Für ein Remaster von Crysis auf die aktuelle Cryengine 5.6 zu setzen, ist durchaus denkbar. Da schon der erste Teil von Crysis unter der Marke EA erschienen ist, könnte das auch bei einem Remaster wieder der Fall sein. Schließlich ist Crysis eine bekannte Marke und darum entsprechend wert- und reizvoll für EA, gerade wenn es darum geht, etwas Besonderes rund um das Zeitalter von Playstation 5 und Xbox Scarlett zu machen. Natürlich heißt das nicht, dass ein remastered Crysis nicht auch für den PC kommen könnte. Aber die Priorität dürfte bei den neuen Konsolen liegen, da man so nochmal mehr Aufmerksamkeit bekommen kann.
Das finanziell arg angeschlagene Crytek-Entwicklerteam wird wohl oder übel einen Publisher brauchen, dem man die Markenrechte verkaufen kann. Denn: Ende Dezember 2016 schloss Crytek seine Studios in Budapest, Sofia, Istanbul, Seoul und Shanghai, um sich auf seine Kernkompetenzen in Frankfurt am Main und Kiew zu konzentrieren. Und seit Februar 2019 gibt es auch kein zu Crytek gehörendes Entwicklerstudio mehr in Kiew. Das ukrainische Niederlassung heißt nun "Blackwood Games", hat nichts mehr mit Crytek zu tun und arbeitet u.a. an Warface.
So gibt es aktuell nur noch ein Entwicklerstudio in Frankfurt am Main. In Frankfurt wird derzeit das Spiel "Hunt: Showdown" entwickelt, außerdem sitzt dort die Lizenzabteilung.
Siehe den Beitrag von Petra Fröhlich:
Crytek schliesst fuenf Studios und gibt Publishing auf - GamesWirtschaft.de
Und siehe EA-Spiele:
Crysis