Frauenquote - Eure Meinung

Frauenquote - Sinnvoll oder Sinnlos?

  • Sinnvoll

    Stimmen: 8 8,4%
  • Sinnlos

    Stimmen: 87 91,6%

  • Umfrageteilnehmer
    95
Es geht ja nicht nur um Politik, sondern auch um die Wirtschaft.
Außerdem war die Rolle der Frau früher sehr klar gegliedert, wie sollten sie denn etwas erfinden oder erforschen, wenn man sie mit 14 schon verheiratet hat?
Zum Glück hat sich die Gesellschaft inzwischen verändert und die eingestampften Rollen abgelegt.
Jetzt müssen die Frauen nur noch von der Geisteswissenschaft in die technische Wissenschaft kommen.

Dort wo nach Tarif (nennt man das bei euch so?) gezahlt wird, ist das rechtlich nicht möglich und dort wo das Gehalt ausgehandelt wird, müßten sie nur mit mehr Druck verhandeln, aber da sind Frauen zu wenig energisch.

Nun ja, dafür gibts aber Studien, die das Belegen.
http://www.welt.de/finanzen/article3255332/Frauen-verdienen-ein-Viertel-weniger-als-Maenner.html
 
Nein, aber man kann den Firmen vorschreiben, dass sie bei der Auswahl ihrer Führungsmitglieder eben auch darauf schauen sollen, dass sie die Frauen nicht ablehnen, nur weil es Frauen sind.

Das kannst du aber nicht mit einer Quote zur Zahl der eingestellten Frauen erreichen. Denn wen ich einstelle ist nun einmal nicht nur von mir abhängig, sondern auch ganz stark davon, wer sich überhaupt bewirbt.

Denk daran, dass Frauen weniger verdienen als Männer, wenn sie den gleichen Job machen.

Da wirds noch schwerer, Vorschriften zu machen, denn das würde bedeuten, dass du alle tarifunabhängigen Beschäftigungen verbieten müsstest - oder den Frauen vorschreiben, dass sie knallharte Gehaltsverhandlungen führen müssen, auch wenn sie nicht wollen.


Frauen haben meiner Meinung nach zumindest in der Politik nichts zu suchen. Die meisten Frauen bringen nur Verweichlichung mit :schief:

Äh - sag das mal Leutheusser-Schnarrenberger. Ich bin sicherlich nicht der Erste, der FDP-Mitglieder lobt, aber diese Frau kann sich eindeutig durchsetzen. Und an Merkel sind auch nur die Versprechen wachsweich. (was kein Lob ist - aber umgekehrt erklärt, warum unter ihrer Führung fast nur ArschkriecherInnen nach oben kommen)
 
Netter Link, aber er entkräftet nicht meine Aussage.

Das mit dem Niedriglohnbereich und der Teilzeitarbeit ist halt mal so, da Männer eher selten solche Berufe wählen und meistens die Frauen bei den Kindern zu Hause sind.
Es kann aber auch nicht die Lösung sein, dass Kinder in Betreuungsstätten abgeschoben werden, da ein Kind auch seine Familie braucht.

Zumindest ab und zu. :D
 
Das kannst du aber nicht mit einer Quote zur Zahl der eingestellten Frauen erreichen. Denn wen ich einstelle ist nun einmal nicht nur von mir abhängig, sondern auch ganz stark davon, wer sich überhaupt bewirbt.

In erster Linie sollte nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgewählt werden, aber leider, wie auch in der Politik, geht es nicht danach, was jemand kann, sondern wie lange er seinen Kopf im Hintern lässt. Rutscht du lange genug auf der Schleimspur entlang, kommst du automatisch nach oben und Leute, die wirklich Ahnung haben, werden abgesägt, bzw. übergangen.

In der Top Wirtschaft ist das ja nicht anders, auch dort entscheidet eher wen du alles kennst um den Job zu bekommen als dass du das auch kannst, was du da machen willst.
Aber mir geht es ja auch gar nicht darum, dass Frauen jetzt 20% der Dax Unternehmen leiten, es geht darum, dass man ihnen erst mal das gleiche bezahlt, wenn sie einen entsprechenden Job machen (was verdient ein weiblicher Leiharbeiter eigentlich? Die Leiharbeiter bekommen ja eh schon weniger als die Stammbelegung).
Meine Frau hatte auch schon mal eine Job, wo sie weniger für bekam, obwohl sie das gleiche gemacht hat wie die anderen. :(
 
Äh - sag das mal Leutheusser-Schnarrenberger. Ich bin sicherlich nicht der Erste, der FDP-Mitglieder lobt, aber diese Frau kann sich eindeutig durchsetzen. Und an Merkel sind auch nur die Versprechen wachsweich. (was kein Lob ist - aber umgekehrt erklärt, warum unter ihrer Führung fast nur ArschkriecherInnen nach oben kommen)

zumindest Merkel fehlt es aber an schöpferischer Intelligenz. Viel mehr als alternativlose Banken- und Schuldenstaatenrettung hat sie bis her nicht geschafft ;)
 
In erster Linie sollte nach den Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgewählt werden, aber leider, wie auch in der Politik, geht es nicht danach, was jemand kann, sondern wie lange er seinen Kopf im Hintern lässt. Rutscht du lange genug auf der Schleimspur entlang, kommst du automatisch nach oben und Leute, die wirklich Ahnung haben, werden abgesägt, bzw. übergangen.

In der Top Wirtschaft ist das ja nicht anders, auch dort entscheidet eher wen du alles kennst um den Job zu bekommen als dass du das auch kannst, was du da machen willst.

Ist das jetzt ein Widerspruch zu meiner Aussage "das Bewerberspektrum spielt eine große Rolle" - oder nicht? :huh:

Aber mir geht es ja auch gar nicht darum, dass Frauen jetzt 20% der Dax Unternehmen leiten, es geht darum, dass man ihnen erst mal das gleiche bezahlt, wenn sie einen entsprechenden Job machen (was verdient ein weiblicher Leiharbeiter eigentlich? Die Leiharbeiter bekommen ja eh schon weniger als die Stammbelegung).

Wie gesagt: Wie willst du das vorschreiben? Ich sag ja nicht, dass in der heutigen Wirtschaft keine Benachteilung von Frauen stattfindet. Aber geschlechtsspezifiche Tarifregelungen sind nur zu gunsten von Frauen von üblich/möglich, privat ausgehandelte Verträge sind nicht Sache des Staates.

Meine Frau hatte auch schon mal eine Job, wo sie weniger für bekam, obwohl sie das gleiche gemacht hat wie die anderen. :(

Was ist passiert, als das gleiche Gehalt wie ihre Kollegen gefordert hat?


Na ja, was hat denn Westerwelle so gerissen? ;)
Oder zu Guttenberg, oder Rainer Brüderle?

Wollte ich auch gerade sagen:
Was schöpferische Betätigung angeht, braucht sich die aktuelle CSU-Spitzenpolitikerin wohl nicht vor dem bis-vor-kurzem CSU-Spitzenpolitiker verstecken :ugly:
 
Ja, da mögt ihr Recht haben. Die meisten (fast alle) Politiker sind nur an ihren persönlichen Diäten, Privilegien, Bezügen und Pensionen interessiert. Ob es dem eigenen Land schadet interessiert da weniger, wenn diese Beträge "stimmen" :daumen2:
Zum Glück gibt es ja immer mehr "Wutbürger", die leider die falschen Parteien wählen (Linke, Grüne) :ugly:

Männer hatten es früher auch nicht unbedingt einfach mit der Wissenschaft. Die Eltern wollten meistens, dass ihre Söhne einen anständigen Beruf erlernen. In anderen Fällen wurde Forschung durch die Kirche verhindert (z.B. Galileo)
Ich denke mal viele Frauen haben auch wenig Interesse etwas zu entwickeln oder zu erforschen. Heutzutage zählt bei ihnen mehr das Karriermachen (natürlich auch bei Männern nicht ganz anders). Aber wenn man eine Uni besucht, findet man im naturwissenschaftlichen Bereich auch zum größten Teil nur Männer.:ugly:
 
Ist das jetzt ein Widerspruch zu meiner Aussage "das Bewerberspektrum spielt eine große Rolle" - oder nicht? :huh:

Wieso Widerspruch?
Ich denke eher, dass wir eigentlich der gleichen Meinung sind. ;)

Wie gesagt: Wie willst du das vorschreiben? Ich sag ja nicht, dass in der heutigen Wirtschaft keine Benachteilung von Frauen stattfindet. Aber geschlechtsspezifiche Tarifregelungen sind nur zu gunsten von Frauen von üblich/möglich, privat ausgehandelte Verträge sind nicht Sache des Staates.

Das ist so eine Sache, wie willst du eine möglichen Frauenquote regeln? Nach welchem Kriterium muss ausgesucht werden? Ist es also sinnvoll eine Frau in eine Führungsposition zu stecken, weil es die Quote vorschreibt, obwohl ein Mann für den Posten besser geeignet ist?
Wichtig finde ich doch, dass man eben nach den Fähigkeiten auswählt, doch wenn eben die Leute, die auswählen fast nur männlich sind, ist eben die Wahrscheinlichkeit groß, dass die auch dann einen Mann nehmen, obwohl eine Frau in diesem Fall besser qualifiziert wäre (mit dem Hintergrund, weil sie vielleicht.. möglicherweise demnächst mal schwanger wird und dann nicht mehr zur Verfügung steht.. bla bla bla).

Was ist passiert, als das gleiche Gehalt wie ihre Kollegen gefordert hat?

Man hat mit dem "sie könnte ja schwanger werden" Spruch argumentiert, am Ende war sie dann zu Hause und hat sich was anderes gesucht.

Ich denke mal viele Frauen haben auch wenig Interesse etwas zu entwickeln oder zu erforschen. Heutzutage zählt bei ihnen mehr das Karriermachen (natürlich auch bei Männern nicht ganz anders). Aber wenn man eine Uni besucht, findet man im naturwissenschaftlichen Bereich auch zum größten Teil nur Männer.:ugly:

Ja, das ist klar, da musst du dir nur mal die Hörsäle der Unis angucken, bei den typischen Frauen-Studienfächern sind 90% Frauen zu finden, bei den wissenschaftlichen/technischen Fächern sind sie an einer Hand abzählbar. WAr bei mir damals nicht anders, die einzige Frau, die mit mir studiert hat, hat aber immerhin einen recht guten Job und muss sich nicht von Praktikum zu Praktikum schwingen.
 
Man hat mit dem "sie könnte ja schwanger werden" Spruch argumentiert, am Ende war sie dann zu Hause und hat sich was anderes gesucht.

Hoffentlich nicht, ohne vorher zu klagen...

Ja, das ist klar, da musst du dir nur mal die Hörsäle der Unis angucken, bei den typischen Frauen-Studienfächern sind 90% Frauen zu finden, bei den wissenschaftlichen/technischen Fächern sind sie an einer Hand abzählbar.

Nicht wenn man sich die richtige Naturwissenschaft aussucht :devil:

Aber allgemein sind die altmodischen Rollenbilder endlich am aufbrechen - ist aber eben ein Prozess, der nicht in Jahren, sondern in Generationen abläuft.
 
Hoffentlich nicht, ohne vorher zu klagen...

Selbst ihr Dad, der ja Jurist ist, hat davon nichts gesagt, er weiß wohl am Besten, wie das ablaufen wird, außerdem war es eh nur ein Nebenjob, also nicht so wichtig.
Wie das in der Forschung ist, weiß ich aber nicht, aber ich glaube eine Doktorstelle bringt soundsoviel Gehalt, egal ob Mann oder Frau.
Na ja, im Herbst fängt sie ihren neuen Job an.
(aber genug jetzt mit privatem Kram)

Nicht wenn man sich die richtige Naturwissenschaft aussucht :devil:

Tja, kommt darauf an, welche Naturwissenschaft du als richtig definierst. Ich kenne jedenfalls nicht so viele Physikerinnen. :D

Aber allgemein sind die altmodischen Rollenbilder endlich am aufbrechen - ist aber eben ein Prozess, der nicht in Jahren, sondern in Generationen abläuft.

Wie alles, egal ob es die Rolle der Frau oder den Friedensprozess in diversen Ländern angeht, sowas muss immer in Generationen gerechnet werden und nicht in Jahren.
 
Wie das in der Forschung ist, weiß ich aber nicht, aber ich glaube eine Doktorstelle bringt soundsoviel Gehalt, egal ob Mann oder Frau.

Alle staatlichen Stellen sind pauschal ausgeschrieben (in der privaten Forschung könnte es Unterschiede geben - da zählt wieder Verhandlungsgeschick). Aber die Frauenquoten sind z.T. trotzdem mieß - wie soll man paritätisch einstellen, wenn auf eine Bewerberin 30 Bewerber kommen? Ist ja nicht so, als wären Frauen im Durchschnitt viiiieeeeel intelligenter und würden 29 von 30 Männern sowieso hinter sich lassen.

Tja, kommt darauf an, welche Naturwissenschaft du als richtig definierst. Ich kenne jedenfalls nicht so viele Physikerinnen. :D

Dann ist das wohl die falsche ;)

Ich sags mal so: Ein Kurs, 28 Teilnehmer, davon 6 männlich. So müssen Naturwissenschaften aussehen
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Wie alles, egal ob es die Rolle der Frau oder den Friedensprozess in diversen Ländern angeht, sowas muss immer in Generationen gerechnet werden und nicht in Jahren.

Macht die Politik und auch die Frauenbewegung aber leider nicht.
Vor 10 Jahren haben sie sich daran gestört, dass der Anteil von Frauen unter den Studienabgängern einzelner Fächer zu niedrig wäre - heute stören sie sich daran, dass es in den gleichen Fächern zu wenig Professorinnen gibt und führen dass ausschließlich auf Diskreminierung zurück :stupid:
 
Alle staatlichen Stellen sind pauschal ausgeschrieben (in der privaten Forschung könnte es Unterschiede geben - da zählt wieder Verhandlungsgeschick). Aber die Frauenquoten sind z.T. trotzdem mieß - wie soll man paritätisch einstellen, wenn auf eine Bewerberin 30 Bewerber kommen? Ist ja nicht so, als wären Frauen im Durchschnitt viiiieeeeel intelligenter und würden 29 von 30 Männern sowieso hinter sich lassen.

Das sag ich ja immer, was nützt die Frauenquote, wenn man dafür Männer ausschließen (muss), die eigentlich für den Job besser geeignet sind?
Das Dilemma ist halt, dass wenn du zwei Leute hast, die exakt gleich qualifiziert sind, wird eher der Mann als die Frau genommen (eigentlich wird dann immer der Mann genommen).
Die Frau muss nun mal 10-20% besser sein um ausgleichen zu können, dass ihre Fortpflanzungsorgane im Inneren des Körpers sind.

Dann ist das wohl die falsche ;)

Ich sags mal so: Ein Kurs, 28 Teilnehmer, davon 6 männlich. So müssen Naturwissenschaften aussehen
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Ja, schön, aber trotzdem werden diese 6 Männer eher einen gut bezahlten Job bekommen als die 22 Frauen. ;)
Welche Fächer studieren Frauen denn?
In der Regel sind das Kultur-und Sprachwissenschaften. Dazu kommen dann medizinische Studienfächer, BWL, Jura und Sozialwissenschaften. In den naturwissenschaftlichen Studiengängen ist Biologie bei Frauen weit oben, abgeschlagen ist Physik, ganz unten Ingenieurswissenschaften.

Macht die Politik und auch die Frauenbewegung aber leider nicht.
Vor 10 Jahren haben sie sich daran gestört, dass der Anteil von Frauen unter den Studienabgängern einzelner Fächer zu niedrig wäre - heute stören sie sich daran, dass es in den gleichen Fächern zu wenig Professorinnen gibt und führen dass ausschließlich auf Diskreminierung zurück :stupid:

Viele Dinge sind eh hausgemacht. Schau dir doch mal England an. :ugly:
Da schickt man die Tochter zum Studium, damit sie einen Prinzen kennen lernt und Prinzessin wird. :D
Bei uns ist das ja nicht viel anders. In erster Linie studieren Frauen, weil sie dabei ihren Lebenspartner finden (hab da jetzt keine Statistik zu, daher weiß ich nicht wie groß der Anteil da ist). Die Karriere ist dann zweitrangig, wenn das zutrifft. Am Ende wird die Welt dann wieder mit neuen Kostenfaktoren überschwemmt und der Ehrgeiz eine gut bezahlte Stelle zu bekommen, ist verflogen. Bei Männern eben nicht, dafür hat ja die Evolution gesorgt. Der Mann muss sich beweisen, er muss zeigen, dass seine Gene gut sind und dass er sie weiter geben will.
Die Mittel haben sich geändert, aber trotzdem geht es beim Menschen auch immer nur um die eine Sache, wie bei allen Lebewesen.
 
Ja, schön, aber trotzdem werden diese 6 Männer eher einen gut bezahlten Job bekommen als die 22 Frauen. ;)

Abwarten. Im aktuellen Mittelbau sehe ich da kein großes Ungleichgewicht mehr und "der TA" ist sowieso ein Kuriosum.

Welche Fächer studieren Frauen denn?
In der Regel sind das Kultur-und Sprachwissenschaften. Dazu kommen dann medizinische Studienfächer, BWL, Jura und Sozialwissenschaften. In den naturwissenschaftlichen Studiengängen ist Biologie bei Frauen weit oben, abgeschlagen ist Physik, ganz unten Ingenieurswissenschaften.

Drehs doch mal um: In Physik, Mathematik und Ingenieurswissenschaften sind immer noch vergleichsweise wenig Frauen zu finden. Im Rest nicht ;)

In erster Linie studieren Frauen, weil sie dabei ihren Lebenspartner finden (hab da jetzt keine Statistik zu, daher weiß ich nicht wie groß der Anteil da ist). Die Karriere ist dann zweitrangig, wenn das zutrifft. Am Ende wird die Welt dann wieder mit neuen Kostenfaktoren überschwemmt und der Ehrgeiz eine gut bezahlte Stelle zu bekommen, ist verflogen. Bei Männern eben nicht, dafür hat ja die Evolution gesorgt. Der Mann muss sich beweisen, er muss zeigen, dass seine Gene gut sind und dass er sie weiter geben will.
Die Mittel haben sich geändert, aber trotzdem geht es beim Menschen auch immer nur um die eine Sache, wie bei allen Lebewesen.

Das hat wenig mit Evolution zu tun. Es gibt kein "studier um einen Partner zu finden"-Gen. Es gibt eine etwas größere Sorgfalt bei der Partnerwahl (aber auch nicht sooo viel - das sich immer 8 Männer um eine Frau prügeln müssen, liegt daran, dass sie sich nur um das attraktivste Viertel bemühen und dann auch mindestens um zwei - nicht daran, dass Frauen im Schnitt so wählerisch wären) und natürlich kümmern sich Frauen das erste Jahr nach der Zeugung fast exklusiv ums Kind, aber auch hier ist die Erziehung nicht sehr stark Geschlechtsgebunden. Der Mann hat schließlich ein Interesse daran, dass seine Gene überlegen und es gibt zumindest bei anderen Primatenarten die Beobachtung, dass sich Weibchen mit mehreren Männchen paaren, damit die alle helfen müssen :ugly:
Nö. Die aktuelle Verteilung Lebensplanung/Karriere/Studium und vor allem auch die Fächer hängt direkt von der Erziehung (gerade auch durch die Gesellschaft) und dem vermittelten Rollenbild ab. Wer schon als Kind "Prinzesschen" war, der strebt halt eine Position als Thronfolger-Mutter an.
 
Oh JA wie du recht hast, grad bei uns in HD gibts recht viele Tussen, wo man wirklich weiß/sieht das die einfach nur 1-2 Semester da sind um Männer ab zu schleppen. Mich hat auch mal eine voll angebaggert, als Sie erfahren hat, das ich mit Physik ziemlich weiter durch bin:ugly: Naja, bis zu dem Punkt zumindest, an dem ich meiner Freundin hi gesagt hab, da diese gekommen ist :lol:
 
Drehs doch mal um: In Physik, Mathematik und Ingenieurswissenschaften sind immer noch vergleichsweise wenig Frauen zu finden. Im Rest nicht ;)

Ja, in Anwaltskanzleien arbeiten weibliche Anwälte, ist bei meinem Schwiegerdaddy auch so, jetzt rate aber mal, wie viele der Frauen dort eine Abteilung leiten? ;)
Ich kenne auch welche, die BWL studiert haben, die arbeiten aber nicht in einer Führungsposition in einem Weltkonzern, sondern haben während des Studiums ihren Ehemann kennen gelernt und kümmern sich nun um die zwei Kinder und schreiben nebenbei Bücher.

Das hat wenig mit Evolution zu tun. Es gibt kein "studier um einen Partner zu finden"-Gen.

Es gibt auch Rosa-Gen, trotzdem finden Mädchen in jungen (und auch später) Jahren rosa gut.

Es gibt eine etwas größere Sorgfalt bei der Partnerwahl (aber auch nicht sooo viel - das sich immer 8 Männer um eine Frau prügeln müssen, liegt daran, dass sie sich nur um das attraktivste Viertel bemühen und dann auch mindestens um zwei - nicht daran, dass Frauen im Schnitt so wählerisch wären)

Die Frauen haben in der Regel die Wahl, denn sie müssen sich nicht bemühen, sie können sich jederzeit fortpflanzen. Männer können das nicht, daher sind die Männer immer darum bemüht einen Partner zu finden, wobei die Überlegung natürlich nicht sofort das Gründen einer Familie ist, sondern primär nur das Verteilen der Gene. ;)
Frauen finden den heißen Latino auch attraktiver, obwohl sie wissen, dass der Normalo eher besser geeignet ist für die Versorungen der Nachkommen. Aber der Latino hat eben die interessanteren Gene.

... und natürlich kümmern sich Frauen das erste Jahr nach der Zeugung fast exklusiv ums Kind, aber auch hier ist die Erziehung nicht sehr stark Geschlechtsgebunden.

Richtig, aber Frauen kümmern sich nun mal eher um die Kinder als Männer, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt, die sind aber eben nicht die Regel.

Der Mann hat schließlich ein Interesse daran, dass seine Gene überlegen und es gibt zumindest bei anderen Primatenarten die Beobachtung, dass sich Weibchen mit mehreren Männchen paaren, damit die alle helfen müssen :ugly:

Auch richtig, bei Schimpansen sehr beliebt. Das hat aber eher was damit zu tun, dass konkurierende Männchen nicht den Nachkommen eines anderen Männchen durchfüttern wollen (Weitergabe der Gene, bla bla bla). Treibt es das Weibchen aber mit allen Männchen (die Zau, die :D), weiß das Männchen nicht, ob der Nachkomme seins ist oder nicht, also lässt er es am Leben und tötet es nicht (im Vergleich zu Löwen).
Menschen haben aber in der Regel nicht den Drang, die Nachkommen eines anderen zu töten. Daher muss das Weibchen nicht alle Typen in die Kiste ziehen, die sie antrifft.
Viel mehr würde es mich interessieren, wieso die Menschen ihre Kinder töten (also Mütter wie Väter)? :huh:

Nö. Die aktuelle Verteilung Lebensplanung/Karriere/Studium und vor allem auch die Fächer hängt direkt von der Erziehung (gerade auch durch die Gesellschaft) und dem vermittelten Rollenbild ab. Wer schon als Kind "Prinzesschen" war, der strebt halt eine Position als Thronfolger-Mutter an.

Natürlich hängt die Erziehung daran, was auch sonst. Die Erziehung entscheidet über die Intelligenz, über das soziale Verhalten und auch darüber, was aus einem werden soll. Hocken die Eltern den ganzen Tag vor der Glotze und schütten sich dicht, hat man eine andere Einstellung zum Leben als jemand, der durch die Weitergabe vom Wissen seiner Eltern viel weiß.
Bildung ist nun mal das Schlüsselwort, das gilt überall, denn Wissen bedeutet auch einen Vorteil zu haben.
Frag mal die Leute auf der Straße, ob sie ein Lebewesen kennen, das opponierbare Daumen hat. :stick:

Oh JA wie du recht hast, grad bei uns in HD gibts recht viele Tussen, wo man wirklich weiß/sieht das die einfach nur 1-2 Semester da sind um Männer ab zu schleppen. Mich hat auch mal eine voll angebaggert, als Sie erfahren hat, das ich mit Physik ziemlich weiter durch bin:ugly: Naja, bis zu dem Punkt zumindest, an dem ich meiner Freundin hi gesagt hab, da diese gekommen ist :lol:

Hast du sie trotzdem ins Gebüsch gezogen? :devil:
 
Ja, in Anwaltskanzleien arbeiten weibliche Anwälte, ist bei meinem Schwiegerdaddy auch so, jetzt rate aber mal, wie viele der Frauen dort eine Abteilung leiten? ;)

Genauso viele, wie zeitgleich mit den derzeitigen Abteilungsleitern studiert und einen mindestens gleichguten Abschluss hingelegt haben?

Ich kenne auch welche, die BWL studiert haben, die arbeiten aber nicht in einer Führungsposition in einem Weltkonzern, sondern haben während des Studiums ihren Ehemann kennen gelernt und kümmern sich nun um die zwei Kinder und schreiben nebenbei Bücher.

Klar. Es gibt auch welche, die "studieren" Ökotrophologie. :ka:
Deswegen sag ich ja: Man darf sich nicht "Frauen" und "Personalzusammensetzung" angucken, sondern "BewerberInnen" und "Personalzusammensetzung". Trends zur Abkehr des traditionellen Rollenbildes werden noch Jahrzehnte zur Durchsetzung brauchen.

Es gibt auch Rosa-Gen, trotzdem finden Mädchen in jungen (und auch später) Jahren rosa gut.

Nenn es "lachsfarben" und die Geschlechterspezifität ist weg. Geh in eine nicht westlich geprägte Kultur (wird langsam schwer) und sie ist weg,... -> reine Prägung, nichts biologisches.

Die Frauen haben in der Regel die Wahl, denn sie müssen sich nicht bemühen, sie können sich jederzeit fortpflanzen.

Ohne Mann so ohne weiteres nicht und ohne bleibenden Mann nicht erfolgreich und, wie erwähnt, es gibt genug Frauen, die haben keine Wahl. Nur tendiert unsere Gesellschaft dazu, diese zu ignorieren, weil es nicht ins Klischee passt.

Frauen finden den heißen Latino auch attraktiver, obwohl sie wissen, dass der Normalo eher besser geeignet ist für die Versorungen der Nachkommen. Aber der Latino hat eben die interessanteren Gene.

Möglich, aber auch nicht wahrscheinlicher, als beim "Normalo". Wen er auf seiner Seite hat, das sind Jugendträume von Ricky Martin - aber das hat wieder nichts mit geschlechtsspezifischer Biologie zu tun, sondern nur mit Prägung.

Richtig, aber Frauen kümmern sich nun mal eher um die Kinder als Männer, auch wenn es natürlich Ausnahmen gibt, die sind aber eben nicht die Regel.

Hängt davon ab, wann und wo du guckst. Mit der Biologie sind fürsorgliche Väter problemlos vereinbar und Beispiele sind entsprechend zahlreich. Wo es Probleme gibt, das ist beim gesellschaftlichen Ideal des Karrieretypen - hab ich schon mal den Unterschied zwischen biologischen Mechanismens/Genen und gesellschaftlicher Prägung erwähnt?

Viel mehr würde es mich interessieren, wieso die Menschen ihre Kinder töten (also Mütter wie Väter)? :huh:

Ich hab nur sehr, sehr zynische Antworten ;)

Natürlich hängt die Erziehung daran, was auch sonst. Die Erziehung entscheidet über die Intelligenz, über das soziale Verhalten und auch darüber, was aus einem werden soll. Hocken die Eltern den ganzen Tag vor der Glotze und schütten sich dicht, hat man eine andere Einstellung zum Leben als jemand, der durch die Weitergabe vom Wissen seiner Eltern viel weiß.
Bildung ist nun mal das Schlüsselwort, das gilt überall, denn Wissen bedeutet auch einen Vorteil zu haben.
Frag mal die Leute auf der Straße, ob sie ein Lebewesen kennen, das opponierbare Daumen hat. :stick:

Frag unter Hochschulabsolventen nach einem Tier mit deren sechs :ka:
Wissen korreliert zwar, weil intelligente, gebildete Menschen eher ein durchdachtes Weltbild haben und somit weniger anfällig für Tradition und offener für Veränderung sind - aber etablierte Rollenbilder werden auf allen Ebenen der Gesellschaft weitergegeben - oder nicht. Da ist jede Kindheit verschieden und wie gebildet das Endergebniss ist, hat kausal nichts damit zu tun. Man kann auch zu blöd für eine Ausbildung zur Physikerin sein (oder zu schlau :P :ugly: ) und in einen ""Männer""beruf gehen. Aber dazu muss man eben überhaupt erstmal mit dem Gedanken aufgewachsen sein, dass diese Einteilung fast durchgängig Schwachsinn ist.
 
Genauso viele, wie zeitgleich mit den derzeitigen Abteilungsleitern studiert und einen mindestens gleichguten Abschluss hingelegt haben?

Das Dilemma ist, dass die weiblichen Anwälte einfach nicht lange genug in einer Firma bleiben um dort aufsteigen zu können, ebenso wird kein weiblicher Anwalt als Führungspostion eingestellt, wenn dieser noch nie so eine Position besetzt hatte.
Hier ist einfach das Kinder kriegen kontraproduktiv.
Klar gibt es Ausnahmen, aber eben nur Ausnahmen.

Klar. Es gibt auch welche, die "studieren" Ökotrophologie. :ka:
Deswegen sag ich ja: Man darf sich nicht "Frauen" und "Personalzusammensetzung" angucken, sondern "BewerberInnen" und "Personalzusammensetzung". Trends zur Abkehr des traditionellen Rollenbildes werden noch Jahrzehnte zur Durchsetzung brauchen.

Das weiß ich, sag ich seit Jahren, wichtig sind die Qualifikationen und Leistungen, wer das letztendlich ist, spielt eine sekundäre Rolle. Das ganze kann man auch für für ethnische Gruppen ausweiten.

Nenn es "lachsfarben" und die Geschlechterspezifität ist weg. Geh in eine nicht westlich geprägte Kultur (wird langsam schwer) und sie ist weg,... -> reine Prägung, nichts biologisches.

Das würde ich so nicht unterschreiben, auch in Afghanistan fanden Mädchen rosa Sachen gut, die man ihnen mitgebracht hatte. In Afrika kannst du das Phänomen auch beobachten. Dass das Prägung ist, ist irgendwo klar, aber wieso das auch dort ansetzt, wo man es nicht erwartet, ist sehr mysteriös.

Ohne Mann so ohne weiteres nicht und ohne bleibenden Mann nicht erfolgreich und, wie erwähnt, es gibt genug Frauen, die haben keine Wahl. Nur tendiert unsere Gesellschaft dazu, diese zu ignorieren, weil es nicht ins Klischee passt.

Doch, doch, schau dir mal die nachmittäglichen Sendungen an, da wird davon gesprochen, dass die Frauen schnell ein Kind bekommen wollen damit sie dann vom Staat leben können, denn der unterstützt sie ja. Außerdem kriegen sie ja Unterhalt für das Kind und wenn der Vater den Unterhalt nicht aufbringen kann, springt ebenfalls der Staat ein.
(dass das nicht Sinn der Sache ist, ist mir auch klar, aber das kommt eben vor, was natürlich mit der Bildung zu tun hat)

Möglich, aber auch nicht wahrscheinlicher, als beim "Normalo". Wen er auf seiner Seite hat, das sind Jugendträume von Ricky Martin - aber das hat wieder nichts mit geschlechtsspezifischer Biologie zu tun, sondern nur mit Prägung.

Dafür gibts Studien, die das in der Tat belegt haben, dass sich Frauen von den klassischen "Macho" Typ eher angezogen fühlen, also dem Mann mit den markanteren Zügen und für die Versorgung der Kinder eher den "weicheren" Typen bevorzugen. Die Gründe sind tiefsinnig. In der Regel bedeutet der markantere Typ bessere, stärkere Gene, also einer, der sich eher durchsetzen kann. Der weichere Typ garantiert den Zusammenhalt, er wird eher selten fremd gehen und die Nachkommen nicht im Stich lassen.
Deswegen sind auch Typen wie Beckham beliebt, einerseits markante Züge, andererseits ein Weichei für eine lange Beziehung.

Hängt davon ab, wann und wo du guckst. Mit der Biologie sind fürsorgliche Väter problemlos vereinbar und Beispiele sind entsprechend zahlreich. Wo es Probleme gibt, das ist beim gesellschaftlichen Ideal des Karrieretypen - hab ich schon mal den Unterschied zwischen biologischen Mechanismens/Genen und gesellschaftlicher Prägung erwähnt?

Die Biologie klammere ich hier ja aus, es geht allein darum, was gemacht wird. Frauen haben aber auch evolutionsbedingt Vorteile, denn sie reagieren eher auf hohe Töne, werden davon schneller wach. Männer reagieren eher auf tiefere Töne (was nachvollziehbar ist, Babys schreien in hoher Frequenz, unbekannte Angreifer verursachen eher tiefere Töne).
Ich kümmere mich auch um meinen Kostenfaktor, aber trotzdem ist dieser eher an die Mutter gebunden, was eben daran liegt, dass es die Stimme der Mutter genau kennt, besser als jede andere und Prägung fängt schon beim Fötus an.

Wissen korreliert zwar, weil intelligente, gebildete Menschen eher ein durchdachtes Weltbild haben und somit weniger anfällig für Tradition und offener für Veränderung sind - aber etablierte Rollenbilder werden auf allen Ebenen der Gesellschaft weitergegeben - oder nicht. Da ist jede Kindheit verschieden und wie gebildet das Endergebniss ist, hat kausal nichts damit zu tun. Man kann auch zu blöd für eine Ausbildung zur Physikerin sein (oder zu schlau :P :ugly: ) und in einen ""Männer""beruf gehen. Aber dazu muss man eben überhaupt erstmal mit dem Gedanken aufgewachsen sein, dass diese Einteilung fast durchgängig Schwachsinn ist.

Bildung bietet aber nun mal die Möglichkeit, sind ein besserer Bild der Welt zu verschaffen und auch den Horizont an möglichen Partnern dadurch zu vergrößern. Dass Frauen eher selten in technische Berufe gehen, hat aber logischer Weise etwas damit zu tun, dass sie im Kindesalter damit keine Berührungen haben, trotzdem bedeutet das nicht, dass die Tochter eines Kfz Schraubers Mechaniker wird, nur weil der Vater das macht, sie versucht eine eigenen Persönlichkeit zu entwickeln und vielleicht genau deswegen etwas anderes machen.
(Wie viele weibliche Nachkommen von Ingenieuren kennst du, die ebenfalls Ingenieurswissenschaften als Beruf haben?)
 
Dass vieles nur Show ist, ist klar, trotzdem gibt es eben solche Menschen, die genauso denken und handeln, wie dargestellt. Erschreckend für unsere Gesellschaft.
 
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