Geforce GTX 1660 Ti im Test: Turing-Effizienz ohne Raytracing und DLSS ab 299 Euro

Und der Speicherskandal hat da draußen kaum wen tangiert, selbst jetzt ist mit der Karte noch problemlos FHD möglich wenn man kein Kirschenpflücker ist u ab und an auch mal Regler bedienen kann.

So sehr ich es auch schätze, wenn Leute nicht vergessen, dass man Grafikeinstellungen auch verändern kann und nicht auf Presets angewiesen ist ... In diesem Zusammenhang ist das Argument irgendwie schal, weil es demnach seit Jahren *gar keine* vom Speicher her unzulänglichen Gaming-Grafikkarten gäbe. Selbst ein GByte VRAM würde notfalls genügen, hätten Karten mit dieser Speicherausstattung nicht gleichzeitig auch zu wenig Rechenleistung für aktuelle Titel (oder würden diese bei unter 2 Gbyte Minimum gar nicht starten).

Zugegeben, selbst mit 4 GByte oder meinetwegen auch den 3,5 GByte der GTX 970 kommt man noch halbwegs hin, wenn man Abstriche machen kann. In der Leistungsklasse der GTX 1660 Ti sind 6 GByte VRAM noch durchaus ausreichend für FHD. Die Frage ist dann eigentlich, welche Titel man spielt, welche Abstriche man zu machen bereit ist und wie lange man die Karte im Einsatz behalten will. Das wird dann recht schnell sehr subjektiv.
Objektiv besteht ein Missverhältnis, wenn Rechenleistung und Speicherausstattung nicht harmonisch sind. Spätestens ab der RTX 2060 wird @1440p und entsprechenden Grafikoptionen der Speicher schneller unzureichend sein als die Rohleistung.

Wenn es um 12 vs. 16 GByte VRAM geht, sehe ich auch über die gängigen Nutzungszeiträume hinaus keine Gefahr, aber 8 GByte sind in Leistungsklasse darunter ja nun schon länger der Quasi-Standard. Da muss man gar nicht den Vergleich mit AMD bemühen und den Fanwar anheizen, denn die Fragestellung ist eine ganz andere: Warum werden neue Nvidia-Karten nur mit 6 Gbyte ausgestattet, obwohl sie die Leistung älterer Nvidia-Karten aufweisen, die bereits mit 8 GByte ausgestattet wurden? Und warum wurden teils deutlich schwächere Karten der Vorgängergeneration auch schon mit 6 GByte VRAM bestückt, obwohl diese Ausstattung vermeintlich nicht einmal heutzutage zwingend erforderlich ist?

Oder wenn man es drastischer formulieren will: Verarscht Nvidia seine Kunden jetzt, indem sie das VRAM kastrieren oder haben sie ihre Kunden vorher verarscht, indem sie das VRAM grundlos überdimensioniert haben, um damit höhere Preise zu rechtfertigen, ohne dass ein realer Mehrwert dahinter stünde?
 
Das sind jetzt nur die ersten Karten, die ich sehe. Laut Anzeige sogar lagernd.
Preisempfehlung ist glaube ich wie bei Vega 279 Euro, die sind auch alle Lagernd. So groß wird der Run auf die Karten nicht sein, in den ersten zwei Tagen sind bei Mindfactory wohl knapp fünfzig 1660ti über die Ladentheke gegangen.
Macht 25 am Tag, ich will die VII nicht verteidigen aber mal als Vergleich weil ihr die Karte die ganze Zeit erwähnt, die verkauft trotz Lieferschwierigkeiten 16-17 am Tag beim MF, und das zum mehr als doppelten Preis. Also irgendwo scheint es schon Leute zu geben die ne VII wollen.
 
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Zugegeben, selbst mit 4 GByte oder meinetwegen auch den 3,5 GByte der GTX 970 kommt man noch halbwegs hin, wenn man Abstriche machen kann. In der Leistungsklasse der GTX 1660 Ti sind 6 GByte VRAM noch durchaus ausreichend für FHD.

Also wovon sprechen wir dann , wenn nicht von Kirschen, wenn selbst 4GB ausreichen, und die 6GB Turing zudem noch eine bessere Texturkompression besitzt,als ihre FHD Vorgänger
 
Scherzkeks. Die 1660 hat keine 6 GB Speicher, weil sie eine HD-Karte ist, sondern sie ist eine HD-Karte, weil sie nur 6 GB Speicher hat.

achso deshalb hat AMD auch die 4GB Furie X als 4K ready promotet alles klar Scherzkeks :ugly:

da wurde noch mit secret sauce kommentiert ,das das ja üüüüberhaupt kein Thema ist,das packt die mit Links

Und jetzt sollen hier 6Gb für FHD bzw maximal WQHD zu wenig sein,weil? Weil nun Nvidia drauf steht ,ja ne is klar,;)

Denn für mehr hat die Karte eh keinen Punch
 
achso deshalb hat AMD auch die 4GB Furie X als 4K ready promotet alles klar Scherzkeks :ugly:
Du weißt schon das die Fury X in 2015 releast wurde oder? Da waren evtl. die Speicheranforderungen noch ein wenig anders. Aber selbst da wurde die Fury schon für ihren mickrigen VRAM kritisiert. Damals galt auch eine GTX 980 als einigermaßen "4K ready"
 
ist doch völlig egal, damals habt ihr diesen 4GB Speicherkrüppel mit dem ZauberVram vergrößerungs Feature als "echte" 4k Karte gesehen, und nun sollen 6GB nicht mal mehr für 1/4 !!! dieser Auflösung genügen, weil der Vendor nun ein grüner ist,und der sich auch noch die Mühe gemacht hat die Kompression der Texturen um 1/4 effizienter ablaufen zu lassen,da lachen ja die Hühner über soviel Objektivität :lol:

Brauch ich jetzt für 4K also 4x6GB um save zu sein, woooau bin ich froh das ich ne Titan habe ,denn die Radeon 7 ist ja genauso unbrauchbar für 4K wie die GTX1660 für FHD(Milchmädchenrechnung auspack):devil:

#Hardgainer vor dem Herren
 
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ist doch völlig egal damals habt ihr diesen Speicherkrüppel mit dem ZauberVram vergrößerungs Feature als "echte" 4k Karte gesehen, und nun sollen 6GB nicht mal mehr für 1/4 dieser Auflösung genügen, weil der Vendor ein grüner ist:lol:
Wer ist "ihr"? Und nochmal, damals waren 6GB die Speerspitze im Consumersegment, da waren 4GB quasi die 8GB von heute :) Da helfen auch alle Hashtags nicht (was hat eigentlich mein Stoffwechsel mit dem Thema zu tun?)
Edit: Ich habe beschlossen meinen roten Brüdern mal zur Hilfe zu eilen und dir zu zeigen was die Fachpresse so von 6GB Vram hält. So muss sich Sunyego beim recherchieren fühlen :ugly:
Quellen:
Turing ohne RTX: Die GeForce GTX 1660 Ti im Test - Hardwareluxx
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Tests/GTX-1660-Ti-Test-1275780/3/
Nvidia GeForce GTX 1660 Ti im Test (Seite 5) - ComputerBase
 

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Zugegeben, selbst mit 4 GByte oder meinetwegen auch den 3,5 GByte der GTX 970 kommt man noch halbwegs hin, wenn man Abstriche machen kann. In der Leistungsklasse der GTX 1660 Ti sind 6 GByte VRAM noch durchaus ausreichend für FHD. Die Frage ist dann eigentlich, welche Titel man spielt, welche Abstriche man zu machen bereit ist und wie lange man die Karte im Einsatz behalten will. Das wird dann recht schnell sehr subjektiv.

Nein, subjektiv ist die Aussage es würde niemals reichen. Wenn man objektiv an die Sache geht, sieht man die Tatsachen besser. Beispielsweise sehe ich in topmodernen Titeln wie Metro:Exodus keinen VRAM-Verbrauch über ~4,4GB, selbst in 1440p oder 4k nicht.

Es mag vielleicht Ausnahmen geben, aber dafür fällt mir immer sofort das böse Wort "Konsolenport" ein. Das ist also keine Frage der Kapazität, sondern der Fähigkeit und dem Willen des Entwicklers.

Wenn es um 12 vs. 16 GByte VRAM geht, sehe ich auch über die gängigen Nutzungszeiträume hinaus keine Gefahr, aber 8 GByte sind in Leistungsklasse darunter ja nun schon länger der Quasi-Standard.

Bei 12GB+ reden wir aber für gewöhnlich von der Enthusiastenklassen, die locker das Doppelte bis Dreifache kostet. Solche Speichermengen wirst du niemals im Mittelklassesegment finden.

Bei dem Thema Quasi-Standard fällt oft das Argument:
"haben vs brauchen"
"sein oder nicht sein"

Ist fast eine Philosophiefrage. Die langsamen 8Gb GDDR5 von Polaris haben sich schon nicht gegen Pascals GDDR5X durchgesetzt. Glaubst du, sie werden es gegen wesentlich schnelleren GDDR6?

Warum werden neue Nvidia-Karten nur mit 6 Gbyte ausgestattet, obwohl sie die Leistung älterer Nvidia-Karten aufweisen, die bereits mit 8 GByte ausgestattet wurden? Und warum wurden teils deutlich schwächere Karten der Vorgängergeneration auch schon mit 6 GByte VRAM bestückt, obwohl diese Ausstattung vermeintlich nicht einmal heutzutage zwingend erforderlich ist?

Ich halte es für eine Mischung aus wirtschaftlichen Gründen und der unterliegenden Architektur Turing. Anhängigkeiten wie verwendetes Speicherinterface, Speicherverwaltung und letztendlich Speichereffektivität findest du kaum hier in der Diskussion.

Es ist vielmehr eine Kompromisslösung, nicht zwangweise Böswilligkeit von Nvidia. Die Pascal als Vorgänger, die du ansprichst, hatten den größten shrink seit vielen Jahren. Von 28nm auf 16nm inklusiver neuem sparsamen Speicher GDDR5X (Stand 2016!).

Diesen Vorteil hatte man mit Turing nicht mehr. Die 12nm sind nur auf dem Papier. Technisch ist man weiterhin näher an 16nm FinFET wie die Vorgänger. Beim Speicher wollte oder konnte man nicht auf HBM2, weil man dann in der selben Falle säße wie AMD.

Die Entscheidung fiel auf den Kompromiss GDDR6. Zwar schneller, aber höchstwahrscheinlich auch teurer als die alten GDDR5-Typen. Mehr Kapazität verbauen hieße gleichzeitg die Karten teurer zu machen, unabhängig was sonst verändert wurde.

Sogar nvidia sieht ein wie idiotisch das wäre und hat es gelassen. Stattdessn hat man die Architektur aufgebohrt und neue Features wie Raytracing und DLSS fokussiert. Diese Features fehlen auf der GTX 1660 Ti. Wie gesagt, wahrscheinlich aus Kostengründen.

Der springende Punkt ist, Nvidia arbeitet so nahe mit den Spieleentwicklern zusammen als jeder andere in der Industrie. Sie wissen also sehr genau auf welchem Stand die Entwickler arbeiten. Im Moment kommen größtenteils Spiele heraus, die für die alte Pascalgeneration begonnen wurden.

In der Mittelklasse und 1080p haben die Entwickler mit 6Gb der GTX1060 angefangen und dafür entwickelt. Die Karte hat sich verbreitet wie ein Lauffeuer und demnach hohe Verbreitung. Die 1660 Ti ist quasi der Nachfolger dieser Karte, obwohl sie die Leistung der 1070 hat. Das heißt alle Spiele für die Pascal-Mittelklasse laufen jetzt performanter. Mehr hat sich nicht geändert. OK, der Stromverbrauch vielleicht.

Ich glaube aber das ist das ganze Geheimnis. Nichts wirklich spektakuläres. Nvidia hat im Prinzip gewusst, dass viele Spiele in den nächsten 2 Jahren nicht über 6Gb kommen und ist dementsprechend auf diese wieder verbaut.
 
Also wovon sprechen wir dann , wenn nicht von Kirschen, wenn selbst 4GB ausreichen, und die 6GB Turing zudem noch eine bessere Texturkompression besitzt,als ihre FHD Vorgänger

Auch ohne nähere Recherche müsstest du dir sagen können, dass das Komprimieren von unkomprimiert vorliegenden Texturen Rechenleistung benötigt und sich die Texturqualität dadurch in aller Regel nicht verbessert. Und selbst wenn es "nur" eine Transferkompression ist, hilft das nicht weiter - eher ganz im Gegenteil, den die Dekompression findet vor dem eigentlichen Processing im VRAM statt.

Ob eine bessere Kompression in der Lage ist, die zunehmende Verwendung von "Supertexturen" auszugleichen, wäre ohnehin zu prüfen. Das Texturvolumen hat sich in den letzten fünf Jahren beinahe verzehnfacht, sowohl durch hochauflösende Texturen als auch dadurch, dass sie zugunsten der Qualität unkomprimiert vorliegen und noch zunehmend ausgefuchste Overlays in derselben Auflösung und Qualität hinzukommen. Einen Algorithmus, der diese Zunahme ohne sichtbaren Qualitätsverlust kompensiert, gibt es nicht. Speicherbandbreitenabhängig ist das Ganze sowieso, und gerade da, wo Kompression am dringendsten nötig ist, also bei reduzierten VRAM, ist im Regelfall auch die Speicheranbindung schwächer ausgelegt.

Im Grenzbereich wird bessere Kompression natürlich helfen, aber ich würde meine Erwartungen nicht allzu zu hoch ansetzen.
 
Bei 12GB+ reden wir aber für gewöhnlich von der Enthusiastenklassen, die locker das Doppelte bis Dreifache kostet. Solche Speichermengen wirst du niemals im Mittelklassesegment finden.
Wie sagte Bill Gates mal so schön: "Niemand braucht mehr als 640kB RAM in seinem PC", nicht das es die nächsten 3-5 Jahre passiert, oder irgendwelche Relevanz für aktuelle Grafikkarten hätte, aber das dir der Satz irgendwann um die Ohren fliegt ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
 
Der nächste Nvidia Krüppel Fail :lol:

Wie gut eure angeblich bessere Texturkomprimierung von Turing funktioniert,
kann man am Wolfenstein Benchmark sehen ... 13 % schneller als eine GTX 1060 :daumen:

Da sieht man sehr schön was passiert, wenn einer GPU der VRAM ausgeht.
Da ist die RX 580 214% und die Vega 56 mal eben 295% schneller...

Selbst wenn der VRAM ausreicht, schafft es die Karte nicht an einer GTX 1070 vorbei...
Nvidia weiss schon warum sie die ältere Generation eingestellt hat. :D
 
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@Mahoy
Du vergisst hierbei die Softwarseite. Es geht nicht nur darum wie schnell der Speicher gefüllt wird, sondern wie effektiv. Kompression ist nur ein Teil der Gleichung.

Nvidia hat bereits mit Maxwell neue Techniken wie Tile based Rendering eingeführt. Im Vergleich zu allem davor, nutzt die Technik nur, was wirklich gebraucht wird. Eine interessante Anwendung, die neben Kompression die benötigte Speichermenge Reduziert hat.

Mit Turing folgt die nächste Stufe. Sichtabhängige Texturfüllung!!! Ich erwähne die Mesh Shading nicht aus Spaß in jedem 2. Thread.

Weitere Features wie Variable Refresh Shading (VRS) und dürfte in verbindung mit Content Adaptive Shading nicht nur die Rechenleistung erhöhen, sondern auch die Anforderungen an den Speicher reduzieren.

Ich möchte jetzt nicht den ganzen Turing Featurekatalog durchgehen. Hier ist das Fazit zum Ersttest der 2080 Ti. Die 1660 Ti übernimmt die Architektur darunter zu 100%.
http://www.pcgameshardware.de/Gefor...7862/Specials/Turing-Technik-Infos-1264537/4/

Je mehr man sich damit befasst, desto größer scheint das Potential. Es ist nicht mehr wie früher, wo man den VRAM einfach zukleistert und hofft er findet die richtigen Daten. Das ganze System um den Speicher sieht mit Turing intelligenter und zweckdienlicher aus.

Daran muss man sich in der Tat einmal gewöhnen.
 
Hört sich alles schön an, wenn jetzt auch nur ein paar der angekündigten Features tatsächlich liefern würden.
bisher ist für mich persönlich alles nur NVIDIA Marketing.
Warum soll es mit den Features besser laufen als mit RT unbd DLSS?
Ich glaube der Lederjacke kein Wort mehr, solange er nicht seine Einstellung ändert, oder Nvidia ihn ersetzt sehe ich in Zukunft schwarz für grün.
 
Bei 12GB+ reden wir aber für gewöhnlich von der Enthusiastenklassen, die locker das Doppelte bis Dreifache kostet. Solche Speichermengen wirst du niemals im Mittelklassesegment finden.
2013 hättest du das wahrscheinlich über 6 GByte gesagt (Erste GTX TITAN ich will dein Gedächnis ja nicht überanstrengen) und heute reden wir darüber, dass diese in der Mittelklasse zu wenig sind. :lol:

Aber ist doch schön, dass es so etwas wie Frametimes und Streamingartefakte in deiner kleinen bunten NVIDIA-Welt nicht gibt, so kann man auch weiterhin blau ... äh grünäugig in die Zukunft blicken und Karten mit zu wenig Speicher ganz doll lieb haben.

Ich bin hier raus. Mit "NVIDIA-Marketingspeziallisten" lässt sich eben nicht diskutieren und mir ist meine Zeit zu schade um sie an solche Leute zu verschwenden.
 
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Hört sich alles schön an, wenn jetzt auch nur ein paar der angekündigten Features tatsächlich liefern würden.
bisher ist für mich persönlich alles nur NVIDIA Marketing.

Beim Wechsel von Kepler auf Maxwell hat es auch eine Zeit lang gedauert bis die neuen Features in die Spiele eingebaut wurden. Die Industrie muss sich ja auch erst einmal mit der Materie befassen und die Entwickler dies in Code umsetzen bzw. einüben.

Manchmal braucht es auch Musterbeispiele und Vorzeigewerke. Wie du sagt, Im Marketing ist es eben nur das. Die Technik spricht jedoch eine andere Sprache. Das bekommen wir Endkunden und Spieler nur nicht zu Gesicht.

Warum soll es mit den Features besser laufen als mit RT unbd DLSS?

Jedes Feature hat seinen spezifischen Zweck. Manche sind experimenteller als andere. Einzeln bringen sie unter Umständen nicht so viel wie in Kombination.

DLSS und RT sind ebenfalls ein Paradigmenwechsel. Es dauert immer bis sich neue Technologien durchsetzen. Irgendwo muss ja ein Anfang gemacht werden. Für die GTX 1660 Ti sind Raytracing und DLSS jedenfalls nicht von großer Bedeutung, da keine Sonderhardware im Chip ist.

Beim Rest und vor allem den Features für Turing bin ich anderer Meinung. Bei der Architektur funktionieren die Neuheiten alle gleich. Gerade im Einstiegsbereich bis zur Mittelklasse sind Änderungen immer interessant.

Hä? Diese Technik gibt es bereits seit 18 Jahren. Kyro Grafikkarten lassen grüßen.

Tilebase - FAQ: tile based rendering

Richtig. Soweit ich weiß hatte die Kyro/II das aber nur als eine Art Overlay. Damals war die PC-Grafik noch ziemlich primitiv. Bei komplexeren Dreieckskonstrukten, Objekten und Details moderner Grafik ändert sich die technische Umsetzung völlig. Das Prinzip bleibt dennoch dasselbe.

Die Kyro GPUs haben immerhin das Konzept bewiesen. Dasselbe musste seinerzeit Maxwell und halt jetzt in Neuform Turing.

2013 hättest du das wahrscheinlich über 6 GByte gesagt (Erste GTX TITAN ich will dein Gedächnis ja nicht überanstrengen) und heute reden wir darüber, dass diese in der Mittelklasse zu wenig sind. :lol:

Ich wünschte, du wärst ehrlicher!
Wir reden nicht vom schrittweisem und langsamen Anstieg von 1,2,3,4->6 GB über Generationen. Du war aber gleich die Rede von 12GB+. Die Ober- und Enthusiastenklasse sind andere Kaliber und müssen sich nicht kostengünstig anbieten lassen wie die unteren Klassen. In diesem Feld sind die Kunden bereit mehr zu zahlen. Eben auch für mehr Speicher, ob man ihn braucht oder nicht. Dort bezahlt man aus Prinzip für mehr -> siehe Titan & Co.

Diese extra Gigabyte kosten auch, ob du es glaubst oder nicht. Bei ~100-350€ ist da nicht viel Raum für mehr Speicher, es sei denn man macht anderswo Kompromisse.

Solange Speicher nicht spottbillig ist, wird sich das auch nicht ändern. Ich erinnere nur zu gerne an die alten Beben in Taiwan oder die letzten Hochpreise für jeglichen DDR-Speicher. Wenn dann plötzlich die RAM-Preise durch die Decke gehen, bist du ganz sicher einer der ersten Kandidaten, die wegen der gestiegenen Preise bei GPUs losheulen.

Das berücksichtigen Leut wie du scheinbar überhaupt nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Fortunehunter kommt mir schon sehr ehrlich vor. Das mal dazu.
Wie lange sollen die Käufer der Superduper Karten denn nnun wirklich warten bis die von ihnen bezahlten Feastures liefern? 2-3 Jahre, oder länger?

Der Satz ist auch Klasse:
Die Ober- und Enthusiastenklasse sind andere Kaliber und müssen sich kostengünstig anbieten lassen. Dort bezahlt man aus Prinzip für mehr -> siehe Titan & Co.

Diese extra Gigabyte kosten auch, ob du es glaubst oder nicht. Bei ~100-350€ ist da nicht viel Raum für mehr Speicher, es sei denn man macht anderswo Kompromisse.

soso, die Topkarten müssen kostengünstig sein...warum sind sie es dann nicht? Bei den Preisen hätten die Speicherdowngrades die Nvidia gemacht hat, nicht passieren dürfen.

Die Marketingabteilung von Nvidia wird schon stolz auf deine Aussagen sein. Viel Erfolg weiterhin in der Firma.

PS: Ich bin schon gespannt wie die Marketiungabteilung demnächst argumentiert wenn KArten wie GTX1660 auf einem 32" Monitor nur die von den Augen fixierten 20% scharf darstellt und der
Rest in DLSS Matsch mit niedrigen Texturdetails versumpft.
Freu mich echt schon drauf.

Alles genauso wahrscheinlich wie deine Wunschträume. ;)
 
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