Die kostet 6000€.
Nicht so ganz. Die
RTX A6000 ersetzt die Last Gen in Form der
Quadro RTX 6000 und
8000 und wird jetzt für 4650 US$ MSRP verkauft, also ein gutes Stück günstiger als damals die RTX 6000 bei ihrer Markteinführung.
Die Frage wird sein ob es sich in der Breite für die Entwickler lohnt, denn [DLSS] auf den Konsolen bringt Ihnen DLSS genau NICHST. Nvidia ist hier gefragt den Implementierungsaufwand so gering wie möglich zu halten.
Um mal mit deiner provokativen Aussage zu beginnen: Das Problem hat AMD derzeit auch auf dem PC. Hier werden Hersteller primär auf nVidia-Hardware optimieren, insbesondere, wenn sie sich entscheiden müss(t)en, schlicht weil nVidia die mit Abstand größere Hardwarebasis bietet. Und mit den aktuellen Lieferschwierigkeiten bei den RX6000-Karten werden sich diese Modelle gar auf dem PC noch langsamer verbreiten als es bisher AMD-üblich war aufgrund ihres deutlich kleineren Marktanteils.
Darüber hinaus macht dieser Polarisierungsversuch aber auch keinen Sinn, denn AMD/Microsoft werden so oder so eine vergleichbare Technologie auf die Konsolen bringen, weil andernfalls deren Zukunftstauglichkeit gefährdet ist, weil die Gap zum PC in den kommenden Jahren ansonsten weitaus schneller wachsen wird (und die Konsolen schneller als vorgesehen zum Alteisen abstempeln würde).
Und bspw. DirectML ist darauf ausgelegt in ebengleicher Form Hardwareeinheiten zu nutzen, also bei nVidia die Tensor Cores für eine schnellere Prozessierung. Sollten die beiden es schaffen noch im 2HJ21 eine leistungstechnisch und qualitativ vergleichbare Technologie anbieten zu können (
für den ersten Wurf würde ich das zumindest nicht zwingend erwarten, insbesondere wenn man sich ansieht, wie lange nVidia brauchte, deren Fachgebiet das ist), dann darf man annehmen, dass eine entsprechende Filter/Upscale-Technik sich auch bald in den Konsolen wiederfinden wird und damit auch schnell auf Radeon-Karten (zumindest auf den neueren). Und wenn dann eine derartige, DirectML-basierte Implementation vorliegt und die Entwickler weitere, zusätzliche Aufwände scheuen, so können sie diese auch direkt 1:1 auf nVidia-Hardware laufen lassen, auf denen die Implementation voraussichtlich weiterhin etwas performanter laufen wird, was schlicht den Tensor Cores zuzuschreiben ist, die DirectML ebenfalls nutzen kann bei einer entsprechenden Implementation. Und solange es nVidia in irgendeiner Form gelingt einen technologischen Vorsprung aufrecht zu erhalten, wird deren DLSS auch weiterbestehen (und genutzt werden), denn die erforderliche Transferleistung der Entwickler auf DLSS wird dann vergleichsweise klein sein, da sie ja eine entsprechend sehr ähnlich aufgebaute Technik schon in Form des AMD/MS-Pendants mittels DirectML implementiert haben werden, d. h. tendenziell könnte es gar eher einfacher bzgl. einer DLSS-Implementaiton in der Zukunft werden, denn mit DLSS 2.0 hat nVidia die grundsätzliche Implementation bereits beträchtlich vereinfacht und eine explizite Implementation wird auch für ein AM/MS-Pendant so oder so in der gleichen Art erforderlich sein.