Genauso viele, wie zeitgleich mit den derzeitigen Abteilungsleitern studiert und einen mindestens gleichguten Abschluss hingelegt haben?
Das Dilemma ist, dass die weiblichen Anwälte einfach nicht lange genug in einer Firma bleiben um dort aufsteigen zu können, ebenso wird kein weiblicher Anwalt als Führungspostion eingestellt, wenn dieser noch nie so eine Position besetzt hatte.
Hier ist einfach das Kinder kriegen kontraproduktiv.
Klar gibt es Ausnahmen, aber eben nur Ausnahmen.
Klar. Es gibt auch welche, die "studieren" Ökotrophologie.

Deswegen sag ich ja: Man darf sich nicht "Frauen" und "Personalzusammensetzung" angucken, sondern "BewerberInnen" und "Personalzusammensetzung". Trends zur Abkehr des traditionellen Rollenbildes werden noch Jahrzehnte zur Durchsetzung brauchen.
Das weiß ich, sag ich seit Jahren, wichtig sind die Qualifikationen und Leistungen, wer das letztendlich ist, spielt eine sekundäre Rolle. Das ganze kann man auch für für ethnische Gruppen ausweiten.
Nenn es "lachsfarben" und die Geschlechterspezifität ist weg. Geh in eine nicht westlich geprägte Kultur (wird langsam schwer) und sie ist weg,... -> reine Prägung, nichts biologisches.
Das würde ich so nicht unterschreiben, auch in Afghanistan fanden Mädchen rosa Sachen gut, die man ihnen mitgebracht hatte. In Afrika kannst du das Phänomen auch beobachten. Dass das Prägung ist, ist irgendwo klar, aber wieso das auch dort ansetzt, wo man es nicht erwartet, ist sehr mysteriös.
Ohne Mann so ohne weiteres nicht und ohne bleibenden Mann nicht erfolgreich und, wie erwähnt, es gibt genug Frauen, die haben keine Wahl. Nur tendiert unsere Gesellschaft dazu, diese zu ignorieren, weil es nicht ins Klischee passt.
Doch, doch, schau dir mal die nachmittäglichen Sendungen an, da wird davon gesprochen, dass die Frauen schnell ein Kind bekommen wollen damit sie dann vom Staat leben können, denn der unterstützt sie ja. Außerdem kriegen sie ja Unterhalt für das Kind und wenn der Vater den Unterhalt nicht aufbringen kann, springt ebenfalls der Staat ein.
(dass das nicht Sinn der Sache ist, ist mir auch klar, aber das kommt eben vor, was natürlich mit der Bildung zu tun hat)
Möglich, aber auch nicht wahrscheinlicher, als beim "Normalo". Wen er auf seiner Seite hat, das sind Jugendträume von Ricky Martin - aber das hat wieder nichts mit geschlechtsspezifischer Biologie zu tun, sondern nur mit Prägung.
Dafür gibts Studien, die das in der Tat belegt haben, dass sich Frauen von den klassischen "Macho" Typ eher angezogen fühlen, also dem Mann mit den markanteren Zügen und für die Versorgung der Kinder eher den "weicheren" Typen bevorzugen. Die Gründe sind tiefsinnig. In der Regel bedeutet der markantere Typ bessere, stärkere Gene, also einer, der sich eher durchsetzen kann. Der weichere Typ garantiert den Zusammenhalt, er wird eher selten fremd gehen und die Nachkommen nicht im Stich lassen.
Deswegen sind auch Typen wie Beckham beliebt, einerseits markante Züge, andererseits ein Weichei für eine lange Beziehung.
Hängt davon ab, wann und wo du guckst. Mit der Biologie sind fürsorgliche Väter problemlos vereinbar und Beispiele sind entsprechend zahlreich. Wo es Probleme gibt, das ist beim gesellschaftlichen Ideal des Karrieretypen - hab ich schon mal den Unterschied zwischen biologischen Mechanismens/Genen und gesellschaftlicher Prägung erwähnt?
Die Biologie klammere ich hier ja aus, es geht allein darum, was gemacht wird. Frauen haben aber auch evolutionsbedingt Vorteile, denn sie reagieren eher auf hohe Töne, werden davon schneller wach. Männer reagieren eher auf tiefere Töne (was nachvollziehbar ist, Babys schreien in hoher Frequenz, unbekannte Angreifer verursachen eher tiefere Töne).
Ich kümmere mich auch um meinen Kostenfaktor, aber trotzdem ist dieser eher an die Mutter gebunden, was eben daran liegt, dass es die Stimme der Mutter genau kennt, besser als jede andere und Prägung fängt schon beim Fötus an.
Wissen korreliert zwar, weil intelligente, gebildete Menschen eher ein durchdachtes Weltbild haben und somit weniger anfällig für Tradition und offener für Veränderung sind - aber etablierte Rollenbilder werden auf allen Ebenen der Gesellschaft weitergegeben - oder nicht. Da ist jede Kindheit verschieden und wie gebildet das Endergebniss ist, hat kausal nichts damit zu tun. Man kann auch zu blöd für eine Ausbildung zur Physikerin sein (oder zu schlau

) und in einen ""Männer""beruf gehen. Aber dazu muss man eben überhaupt erstmal mit dem Gedanken aufgewachsen sein, dass diese Einteilung fast durchgängig Schwachsinn ist.
Bildung bietet aber nun mal die Möglichkeit, sind ein besserer Bild der Welt zu verschaffen und auch den Horizont an möglichen Partnern dadurch zu vergrößern. Dass Frauen eher selten in technische Berufe gehen, hat aber logischer Weise etwas damit zu tun, dass sie im Kindesalter damit keine Berührungen haben, trotzdem bedeutet das nicht, dass die Tochter eines Kfz Schraubers Mechaniker wird, nur weil der Vater das macht, sie versucht eine eigenen Persönlichkeit zu entwickeln und vielleicht genau deswegen etwas anderes machen.
(Wie viele weibliche Nachkommen von Ingenieuren kennst du, die ebenfalls Ingenieurswissenschaften als Beruf haben?)