker am Adapter? Oder nur drei, weil dann überschreitet er die 450W ja keinesfalls. Wenn du ein propriertäres Kabel hast, wäre mal interessant ob die Sense Pins richtig sind? Könnte mir vorstellen, dass Netzteile erst ab 1000W+ die SensePins richtig gesetzt haben? Aber das ist nur eine Vermutung
 
Edit: Muss ich mal mit Metro testen.
Vergiss Metro. Strange Brigade Vulkan mit 2x Render Scale.
StrangeBrigade_Vulkan.jpg
 
Die Adern eng zu bündeln kann solche Fehler auch wirkungsvoll verhindern. Bei Lüfterkabeln respektive 4-Pin-Molex-Anschlüssen an diversem Kühlungskrempel kommt es nach einigen Steckzyklen auch immer mal wieder vor, dass die Arretierungsnasen im Stecker brechen und der Pin nur noch lose drin steckt. Aber wenn das Kabel bis zum Ansatz straff gesleevt ist, kann er auch nicht hinten rausrutschen, solange sich nicht der gesamte Sleeve respektive sämtliche Adern aus dem Steckgehäuse bewegen. Der Pin wird dann einfach die Steifheit seines Kabels statt durch das Steckergehäuse auf den Kontakt geschoben. Ist nicht "as intendet", sonder Pfusch, funktioniert aber wesentlich besser als ein los rumbaumelnder Kontakt, den 80 Prozent der Nutzer vermutlich auch ohne Umhüllung nicht bemerken würden.
Ich bin mir nichtmal sicher, ob dies der Fehler ist.

Ich meine die Molex MiniFit, MicroFit oder sonstige Verbinder basieren ja letztlich allesamt auf einer Art Federprinzip, sprich durch den Druck nach Außen wird der innenliegende Leiter mit möglichst viel Kontaktfläche auf den Äußeren gedrückt. Hier können schon kleine Bewegungen und das mehrmalige Stecken dieses Federprinzip schwächen. Da mit 9,2A je Stecker gearbeitet wird (was in Summe dann 660W ergibt) würde ja bereits eine kleine Verkantung dazu führen, dass der Pin schlechter leitet und die Stromstärke schwindet (jetzt weiß ich nicht, mit wieviel Reserve die 9,2A gerechnet sind), aber so richtig viel Luft dürfte da meines Erachtens nach nicht sein.

Der Fehler im Artikel sieht ja nunmal so aus, dass die Kontakte heiß geworden sind, was eben genau darauf hindeutet, dass der Übergangswiderstand schlicht zu groß wurde und die Kontakte dadurch zu heiß. Ich verstehe auch ehrlicherweise nicht so recht, wieso man von MiniFit (bis 15A) auf MicroFit (bis 9,2A) gewechselt ist, eher hätte ich hier MegaFit (bis 25A) erwartet und so die Anzahl der Leitungen zu reduzieren, statt immer mehr aufzubauschen. Man hätte den Adapter dann eben nicht mit AWG16, sondern 14 oder besser AWG12 liefern müssen und hätte dann bspw. ein 6 adriges Kabel genutzt! (3x25x12V = 900W, wären 50% Reserve gewesen))

P.S.
Ich bin hinsichtlich meines Cases ohnehin schon seit langem am überlegen die GPU mit zwei Adern (einmal Plus, einmal Masse) zu versorgen, traue mich dann nur doch nie, das Netzteil aufzuschrauben und 16mm² an die 12V Schiene zu löten! In der Theorie sollte ich nichts falsch machen können (ja, löten kann man viel falsch machen, aber das kann ich dann schon), aber GPU und Netzteil zu schrotten, nur weil ich alles anders haben will als die anderen?
 
Ich hab keine, deswegen kann ich dir das nicht bestätigen. Hast du auch vier Stecker am Adapter? Oder nur drei, weil dann überschreitet er die 450W ja keinesfalls. Wenn du ein propriertäres Kabel hast, wäre mal interessant ob die Sense Pins richtig sind? Könnte mir vorstellen, dass Netzteile erst ab 1000W+ die SensePins richtig gesetzt haben? Aber das ist nur eine Vermutung
Nein nur drei, aber trotzdem komme ich nicht über 420W und 450W sollten ja drin sein?
Vergiss Metro. Strange Brigade Vulkan mit 2x Render Scale.
Bist du selbst nur bei 410W.
 
Die beste Spezifikation hilft nichts gegen Produktionsfehler, Fehler bei den Maßen oder schlechte Kunststoff Chargen beispielsweise. Wir wissen doch gar nicht, was da los ist.

Ich habe noch mit Aris kurz geschrieben gerade. Er meinte, der Stecker passt vom Konzept her. Er hat das Ding sogar mit 1200W getestet und da ist nix geschmolzen.
Wenn Johnny Guru als Entwickler von Netzteilen schreibt, er tausche einfach abgeschmolzene Stecker aus... dann dürfte es ein häufigeres Problem beim Einbau sein.

Wenn die Stecker von Molex kommen, haben die eine ziemlich enge Toleranz. Die haben echt gute Toolbauer.
Und du wirst da nicht einfach eine schlechte Charge Kunststoff finden. Molex ist da sehr genau - zumindest nach dem, was ich noch mitbekommen habe. Das ist jetzt 5 Jahre her.

Wenn der Kontakt stimmt, kann man sicher auch 1200W drüber jagen - nur ist man in einem PC Gehäuse eher selten in einer idealen Welt, in der man 35mm Platz hat, bevor man das Kabel biegt, oder immer vermeiden kann, dass ein diagonaler Zug auf dem Kabel ist.

Das Problem liegt in den Anforderungen der Handhabung beim PC Bastler.
Sobald man soetwas machen muss, ist das Design für die Tonne.
 
Wie ihr seht, liegt das Powerlimit bei 88% -> 419W
Ist das nur die GPU? Oder die gesamte Karte? Oder irgendein Meßfehler? Wobei RT usw. da ja nicht mit drin ist und dies die GPU vieleicht doch auch noch etwas belastet? Mal mit Furmark (nur zum Test der 450W Begrenzung) getestet?

Ist schon seltsam,
Ich weiß, aber ich komme nicht mal an die 450W!
Versuche doch mal einfach ein Y Adapter Kabel zu nehmen um so alle vier anzuschließen, evtl. greift das Limit da zu früh ein? Ansonsten ist das schon ein mehr als ordentliches Ergebnis, +200Mhz und 420W im Benchmark. Vieleicht auch einfach mal Glück gehabt und ein Platinum Sample erwischt!
 
Ich bin mir nichtmal sicher, ob dies der Fehler ist.

Ich meine die Molex MiniFit, MicroFit oder sonstige Verbinder basieren ja letztlich allesamt auf einer Art Federprinzip, sprich durch den Druck nach Außen wird der innenliegende Leiter mit möglichst viel Kontaktfläche auf den Äußeren gedrückt. Hier können schon kleine Bewegungen und das mehrmalige Stecken dieses Federprinzip schwächen. Da mit 9,2A je Stecker gearbeitet wird (was in Summe dann 660W ergibt) würde ja bereits eine kleine Verkantung dazu führen, dass der Pin schlechter leitet und die Stromstärke schwindet (jetzt weiß ich nicht, mit wieviel Reserve die 9,2A gerechnet sind), aber so richtig viel Luft dürfte da meines Erachtens nach nicht sein.

Für MiniFit gibt es eben schon bestehende Standards. Die verlangen zwar in der neuesten Ausführung 8 A je Ader (was mit drei Leitern auf dem Platzbedarf des neuen Micro-Fit-Steckers nur 24 A statt 55 A ergibt), aber man kann sich bei 75 W auf zwei Pins auch mit 3,5 A durchschummeln. Wer einen DAU-sicheren Standard backen will, muss bei Beibehaltung der Terminals immer darauf vorbereitet sein, dass jemand ein Netzteil dieser nicht-Leistungs-Klasse ansteckt. MegaFit wiederum ist so sperrig, dass man in den Footprint der jetzt gewählten Stecker nicht einmal ganz einen 1-×-4-Pin mit zwei 12-V-Leitungen unterbekommt. Das ergäbe bei gleicher Grundfläche also ebenfalls nicht mehr als 50 A – aber ohne Codierungsmöglichkeit und mit mehr Problemen, die sehr punktuelle Last auch ins PCB zu bringen. Da ist 12+4 die bessere Wahl.

Warum kein einziger Netzteilhersteller in der Lage, ist Adern zusammenzufassen, frage ich mich aber auch seit langem. Gerade beim 24-Pin-ATX-Stecker besteht das riesige Kabelbündel zu rund 50 Prozent aus Isolierung und davon ist die Hälfte wiederum um Masseleitungen gewickelt. Kann man da nicht bis kurz vor Schluss ein dicke Litze nehmen und die anderen Adern in einer Spirale drum rum legen?
 
Gerade beim 24-Pin-ATX-Stecker besteht das riesige Kabelbündel zu rund 50 Prozent aus Isolierung und davon ist die Hälfte wiederum um Masseleitungen gewickelt. Kann man da nicht bis kurz vor Schluss ein dicke Litze nehmen und die anderen Adern in einer Spirale drum rum legen?
Mal im Ernst, 12V Only war und bin ich ja gar kein Fan von, aber für solche Zwecke wäre es schön schön! Denn welche Spannungen braucht so ein PC heute noch?
+12V
+3,3V
+5V
dazu Masse, der Rest müsste meines Erachtens nach sowieso über sein, dann könnte man am ATX Stecker 5 Leitungen (Netzteil on) anschließen und fertig
 
Ist das nur die GPU? Oder die gesamte Karte? Oder irgendein Meßfehler? Wobei RT usw. da ja nicht mit drin ist und dies die GPU vieleicht doch auch noch etwas belastet? Mal mit Furmark (nur zum Test der 450W Begrenzung) getestet?

Ist schon seltsam,
Seltsam ist da eig gar nichts. Selbst mit Furmark kommt man kaum über 550W. In Spielen hat bisher nur Dying Light in nativen UHD inkl. Raytracing ganz knapp die Stock 450W gerissen.
 
Mann, ich bin begeistert...
Heute das Ding auch bei Jay im Video verfolgt. Ob gebogen oder nicht. Das muss ein Kabel irgendwo ab! Das machten wir mit den bisherigen Kabeln doch auch nicht anders.
Hier ist man mal wieder der Betatester, egal ob günstiges Produkt oder mit Premium-Preisschild.
Also noch mal Extrakosten für den abgewinkelten Stecker on top.
Die sollen zusehen, dass sie diese Kabel-Empfindlichkeit in den Griff bekommen!
Das bewegt mich einmal mehr dazu, nicht völlig nervös alle Piepen zusammenzukratzen und mir JETZT die neue 4090 zu kaufen.
Ich hoffe mal, dass sich Preise, Verfügbarkeit und technische Unzulänglichkeiten bis Februar/März einrenken.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Microfotostecker sind ja nur die Terminals, wäre ja wohl weniger ein Problem gewesen einen neuen Stecker zu etablieren. Alternativ gäbe es ja noch die Megafits

Öh – zu denen habe ich doch gerade was geschrieben? Und in Großserie verbreitete Stecker dieser Größenordnung und Leistung gibt es nicht wie Sand am Meer. Warum sollte da auch noch jemand etwas entwickeln, wenn außer den PC-Fuzzis alle mit Mini-Fit zufrieden sind und es schaffen, qualitativ hinreichende Standards im jeweiligen Anwendungsbereich durchzusetzen? Hätte man den ursprünglichen PCI-E-Stecker gleich mit 7-8 A je Pin spezifiziert und idealerweise voll belegt, hätten wir das Problem nicht, sondern könnten 450-W-Karten mit Slot + 1× 8-Pin legal versorgen. Aber hat man halt nicht und jetzt muss man auf ein anderes, zweitbestes Format ausweichen. Da macht man es immerhin von Anfang an besser, was die Steckverbindung angeht, hat aber offensichtlich nachholbedarf beim Kabelaufbau und vor allem bei der Anschlussplatzierung.


Mal im Ernst, 12V Only war und bin ich ja gar kein Fan von, aber für solche Zwecke wäre es schön schön! Denn welche Spannungen braucht so ein PC heute noch?
+12V
+3,3V
+5V
dazu Masse, der Rest müsste meines Erachtens nach sowieso über sein, dann könnte man am ATX Stecker 5 Leitungen (Netzteil on) anschließen und fertig

Du brauchst auf alle Fälle auch noch eine Stand-By-Leitung, eine Signalleitung, idealerweise Sense-Leitungen für lange Kabelverbindungen und zusätzlich gibt es im ATX-Stecker noch -12 V. Mehr ist da aber gar nicht drin. Dass das Ding so groß ist liegt daran, dass man anders bei 3,3 V und 5 V keine große Ströme übertragen bekommt. Die Idee hinter 12VO, nämlich diesen alten Kram einfach abzutreiben, war daher gar nicht so schlecht. Intel & Co hätte sie aber mal 5-10 Jahre früher haben müssen (hatten sie tatsächlich auch. Im Serversegment): Wenn man M.2 sowie USB-Typ-C mit 12 V spezifiziert hätte und spätestens bei PCI-E 3.0 ein "3,3 V: legacy, darf von neuen Karten nicht mehr beansprucht werden", könnten wir wunderbar auf 12VO wechseln. Stattdessen hat man ein Ökosystem geschaffen, in dem nahezu jede anzuschließende Komponente auch, nicht selten sogar ausschließlich 3,3 V oder 5 V als Versorgungsspannung erwartet. Im Einsteiger-/Micro-PC-Markt, wo keine CPUs genügsam und GPUs selten sind, ist es heute leichter einen PC nur mit 3,3 und 5 V, aber ohne 12 V, zu bauen, denn umgekehrt.
 
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